Büro- und Geschäftshaus mit Einzelhandel und Gastronomie wurde von Startarchitekt Nieto Sobejano entworfen.

So soll der neue Landmark im Münchener Werksviertel 2021 aussehen. Visualisierung: WÖHR + BAUER

Die Deutsche Pfandbriefbank hat der WÖHR + BAUER GmbH 105 Millionen Euro für den Ankauf eines Grundstücks und die Errichtung einer Büro- und Geschäftsimmobilie im Münchner Werksviertels zur Verfügung gestellt. Auf dem ehemaligen Optimol-Gelände realisieren die Eigentümerfamilie Maltz und Projektentwickler WÖHR + BAUER damit ein innovatives Geschäfts- und Bürohaus, das aus einem 17-stöckigen, 65 Meter hohen Turm mit angeschlossenem, sechsstöckigen Flachbau bestehen wird. Das markante Gebäude wurde vom renommierten Architekturbüro Nieto Sobejano Arquitectos entworfen und soll eine LEED Green Building Zertifizierung erhalten.

 

Das Gebäude wird über eine Gesamtmietfläche von 32.000 qmverfügen. In den oberen Stockwerken des Gebäudes entstehen moderne und flexible Büroflächen mit attraktiven Dachterrassen. In den beiden unteren Geschossen sind Läden und Restaurants vorgesehen. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant. Seit 2012 entsteht auf dem rund 40 Hektar großen Areal am Ostbahnhof das sogenannte „Werksviertel“, auf dessen Gelände früher Werke mit großen Namen wie Pfanni, Zündapp und Optimol angesiedelt waren. In den kommenden Jahren sollen hier rund 1.150 Wohnungen gebaut und 7.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Ende 2017 wurde zudem der Bau des neue Münchner Konzerthauses beschlossen, das nun im Herzen des Werksviertels entsteht.

 

Gerhard Meitinger, Leiter Immobilienfinanzierung Deutschland bei der pbb sagte dazu: „Wir freuen uns, mit der Finanzierung dieses Projekts einen Beitrag zur Entwicklung eines jungen, urbanen Stadtviertels leisten zu können. Das gemeinsame Projekt der Eigentümerfamilie Maltz und WÖHR + BAUER wird das neue Stadtquartier mit seiner innovativen Architektur bereichern.“