Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft verleiht Ingeborg-Warschke-Nachwuchsförderpreis für exzellente Akademikerinnen

So freuten sich die Nachwuchs­preisträgerinnen beim letzten Mal. Foto: Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft

Bereits zum fünften Mal wird der Nachwuchsförderpreis des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft verliehen. Zum Andenken an die 2014 überraschend verstorbene Gründerin Ingeborg Warschke hat der Verein den Preis 2014 in ,Ingeborg-Warschke-Nachwuchs-förderpreis‘ umbenannt.

 

„Wir wollen gezielt den qualifizierten Nachwuchs in der Branche bekannter machen“, so die Vorstandsvorsitzende Christine Hager und Geschäftsführerin bei redos invest management GmbH Hamburg, „es gibt exzellenten weiblichen Nachwuchs und die Frauen sind so gut ausgebildet wie noch nie.“ Cornelia Eisenbacher, stellvertretende Vorstandsvorsitzende und bei althaus finance & services gmbh Berlin zuständig für Akquisition, Kundenbetreuung und Analyse von Immobilienprojekten ergänzt: „Ein gutes Netzwerk ist für das Vorwärtskommen im Beruf wichtig. Das wollen wir den jungen Akademikerinnen mit unserem Verein zum Karrierestart vermitteln und anbieten. Die Preisträgerinnen bekommen zusätzlich eine einjährige kostenfreie Mitgliedschaft.“

Der Preis, der nach 2013 zum fünften Mal in Folge vergeben wird, zeichnet drei hervorragende Arbeiten in den Kategorien Bachelor, Master und Dissertation von Absolventinnen immobilienwirtschaftlicher Studiengänge deutscher Fachhochschulen und Universitäten aus.

Unter der Voraussetzung, dass sie mit der Note 1 (mind. Note von 1,5) bewertet wurden, können Studentinnen und Doktorandinnen ihre Arbeiten mit einem immobilienwirtschaftlich relevanten Thema einreichen. Und sie sollten das Prüfungsverfahren in Deutschland nach dem 01.04.2016 abgeschlossen haben. 
Die Arbeiten sind bis zum 11. Juni 2017 unter Hinweis auf den Ingeborg Warschke Nachwuchsförderpreis einzureichen. Alle Informationen zur Ausschreibung und für die Bewerbung finden Sie unter 
Ingeborg Warschke Nachwuchsförderpreis.

Ermittelt werden die drei Preisträgerinnen Ende August von einem Fachgremium. Der Nachwuchsförderpreis - mit jeweils 1.250 Euro dotiert - wird im Rahmen einer kurzen Feier auf der diesjährigen Expo Real am 5. Oktober in München verliehen.

Liesa Schrand, Preisträgerin des erstmalig in 2016 verliehenen Sonderpreises ‚Beste Masterarbeit‘ ist begeistert: "Die Frauen in der Immobilienwirtschaft setzen sich mit dem Ingeborg-Warschke- Nachwuchsförderpreis nicht nur für die Erhöhung des Frauenanteils in Immobilienunternehmen ein, sondern unterstützen auch explizit junge Akademikerinnen. Mein Thema der Masterarbeit bestätigt den Leitgedanken der Immofrauen. Ein gesteigerter Anteil an Frauen im Top Management spiegelt sich schlussendlich in einer besseren Aktienmarkt-basierten Performance dieser Unternehmen wider. Aus diesem Grund sind für mich der Austausch mit Frauen in Führungspositionen und die gegenseitige Unterstützung zentrale Punkte, die den Verein gerade auch für junge Frauen mit Karriereambitionen attraktiv machen." 

Die Motivation des Vereins für die Auslobung des Preises bringt Christine Hager schnell auf den Punkt: "Wir möchten hervorragende Arbeiten von jungen Akademikerinnen in der Immobilienwirtschaft sichtbar machen und ihren Weg ins Berufsleben aktiv fördern. Als großes berufliches Netzwerk für Frauen in der Immobilienwirtschaft bietet unser Verein hierfür die ideale Plattform.

 

Frauen in der Immobilienwirtschaft:

Der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. - gegründet im Jahr 2000 - ist ein Zusammenschluss weiblicher Immobilien-Professionals aus allen Bereichen der Branche, der seinen Mitgliedern eine Plattform zum Fach- und Erfahrungsaustausch und zur Erweiterung des persönlichen Netzwerks bietet. Er unterstützt Frauen in Beruf und Karriere und fördert gezielt den weiblichen Nachwuchs der Branche. Die „Immofrauen“, wie sie in der Branche auch genannt werden, sind mittlerweile in elf Regionalgruppen sehr aktiv: Berlin, Franken, Hamburg, München, Münsterland, Rhein-Main, Rheinland, Ruhrgebiet, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Stuttgart. Die Regionalgruppen bieten den Mitgliedern und Gästen jährlich mehr als 160 Fortbildungs- und Netzwerk-Veranstaltungen an. Einmal im Jahr findet seit 2004 auf Bundesebene der Bundeskongress, die VISIONALE, statt mit ca. 200 Expertinnen und Experten aus der Immobilienbranche. Die Veranstaltungen auf den Messen EXPO REAL und MIPIM finden branchenweit Resonanz. Weitere Informationen unter www.immofrauen.de.