Entscheidung des ICSC - Christine Hager glücklich mit Namensänderung nach deutschem Vorbild

Das offizielle Logo des neugegründeten Verbandes.

Nachdem sich die große deutsche Interessensvertretung für Handelsimmobiien und ihre Dienstleister, der German Council of Shopping Centers vor einigen Monaten in German Council of Shopping Places unbenannt hat, ist nun in Brüssel auch der europäische Dachverband diesem Gedanken gefolgt. So wurde offiziell der European Council of Shopping Places (ECSP) ins Leben gerufen: Sein Ziel: der europäischen Handelsimmobilienwirtschaft eine Stimme zu verleihen. Die Gründung folgt einer Entscheidung des International Council of Shopping Centers (ICSC) vom Herbst 2019.

 

Die Handelsimmobilienbranche beschäftigt mehr als 6,3 Millionen Menschen, generiert einen Umsatz in Höhe von 750 Milliarden Euro und representiert eine Nutzflächen von 160 million qm. Die Mitgliedschaft wird aus nationalen Verbänden bestehen und wird als Informationsplatform dienen, um die Interessen seiner Mitglieder und Nutzer zu unterstützen.

Der ECSP wird zur Zeit unter belgischem Recht als Internationale Vereinigung ohne Erwerbszweck (AISBL) eingetragen. Er wird die Ziele und Prioritäten seiner Mitglieder voranbringen und sich dabei auf eine Reihe von Aktivitäten stützen, die Interessensvertretung, Veranstaltungen, Recherche und reputationsfördernde Aktivitäten umfassen. Der neue Verband wird auch mehrere Ausschüsse und Arbeitsgruppen beheimaten, die an Schlüsselthemen wie Nachhaltigkeit, Forschung und Entwicklung, Öffentlichkeitspolitik, Sicherheit, Immobilienmanagement und Zukunftstrends arbeiten werden.

Die gegenwärtige Covid-19 Krise hat den Sektor besonders hart getroffen. Der Vorstandsvorsitzende des ECSP und CEO von Wilhelm & Co Group, Peter Wilhelm, bestätigt, dass die Schließung von hunderten von Geschäften, Bars, Restaurants und Handelsplätze in ganz Europa direkte Auswirkungen auf die Industrie haben. Bei der Verkündung des neuen Verbandes sagte er: "In diesem kritischen Moment benötigt die Handelsimmobilienwirtschaft eine einheitliche und vereinende Stimme. Die Industrie vollzieht einen fundamentalen Wandel und ist dabei, reine Geschäftsflächen in gemischte Nutzungszentren mit vielen anderen Aktivitäten umzubauen, um so zu gemeinschaftlichen Schlüsselpunkten zu werden. Diese stellen einen integralen Teil im modernen Stadtgefüge dar, und die Öffentlichkeit, unsere Kunden, zählen auf uns, um einzukaufen, zu essen, unter Menschen zu kommen und sich zu unterhalten. Jetzt wo sich der Blick in die Zukunft und auf den Weg zur wirtschaftlichen Erholung richtet, wollen wir die Werte und Ziele dieses dynamischen Sektors hervorheben, der soviel zur europäischen Gesellschaft beiträgt und sich darüber hinaus, während der Krise für viele Gemeinden als wichtige Lebensader herausgestellt hat."

 

„Wir begrüßen die neue Aufstellung und sind als Gründungsmitglied gerne dabei.“ erklärt Christine Hager, Vorstandsvorsitzende des German Council of Shopping Places, und sagt weiter „Unserem Beispiel der Namensgebung „Places“ folgend, hat nun auch unsere zentrale europäische Organisation dieses in den Namen aufgenommen. Es freut uns daher umso mehr, dass wir jetzt wieder gemeinsam die besonderen Herausforderungen durch die Corona-Krise auch auf europäischer Ebene angehen.“

Erstellt von tmü