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Auch in unserem Nachbarland Österreich bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den stationären Handel herausfordernd. Zwar planen Filialisten auch weiterhin mehr Geschäftseröffnungen als Schließungen, die Expansionsdynamik hat sich gegenüber dem Vorjahr jedoch wieder abgeschwächt. Hauptursache sind aus Sicht der Händler die hohen Standortkosten. Während die Mieten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, hält die Umsatzentwicklung vielerorts nicht Schritt. Das zeigt der aktuelle Shopping Center Performance Report Österreich 2026 des Handelsimmobilienspezialisten ecostra, der gemeinsam mit dem Handelsverband präsentiert wird. Die Ergebnisse zeigen: Steigende Mietkosten durch Indexmieten bleiben aus Sicht der Handelsunternehmen die größte Herausforderung (1,40 auf einer Skala von 1 bis 5), gefolgt von den gestiegenen Mietnebenkosten (1,76).
Mit einigem Abstand dahinter liegen Konsumzurückhaltung (2,23) und die in Shoppingzentren verpflichtend einzuhaltenden Kernöffnungszeiten auch zu den frequenzarmen Randzeiten (2,34). Gleichzeitig hat sich das Verhältnis zwischen Umsatz und Standortkosten innerhalb der vergangenen drei Jahre über sämtliche Standortkategorien hinweg verschlechtert, also nicht nur bei Shoppingzentren, sondern auch in innerstädtischen Geschäftsstraßen oder in Streulagen.
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