Positive Entwicklung im Kerngeschäftsfeld als Ergebnistreiber – Neugeschäftsvolumen steigt um 28,5% – weitere Stärkung der Vorsorgereserven

Die Deutsche Hypo konnte ihre Bilanzzahlen weiter verbessern. Foto: Deutsche Hypo

„Die Deutsche Hypo ist erfolgreich in das Jahr 2016 gestartet. Wir haben unser Ergebnis erneut steigern können und auch die Qualität unseres Immobilienfinanzierungsportfolios weiter verbessert“, berichtete Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo, bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen in Frankfurt. Die Bank erzielte im ersten Halbjahr 2016 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 33,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 31,3 Mio. Euro). Der knapp achtprozentige Ergebnisanstieg ist unter anderem auf geringere Verwaltungsaufwendungen und auf eine weiterhin entspannte Risikolage im Kerngeschäftsfeld Gewerbliche Immobilienfinanzierung zurückzuführen. Pohl: „Auch wenn der Wettbewerb, insbesondere im Inland, noch intensiver geworden ist, haben wir unser Neugeschäftsvolumen ausbauen können, ohne dabei Abstriche an unserer konservativen Risikopolitik zu machen.“

 

Neugeschäftssteigerung im In- und Ausland

Mit 1.802,4 Mio. Euro (Vj. 1.402,9) verzeichnete das Neugeschäftsvolumen der Deutschen Hypo einen Zuwachs von 28,5%. Dabei nahmen die Zusagen sowohl im Inland (1.092,6 nach 939,4 Mio. Euro) als auch im Ausland (709,7 nach 463,5 Mio. Euro) zu. Rund die Hälfte des Neugeschäftsvolumens (927,4 Mio. Euro) entfiel auf die Finanzierung von Büroimmobilien.

Zur guten Marktposition der Bank in der gewerblichen Immobilienfinanzierung trägt ihre komfortable und wettbewerbsfähige Fundingsituation bei. Im ersten Halbjahr 2016 emittierte sie eigene Wertpapiere über 2.681,0 Mio. Euro (Vj. 1.518,0). Das Volumen teilt sich auf Hypothekenpfandbriefe mit einem Anteil von 46,6% und ungedeckte Schuldverschreibungen mit einem Anteil von 53,4% auf. Große Aufmerksamkeit im Markt riefen die Emissionen von zwei Benchmark-Hypothekenpfandbriefen mit Volumina von 500,0 bzw. 750,0 Mio. Euro hervor.

Entspannte Risikosituation

Der Zins- und Provisionsüberschuss belief sich im ersten Halbjahr 2016 auf 103,6 Mio. Euro 
(Vj. 124,2). Der außergewöhnlich hohe Vorjahreswert war von Einmaleffekten, insbesondere von einer hohen Quote an vorzeitigen Kreditrückzahlungen, geprägt.

Aufgrund der anhaltend positiven Entwicklung in ihren Zielmärkten zeigt sich die Risikosituation der Deutschen Hypo weiterhin unauffällig. Somit verzeichnete das Kerngeschäftsfeld Gewerbliche Immobilienfinanzierung im ersten Halbjahr 2016 sogar ein positives Risikoergebnis. Dass das gesamte Risikoergebnis der Bank mit -25,5 Mio. Euro (Vj. -24,6) dennoch relativ konstant blieb, ist auf den Rückkauf eigener Wertpapiere zur Marktpflege sowie auf eine nennenswerte Zuführung zu den Vorsorgereserven nach §340f HGB zurückzuführen.

Weiterer Rückgang der Verwaltungsaufwendungen

Dank ihres disziplinierten Kostenmanagements gelang es der Deutschen Hypo, ihre Verwaltungsaufwendungen mit 42,6 Mio. Euro weiterhin niedrig zu halten (Vj. 45,9). In der Position ist die für das Gesamtjahr 2016 zu leistende Bankenabgabe bereits vollständig enthalten. Das laufende Kosten- und Effizienzprojekt führt somit weiterhin zu sichtbaren Erfolgen. Auslöser für die Erhöhung der Cost-Income-Ratio auf 41,9% (Vj. 37,6) waren die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren operativen Erträge. Während das sonstige betriebliche Ergebnis mit -1,7 Mio. Euro weitestgehend stabil blieb (Vj. -2,1), verbesserte sich das Wertpapier- und Beteiligungsergebnis auf 0,0 Mio. Euro (Vj. -20,3), da – anders als im Vorjahreszeitraum, als Belastungen im Zuge des Heta-Engagements auftraten – keine Abschreibungen auf Wertpapiere vorgenommen werden mussten.

Unter dem Strich verbuchte die Deutsche Hypo im ersten Halbjahr 2016 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 33,7 Mio. Euro (Vj. 31,3), ein Anstieg von 7,7%. Der Return-on-Equity hielt mit 6,4% sein Vorjahresniveau (Vj. 6,4).

 

„Wir sind im Jahr 2016 auf einem guten Weg“

„Unser Ausblick auf das Gesamtjahr 2016 fällt positiv aus“, erklärte Pohl. „Sofern keine neuerlichen exogenen Schocks auftreten, wird sich die positive Entwicklung in unseren Zielmärkten fortsetzen – verbunden mit anhaltend guten Neugeschäftsmöglichkeiten für die Deutsche Hypo. Im Fokus stehen für uns dabei weiterhin ausschließlich qualitativ hochwertige Immobilien. Wir sind im Jahr 2016 insgesamt auf einem guten Weg und zuversichtlich, unsere Neugeschäfts- und Ergebnisziele zu erreichen. Alles in allem rechnen wir für das Gesamtjahr 2016 mit einem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit auf dem hohen Niveau des Vorjahres.“