Das teilte die Statistikbehörde Eurostat mit. Ökonomen hatten mit einem höheren Umsatzwachstum im gerechnet.

An den Kassen im Einzelhandel wechselt nicht so viel Geld den Besitzer wie erwartet. Das geht aus den Zahlen von Eurostat hervor. Foto: quinntheislander / pixabay

Der Einzelhandel in der Eurozone kann im April 2016 laut der Statistikbehörde Eurostat kein Wachstum beim Umsatz aufweisen. Damit entwickelt sich der Markt im gemeinsamen Währungsraum schwächer als erwartet.  Entgegen den Prognosen von Ökonomen gab es im Vergleich zum Monat März keine Veränderungen.

Sie gingen von einem Plus von 0,3 Prozent aus. Auch gegenüber dem Vorjahresmonat fällt das Umsatzwachstum deutlich schwächer aus als zuvor von Experten angenommen wurde. Sie gingen von einer Steigerung von 1,9 Prozent aus. Tatsächlich lag das Wachstum nur bei 1,4 Prozent. Im März 2016 war noch ein Zuwachs von 1,8 Prozent beim Umsatz zu verzeichnen.

Verhaltene Kauflaune der Deutschen 

Gründe für das schwächelnde Umsatzwachstum im April seien unter anderem die verhaltene Kauflaune der Deutschen und die terroristischen Anschläge in Belgien. Das Land habe unter den Euroländern den stärksten Rückgang bei den Umsätzen im Einzelhandel im Jahresvergleich zu verzeichnen.