Beim Market Tracker “Risikoanalyse europäischer Gewerbe­immobilien­investments bis 2020” stechen Städte wie etwa Marseille hervor.

Das größte Gesamtrenditepotenzial bei europäischen Gewerbeimmobilien- investments ist in Marseille, Birmingham, Helsinki, Prag und Glasgow zu erwarten. Foto: PublicDomainPictures / pixabay

Der neue Catella-Market Tracker legt nahe, dass sich das Risik­omanagement von Investoren einer neuen Form der Risiko­messung­zuwenden sollte. Für die Jahre 2016 bis 2020 erwartet Catella Research das größte durchschnittliche Gesamtrendite­potenzial für Immobilien­investoren in Marseille, Birmingham, Helsinki, Prag und Glasgow.

Catella Research hat die Anwendung von normalen Verteilungsmodellen bei Risikomessunguntersucht – vor allem nach der Fragestellung, ob die empirische Wahrheit durch diese Modelleabgebildet werden kann.„Das Ergebnis ist, dass Immobilieninvestoren neue Möglichkeiten der Bewertung von Risiko prüfen sollten. In diesem aktuell positiven Marktumfeld sollten sich Investoren mehr auf die sogenannten„fat tails“ in der Risikomessung fokussieren“, so Dr. Thomas Beyerle Head of Group Research bei Catella.

 

3,2 Prozent in deutschen Städten

Die Untersuchung der neuen Formen der Risikobewertung im aktuellen Catella Market Tracker kommt zum Ergebnis, dass für die Jahre 2016 bis 2020 das größte durchschnittliche Gesamtrenditepotenzial in Marseille (5,3 Prozent), Birmingham (5,2 Prozent), Helsinki (5,2 Prozent), Prag (5,1 Prozent)und Glasgow (4,9 Prozent) zu erwarten sein wird.

 

Aus der Gruppe der Outperformer sticht Helsinki heraus, da diese Metropole das beste Rendite-Risiko-Profil aufweist. In den deutschen Städten Köln, München und Hamburg lassen sich in den Folgejahren im Durchschnitt 3,2 Prozent erwirtschaften. Besonders niedrigere Total Returns auf dem Gewerbemarkt werden dagegen in Warschau (1,3 Prozent),Dublin (2,0 Prozent), Lissabon (2,3 Prozent), Mailand (2,4 Prozent) und Barcelona (2,4 Prozent) zu erwarten sein.