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Die Zukunft mehrerer tegut-Märkte in Thüringen ist weiterhin ungeklärt. Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung will das Bundeskartellamt den Kauf von bundesweit 202 tegut-Märkten in der bisherigen Form nicht genehmigen. Grund sind Wettbewerbsbedenken in mehreren Regionen. Nach Einschätzung der Wettbewerbshüter würde Edeka durch die Übernahme eine zu starke Marktposition erreichen.
Um den Verkauf des tegut-Geschäfts an Edeka doch noch zu ermöglichen, hat das Unternehmen vorgeschlagen, auf den Kauf von neun kritischen Standorten zunächst für zwei Jahre zu verzichten. Zu den betroffenen Standorten in Thüringen gehören tegut-Märkte in Heiligenstadt und Geisa. Auch der Markt in Erfurt-Marbach ist darunter. Er wird vom Christophoruswerk als Inklusionsbetrieb geführt und gilt als wichtiger Nahversorger im Ortsteil. Der Betrieb läuft derzeit unverändert weiter. Erst im Frühjahr war der Fleischereibereich gemeinsam mit einer regionalen Fleischerei erweitert worden. Eine endgültige Entscheidung des Bundeskartellamtes wird für September erwartet.
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