Dividendenverdoppelung auf 20 Cent je Aktie vorgeschlagen und Prognose angehoben

Erträge des erst kürzlich erworbenen Fachmarktzentrums in Wittenburg fließen in die Prognosen ein. Foto: DEFAMA

Ein Konzernüberschuss in 2016 und gute Prognosen fürs laufende Geschäftsjahr bestätigen die Unternehmensstrategie der Deutschen Fachmarkt AG (DEFAMA). Davon profitieren aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Aktionäre.

Im Vorjahr hat die DEFAMA nach vorläufigen und untestierten HGB-Zahlen bei Umsatzerlösen von 3,4 Millionen Euro ein Plus von 0,9 Millionen Euro erwirtschaftet – pro Aktie sind das 30 Cent. Im Vergleichszeitraum 2015 lagen die Überschüsse noch bei einer Million Euro und 13 Cent je Aktie. Die Funds From Operation (FFO) lagen 2016  bei 1,4 Millionen Euro und 54 Cent pro Aktie – in 2015 eine halbe Million Euro oder 24 Cent pro Aktie.

 

Die erhöhte Prognose hat das Unternehmen mehr als erreicht. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 23. Juni  in Berlin daher vorschlagen, eine von zehn auf 20 Cent je Aktie verdoppelte Dividende auszuschütten.

Erwarteter Anstieg um 40 Prozent

Für das laufende Jahr erhöht DEFAMA die Prognose für den FFO von 2,2 auf 2,4 Millionen Euro. Beim Nettogewinn nach HGB rechnet der Vorstand nun mit einem Anstieg um  mehr als 40 Prozent  auf rund 1,3 Millionen Euro oder 37 Cent pro Aktie.  Vor diesem Hintergrund ist erklärtes Ziel der Gesellschaft, die Dividende für 2017 erneut anzuheben.

In der Prognose sind nach der zwischenzeitlich erfolgten Gremienzustimmung auch erste Erträge aus den Objekten Büdelsdorf und Wittenburg enthalten. Der Besitzübergang wird hier im Jahresverlauf erfolgen. Dagegen kann der Kauf von Bad Dürrenberg aufgrund der verkäuferseitigen Gremienablehnung nicht vollzogen werden. Die Prognose enthält keine Effekte aus im Lauf des Jahres 2017 geplanten weiteren Objektkäufen. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei gut 2,5 Millionen Euro, entsprechend 72 Cent je Aktie.

Jederzeit weitere Abschlüsse möglich

Die DEFAMA verfügt über eine gut gefüllte Pipeline, aus der sich jederzeit weitere Abschlüsse ergeben können. Inklusive noch nicht ausgezahlter Darlehen beliefen sich die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 auf rund fünf Millionen Euro. Der Vorstand geht daher davon aus, den annualisierten FFO mit den vorhandenen liquiden Mitteln noch deutlich steigern zu können.

 

Erstellt von smue