Vier Start-ups testen ihre Konzepte im ECE-Objekt Ettlinger Tor

Im Shopping-Center Ettlinger Tor in Karlsruhe führen vier Start-ups einen Praxistest durch. Foto: ECE
Das Smart Building Dashboard erfasst Daten im Shopping-Center von morgen. Foto: EC

Gemeinsam mit Start-ups will die ECE dazu beitragen, dass Immobilien smarter werden. Bei einer mit dem Technologiekonzern Bosch und den Partnern Microsoft, TÜV Süd und Deka Immobilien durchgeführten „Smart Buildings Challenge“ wird die ECE mit ausgewählten Tech-Start-ups vier innovative Lösungen umsetzen und in der Praxis testen.

Die vier Start-ups wurden aus insgesamt 26 Teilnehmern der Smart Buildings Challenge ausgewählt und in Berlin auf der „Bosch Connected World“, einer der führenden Konferenzen rund um die digitale Transformation und das „Internet of Things“, als Gewinner der im vorigen Sommer gestarteten Challenge vorgestellt.

Die vier Gewinner-Start-ups der Smart Buildings Challenge werden ihre Konzepte nun im nächsten Schritt im von der ECE betriebenen Shopping-Center Ettlinger Tor in Karlsruhe implementieren und einem Praxistest unterziehen.

Lösungen mit digitalem Background

Das spanische Start-up Cubelizer wird für das Thema „Smart Space Flow Analytics“ mithilfe eines auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierten Sensorik-Netzwerks die Laufwege der Kunden in der Mall unter Berücksichtigung der Datenschutzvorgaben messen, im Real-Time-Modus abbilden und zur Analyse aufbereiten.

 

Das 2018 gegründete Start-up Aedifion entwickelt Lösungen für den cloudbasierten Betrieb und die Optimierung von Gebäudeautomationssystemen und wird im Ettlinger Tor ein „Smart-Metering-System“ zum automatisierten Auslesen, zur Analyse und Optimierung der Energieverbräuche installieren.

Mit dem „Smart-Automated-Building“-Ansatz von Thing Technologies sollen die Heizungs-, Kühl-, und Belüftungstechnik auf Basis der beiden anderen installierten Tools gesteuert, analysiert und so Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz vorgeschlagen werden.

Holisticon wird ein „Smart Building Cockpit“ aufbauen, ein zentrales Dashboard für die Gebäudedaten, das die gesammelten Informationen visuell, ziel- und benutzergruppengerecht darstellt und so die Basis für umfangreiche Analysen der Energieverbräuche schafft.

Ziel ist Effizienzsteigerung

Die ECE unterstützt das Projekt maßgeblich als Partner bei der Planung, Konzeption und der operativen Umsetzung in einem ECE-gemanagten Shopping-Center. Das Unternehmen will so die vielfältigen Chancen der Digitalisierung für die Effizienzsteigerung von Immobilien testen, weiter vorantreiben und Erkenntnisse zur Nutzung im realen Betrieb gewinnen.

Alexander Otto, CEO der ECE: „Gerade Bestandsimmobilien sind heute in vielen Bereichen noch analog und wenig vernetzt unterwegs. Innovative digitale Lösungen bieten ein riesiges Potenzial, den Betrieb der Gebäude zu optimieren, ihre Effizienz zu steigern und so Aufwand, Kosten und Energie für Eigentümer, Nutzer und Betreiber zu sparen. Mit den Pilotprojekten im Ettlinger Tor in Karlsruhe wollen wir vier Start-ups und ihre vielversprechenden neuen Technologien testen und prüfen, welchen Beitrag digitale Lösungen zur Gebäudeperformance leisten können.“

Ziel der gemeinsam mit Bosch initiierten und vom Non-Profit-Netzwerk Industrial Internet Consortium getragenen „Smart Buildings Challenge“ ist, innovative digitale Technologien zur Verbesserung der Gebäudeperformance zu identifizieren, zu fördern und in die Praxis zu überführen.