Förderung für gebeutelte Cities dringend vonnöten

Um die Cities lebendig zu erhalten, fordert der HDE einen Innenstadtfond. Symbolbild: Pexels / Irina Iriser

Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßt den Ruf der SPD-Bundestagsfraktion nach einem Impuls und einem Förderprogramm für die von der Corona-Krise gebeutelten Innenstädte.

Einen entsprechenden Innenstadtfonds, der mit 500 Millionen Euro ausgestattet werden sollte, fordert der HDE bereits seit einem Jahr.

„Der Vorstoß der SPD-Bundestagsfraktion ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Pandemie stellt unsere Innenstädte vor eine große Herausforderung, die sie nur mit wirksamer Unterstützung bewältigen können“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Sowohl die aktuelle als auch künftige Bundesregierung seien in der Verantwortung, einen Rahmen für Investitionen in Innovationen und attraktive Innenstadtstandorte zu schaffen.

 

Effektive Hilfe wichtig

„Wichtig ist schnelle, einfache und effektive Hilfe. Hierfür muss ein Innenstadtfonds eingerichtet werden, der die Entwicklung zukunftsfähiger Innenstadtkonzepte fördert“, so Genth weiter. Allerdings könne die von den SPD-Abgeordneten genannte Summe von 200 bis 300 Millionen Euro nur ein erster Schritt sein. „Um nachhaltig einen wirkungsvollen Impuls zu setzen und den Weg für einen Neustart zu ebnen, müssen jährlich mindestens 500 Millionen Euro für die Förderung der Innenstädte zur Verfügung stehen“, betont Genth.

Zentrales Handlungsfeld

Anlässlich der Bundestagswahl 2021 hat der HDE die Gestaltung lebenswerter Innenstädte als eines der zentralen Handlungsfelder definiert. „Die Zukunft der pandemiebedingt ausgezehrten Handelsbetriebe steht und fällt mit der Entwicklung von Innenstädten, Stadtteil- und Ortszentren“, so Genth. Um die Vielfalt des innerstädtischen Handels zu erhalten, brauche es die breite Allianz aller Akteure der Stadtgesellschaft.