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Nach drei Monaten im Rückwärtsgang hellt sich die Stimmung der Verbraucher in Deutschland überraschend auf. Der Konsumklima-Index von GfK und dem Nürnberger Institut für Marktentscheidungen (NIM) klettert im Oktober um 1,2 Punkte auf –22,3 Zähler. Analysten hatten lediglich mit einem leichten Anstieg auf –23,3 Punkte gerechnet.
Haupttreiber der Erholung sind steigende Einkommenserwartungen. Dennoch bleibt die Konsumfreude gedämpft: Die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen sank sogar weiter – auf den niedrigsten Wert seit Juni. Auch die Konjunkturerwartungen der Befragten rutschten ab und erreichten den schwächsten Stand seit Jahresbeginn.
„Das Konsumklima beendet seinen Abwärtstrend – zumindest vorerst“, erklärte NIM-Experte Rolf Bürkl. Ob daraus ein dauerhafter Aufschwung werde, sei angesichts geopolitischer Konflikte, Inflationssorgen und Arbeitsplatzängsten unklar. Im historischen Vergleich bleibt das Niveau schwach: Vor der Pandemie lag der Indikator konstant im Plus. Viele Ökonomen rechnen für 2025 nicht mit Wachstum, sondern bestenfalls mit Stagnation.
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