Rosa-Alscher Gruppe im Gespräch mit Einzelhandelsketten

Fürs Münchener Projekt Freiham Nord hat Lidl einen Mietvertrag unterzeichnet. Weitere Einzelhandelsketten sollen folgen. Visualisierung: Rosa-Alscher Gruppe

Während das Baugeschehen im Stadtteilzentrum von Freiham Nord gegen Winterende Fahrt aufgenommen hat, kommen auch die langfristigen Planungen voran. Die Münchner Rosa-Alscher Gruppe, die zwei der insgesamt vier zentralen Baufelder betreut, kann nun auch den Abschluss des ersten großen Mietvertrags vermelden.

Damit nimmt das neue Entrée zum Münchner Westen weiter Formen an und lässt bereits das künftige urbane Leben erahnen. Freiham Nord wird einmal rund 25.000 Einwohner haben. Allein diese Zahl schon macht das Neubaugebiet zum größten Stadtentwicklungsprojekt Europas. Der moderne Wohnstandort wächst keineswegs allein am Reißbrett, sondern zieht seine Zukunftsfähigkeit auch aus den Ergebnissen verschiedener Workshops mit Bürgerbeteiligung

Kriterium für Lebensqualität

Als nicht überraschendes, dennoch überzeugendes Kriterium für Lebensqualität hat sich dabei auch die zeitgemäße Nahversorgung erwiesen. Die Rosa-Alscher Gruppe hat diesen Anspruch bei der Verwirklichung der neuen Stadtteilmitte aufgegriffen. Der Siegerentwurf des Hamburger Architekturbüros Störmer Murphy and Partners sieht denn auch nicht nur Repräsentatives und Raum für Business und Wohnen vor.

 

Ein bedeutender Teil der Gebäude am Mahatma-Ghandi-Platz wird aus Verkaufsflächen bestehen. Und mit Lidl hat ein bedeutender Lebensmitteleinzelhändler jetzt den ersten Mietvertrag unterschrieben. Unternehmenschef Alexander Rosa-Alscher: „Ein Start nach Maß für die Vermietung von insgesamt 18.000 Quadratmetern der für Märkte und Einzelhandel geplanten Fläche. Wir freuen uns, dass einem der größten Unternehmen in diesem Segment dabei die Pionierrolle zugefallen ist.“

Weitere Einzelhandelsketten im Visier

Die neue Lidl-Filiale mit rund 1250 Quadratmetern Verkaufsfläche eröffnet voraussichtlich 2024 und wird die Versorgung der Bevölkerung des neuen Stadtquartiers sicherstellen. Derzeit heben Baumaschinen dort, wo sich die Gebäude des zukünftigen Stadtteilzentrums einmal erheben werden, noch Erdreich aus und bereiten den Bau der Tiefgaragen vor. Parallel zu Bauprozessen laufen Verhandlungen mit weiteren großen Einzelhandelsketten. Alexander Rosa-Alscher ist überzeugt: „Die Attraktivität des künftigen Stadtteilzentrums steht außer Zweifel. Dieser besondere Verkaufsstandort wirbt für sich selbst.“