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24. November 2023

Potsdam ist ostdeutsche Stadt mit höchstem Lebensniveau

Ostdeutsche Städte entwickeln sich seit einigen Jahren besonders dynamisch, das zeigt das Städteranking von WirtschaftsWoche, ImmoScout24 und IW Consult für 2023. Die hinteren Plätze des Rankings werden längst von schwächelnden Regionen Westdeutschlands eingenommen, insbesondere durch Städte des Ruhrgebiets. Aber auch hier gibt es positive Entwicklungen. Potsdam ist die höchstplatzierte ostdeutsche Stadt im Niveauranking und punktet besonders mit hoher Lebensqualität. Berlin und Leipzig liegen auf Platz 2 und 3 des Dynamikrankings, insgesamt schneiden ostdeutsche Städte dank positiver Entwicklungen im oberen Mittelfeld gut ab. Jena, Potsdam und Dresden sind bei der Nachhaltigkeit gut aufgestellt. Jena belegt im Teilbereich Soziales sogar Rang 1. Die elf Großstädte des Ruhrgebiets sind im Niveauranking und dem Nachhaltigkeitsindex überwiegend im letzten Drittel platziert. Positive Entwicklungen zeigt jedoch das Dynamikranking, vor allem auf den Arbeitsmärkten.

Tesla in Brandenburg, Intel in Magdeburg, Batterien-Hersteller CATL in der Nähe von Erfurt – internationale Großunternehmen investieren in ostdeutsche Regionen wie kaum anderswo in der Republik. Fünf der größten ostdeutschen Städte können ihr Niveau im aktuellen Städteranking 2023 deutlich verbessern: Darunter sind mit einem Plus von jeweils vier bis sechs Rängen Potsdam, Jena, Berlin, Halle (Saale), Erfurt und Magdeburg. Allerdings differenziert sich die Entwicklung der Städte deutlicher in drei Gruppen aus. Die Aufsteiger Potsdam und Jena liegen mit Position 18 und 28 in der ersten Hälfte des Niveaurankings – konstant seit fünf Jahren. Dresden hält seit dem Vorjahr Rang 29. Rostock, Erfurt, Berlin und Leipzig liegen im Mittelfeld des Niveaurankings nah beieinander. Halle (Saale), Magdeburg und Chemnitz belegen Plätze im unteren Drittel des Rankings. Die Großstädte des Ruhrgebiets rangieren hingegen alle im unteren Drittel des Rankings. Herne, Duisburg und Gelsenkirchen belegen sogar die schwächsten drei Plätze des Rankings. Und nur Bochum (+3 Ränge), Bottrop (+2) und Hamm (+1) können ihren Rang im Vergleich zum Vorjahr verbessern.

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