Operatives Ergebnis nach neun Monaten um 110,5 Prozent über Vorjahresniveau

Mit erfreulichen Ergebnissen steuert PATRIZIA aufs Jahresende zu. Foto: PATRIZIA

PATRIZIA Immobilien AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 seine erfolgreiche Strategie konsequent weiterverfolgt und eine signifikante Verbesserung der wichtigsten Kennzahlen erreicht.

Das betreute Immobilienvermögen (Assets under Management, AUM), lag zum 30. September 2018 bei 40,2 Milliarden. Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 83,5 Prozent gegenüber dem Jahresende 2017 (21,9 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis nach neun Monaten legte gegenüber dem Vorjahreswert (46,6 Millionen. Euro) um 110,5 Prozent auf 98,1 Millionen Euro zu.

Zuwachs durch Übernahmen

Die erfolgreiche Entwicklung in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurde durch die Beiträge von SPI, heute PATRIZIA Multi Managers, TRIUVA, konsolidiert seit 1. Januar 2018, sowie Rockspring - seit 31. März 2018 - unterstützt. Seit September firmieren alle Unternehmen unter der gemeinsamen Marke PATRIZIA. Das Neun-Monats-Ergebnis ist zum einen von den operativen und finanziellen Vorteilen der Integration geprägt, zum anderen durch organisches Wachstum. Während TRIUVA für die ersten neun Monate des Jahres 2018 zu dieser Entwicklung beisteuerte, hat Rockspring vom 1. April bis zum 30. September 2018 dazu beigetragen.

Erhöhung der Ergebnisprognose

Vor dem Hintergrund des erfolgreichen Geschäfts in den ersten neun Monaten und der Erwartung einer anhaltend dynamischen Entwicklung im Schlussquartal erhöht PATRIZIA die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr signifikant. Erwartet wird nun ein operatives Ergebnis von leicht über 140 Millionen Euro. Die bisherige Prognose hatte zwischen 100 und 110 Millionen Euro gelegen.

 

Gute Investmentperformance

Mit dem Anstieg der Assets under Management in den ersten neun Monaten ging ein Wachstum der wiederkehrenden Einnahmen aus Verwaltungsgebühren um 91,5 Prozent auf 127,7 Millionen Euro (Vorjahr: 66,7 Millionen Euro) einher. Die Einnahmen aus transaktionsabhängigen Gebühren blieben mit 32 Millionen Euro stabil (Vorjahr: 31,4 Millionen Euro, +1,9 Prozent). Die Einnahmen aus erfolgsabhängigen Gebühren stiegen deutlich um 62,8 Prozent von 30,7 auf 50 Millionen Euro. Hier schlägt sich die sehr gute Investmentperformance nieder, die PATRIZIA in den ersten neun Monaten des Jahres für institutionelle Investoren und Privatkunden erzielt hat. Insgesamt stiegen die Gebühreneinnahmen um 62,8 Prozent auf 209,7 Millionen Euro, nach 128,8 Millionen Euro im Vorjahr. 

Plattform für weiteres Wachstum

„Der erfolgreiche Abschluss der Integration von Rockspring, SPI, TRIUVA und PATRIZIA in eine neue PATRIZIA zahlt sich auf allen Ebenen aus, insbesondere auch in Form unseres Wachstums beim betreuten Immobilienvermögen und beim Ergebnis“, sagt Karim Bohn, Chief Financial Officer bei PATRIZIA. „Aufbauend auf den Vorteilen, die sich aus unserer neuen Größe und der zusammengeführten Expertise ergeben, verbessern wir weiter die Leistung für unsere Kunden in Deutschland und weltweit. Und das schafft die Plattform für weiteres Wachstum im Sinne unserer Aktionäre, was sich nicht zuletzt in der erhöhten Prognose für das Gesamtjahr zeigt“, so Bohn weiter. „Wir sind nun besser als je zuvor aufgestellt, um als führender globaler Partner für pan-europäische Immobilieninvestments zu agieren.“ 

Weiterer Schritt zur Digitalisierung

Kurz nach dem Ende des dritten Quartals hat PATRIZIA die Übernahme eines strategischen Anteils an EVANA angekündigt, einem Anbieter von Datenmanagement-Services und Künstlicher Intelligenz in der Immobilienbranche. Dies ist ein weiterer Schritt in der Digitalisierung des Unternehmens mit dem Ziel, die PATRIZIA-Leistungen für Kunden weiter zu verbessern.