Laut HDE sind die Erwartungen noch nicht erfüllt

Zum ersten Advent war die Euphorie im Einzelhandel eher gebremst. Symbolfoto: Pixabay / Myriams-Fotos

Laut Deutschem Handelsverband (HDE) sind die Einzelhändler mit dem Start ins diesjährige Weihnachtsgeschäft verhalten zufrieden. Insbesondere in den Innenstädten waren die Kundenfrequenzen zum Auftakt in die Adventszeit noch zu schwach.

„Der Start in das diesjährige Weihnachtsgeschäft war zwar für die meisten Händler in Ordnung. Insgesamt wurden die Erwartungen der Branche aber noch nicht erfüllt“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Am besten verkauften sich bisher Uhren und Schmuck, weihnachtliche Dekoration, Haushaltselektronik oder Süßigkeiten, vereinzelt auch Winterbekleidung.

Eher schwache Kundenfrequenzen

Die Ergebnisse einer aktuellen Adventsumfrage des HDE unter rund 350 Einzelhandelsunternehmen aller Branchen, Standorte, Größen und Vertriebsformen zeigen aber auch, dass in der Woche vor dem ersten Advent die Kundenfrequenzen in vielen Innenstädten eher schwach waren und die Händler deshalb oft nicht zufrieden sein konnten.

 

Die Entwicklung verlief dabei laut HDE-Umfrage bei den größeren Unternehmen gut. Hier zeigten sich mehr als die Hälfte der Befragten zufrieden. Dagegen lag die Zufriedenheitsquote bei kleineren Betrieben nur bei einem Viertel.

Rund 472 Euro für Geschenke

Der HDE erwartet fürs diesjährige Weihnachtsgeschäft insgesamt ein Umsatz-Plus von zwei Prozent. Das Wachstum im stationären Handel wird dabei bei knapp einem Prozent, im Online-Handel bei knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr liegen. Eine vom HDE unterstützte Verbraucherumfrage des ifes-Instituts der FOM-Hochschule zeigt, dass die Deutschen in diesem Jahr pro Kopf rund 472 Euro für Geschenke ausgeben wollen.