Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen.
Eine eindrucksvolle Premiere feierte der Nahversorgungstag Südwest, den das seit über 20 Jahren im deutschen Markt agierende Beratungsunternehmen Stadt+Handel (Dortmund, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig) gemeinsam mit einer Vielzahl an Partnern und Sponsoren in Mannheim ausrichtete. Die über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich nicht nur aus Akteuren des Einzelhandels, sondern auch zu einem großen Teil aus Vertretern von Städten und Kommunen zusammensetzten, erlebten ein vielschichtiges Vortrags- und Diskussionsprogramm, das sich mit vielen aktuellen Fragen rund um die Nahversorgung beschäftigte. Marc Föhrer, Geschäftsführer von Stadt + Handel: „Nach unserem gelungenen Auftakt in NRW und der Nachfolgeveranstaltung in Norddeutschland letztes Jahr konnten wir mit der gestrigen Veranstaltung in Mannheim einmal mehr beweisen, wie wichtig Nahversorgung nicht nur wirtschaftlich, sondern auch für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist. Ein wichtiges Signal, das immer mehr auch von der Politik wahrgenommen wird.“
Inhaltlich ging es unter der professionellen Moderation von Stadtentwicklungsexperte Stefan Postert zunächst um das Thema Planungsrecht und darum, was gilt, was ist offen und wo reale Spielräume bestehen. Darüber referierte Roland Schmidt-Bleker (Co-Managing Partner von Taylor Wessing Germany). Im Anschluss gab Roland Johst, Referatsleiter Ministerium des Inneren und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz, Auskunft über Zielsetzung, Steuerungslogik und Konsequenzen für Kommunen und Projektentwickler. Was Recht mit Investitionsentscheidungen macht und wie regulatorische Rahmenbedingungen Standortwahl, Formate und Investitionsbereitschaft beeinflussen, darüber sprach Oliver Behrens, Leiter Expansion Vollsortiment REWE Region Südwest. Ein interessantes Zitat kam im Anschluss beim Vortrag von Ralph Schusche, Direktor des Verbandes Rhein-Neckar. „In Regionalplänen kann man nicht einkaufen!" Ein weiteres lieferte Ralf Eisenhauer (Baubürgermeister von Mannheim): „Stadtentwicklung hilft Wachstum zu organisieren!“
Wie sieht das Thema Nahversorgung aus der Betreiber-Perspektive aus? Wirtschaftlichkeit vs. Anforderungen. Welche Vorgaben sind tragfähig – und wo bleiben Investitionen aus. Zu diesen, für viele sicher hochspannenden Fragen informierte Andreas Kuhmann, Leiter Expansion & kaufm. Immobilienmanagement bei Lebensmittler Penny. Und über Projektentwicklung als Schnittstelle und Gestalter, wann beispielsweise Projekte realistisch umsetzbar sind und woran sie scheitern, sprach Tobias Hümmer, Geschäftsleitung Ratisbona Handelsimmobilien, der auch Auskunft darüber gab, wie Mehrwerte für Stadtentwicklung und Baukultur durch nachhaltige und ökologische Bauweise entstehen können.
Ein weiterer Themenkomplex beschäftigte sich mit digitalen Dorfläden und hybriden Modellen und wie diese in Grundzentren und ländlichen Räumen funktionieren. Unternehmen wie Tante M oderTante Enso, aber ebenso der Bund deutscher Dorfläden, stellten hier viele interessante neue Ideen vor.
Alles in allem ein breitgefächerter Themenstrauß, der das Publikum von Anfang bis Ende fesselte. Fest steht schon jetzt: Die Veranstatungsreihe wird fortgesetzt – am 29. April in Leipzig und am 17. Juni in Hamburg. Anmeldungen unter https://www.eventbrite.com/cc/nahversorgungstage-2026-4772843
Impressum Datenschutz Cookie-Einstellungen Über uns
HANDELSIMMOBILIEN HEUTE (HIH) ist ein Nachrichten- und Serviceportal für die gesamte Handelsimmobilienbranche in Zusammenarbeit mit renommierten Verbänden und Instituten.