Beim German Council Congress fehlte Moderatorin Judith Rakers der Koffer, was am Ende zu großer und guter Unterhaltung beitrug

Völlig überrascht wurde Judith Rakers von WISAG-Geschäftsführer Gerrit Egg, als der ihren vermissten Koffer nebst großem Blumenstrauß überreichte. Im Hintergrund: Ingmar Behrens, Pressesprecher und Leiter Public Affairs beim GCSC. Foto: HI-HEUTE Kerstin Gohl

Pannen passieren - das ist oft für die Betroffenen ärgerlich. Manchmal jedoch haben sie auch ihre positiven Seiten und Effekte. So geschehen beim German Council Congress in Berlin, bei dem eigentlich alles bestens klappte - bis eben auf ein Geschehnis, dem ausgerechnet Fernseh-Star und Moderatorin der Veranstaltung Judith Rakers zum Opfer fiel.

 

Als sich die modebewusste Norddeutsche für ihren Bühnenjob "in Schale schmeißen" wollte, musste sie auf die Bekleidung von anderen Teilnehmerinnen zurückgreifen, die ihr natürlich gern aushalfen. Grund dafür: Ihr Gepäckstück war am Flughafen Tegel festgehalten worden. Mit ihrem ureigenen Charme jedoch kompensierte die erfahrene Moderatorin das Malheur mit Leichtigkeit und schlüpfte gewissermaßen in die Model-Rolle, weil sie sich nun während des Auftritts in gleich mehreren Outfits präsentierte.

Gerrit Egg, Geschäftsführer des Dienstleistungsunternehmens WISAG, das auch in Berlin groß vertreten ist, wollte die unfreiwillige Modenschau nun aber nichts bis Ende des gesamten Kongresses andauern lassen und kümmerte sich höchstpersönlich darum, dass ihr Koffer vom Flughafen geholt wurde. Als guten Service überreichte er ihr wenig später das schwer vermisste Stück zusammen mit einem großen Blumenstrauß, den er ihr während einer Moderation auf der Bühne übergab. Judith Rakers war erst überrascht (ob des unerwarteten Straußes) und dann hocherfreut.

Ende vom Lied: Moderatorin glücklich, Veranstalter glücklich und die Branche hat gesehen, wie guter Service aussehen kann.

 

Nur irgendwie schade, dass Frau Rakers am Ende nicht das Schlusslied "ich hab´noch einen Koffer in Berlin" singen konnte.