Geschäftsjahr mit einem Plus von 5,5 Prozent abgeschlossen

IKEA Deutschland freut sich über ein Umsatzplus von 5,5 Prozent. Foto: IKEA
Der Online-Umsatz von IKEA Deutschland wuchs um 33,2 Prozent. Foto: IKEA

IKEA Deutschland hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Einzelhandelsumsatz von 5,278 Milliarden Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Zuwachs von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Online-Umsatz betrug 494 Millionen Euro und wuchs um 33,2 Prozent. Der Online-Anteil am Gesamtumsatz belief sich auf 9,4 Prozent – zwei Prozent mehr als im Vorjahr. IKEA Food steigerte seinen Umsatz um 4,5 Prozent auf 250 Millionen Euro. Insbesondere die Bereiche Wohnzimmer und Küche wuchsen zweistellig und trugen damit wesentlich zum Wachstum von IKEA Deutschland bei. Auch das Segment Arbeitsplatz entwickelte sich sehr positiv. Innovationen im Bereich Smart Home mit völlig neuen Produkten wie der Symfonisk-Kollektion – einer Leuchte oder eines Regals, die gleichzeitig Wifi-Lautsprecher sind – waren ebenfalls wesentliche Erfolgsfaktoren.

Signifikantes Wachstum

Dennis Balslev, Geschäftsführer von IKEA Deutschland: „Es ist uns gelungen, im abgelaufenen Geschäftsjahr allein in den bestehenden Einheiten ein signifikantes Wachstum zu erreichen. Damit zeigt sich, dass unsere Strategie, sich auf den Ausbau des Online-Geschäftes und die nahtlose Verknüpfung aller Kanäle zu konzentrieren, bei unseren Kunden gut angekommen ist.“

 

Die Besucherzahl in den 53 deutschen Einrichtungshäusern ist mit rund 97,7 Millionen Menschen leicht gestiegen. Deutlich gestiegen, nämlich um 14,5 Prozent, ist die Zahl der Online-Besucher: 327,7 Millionen Menschen ließen sich vom Angebot des schwedischen Einrichtungsunternehmens inspirieren. 50,3 Millionen Kunden kauften im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem der 53 Einrichtungshäuser ein. Damit ist die Kundenzahl in den IKEA Häusern leicht zurückgegangen (-5,1 Prozent). Gleichzeitig konnte das Unternehmen den Durchschnittsbon im stationären Handel um 11,2 Prozent auf 99,97 Euro steigern.

Online-Handel boomt

Zusätzlich kauften drei Millionen Menschen (+50,3 Prozent) online für durchschnittlich 163,64 Euro (-zwölf Prozent) ein. Dennis Balslev: „Zusammenfassend kann man sagen, dass weniger Menschen mehr in unseren Einrichtungshäusern gekauft haben. Im selben Zeitraum kauften mehr Kunden online, teilweise während sie sich bei IKEA aufhielten. Dieser Trend belegt eindeutig die unangefochtene Bedeutung unserer Einrichtungshäuser und zeigt, dass die Kunden heute nicht mehr zwischen Online- und Offline-Kanälen unterscheiden.“

IKEA Deutschland investierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 269 Millionen Euro. Die größten Projekte waren der Neubau des Einrichtungshauses in Karlsruhe, das im Sommer 2020 eröffnet werden soll, das Distributionszentrum in Elsdorf bei Hamburg, der Erwerb von Logistikflächen in Rüsselsheim sowie der Umbau der Schlafzimmer-Abteilungen in den Einrichtungshäusern.

Kooperation mit TaskRabbit

Um den Kunden in Zukunft einen noch besseren Service anbieten zu können, hat IKEA jüngst zunächst in den Regionen Rhein-Ruhr und Berlin eine Kooperation mit TaskRabbit gestartet,  einer Online-Plattform, die private Auftraggeber und selbstständige Dienstleister zusammenbringt. TaskRabbit ist eine 100-prozentige Tochter der Ingka Gruppe. Im Jahr 2020 soll der Rollout des Angebots schrittweise auf weitere Metropolregionen in Deutschland stattfinden. Dort, wo TaskRabbit verfügbar ist, wird IKEA zukünftig seinen Kunden TaskRabbit für die Möbelmontage empfehlen.