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Im neuen Jahr hat sich für einige Kundinnen und Kunden der REWE-Supermarktkette das gewohnte Einkaufsumfeld verändert. Kurz vor Weihnachten hatte die REWE Group bundesweit insgesamt elf Märkte geschlossen. Betroffen sind sowohl kleinere Gemeinden als auch größere Städte – von Zehdenick in Brandenburg über Schkeuditz in Sachsen bis hin zu zentralen Lagen in Berlin, Bremen oder Dachau.
Nach Angaben der Lebensmittel Zeitung handelt es sich bei den Schließungen um Standorte, die zum Teil mit veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, auslaufenden Mietverträgen oder strukturellen Anpassungen im Filialnetz in Verbindung stehen. Der Lebensmitteleinzelhandel befindet sich seit Jahren im Wandel: Steigende Energie- und Personalkosten, verändertes Einkaufsverhalten sowie der wachsende Onlinehandel zwingen Handelsunternehmen immer wieder dazu, ihre Standorte zu überprüfen und neu auszurichten. Auch Branchenexperten, etwa vom Handelsforschungsinstitut EHI, weisen darauf hin, dass solche Anpassungen Teil einer langfristigen Konsolidierung im deutschen Einzelhandel sind.
Gleichzeitig betont REWE, dass die aktuellen Schließungen nicht isoliert betrachtet werden sollten. Denn parallel dazu wurden zum Jahresende auch neue Märkte eröffnet. Sechs Standorte – unter anderem in Steyerberg, Bad Wimpfen, Isny sowie gleich zweimal in München – sind neu hinzugekommen. Besonders in der bayerischen Landeshauptstadt baut REWE sein Angebot weiter aus und setzt dort auf moderne Märkte mit zeitgemäßen Konzepten. Auch im Rhein-Main-Gebiet, etwa in Wiesbaden-Mainz-Kastel, wurde das Filialnetz ergänzt.
Unterm Strich zeigt sich damit ein Bild, das weniger von Rückzug als von Umstrukturierung geprägt ist. Laut Lebensmittel Zeitung betreibt Rewe derzeit rund 4250 Filialen in Deutschland. Ziel sei, das Netz langfristig wirtschaftlich tragfähig zu halten und zugleich dort zu investieren, wo Nachfrage, Standortqualität und moderne Marktformate gut zusammenpassen. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das zwar punktuell Abschiede von vertrauten Märkten, zugleich aber auch neue Angebote und weiterentwickelte Einkaufskonzepte an anderen Standorten.
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