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03. September 2025

Digitale Tools im Handel noch wenig angenommen

INTERESSE IST DA – RETAIL MUSS TECHNOLOGIE ZUGÄNGLICH MACHEN
Grundsätzlich haben viele Deutsche Interesse an virtuellen Erlebnissen beim Shopping.
Foto: AdobeStock / TopMedia

Ob KI-gestützte Einkaufsassistenten, virtuelle Anproben oder Self-Checkout-Kassen – laut einer europaweiten Studie von Shopfully nutzen deutsche Konsumenten derlei neue Technologien nur wenig. Lediglich 16 Prozent binden sie beim Einkauf ein – das liegt deutlich unter dem europäischen Durchschnittswert von 22 Prozent.

Laut der Studie nutzen 79 Prozent der deutschen Befragten aktuell keine digitalen Tools beim Einkauf - sechs Prozent würden sie gerne ausprobieren. Das größte Hindernis liegt in der fehlenden Wahrnehmung des Mehrwerts: 48 Prozent der Deutschen sehen keinen Nutzen in diesen Technologien. Zudem misstrauen 31 Prozent der Befragten den Ergebnissen, die solche Errungenschaften liefern.

Aus dem Alltag bekannt

Das größte Interesse besteht bei Anwendungen, die bereits aus dem Alltag bekannt sind. 41 Prozent der Deutschen, die bisher keine digitalen Tools nutzen, würden gerne virtuelle Einkaufserlebnisse ausprobieren. Virtuelle Anproben (36 Prozent), Selbstbedienungskassen (27 Prozent) und KI-generierte Einkaufslisten (27 Prozent) stoßen auf Nachfrage. Auch Live-Shopping in sozialen Netzwerken (27 Prozent) und KI-gestützte Einkaufsassistenten (18 Prozent) finden Anklang.

Rabatte in Echtzeit

Für viele Konsumenten steht bei digitalen Lösungen vor allem der finanzielle Mehrwert im Vordergrund. Die Hälfte der deutschen Befragten nutzt Werbung gezielt, um Preise zu vergleichen und Angebote zu finden. Besonders gefragt bei den Europäern sind Technologien wie Apps, die Rabatte in Echtzeit anzeigen und personalisierte Empfehlungen geben (71 Prozent). Bei der Weitergabe persönlicher Einkaufsdaten zeigen sich viele Deutsche jedoch zurückhaltend. Nur 24 Prozent sind bereit, Informationen über ihre Präferenzen mit Marken oder Händlern zu teilen.

Rahmenbedingungen schaffen

„Unsere Studie zeigt deutlich: Die Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland nutzt digitale Einkaufstools bisher nicht – doch das Interesse ist da. Der Handel muss jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, um diese Technologien zugänglich und verständlich zu machen”, sagt Stefan Bien, Managing Director von Shopfully. „Wer heute in digitale Services investiert, schafft morgen echte Wettbewerbsvorteile und sorgt dafür, dass Innovation auch im Alltag der Menschen ankommt.“

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