Unternehmen will bei der Bewältigung der Krise unterstützen

Unter anderem beim Aufzugbetrieb will URW Energie sparen. Symbolbild: Pixabay / Peter H

Unibail-Rodamco-Westfield (URW) ist bestrebt, eine Schlüsselrolle bei der Umwelt- und Energiewende zu spielen. Mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie „Better Places 2030“ setzt das Unternehmen einen ehrgeizigen Plan um, durch den die Energieintensität an den Standorten in Europa seit 2015 bereits dauerhaft um 17 Prozent gesenkt wurde.

Angesichts der europäischen Energiekrise ist URW entschlossen, noch mehr zu tun. In diesem Jahr wird die Gruppe ihre Energieintensität in ganz Europa vorübergehend um mindestens weitere 15 Prozent senken, um die Bemühungen der Regierungen und des Privatsektors zu unterstützen. In Deutschland und Österreich hat URW durch verschiedene Maßnahmen und kurzfristige Initiativen bereits seit Anfang 2022 ein Einsparpotenzial von mehr als zehn Prozent anvisiert.

 

Mission Better Places

Andreas Hohlmann. Managing Director Austria & Germany bei Unibail-Rodamco-Westfield, sagt: „Wir sind ein engagierter Akteur bei der Klima- und Energiewende und möchten unseren Teil dazu beitragen, bessere Orte – Better Places – zu schaffen. Seit 2016 setzen wir mit Better Places 2030 eine ehrgeizige Strategie zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks um. Wir sind entschlossen, nun ebenso die kollektiven Bemühungen anlässlich der europäischen Energiekrise zu unterstützen und auch die vielen Unternehmen zu fördern, die in unseren Centern tätig sind.“

Einsparungen bei Licht und Temperaturen

In sämtlichen von URW betriebenen Shopping-Centern in Deutschland werden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Darunter bei der Beleuchtung die Reduzierung der Parkhausbeleuchtung auf das notwendige Maß sowie das Ausschalten von Außenbeleuchtung und Außenwerbeanlagen im Sommer - ab Herbst werden sie nur noch dämmerungsabhängig und mit verkürzter Laufzeit eingeschaltet. Zudem die Reduzierung der allgemeinen Beleuchtung in den Centern, insbesondere während der Schließzeiten.

In Abhängigkeit von der Außentemperatur werden – zusätzlich zur Gebäudeleittechnik – Lüftung, Heizung und Kühlung manuell geregelt. Im Paket sind auch die Reduktion der Kühlleistung – vor allem in nicht genutzten Bereichen, späteres Einschalten und früheres Ausschalten der Kältemaschinen und Lüftungsanlagen, die Absenkung der Solltemperatur im Winter sowie der Warmwasserheizung. Auch die Verringerung der Energieintensität in Europa bis Ende 2022 gegenüber 2019, dem letzten vergleichbaren Jahr des Normalbetriebs, soll Abhilfe schaffen.

Kurzer Lauf bei Rolltreppen und Aufzügen

Als weitere Maßnahme wird der Rolltreppenbetrieb so kurz wie möglich gehalten. Und spätestens 20 Minuten nach Ladenschluss werden die Rolltreppen außer Betrieb genommen. URW hat auch seine Mietpartner aufgefordert, ähnliche Maßnahmen auf ihren Mietflächen zu ergreifen. Der sichere und reibungslose Betrieb der Center wird durch die Anpassungen nicht beeinträchtigt.

Das Unternehmen ist sich der wichtigen Rolle bewusst, die seine Geschäftsaktivitäten bereits jetzt für die Umwelt spielen, und ist auf dem besten Weg, die Verpflichtungen seiner Better-Places-2030-Strategie zu erfüllen. Dazu gehören die dauerhafte Senkung der gesamten Energieintensität um 30 Prozent und der Beitrag zur globalen Kohlenstoffneutralität durch die Verringerung des CO2-Fußabdrucks um 50 Prozent bis zum Jahr 2030.