13. Deutscher Handelsimmobilien-Gipfel steht vor der Tür

Persönliches Networking ist endlich wieder möglich beim 13. Deutschen Handelsimmobilien-Kongress. Foto: Heuer Dialog

Gespräche von Angesicht zu Angesicht sind wieder möglich beim 13. Deutscher Handelsimmobilien-Gipfel am 18. und 19. Oktober im Van der Valk Airporthotel Düsseldorf. „Einzelhandel und Innenstädte: Was geht, was bleibt, was kommt?“ lautet das Leitmotiv des großen Branchentreffens.

Corona hat sich als Brandbeschleuniger für das Sterben von Läden, Warenhäusern, sogar ganzen Teilen von Innenstädten erwiesen. Daher steht nun auf der Agenda, Stadträume in Zukunft durch eine bunte Durchmischung zeitgemäß und zukunftsorientiert zu gestalten. Innerstädtische Einzelhandelslagen und Shopping Center werden ihre Flächen verkleinern müssen, um langfristige Leerstände zu vermeiden. Viele Unternehmen haben damit begonnen, ihre Click- & Collect-Angebote zu optimieren, bestehende Filialnetze genau zu analysieren und sich, wo es sinnvoll ist, auf neue Ladenformate mit optimierten Flächen zu konzentrieren. Auch Drive-In-Varianten werden mittlerweile geprüft. Eine Chance für mehr Nutzungsdurchmischung – die Experten gehen diesem Thema nach.

Spannende Speaker

Heuer Dialog als Veranstalter des Handelsimmobilien-Gipfels hat gewiefte Fachleute als Top-Speaker eingeladen. So Michael Busch von der Thalia Bücher GmbH, Gastro-Experte Jonathan Doughty von ECE Marketplaces, Sebastian Grieme von Fridays for Future, Annerose Kiesel von KeepLocal, Ina Marie Orawiec von OX2architekten, Diana Anastasija Radke von der KVL Bauconsult GmbH sowie MdL Johannes Remmel (Bündnis 90 / Die Grünen). Auch bekannte Branchengesichter wie Manuel Jahn (Habona Invest), Michael Ehret (Ehret+Klein), Joaquin Jimenez-Zabala (WISAG), Michael Garstka (LIST) oder Dirk Wichner (JLL) sind mit von der Referenten-Partie.

 

Panel und Expertenlunch

Zentrale Themen aus dem Retail-Kosmos kommen gleich am ersten Eventtag aufs Tapet. Das naive Verständnis von Urbanität, Comeback der Erdgeschosse, Lebensmittelhandel als Innenstadtretter, Perspektiven nach dem Lockdown, „Shopkalypse“, vom Asset zum Placemaking, Stadt der Zukunft für Investoren und Shopper, Innenstadt als Showroom aus Mietersicht – all diese Aspekte werden angeschnitten. Das Panel dreht sich um wie Wiederbelebung der Innenstadt und das Verhindern von Ladensterben. Beim Expertenlunch besteht die Möglichkeit zum vertieften Austausch. Teilnehmer haben dann die Wahl zwischen den Themen „Frequenzanker im Post-Corona-Zeitalter“ und „Emobility+“.

Ökologischer Stadtumbau

Der Dienstag widmet sich dem ökologischen Stadtumbau vor dem Hintergrund des Klimawandels.  Ladeninfrastruktur im Handel als Chance, die Stadt als Einheit sowie die Zukunft von Mixed-Use- und Retail-Destinationen kommen ebenso zur Sprache wie – in parallelen Sessions – CO2-Bilanz und Energiemanagement zur Renditesteigerung sowie Quartiersentwicklung im Wandel.