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Das Mixed-Use-Projekt AIM an der Kaufingerstraße in München hat eine entscheidende Hürde genommen: Die INKA Unternehmensgruppe und die ACCUMULATA Real Estate Management GmbH haben die Baugenehmigung für die Transformation des ikonischen ehemaligen C&A-Gebäudes erhalten.
Bereits Anfang des Jahres haben die ersten Arbeiten am Gebäude begonnen, im April wurde die Abbruchgenehmigung erteilt. Seitdem laufen die genehmigungspflichtigen Abbrucharbeiten für ein Projekt, das den Wandel der deutschen Innenstädte exemplarisch vorantreibt. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 geplant. „Der Erhalt der Baugenehmigung für das AIM ist ein starkes Signal für die Entwicklungsperspektive dieses Standorts. Mit dem Projekt investieren wir gezielt in nachhaltige, werthaltige Stadtbausteine, die langfristig zur Attraktivität und Zukunftsfähigkeit Münchens beitragen“, erklärt Sven S. Ackermann von der INKA Unternehmensgruppe.
Das Umbaukonzept sieht den Abriss des Gebäudeteils Fürstenfelder Straße 3 sowie des Daches und des fünften Obergeschosses des Gebäudeensembles Fürstenfelder Straße 1 / Kaufingerstraße 13 vor. Durch den behutsamen Umgang mit den Bestandsstrukturen wird erheblich graue Energie eingespart. Das denkmalgeschützte Singer-Haus bleibt dabei erhalten. Nach der Entwicklung umfasst das Projekt eine Bruttogeschossfläche von etwa 23.000 Quadratmetern. Zusätzlich zu den bisherigen Strukturen entstehen ein Neubau an der Fürstenfelder Straße 3, ein neues fünftes Obergeschoss sowie eine Aufstockung um ein sechstes Obergeschoss.
„Mit dem AIM realisieren wir ein identitätsstiftendes Mixed-Use-Ensemble für die Münchner Innenstadt – nachhaltig gedacht, flexibel nutzbar und architektonisch anspruchsvoll. Die Baugenehmigung markiert den Startschuss für ein Projekt, das Monostrukturen aufbricht und zeigt, wie zukunftsfähige Stadtentwicklung heute aussieht“, betont Stefan Stadler, Geschäftsführer von ACCUMULATA. Igor Brncic von OLIV Architekten ergänzt: „Die Baugenehmigung bestätigt unser Konzept, das historische Substanz respektiert und gleichzeitig zeitgemäße Akzente setzt. Wir schaffen ein architektonisch anspruchsvolles Gebäude, das seiner Umgebung nachhaltig gerecht wird und dennoch ein klares Statement für die Zukunft der Innenstadt abgibt.“
Das neue Nutzungskonzept durchbricht die bisherige Einzelhandelsmonokultur. Während der Einzelhandel künftig nur noch vom ersten Unter- bis zum ersten Obergeschoss angesiedelt ist, entstehen ab dem zweiten Obergeschoss New-Work-Büroflächen für eine zukunftsorientierte Arbeitswelt. Dort sorgen Einschnitte in der Gebäudestruktur für großzügige Lichthöfe, die Tageslicht tief ins Gebäude bringen und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Zudem werden die Bestandswohnungen wiederhergestellt. Fahrradstellplätze inklusive Spinde und Umkleiden im zweiten Untergeschoss sowie Austrittsflächen in allen Etagen ab dem zweiten Obergeschoss schaffen zusätzliche Nutzungsqualität für die Büronutzer. Die technische Infrastruktur ermöglicht künftig eine energieoptimierte Bewirtschaftung. Sie soll vorrangig in den Untergeschossen unterkommen, um die Nutzfläche der Dachterrasse zu maximieren. Für das Projekt wird eine DGNB-Platin-Zertifizierung angestrebt.
Das AIM erweitert die Fußgängerzone in Richtung Hackenviertel und demonstriert exemplarisch den Wandel der Innenstädte: weg von der Einzelhandelsmonokultur hin zu urbanen Mixed-Use-Konzepten, die Arbeiten, Wohnen, Einkaufen und Erleben vereinen. Die umfassende Begrünung sämtlicher Terrassen und der großflächigen Dachterrasse schafft nicht nur Aufenthaltsqualität, sondern verbessert auch die Ökobilanz und Biodiversität. Highlights für die zukünftigen Nutzer sind der Alpenblick und die direkte Sichtbeziehung zur Frauenkirche. „AIM steht für Jetzt und die Zukunft“, erklärt Stefan Stadler. „Wir schaffen flexible innerstädtische Flächen für die Menschen, die hier arbeiten, leben und ihre Zeit verbringen werden.“ Mit dem Modeunternehmen NEW YORKER, das bereits 3500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche angemietet hat, ist ein wichtiger Ankermieter gewonnen. Die Vermarktung der weiteren Flächen läuft parallel zu den Bauarbeiten und stößt auf große Resonanz bei potenziellen Mietern.
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