2013 eröffnete der Kö-Bogen in Düsseldorf. Die Hochschule Fresenius fragte nun Passanten, wie das Gebäude wahrgenommen wird.

Sie beschäftigten sich in einer Studie mit dem Kö-Bogen: (v.l.n.r.) Christoph Spannagel, Sophia Brandes, Luna von Stiegler, Svenja Schreiber, Martina Töpfer (Projektleitung), Lisa Gaßmann, Julian Gaubitz, Joshua Reimann; nicht auf dem Foto: Nikola Heckmann, Theresa Preuß. Foto: Hochschule Fresenius.

Der Kö-Bogen hat das Shopping-Angebot in Düsseldorf erweitert. Im Herbst 2013 eröffnete das Gebäude in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt. Seitdem gibt es die Möglichkeit, in Filialen der Marken Breuninger, Halhuber, Apple und vielen mehr einzukaufen.

Doch wie wird der Kö-Bogen in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Dieser Fragen gehen neun Studenten der Hochschule Fresenius Düsseldorf nach. Die angehenden Wirtschaftspsychologen führten Ende 2016 bereits zum dritten Mal eine Umfrage durch. 400 Passanten beantworten am Kö-Bogen Fragen hinsichtlich der Entwicklung.

61 Prozent haben positiven Eindruck

Nun stellte die Gruppe um Organisationsberaterin Martina Töpfer die Ergebnisse der Befragung vor. Mehr 61 Prozent der Befragten haben hinsichtlich der Entwicklung in den vergangenen drei Jahren einen tendenziell positiven Eindruck. 2015 waren es noch 84 Prozent, dafür stieg der Anteil derer, die dem Bau neutral gegenüber stehen von 15 auf rund 34 Prozent. Heißt: Die Bürger scheinen sich an den Kö-Bogen gewöhnt zu haben.

 

Das Gebäude bekommt auch verstärkt den Status eines Wahrzeichens gesehen. 2015 sahen noch 40 Prozent den Kö-Bogen als solches an. Bei der vergangenen Umfrage waren es schon 60 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Kö-Bogen beträgt laut Auswertung der Studenten 92 Minuten. „Das ist schon ein ziemlich guter Wert“, betonte Projektleiterin Martina Töpfer.

Potenzial in den Bereichen Gastronomie und Shopping

Verbesserungspotenzial sehen die Befragten nach wie vor in den Bereichen Gastronomie und Shopping. Zu den meistgenannten Gründen für einen Besuch des Kö-Bogens zählen eben auch die Motive Shopping und das Gastronomieangebot.

 

Die Studenten führte auch Interviews mit sechs Nachbarn, die unmittelbar neben dem Kö-Bogen tätig sind. Sie stammen aus den Bereichen Lifestyle, Gastronomie sowie weiteren Formen des Einzelhandels kommen. Das Ergebnis der Befragung: Die Bauphase und die damit verbundenen Baustellen wurden von den Interviewten als störend empfunden. 

Doch das Ergebnis nach Beendigung der Bauphase entspricht den Erwartungen: der Schadowplatz entwickelt sich zu einem belebten und beliebten Abschnitt. Die Modernisierung des Standortes und das neue Konzept des Kö-Bogens werden als positive Ergänzung gesehen. Die gesteigerte Attraktivität des Schadowplatzes führt in den Geschäften zu erhöhter Kundenfrequenz.

Das Projekt Kö-Bogen ist indes noch nicht abgeschlossen. Centrum sowie B&L wollen die Lage mit dem Kö-Bogen II aufwerten. Für 2018 ist die Fertigstellung des Gebäudes geplant.

Erstellt von ddh