Das teilte das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten mit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Umsätze.

Umsätze im Einzelhandel sanken im April 2016 im Vergleich zum Vormonat. Foto: pixabay

Im deutschen Einzelhandel sind die Umsätze im April zurückgegangen. Das sind die vorläufigen Ergebnisse, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Demnach sanken die Umsätze nach Abzug der Inflation um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat, nominal um 0,5 %. Zum Vergleich: Der GfK-Konsumklima-Index hatte aktuell zugelegt – wenn auch in einigen Bereichen abgeschwächt.

Umsatzsteigerung gegenüber April 2015

Im Gegensatz dazu setzten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im April 2016 allerdings preisbereinigt (real) 2,3 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Auch nominal lag der Zuwachs bei 2,3 Prozent.

 

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im April 2016 preisbereinigt 1,4 Prozent und nominal 1,8 Prozent mehr um als im April 2015. Der Umsatz lag hier bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten preisbereinigt um 1,4 Prozent und nominal um 1,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln erzielte preisbereinigt 1,6 Prozent und nominal 2,7 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresmonat.

Internet- und Versandhandel sind die Gewinner

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln erzielte den größten Zuwachs der Internet- und Versandhandel. Hier steigerten sich die Umsätze preisbereinigt um 7,3 Prozent und nominal um 8,4 Prozent. Insgesamt legten die Umsätze um 2,8 Prozent beziehungsweise nominal um 3,1 Prozent zum Vorjahresmonat zu.

 

Ein Grund für höheren Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat sind sicherlich die Zahl der Verkaufstage: Im April 2016 gab es 26, im April 2015 nur 24. Die Geschäfte hatten im April 2016 an 26 Verkaufstagen offen, während der April 2015 nur 24 Verkaufstage hatte.