Londons Bürgermeister Sadiq Khan will die berühmte Einkaufsstraße vom Autoverkehr befreien. Umwandlung in zwei Schritten ist geplant.

Die Oxford Street ist eine der umsatzstärksten Straßen in Europa. Foto: pixabay.

Die berühmte „Oxford Street“ in London soll bis 2020 zu einer Fußgängerzone werden. Sadiq Khan, Bürgermeister der britischen Hauptstadt, plant nach Medienberichten, die Einkaufsstraße vom Autoverkehr zu befreien.

Pro Woche laufen rund vier Millionen Fußgänger die rund 2,5 Kilometer lange „Oxford Street“ entlang. Das hat die englische Tageszeitung „The Guardian“ zuletzt errechnet.

Kaufhaus „Selfridges“ lockt Kunden an

An der Straße liegen Kaufhäuser wie das 1909 eröffnete „Selfridges“. Auch zwei Filialen des Textilunternehmens „Primark“ befinden sich im Londoner Stadtteil Mayfair. Die „Oxford Street“ ist aber auch eine der Hauptverkehrsadern in der Stadt. Aufgrund der höchsten, jemals gemessenen Stickstoffdioxid-Belastung wurde sie in der Zeitung „The Independent“ als „am stärksten vergiftete Straße der Welt“ bezeichnet.

 

Als Folge wurde die Straße zwischen sieben Uhr morgens und sieben Uhr abends für Pkw und Lastwagen gesperrt. Bis 2014 wurden zudem Buslinien umgeleitet, um auch diese Belastung zu reduzieren. Trotzdem fahren in der Hauptverkehrszeit noch 168 Busse pro Stunde über die „Oxford Street“. Damit soll bald Schluss sein.

 

Die Umwandlung in eine Fußgängerzone soll nun in zwei Schritten vorgenommen werden. Im ersten Schritt geht es um ein Fahrverbot im östlichen Teil der Straße ab Oxford Circus. Laut Medienberichten fällt die Umsetzung mit der Eröffnung der Crossrail-Strecke zusammen. Dabei handelt es sich um eine neue Ost-West-Bahnverbindung in London.