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Die DOUGLAS Group, Omnichannel-Anbieter für Premium-Beauty mit Hauptsitz in Düsseldorf, hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 erstmals in diesem Zeitraum die Umsatzmilliarde erreicht.
Von April bis Juni stieg der Konzernumsatz um 3,2 Prozent auf eine Milliarde Euro. Der Nettogewinn kletterte auf 17,3 Millionen Euro – nach einem Verlust von 71,6 Millionen Euro im Vorjahr. CEO Sander van der Laan zeigt sich zufrieden: „Wir liegen im Plan, unsere Jahresziele zu erreichen. Trotz schwächerer Nachfrage in Frankreich sind wir nach einem schwierigen zweiten Quartal wieder auf Wachstumskurs.“
Zentralosteuropa war mit einem Plus von 10,5 Prozent erneut wachstumsstärkste Region. Im Online-Segment Parfumdreams/Niche Beauty legten die Umsätze um 19,2 Prozent zu, getrieben von Sortimentsausbau und besserer Geschäftsstrategie. Auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden (DACHNL) gab es ein Plus von 3,2 Prozent. Lediglich Frankreich blieb mit 0,9 Prozent im Minus, konnte aber Marktanteile ausbauen. Der stationäre Handel wuchs europaweit um 2,1 Prozent, getrieben vom Ausbau des Filialnetzes und steigender Kundenfrequenz (plus 5,7 Prozent). Online verzeichnete DOUGLAS ein Plus von 5,4 Prozent, in Zentralosteuropa sogar 20,9 Prozent. Das EBITDA stieg leicht auf 154,6 Millionen Euro, die Marge lag bei 15,3 Prozent. Deutlich verbessert wurde das Nettoergebnis vor allem durch geringere Zinslast nach der Refinanzierung im Zuge des Börsengangs 2024.
Im dritten Quartal eröffnete DOUGLAS 22 neue Filialen, darunter Flagship-Stores in Antwerpen und im Pariser La Défense, und modernisierte 39 weitere Standorte. Ziel sind 200 Neueröffnungen und 400 Modernisierungen bis Ende 2026. Zudem nahm ein neues Logistikzentrum in Polen den Betrieb auf, das künftig mehrere Länder bedienen wird. 2025 feiert DOUGLAS 25 Jahre Online-Shop, 30 Jahre Beauty Card und 115 Jahre seit der ersten Filiale. Für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen seine Prognose, erwartet nun aber einen Umsatz leicht über 4,5 Milliarden Euro, eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 17 Prozent und einen Nettogewinn von etwa 175 Millionen Euro.
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