Kurz vor Beginn des Deutschen Shopping Center Forums: Marco Atzberger (EHI) im Exklusiv-Interview mit HIH-Chefredakteur Thorsten Müller

Freut sich auf das heute beginnende Deutsche Shopping Center Forum: Marco Atzberger (EHI Retail Institute, Köln)

Kurz vor dem 5. Deutschen Shopping Center Forum, das nach zweijährigem Gastspiel in Bonn diesmal wieder in Düsseldorf stattfindet, sprach HI-HEUTE-Chefredakteur Thorsten Müller mit Marco Atzberger, Geschäftsleiter des EHI Retail Instituts, das wie immer gemeinsam mit dem German Council Of Shopping Centers die Veranstaltung ausrichtet, über das aktuelle Programm.

 

HI-HEUTE: Nach zwei Ausgaben in Bonn steigt das Deutsche Shopping Center Forum nun in Düsseldorf. Was wird dadurch anders?

Marco Atzberger: GCSC und EHI sind ja zusammen vor 5 Jahren in Düsseldorf gestartet. Jetzt kehren wir aus Bonn zurück in die Innenstadt von Düsseldorf. Das ist derselbe Pfad, den auch der Handel und Shopping Center einschlagen, mit urbanen Standorten und Konzepten. Wir halten am Konzept fest, zum einen drei Parallelforen anzubieten, wo die Teilnehmer nach Interesse und Gusto auswählen, und zum anderen übergreifend mit allen im Plenum die großen Themen zu diskutieren. 

HI-HEUTE:  Um welche Schwerpunktthemen wird es diesmal auf dem Podium gehen?

Marco Atzberger: Gastronomiekonzepte und Digitalisierung in unterschiedlicher Form bestimmen den Inhalt. Eigentlich sind es zwei Seiten derselben Medaille. Gastronomie boomt nicht zuletzt als Reaktion auf den Erfolg des Online-Shoppings. Aber es ist natürlich mehr, es geht für alle darum, im stationären Handel Nutzen und Anker zu schaffen, die dem Kunden gute Gründe liefern, Erlebnis und Unterhaltung und tolle Waren im Geschäft zu suchen und zu kaufen.

HI-HEUTE: Auf welche hochkarätigen Referenten dürfen sich die Teilnehmer diesmal besonders freuen?

Marco Atzberger: Starten werden wir mit der Keynote von Stephan Jung - allen sicherlich noch gut bekannt als ehemaligen Vorstand des GCSC. Er setzt den Ton mit Innovationen für die anderthalb Tage. Dabei ist der Mix der Referenten so besonders. Wir haben fast 45 Personen auf der Bühne. Da kommen Händler, Shopping-Center-Betreiber und Investoren genauso zu Wort, wie erfahrene Profis mit vielen Jahren und Stationen auf dem Buckel, aber auch der Nachwuchs, der sich speziell aus der Brille der Jungen das Thema Food vorknüpft.

HI-HEUTE:  Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen EHI und GCSC? Hat sich damit den Jahren etwas verändert?

Marco Atzberger:
Es war ja nicht selbstverständlich, dass sich da zwei Institutionen finden, die ja auch in der Regel Gegenseiten repräsentieren, wenn es um Mietverträge geht. Aber es ist sicherlich jedem klar, dass die Immobilie und der Handel einander benötigen. Nach meinem Eindruck ist die Kooperationen zwischen EHI und GCSC aber keine Zweckgemeinschaft, sondern wir haben ein hohes Maß an Verständnis und Vertrauen gewonnen und mir macht die Arbeit, speziell mit Rüdiger Pleus, aber insgesamt mit dem ganzen GCSC-Team richtig Spaß.

HI-HEUTE: Neben dem breitgefächerten inhaltlichen Angebot ist das DSCF aber auch für sein originelles Abendprogramm bekannt. Was ist diesmal geplant

 

Marco Atzberger: Die Teilnehmer des DSCF sind seit Bestehen der Veranstaltung daran gewöhnt, dass es deftig zugeht. Die letzten Male waren wir ja in der Almhütte am Rhein urbayerisch unterwegs. Diesmal brechen wir mit dieser Tradition und gehen in die alte Seifenfabrik im Dr. Thompsons. Das wird richtig urban in einer alten, umgewidmeten Industrieanlage, mit internationaler Streetfood usw. Am wichtigsten ist und bleibt aber natürlich der lebhafte Austausch der Teilnehmer untereinander, wir liegen da mit 350 Teilnehmern auf dem Niveau der Vorjahre. Kölsch gibt es natürlich auch in Düsseldorf.

Erstellt von Thorsten Müller