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Mit dem offiziellen Spatenstich hat in Detmold die Hochbauphase für eines der größten innerstädtischen Bauprojekte der Region begonnen. Auf rund 10.000 Quadratmetern entsteht am südlichen Eingang zur Detmolder Altstadt das neue Quartier Hornsches Tor – ein Mix aus Einzelhandel, Büro- und Praxisflächen, Wohnungen, Gastronomie, Hotel, Lebensmittel-Nahversorger und einer Tiefgarage. Bauherrin ist die Stadt Detmold gemeinsam mit privaten Investoren. Die bauliche Realisierung des gesamten Quartiers liegt in den Händen von LIST.
Grundlage ist ein im Januar 2026 unterzeichneter Totalunternehmer-Vertrag zwischen der Stadt Detmold und LIST. Das bundesweit aktive Unternehmen übernimmt damit Entwicklung, Planung und Bau aus einer Hand – unterteilt in drei Baulose, die LIST in unterschiedlichen Leistungsmodellen realisiert. Für Los Eins mit Einzelhandel, Büro und Wohnen sowie Los Zwei mit Tiefgarage und Parkfläche tritt LIST Develop Commercial als Totalübernehmer auf. Für Los Drei mit dem EDEKA-Vollsortimenter und einem B&B-Hotel agiert LIST Bau Bielefeld als Generalunternehmer.
Für das Gesamtprojekt ist vertraglich eine Fertigstellung spätestens im vierten Quartal 2028 vorgesehen. Nach den ersten Erdarbeiten im September soll zunächst der Baugrund vorbereitet werden. Anschließend beginnen die Arbeiten an der Tiefgarage des neuen Parkhauses. Für die Stadt Detmold endet mit dem Spatenstich ein mehr als elfjähriger Planungs- und Ausschreibungsprozess. Bürgermeister Frank Hilker bezeichnete das Vorhaben beim Termin als wichtigen Baustein für die weitere Entwicklung der Innenstadt. Vorgesehen ist unter anderem ein neues Geschäftshaus mit dem Modehaus Klingemann als Ankermieter. Das Unternehmen aus Höxter soll dort mehr als 3200 Quadratmeter Verkaufsfläche beziehen. Hinzu kommen ein EDEKA-Vollsortimenter, ein B&B-Hotel und ein Innenstadtparkhaus mit 361 Stellplätzen.
Auch Maßnahmen zur Begrünung und zum Umgang mit Regenwasser sind Bestandteil der Planung. Vorgesehen sind begrünte Fassaden und Dächer, ein wasserdurchlässiger Klima-Aktivstein sowie unterirdische Zisternen zur Regenwassernutzung. Auf dem Dach soll zudem eine Photovoltaikanlage installiert werden. Mit dem Beginn der Hochbauphase tritt das Projekt in die nächste Realisierungsstufe ein. Bis zur geplanten Fertigstellung Ende 2028 sollen die verschiedenen Nutzungen des Quartiers schrittweise umgesetzt werden.
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