Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) geht davon aus, dass Umsatz im stationären Handel im Jahr 2016 um 0,8 Prozent steigt.

Im deutschen Einzelhandel klingeln die Kassen. Foto: Skitterphoto/ pixabay

Die Studie „GfK Einzelhandelsumsatz 2016“ geht davon aus, dass der stationären deutschen Einzelhandel 2016 ein Gesamtvolumen von 411,3 Milliarden Euro erreicht. Das wäre laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ein leichtes nominales Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auffällig sind die starken regionalen Unterschiede. So entfallen etwa 17,7 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes auf zehn Städte und Kreise. Zu diesen Top 10 gehören unter anderem Metropolen wie Berlin, Hamburg, München oder Köln. Ihr Anteil wächst mit Steigerungsraten zwischen 1,71 Prozent (Köln) und 4,38 Prozent (Berlin) deutlich stärker aus als in den vergangenen Jahren, womit diese ohnehin starken Einzelhandelsstandorte noch mehr an Anziehungskraft gewinnen, wie es bei der GfK heißt.

 

Mittelstädte als Expansionsziel

 

Bei Expansionsplanungen und der Filialnetzpflege stellt die GfK allerdings fest, dass hier verstärkt ausgewählte Mittelstädte in den Fokus rücken. Der Grund hierfür seien gesättigte Märkte an anderen Standorten. Mittelstädte mit Versorgungsfunktion für ihr Umland hingegen erzielen laut GfK rechnerische Pro-Kopf-Umsätze, die beim Doppelten des Bundesdurchschnitts von rechnerisch 5.065 Euro pro Kopf liegen.