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09. März 2026

ALDI Nord testet nächtliches Parkangebot für Anwohner

PILOTPROJEKT IN BOCHUM SOLL PARKDRUCK IN WOHNQUARTIEREN MINDERN
In Bochum können Anwohner im Rahmen eines Pilotprojekts nachts bei ALDI parken.
Foto: ALDI Nord

ALDI Nord  startet in Bochum ab dem 20. März 2026 ein Pilotprojekt zur Nutzung von Supermarktparkplätzen außerhalb der regulären Öffnungszeiten. An drei Filialstandorten sollen ausgewählte Stellplätze in den Abend- und Nachtstunden für Anwohnerinnen und Anwohner zur Verfügung stehen.

Mit dem Projekt reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Anfragen von Kommunen sowie auf den zunehmenden Parkdruck in städtischen Wohngebieten. Ziel sei, vorhandene Flächen effizienter zu nutzen und zugleich eine zusätzliche Parkmöglichkeit für Anwohner zu schaffen. Claus Martin, Expansionist der für Bochum zuständigen Regionalgesellschaft Datteln, erklärte, dass das sogenannte Feierabendparken zur Entlastung der umliegenden Wohnquartiere beitragen könne. Auch Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat begrüßt den Start des Vorhabens. Die doppelte Nutzung bestehender Parkflächen könne ein zusätzlicher Ansatz sein, um die Parkplatzsituation in dicht besiedelten Stadtteilen zu verbessern. Gleichzeitig biete das Projekt die Möglichkeit, neue Lösungen im Umgang mit begrenztem städtischem Raum zu erproben.

Drei Tarife zur Auswahl

Anwohnerinnen und Anwohner in der Umgebung der teilnehmenden Filialen können zwischen drei Tarifen wählen: Eine Nacht kostet zwei Euro, eine Woche acht Euro und ein Monat 20 Euro. Die Stellplätze stehen jeweils von 18.30 Uhr abends bis 8 Uhr am nächsten Morgen zur Verfügung. Die Pilotphase wird in Zusammenarbeit mit dem Parkraumbewirtschaftungsunternehmen APCOA und dessen Tochtergesellschaft Park & Control umgesetzt. Die Buchung erfolgt kontaktlos über die mobile Anwendung APCOA FLOW. Vor Ort scannen Nutzer einen QR-Code, hinterlegen ihr Fahrzeugkennzeichen und eine Bezahlmethode und können anschließend einen Stellplatz reservieren. Kamerasysteme erfassen bei der Einfahrt automatisch das registrierte Kennzeichen.

Ausweitung angedacht

Im Rahmen der Testphase stehen an den Filialen Hansastraße, Unterstraße sowie Hattinger Straße jeweils bis zu zehn Stellplätze zur Verfügung. Nach Abschluss des Pilotprojekts will das Unternehmen die Ergebnisse auswerten. Bei positiver Resonanz könnte das Konzept auch auf weitere Städte übertragen werden.

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