GCSP mit Erfolg des hybriden Formats zufrieden

Moderatorin Judith Rakers agierte von Berlin aus. Foto: KD Busch
Aufmerksame Teilnehmer in Hamburg. Foto: Anna Lena Ehlers
Gute Laune in Düsseldorf – trotz strenger Corona-Auflagen. Foto: Carlos Albuquerque
GCSP-Vorsitzende Christine Hager (links) und Susanne Eickermann-Riepe, Vorsitzende RICS Germany. Foto: Carlos Albuquerque

Einen echten Erfolg verzeichnete der German Council of Shopping Places (GCSP) mit seiner ersten hybriden 3-5-1-Immobilienkonferenz. Die Teilnehmer kamen zeitgleich an drei Standorten sowie im Online-Streaming zusammen.

Live erfolgte die Übertragung aus Düsseldorf, wo GCSP-Vorstandsvorsitzende Christine Hager die Gäste begrüßte, aus Hamburg mit Zuschalte von Harald Ortner und aus Berlin – von dort meldete sich Markus Trojansky als Gastgeber. Für die eine große Community standen fünf hochaktuelle Themen zur Debatte.

Premiere ist gelungen

„Erstmals ist es gelungen, eine Immobilienkonferenz an drei Standorten zeitgleich stattfinden zu lassen und diese zusätzlich in einem Live-Stream zu senden. Das macht uns schon wirklich stolz“, resümierte Christine Hager am Tag nach der 3-5-1-Konferenz zufrieden.

Insgesamt waren rund 200 Teilnehmer in Berlin, Hamburg und Düsseldorf vor Ort und ebenso 277 Mal im Live-Stream. Die zentrale Moderation von Judith Rakers kam direkt aus der Berliner Landesvertretung Schleswig-Holstein, in Hamburg hatten die Wacken-Jungs die neue Event-Location in der ehemaligen Märchenwelt direkt an der Elbe kostenfrei zur Verfügung gestellt, und in Düsseldorf waren rund 80 Teilnehmer in der Seifenfabrik Dr. Thompson´s ab 14 Uhr dabei.

 

Positives Feedback

Corona-konform mit eigener GCSP-Maske und den lokal geltenden Gastronomieregeln, gab‘s gut fünf Stunden Konferenzprogramm und dann bis etwa  21 Uhr Networking. Das erste Feedback der Teilnehmer war denn auch sehr positiv.

„Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir uns trotz strenger Corona-Auflage an drei Standorten persönlich sowie virtuell im Live-Stream treffen konnten, um mit einem erstklassigen Programm die aktuellen Herausforderungen unserer Branche mit In- und Outsidern zu diskutieren. Der Blick von Gabor Steingart zur Lage der Nation zu Beginn der Konferenz hat nachdenklich gemacht, aber auch eine begründete Zuversicht hinterlassen und somit das richtige Vorzeichen für den Tag gesetzt“, zieht Christine Hager Bilanz. „Das Konferenzmotto Break/Shake/Take steht beispielhaft für viele Entscheidungsprozesse der vergangenen Wochen sowie für die vor uns liegende Zeit. Anstatt eines Kreisverkehrs wurden in kürzester Zeit strenge Kreuzungen mit Ampeln erforderlich - sinnbildlich das Symbol unserer Konferenz.“

Break – Shake - Take

Inhaltlich fasst die GCSP-Vorsitzende zusammen: „In unseren fünf verschiedenen Sessions haben wir uns mit unterschiedlichen Diskutanten und Referenten mit dem Motto auseinandergesetzt. Die leitenden Fragen lauteten daher: Break - mit was muss ich brechen und hinter mir lassen?  Shake - Was ist brauchbar, muss aber angefasst, ‚durchgeschüttelt‘ und neu justiert werden?  Take - was war und ist gut und sollte unbedingt beibehalten werden?“

Ob Steingarts Intro-Keynote, Alexander Ottos ECE-Branchen-Blick, die politische Sichtweise von Hamburgs Finanzsenator Dr. Dressel, der konstruktive und kreative Ausblick von Klaus Striebich (RaRe Advise) oder aber auch die der beiden Gastronomen Kerstin Rapp-Schwan und Cornelia Poletto, zusammen in der Diskussionsrunde mit Dr. Angelus Bernreuther (Kaufland) und Mark Thelen (REWE): Alle sprachen offen über die kritischen Themen und skizzierten mit einer oft pragmatischen Zuversicht die Zukunft der Branche. Der Blick auf die Assetklasse Shopping Center wurde von Steffen Hofmann (iMallinvest) moderiert und ebenso offen und engagiert mit Holger Hosang (Allianz), Susanne Eickermann-Riepe (RICS) sowie Ulrich Schmitz (ECE) diskutiert.

Glaube an Handelsimmobilien

„Wir glauben an Shopping Center und Handelsimmobilien: Dieser Satz prägte nicht nur das Interview mit Alexander Otto, sondern auch die Haltung von Holger Hosang. Dass sich die herkömmlichen Geschäftsmodelle in Teilen grundlegend ändern (=Break) beziehungsweise neu justiert werden müssen (=Shake), haben alle Teilnehmer in und mit ihren Beiträgen nachhaltig unterstrichen. Ebenso wurde die Zuversicht und die unverminderte Berechtigung der Assetklasse Handelsimmobilien für eine lebendige Stadt, unsere Marktplätze der Zukunft unisono geteilt (=Take)“, so Christine Hager.

Das Interview mit Christoph Werner (dm) führt zeitweise in die Lockdownphase zurück: „Wir waren da sehr nahe dran an der Politik, dies hat sich jetzt leider wieder deutlich verändert.“  erklärte er. 

Den Abschluss machte Insa Klasing (The NextWe), die selber an Covid-19 erkrankte und mit ihrem Vortrag „Geheimwaffe Mindset“ erneut an unsere Zuversicht appellierte und den offiziellen Konferenzteil gebührend beendete.

Gute, intakte Familie

„Nach unserer ersten Zukunftskonferenz REBOOT im Januar, dem dann folgenden beispiellosen Einsatz unseres Team vom Beginn der Corona-Krise an, war es nicht selbstverständlich, dass wir aus dem Stand heraus ein neues, hybrides Format erfolgreich umsetzen konnten. Ohne das großzügige Engagement unserer Partner Völkel Company, dm, Klepierre, REWE, Globall Concept, PED, Kaufland, ECE, ILG und der WISAG wäre dies nicht möglich gewesen. Es ist wie in einer guten, intakten Familie beim GCSP - wir halten zusammen und helfen uns gegenseitig durch diese schwere Zeit. Es war von daher eine gute Entscheidung, die 3-5-1-Konferenz durchzuführen“, lautet Christine Hagers Bilanz.

Fotos vom Event gibt's unter www.3-5-1-Konferenz.de zu sehen.