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Die Deutsche EuroShop hat im Geschäftsjahr 2025 ihre operative Entwicklung im Verlauf des Jahres spürbar verbessert. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds blieb die Gesamtentwicklung stabil. Vor allem steigende Mieterumsätze, eine höhere Vermietungsquote und eine stärkere zweite Jahreshälfte sorgten für positive Impulse.
Mit Umsatzerlösen von 270,4 Millionen Euro bewegte sich das Unternehmen im Rahmen der Erwartungen. Auch das operative Ergebnis blieb weitgehend stabil, während die Funds from Operations leicht rückläufig waren. Insgesamt zeigt sich damit ein solides, wenn auch moderates Ergebnisniveau. Zu Jahresbeginn wurde das Geschäft durch mehrere Sondereffekte belastet. Ein ungewöhnlich milder Winter sowie ein später Ostertermin wirkten sich im ersten Quartal negativ auf die Entwicklung aus. Im weiteren Jahresverlauf verbesserte sich die Situation jedoch deutlich. Ab dem zweiten Quartal stiegen sowohl die Besucherzahlen in den Centern als auch die Umsätze der Mieter spürbar.
Die Vermietungsquote erhöhte sich auf 95 Prozent und unterstreicht die Attraktivität der Standorte. Gleichzeitig legten die Umsätze der Mieter um mehr als zwei Prozent zu. Diese Entwicklung bestätigt die zunehmende operative Dynamik im Laufe des Jahres. Einen wichtigen Impuls lieferte das Main-Taunus-Zentrum. Dort wurde mit dem Food Garden ein neues Gastronomiekonzept umgesetzt, das zu einer deutlich höheren Besucherfrequenz führte. Das Projekt zeigt, welche wachsende Bedeutung Erlebnisangebote und Gastronomie im stationären Einzelhandel haben.
Auch auf der Finanzierungsseite setzte das Unternehmen ein wichtiges Signal. Mit der erfolgreichen Platzierung eines Green Bonds über 500 Millionen Euro stärkte die Deutsche EuroShop ihre Finanzierungsstruktur. Die hohe Nachfrage seitens der Investoren gilt als Vertrauensbeweis für das Geschäftsmodell. Erstmals seit mehreren Jahren wurde zudem der Immobilienbestand wieder leicht aufgewertet. Steigende Vertragsmieten und gezielte Investitionen führten zu einer Stabilisierung der Bewertungen und zu einem positiven Bewertungsergebnis. Im Jahr 2025 führte das Unternehmen zudem umfassende ESG-Richtlinien ein. Diese betreffen unter anderem Umweltstandards, Energieverbrauch sowie Verhaltenskodizes für Mitarbeitende und Geschäftspartner und sollen langfristig zur nachhaltigen Weiterentwicklung beitragen.
Für das Jahr 2026 rechnet die Deutsche EuroShop mit leicht steigenden Umsätzen und einem stabilen operativen Ergebnis. Gleichzeitig könnten höhere Zinsaufwendungen das Ergebnis vor Steuern sowie die operativen Mittelzuflüsse etwas belasten. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von einem Euro je Aktie vor. Damit will das Unternehmen seine verlässliche Ausschüttungspolitik auch unter weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fortsetzen.
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