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Auch wenn bei Primus IKEA die Zahlen stimmen, hat der Großteil der Möbelbranche hierzulande große Probleme. Die für Januar geplante internationale Möbelmesse IMM Cologne ist bereits abgesagt. Grund ist die fehlende Nachfrage. Parallel melden Möbelhändler Insolvenz an. Im letzten Jahr wurden fast doppelt so viele Verfahren eröffnet wie im Vorjahr. Die Frequenz in den Möbelhäusern habe deutlich nachgelassen. Samstags seien die Parkplätze nicht mehr so voll wie früher. Zu dieser Einschätzung kommt Markus Meyer, Präsident des Handelsverbands Möbel und Küchen (BVDM) in einem Bericht der FAS. Erste Negativschlagzeilen gab es schon im Sommer. Der Umsatz der Möbelindustrie war im ersten Halbjahr um fast 10 Prozent gesunken. Die Prognose für 2024 sieht nicht gut gut aus. Die Zahlen dürften sich gegenüber 2023 nochmals verschlechtern. Die Branche, so Meyer, stehe unter argem Druck, die wirtschaftliche Situation der Händler sehe alles andere als rosig aus.
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