Neuer CEO des Geschäftsfeldes wird Peter Obeldobel

Peter Obeldobel wird neuer CEO des Food- und Gastrobereiches der Karstadt Warenhaus AG. Foto: Valora

Im Zuge des Zusammenschlusses von Karstadt und Kaufhof wird der Food- und Gastrobereich eines der entscheidenden Wachstumsfelder zusammengelegt und erhält mit Wirkung zum 18. März eine einheitliche Führung. In dessen Verantwortung wird auch der Bereich Süßwaren liegen.

Neuer CEO dieses Geschäftsfeldes wird Peter Obeldobel (51), bisher CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Valora Holding Germany GmbH. In dieser Funktion verantwortete er die Retail- und Convenience-Formate in Deutschland, Österreich und Luxemburg mit insgesamt 1300 Standorten. Unter seiner Führung gelang die Neupositionierung der Formate und die erfolgreiche Fokussierung auf das Kerngeschäft und der dafür notwendige Kulturwandel im Unternehmen. Zuvor war Peter Obeldobel CEO von CHRIST und WMF Retail.

Erfolgreiche Neuausrichtung

Dr. Stephan Fanderl, CEO des durch den Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof entstehenden zweitgrößten Europäischen Warenhausunternehmens, erklärt:  „Im Zuge des Zusammenschlusses von Karstadt und Kaufhof stellen wir den Food- und Gastrobereich, zu dem unter anderem die Vertriebsmarken LeBuffet, Dinea, Karstadt Feinkost und Kaufhof Gourmet gehören, gemeinsam neu auf. Ich freue mich, dass wir mit Peter Obeldobel für diesen Bereich einen erfahrenen CEO gewinnen konnten, der nicht nur für konsequentes Umsatz- und Ertragswachstum steht, sondern auch für eine erfolgreiche Neuausrichtung von Format-, Sortiments- und Servicestrategien.“

 

Entwicklung neuer Formate

Peter Obeldobel sagt:  „Die Perspektiven, die sich durch den Zusammenschluss und die Schlagkraft der bekannten Marken im Lebensmittel- und Gastronomiebereich bieten, sind immens. Bereits heute werden mit dem bestehenden Eigengeschäft 80 Prozent der Bevölkerung im urbanen Raum erreicht. Der Fokus unserer neuen Geschäftseinheit wird nicht nur im Betreiben eigener bestehender Filialen liegen, sondern in der Entwicklung neuer Formate und innovativer Partnerschaften, die innerhalb und außerhalb des Warenhauses erfolgreich sind."

Positive Effekte auf Frequenzen

Das Food- und Gastrogeschäft soll nicht nur selbst stärker auf Ertrag und Wachstum ausgerichtet werden, sondern auch positive Effekte auf Frequenz und Aufenthaltsdauer der Warenhäuser haben. „Aufenthaltsqualität durch Gastronomie und Besuchshäufigkeit, durch den wiederkehrenden Bedarf an Lebensmitteln zu erhöhen, sind nicht nur für Warenhäuser, sondern auch für die Innenstädte insgesamt wesentliche Attraktivitätsfaktoren", so Stephan Fanderl.