redos und Madison verhandeln erfolgreich – Volumen 320 Millionen Euro

Havelpark und Kaufland Eiche gehören zum Christie-Portfolio. Foto: redos

Die auf großflächige Einzelhandelsimmobilien sowie auf urbane Logistik- und Gewerbeflächen spezialisierte redos Gruppe aus Hamburg und die New Yorker Investmentgesellschaft Madison International Realty (Madison) haben erfolgreich die bestehenden Verbindlichkeiten für das über ein Joint Venture gehaltene Christie-Portfolio refinanziert.

Finanzierungspartner in der neuen Struktur, deren Gesamtvolumen sich auf mehr als 320 Millionen Euro beläuft, sind die Hamburg Commercial Bank (HCoB) und FAP aus Berlin. Im Rahmen der Ablösung des bisherigen Kredits wurde aus dem neuen, erstrangigen Darlehen der HCoB eine unbesicherte Fazilität von mehr als 50 Millionen Euro ausplatziert. Diese Tranche übernahm der Debt Fund „FAP Balanced Real Estate Financing I Fund“ gemeinsam mit einer schwedischen Großbank als Club-Deal-Partner. Organisiert und strukturiert wurde die nachrangige Tranche von FAP Invest als Anlageberater. Gleichzeitig fungiert FAP auch als Facility Agent.

Zur Erfolgsstory entwickelt

Oliver Herrmann, CEO der redos Gruppe, sagt: „Das Christie-Portfolio hat sich seit dem Ankauf Ende 2016 durch unser Joint Venture zu einer Erfolgsstory entwickelt. Die gelungene Restrukturierung der Finanzierung ist eine Bestätigung unserer konsequenten Strategie zur Realisierung der Wertpotenziale. Die mit dem erfolgreichen Abschluss der Refinanzierung freigewordene Liquidität werden wir unter anderem für Investitionen einsetzen, um die Zugkraft der Standorte weiter zu steigern und so die Ansiedlung weiterer attraktiver Mieter voranzutreiben.“

 

Gesamtperformance verbessern

Diana Shieh, Managing Director bei Madison International Realty, ergänzt: „Wir sind sehr angetan von der erfolgreichen Transaktion, die es uns ermöglicht, die Gesamtperformance zu verbessern, die Kapitalstruktur zu stabilisieren und strategische Initiativen für das Portfolio umzusetzen. Vor allem sind wir davon beeindruckt, dass der Deal innerhalb von nur sechs Wochen zum Abschluss gebracht worden ist. Es hat sich gezeigt, dass die Einbindung eines alternativen Finanzierungsinstruments die Flexibilität bei der Refinanzierung signifikant erhöht.“

Hybride Center im Paket

Das Christie‐Portfolio umfasst heute noch die hybriden Shoppingcenter Kaufpark Eiche in Ahrensfelde unmittelbar an der Stadtgrenze zu Berlin Marzahn-Hellersdorf, den Havelpark Dallgow in Dallgow-Döberitz nahe Berlin-Spandau sowie das Brandenburger Einkaufszentrum Wust in Brandenburg a. d. Havel. Diese Center wurden erfolgreich repositioniert und zeichnen sich alle mit Kaufland als starkem Ankermieter aus. Im Frühjahr dieses Jahres wurde der seinerzeit zum Portfolio zugehörige Kaufpark Nickern in Dresden veräußert. Dieser Verkauf war Anlass für die Neugestaltung der Portfoliofinanzierung.