IHF KÖLN zu Nachhaltigkeit und Regionalität während Corona

Immer mehr Menschen legen Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Symbolbild: Pexels / Anna Shvets

Im aktuellen Corona-Consumer-Check beschäftigte sich das IFH KÖLN dieses Mal mit der Frage nach Regionalität und Nachhaltigkeit, die in der Krise – so ein Fazit – an Relevanz gewinnen.

In Deutschland legten die Verbraucher*innen in den vergangenen Monaten immer mehr Wert auf den Einkauf bei lokalen Händlern und auf Nachhaltigkeit – online wie auch offline. Denn auch lokale Onlinemarktplätze wurden im Verlauf der Pandemie verstärkt genutzt. Tendenz steigend, vor alem bei der jüngeren Zielgruppe.

 

Unterstützung lokaler Händler

Konsument*innen sind beim Einkaufen Nachhaltigkeit und Regionalität zunehmend wichtig. Während rund ein Drittel der Befragten angaben, 2020 vermehrt bewusst lokale Händler unterstützt und mehr auf nachhaltige Produkte geachtet zu haben, wird sich dieser Wert voraussichtlich weiter erhöhen. Aktuell gibt rund die Hälfte der Befragten an, zukünftig häufiger lokal kaufen und auf Nachhaltigkeit achten zu wollen.

Lokale Onlineplattformen interessant

Über die Hälfte (65 Prozent) der befragten Konsument*innen findet lokale Onlineplattformen interessant. Dieses Interesse zeigt sich über alle Altersgruppen hinweg, ist jedoch bei den 18- bis 29-Jährigen (68 Prozent) am deutlichsten ausgeprägt.

Auch die tatsächliche Nutzung lokaler Onlinemarktplätze ist im Verlauf der Pandemie gestiegen – um rund drei Prozentpunkte auf 15 Prozent der Befragten. Wieder sind es vor allem die Jüngeren, die diese Entwicklung treiben. Insgesamt plant ein Viertel (23 Prozent) der Befragten, zukünftig über digitale lokale Plattformen einzukaufen.