Hauptversammlung in München: Vorstand erläutert die Entwicklung des Konzerns

Trotz eines schwierigen zurückliegenden Jahres geht Ludwig Beck optimistisch in die Zukunft. Foto: Ludwig Beck

Die Ludwig Beck AG musste im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 einen Ergebnisrückgang hinnehmen, ist aber auf gutem Wege. Insbesondere das Segment Wormland soll zügig saniert werden. Dies erläuterten die Vorstände bei der Hauptversammlung in München.

Ausschlaggebend für die Verluste waren der Wegfall des positiven Sondereffekts aus dem Vorjahr – der Erwerb von Wormland im Frühjahr 2015 - und schwierige Rahmenbedingungen. Insbesondere der Amoklauf von München im Juli habe Einbußen im Tourismus-Geschäft zur Folge gehabt.  Nach einem extrem schwachen September senkte das Management sogar die Prognose für das Gesamtjahr 2016. Letztendlich fielen die Zahlen doch noch besser als befürchtet aus.

 

Schwierige Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen für den stationären Modeeinzelhandel bleiben laut Vorstandsmitglied Dieter Münch weiterhin schwierig. Angesichts der Positionierung sollte sich Ludwig Beck 2017 aber wieder besser als die Branche entwickeln.

Break-even auch online in Sicht

Bei Wormland steht weiterhin die Steigerung der Profitabilität im Vordergrund. 2019 oder 2020 soll dieser Geschäftszweig dann auch schwarze Zahlen schreiben. Auch beim Onlineshop reduzieren sich die Verluste, und so ist dort ebenfalls der Break-even in Sicht.

Top-Asset am Marienplatz

Bei der Prognose für das Gesamtjahr 2017 agiert der Vorstand bewusst vorsichtig. Aber selbst wenn das Modegeschäft derzeit nicht gerade floriert, verfügt die Gesellschaft mit der Immobilie am Marienplatz über ein unschlagbares Asset. Vor diesem Hintergrund bleibe die Aktie von Ludwig Beck eine solide Halteposition, so der Vorstand.

 

Erstellt von smue