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12. September 2025

Zukunft Bahnhofsviertel: München bekommt neues Quartier

MIXED-USE-PROJEKT UNTER BÜRGERBETEILIGUNG MIT GROSSEM POTENZIAL
Das Münchener Bahnhofsviertel wird sein Gesicht nachhaltig verändern.
Visualisierung: Stadt München / Auer Weber Architekten

München schreibt gerade an einem neuen Kapitel seiner Stadtgeschichte. Mitten im Herzen der Metropole entsteht im Bahnhofsviertel ein Quartier, das die Stadt nicht nur funktional, sondern auch atmosphärisch verändern wird. Der Neubau des Hauptbahnhofs und die zweite S-Bahn-Stammstrecke sind nur die sichtbaren Aushängeschilder einer Transformation, die weit mehr bedeutet als Beton, Glas und Stahl.

Auf über 200.000 Quadratmetern wachsen neue Arbeitswelten heran, die für mehr als 10.000 Menschen Platz bieten sollen. Erdgeschosszonen werden geöffnet, neue Räume für Gastronomie, Kultur und Handel entstehen, das Viertel wird grüner, offener, sicherer. Wo bisher vor allem das Bild eines hektischen Ankunftsorts dominierte, soll künftig ein urbanes Zentrum entstehen, das Arbeiten, Leben und Verweilen in einer neuen Balance vereint.

Alle Akteure am runden Tisch

Getragen wird dieser Prozess von einem starken Bündnis: Immobilienentwickler, Hoteliers, Gastronomen, Einzelhändler, Kulturschaffende und Vertreter der lokalen Wirtschaft ziehen erstmals an einem Strang, um dem Viertel eine Zukunft zu geben, die sowohl seine Vielfalt bewahrt als auch seine Modernisierung ermöglicht. Dabei geht es nicht nur um neue Flächen oder schicke Fassaden - vielmehr um Lebensqualität, um Sicherheit, um nachhaltige Mobilität und darum, dass sich Menschen gerne im Quartier aufhalten. Erste Maßnahmen zeigen bereits Wirkung: bessere Beleuchtung, grünere Höfe, neue Ordnungsregeln und verstärkte Präsenz von Polizei und Stadt. Parallel entstehen Leuchtturmprojekte wie das Netzwerkhaus, die zeigen, wie moderne Architektur, flexible Arbeitsmodelle und offene Begegnungsräume zusammenfinden können.

Suche nach dem Namen

Diese beispiellose Neugestaltung verlangt nach einer klaren Identität. Denn ein Viertel, das sich vom reinen Verkehrsknotenpunkt zum modernen Central Business District wandelt, braucht auch einen Namen, der diesem Anspruch gerecht wird. Deshalb startet die Initiative „Zukunft Bahnhofsviertel“ einen öffentlichen Dialog. Vom 12. September bis zum 17. Oktober 2025 sind die Münchnerinnen und Münchner eingeladen, Namensvorschläge einzubringen. Am Ende entscheidet eine Jury aus Stadtplanung, Kultur, Wirtschaft und Politik, welcher Name die neue Identität des Viertels trägt.

Modellprojekt der IBA

Offiziell startet der Prozess am 13. September, wenn die Initiative im Container der Internationalen Bauausstellung (IBA) Metropolregion München am Marienplatz erstmals an die Öffentlichkeit tritt: Auftakt zu einem Dialog, der mehr will als nur Vorschläge sammeln. Er will die Menschen in München zu Mitgestaltern machen – an einem der spannendsten Projekte, das die Stadt in den kommenden Jahren prägen wird. Denn das neue Bahnhofsviertel wird nicht einfach nur anders aussehen. Es wird anders heißen, anders klingen, anders funktionieren.

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