Gut funktionierende Netzwerke als Karrierefaktor - zwei eigene Veranstaltungen auf der Messe in Cannes

Der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft beim Women of influence Networking Cocktail während der MIPIM. Foto: MIPIM

Der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft bot seinen Mitgliedern während der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes mit zwei Veranstaltungen eine Plattform zum interdisziplinären und fachlichen Austausch und der beruflichen Weiterentwicklung. „Wir wollen in unserem Verein das Netzwerken weiter optimieren und ihm noch mehr Raum geben, denn ein gut funktionierendes Netzwerk ist als Karrierefaktor essenziell wichtig“, so Christine Hager, Vorstandsvorsitzende der Immofrauen und Geschäftsführerin der redos invest management GmbH, „Netzwerke basieren auf gegenseitigem Vertrauen und öffnen so Türen, um gemeinsame Projekte zu realisieren, Geschäfte zu akquirieren und Ideen voranzutreiben.“

 

Wie wichtig und notwendig ein Frauennetzwerk ist, um zum einen das berufliche individuelle Netzwerk auszubauen und zum anderen das Ziel von gemischten Führungsteams in Unternehmen zu erreichen, die nachweislich entscheidenden Mehrwert und Erfolge bringen, zeigte sich beim Vortrag von Elisabeth Teo-Pennell, Managing Director at PGIM Real Estate and founding member of Real Estate Balance zum Thema Diversity.

Am ersten Messetag fand erstmalig auf Einladung von Reed MIDEM und Initiative von Claudia Roehl, Deutsche Repräsentanz Reed MIPIM Runze & Casper GmbH ein Women of Influence Networking Cocktail statt, gesponsert von PGIM. Der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft, Rewire und wwire world women in real estate waren Partner. Viele Frauen aus unterschiedlichen Ländern folgten der Einladung. Elisabeth Teo-Pennell stellte die Ziele der Assocation Real Estate Balance und die Ergebnisse der neuesten Studie von PwC zum Thema Diversity vor. Fazit: Zwischen dem was die Unternehmen nach außen zum Thema Diversity kommunizieren und was im Unternehmen umgesetzt wird liegen Welten.  Das es gibt immer noch zu wenig Frauen in Führungspositionen gibt, deckt sich mit den Ergebnissen der Studie zur Situation der Frauen in der Immobilienwirtschaft aus dem vergangenen Jahr. Es gibt immer noch die gläserne Decke, die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen ist leider noch vielerorts kein verankertes Ziel in der Unternehmensstrategie.