Breuninger und LOKSTOFF! präsentieren Kafka in Bubbles

Premiere Breuninger und LOKSTOFF! im Breuninger-Parkhaus in Stuttgart. Foto: obs/E.Breuninger GmbH & Co./Jessica Kassner/jmk-photography

Innovative Schauspielkunst auf dem Parkdeck: Gemeinsam mit dem Theater LOKSTOFF! realisiert Breuninger ein Auto-Theater im Breuninger-Parkhaus in Stuttgart. Zwei Monate lang können Zuschauer einen Theaterabend in den eigenen Fahrzeugen erleben.

Für die Inszenierung „Vorher/Nachher - die Verwandlung der Welt" wird das Breuninger-Parkhaus erstmals als kultureller Raum genutzt. Das Ensemble von LOKSTOFF! führt dabei spektakulär in aufblasbaren Laufbällen durch die Adaption von Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung" und nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise.

Kultureller Beitrag

„Breuninger steht für die schönen Dinge des Lebens, und es ist unser steter Anspruch, unseren Kunden und Besuchern einmalige Erlebnisse zu bieten. Daher war es uns sehr wichtig, auch in herausfordernden Zeiten einen kulturellen Beitrag zu leisten. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit LOKSTOFF! dieses einmalige Theater-Format umsetzen zu können", so Christian Witt, Unternehmenssprecher bei Breuninger.

 

Die Inszenierung des Auto-Theaters feierte am 29. Juni Premiere und wird bis Ende September zu sehen sein. Pro Spieltag stehen 24 Pkw-Stellplätze zur Verfügung, die Karten sind unter lokstoff.com erhältlich. Der eigens entwickelte Breuninger-Hygienestandard gewährleistet dabei ein sicheres und geschütztes Theatererlebnis.

Verwandlung der Welt

In der neuen Adaption der „Verwandlung" erzählt das Ensemble von der einsamen Gemeinsamkeit und gemeinsamen Einsamkeit der Städter. Die plötzliche, unvorhersehbare Mutation der Figur des Gregor Samsa lässt das gesellschaftliche und familiäre Gleichgewicht ins Wanken geraten. Kernpunkt ist dabei die Frage nach der Machbarkeit von Menschlichkeit und menschlichem Zusammenleben vor der Folie unseres momentanen Ausnahmezustands: In Laufbällen, aufblasbaren Blasen, führen fünf Schauspieler -flankiert von einem Performer - durch die Adaption der surrealen Erzählung. Dabei symbolisieren diese Bubbles die Mutation der Gesellschaft durch das Corona-Virus. Das Parkhaus ist dabei für LOKSTOFF! der passendste Nicht-Ort als Hintergrund für die Welt der Verwandlung, da er in seiner reinen Funktionalität keinen Raum für Identitätsstiftung und zwischenmenschliche Relationen bietet.