ZIA legt Positionspapier vor

Innenstädte zu retten und sie resilienter gegen extreme Wetterlagen zu machen, sind Ziele des ZIA. Symbolbild: Pixabay / Stefan Bernsmann

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) als Partner des Beirats Innenstadt beim Bundesinnenministerium begrüßt die Innenstadtstrategie der Bundesregierung. Ursächlich für die Gründung des Beirats war, dass circa 90 Prozent der Innenstadtbranchen Umsatzverluste verspüren.

In Deutschland sind ungefähr 120.000 Geschäfte in den Innenstädten in ihrer Existenz gefährdet. Der Inlandstourismus ist 2020 aufgrund der Corona-Pandemie um 40 Prozent gesunken, der internationale Städtetourismus ist in dieser Zeit nahezu komplett eingebrochen.

 

Anziehungskraft erhöhen

Dazu erklärt Andreas Mattner, Präsident des ZIA: „Ziel muss es sein, die Anziehungskraft der Innenstädte in der Postcoronastadt nicht nur zu erhalten, sondern sogar noch zu erhöhen. Innenstädte sind das Herz der europäischen Stadt. Wir freuen uns, dass die Bundesregierung dieses wichtige Thema erkannt hat. Nun gilt es, zügig konkrete Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen.“

„Der notwendige Veränderungsprozess gelingt nur über Kompromissbereitschaft und unter Einbeziehung aller Beteiligten, auch der Immobilienwirtschaft“, so Mattner weiter. In seinem Positionspapier beschreibt der ZIA seine Ideen für die zukunftsfähige Innenstadt und wird auch weiterhin intensiv an der Rettung der Städte mitarbeiten.

Forschungsprojekt auflegen

Angesichts der derzeitigen Hochwasserkatastrophe in Deutschland schlägt der ZIA zudem vor, ein Forschungsprojekt für resilientere Städte aufzulegen. „Das menschliche Leid in den Flutgebieten darf sich nicht wiederholen. Wir schlagen daher vor, genau zu erforschen, wie wir unsere Innenstädte und Immobilien resilienter gegen extreme Wetterlagen machen können. Sehr gerne bringen wir dabei die Expertise der Immobilienwirtschaft ein“, so Mattner.