Der Immobilien-Investment Manager (vormals TH Real Estate) stellt neuesten Research-Bericht vor

Stefan Wundrak, Head of European Research bei Nuveen Real Estate. Foto: Nuveen

TH Real Estate heißt seit Beginn des Jahres Nuveen Real Estate. Der Immobilien-Investmentmanager prognostiziert in einem aktuellen Research-Bericht, dass sowohl etablierte Sektoren wie Outlet-Center als auch alternative Anlagen wie studentisches Wohnen für das Jahr 2019 in Europa gut aufgestellt sind. Die Bedeutung von Investitionsansätzen, die auf der Ebene von Städten basiert, wird in 2019 zunehmen. Im Report werden Paris, Berlin und Madrid hervorgehoben als Beispiele für sich kurzfristig gut entwickelnde Städte. Städte wie Frankfurt, Luxemburg, Lissabon, Amsterdam und Wien werden sich durch eine eher langfristig gute Entwicklung auszeichnen.

 

• Der Logistiksektor: Auch für 2019 sieht Nuveen Real Estate eine starke Nachfrage im Logistiksektor. Neben Immobilien an wichtigen Standorten werden auch immer kleinere Knotenpunkte europaweit in den Fokus von Investoren rücken. Die nun 10 Jahre währende Renditekompression wird voraussichtlich in diesem Jahr enden, jedoch wird mittelfristig weiter mit Mietwachstum gerechnet und insgesamt einem langfristig starken Ausblick für die Logistikbranche. 

• Die Büromärkte werden dann von der anhaltenden Dynamik des Mietwachstums profitieren, wo die Nachfrage hoch ist und der Neubau an Flächen begrenzt bleibt. Im Jahr 2018 war ein anhaltendes Wachstum in Berlin, Frankfurt, München, Amsterdam, in skandinavischen Städten und in Südeuropa – in Barcelona, Madrid, Lissabon, Rom und Mailand – zu verzeichnen. 2019 ist davon auszugehen, dass die größten deutschen Städte, aber auch Dublin und Stadtteile in Paris eine besonders gute Mietperformance erzielen werden. 

•  Der europäische Einzelhandelssektor verzeichnete im Laufe des Jahres 2018 eine sinkende Anlegerstimmung und zahlreiche Negativmeldungen. Dieser Trend wird sich fortsetzen – wird jedoch in einzelnen Ländern unterschiedlich verlaufen. Vor allem Outlet-Malls und Fachmarktzentren mit Lebensmittelanker erwiesen sich als widerstandsfähig und haben sich im Vergleich zu anderen Einzelhandelsformaten gut behauptet.

 

Stefan Wundrak, Head of European Research bei Nuveen Real Estate, sagt: „In Form von billigen Krediten und politischem Populismus sehen wir immer noch die Folgen der globalen Finanzkrise, welche die Eurozone beeinflussen. Dies wird sich auch 2019 nicht schlagartig ändern. Politische Auseinandersetzungen wie z.B. Brexit erzeugen nach wie vor Lärm, der von den Investitionschancen in den sich gut entwickelnden Städten, die in ganz Europa zu finden sind, ablenkt. Starke und dynamische Städte lassen sich erfahrungsgemäß von der internationalen Politik nicht unterkriegen. Grundsätzlich lässt sich so spät im Zyklus natürlich leichter über Risiken als über die Chancen reden. Dennoch bieten Nutzungsarten wie Wohnen oder Logistik und unter anderem Städte wie Berlin und Wien immer noch starke Argumente für Investitionen auf dem Immobilienmarkt.“ 

Der vollständige Report steht hier zur Verfügung.