Cookie-Einstellungen

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen.

Informationen zum Datenschutz

23. Dezember 2024

IVD-Studie für München: Hohe Nachfrage nach Retailflächen

Das Marktforschungsinstitut des IVD Süd hat die Einzelhandelsfluktuation in zwölf Münchener 1a- und 1b-Einzelhandelslagen untersucht. „In einem anhaltend schwachen konjunkturellen Umfeld präsentierte sich der Einzelhandelsvermietungsmarkt am Top-Standort München zuletzt durchaus stark. Im aktuellen Untersuchungszeitraum Herbst 2023 zu Herbst 2024 konnten zahlreiche Veränderungen im Ladenbesatz beobachtet werden: Mehreren Neueröffnungen, unter anderem von großen Flagship-Stores, standen aber auch wieder einige prominente Filialschließungen gegenüber – nicht zuletzt wegen ausbleibender Umsätze“, erklärt Prof Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. Für die hohe Attraktivität der Münchner Einkaufslagen ist vor allem die hohe Passanten-Frequenz, die sich zu beachtlichen Teilen auch aus auswärtigen Gästen zusammensetzt, ausschlaggebend. Nach zwischenzeitlich starken Einbrüchen während der Corona-Pandemie wurden im ersten Halbjahr des Jahres laut statistischem Landesamt sogar mehr Übernachtungen gezählt als in der ersten Jahreshälfte des letzten Vor-Corona-Jahres 2019. Im bisherigen Jahresverlauf setzten unter anderem die Fußball-Europameisterschaft, zahlreiche ausverkaufte Großkonzerte sowie das Oktoberfest positive Impulse für das Gastgewerbe und den Einzelhandel.

Für die hohe Attraktivität der Münchner Einkaufslagen ist vor allem die hohe Passanten-Frequenz, die sich zu beachtlichen Teilen auch aus auswärtigen Gästen zusammensetzt, ausschlaggebend. Nach zwischenzeitlich starken Einbrüchen während der Corona-Pandemie wurden im ersten Halbjahr 2024 laut statistischem Landesamt sogar mehr Übernachtungen gezählt als in der ersten Jahreshälfte des letzten Vor-Corona-Jahres 2019. Im bisherigen Jahresverlauf setzten unter anderem die Fußball-Europameisterschaft, zahlreiche ausverkaufte Großkonzerte sowie das Oktoberfest positive Impulse für das Gastgewerbe und den Einzelhandel.

Die zuletzt hohe Nachfrage nach Einzelhandelsflächen sowie die zahlreichen Neuvermietungen im Ladenbesatz der Münchner Top-Einzelhandelslagen spiegelten sich auch in der aktuellen IVD-Sichtung Herbst 2023 zu Herbst 2024 wider: Mehrere große internationale Handelsketten haben neue Flagship-Stores eröffnet, in denen den Kunden die Marke sowie das gesamte Sortiment präsentiert werden. Prominente Beispiele sind die Brillenmarke Ray Ban sowie der Fußball-Ausstatter Unisport, die sich in den beiden großen Münchner Einkaufsmeilen, der Kaufingerstraße und der Neuhauser Straße, niedergelassen haben.

Einige Händler, insbesondere im Modesegment, müssen aber angesichts einer schwierigen Geschäftslage weiterhin ihr Filialnetz ausdünnen oder gar ihren Betrieb komplett einstellen. Der Konkurrenzdruck wurde gerade durch einen immer stärker werdenden Online-Handel massiv verschärft. Dies spiegelt sich auch am Top-Standort München wider. Das insolvente Münchner Modehaus Hallhuber musste bereits Ende 2023 alle seine Filialen, so auch in der Kaufingerstraße und am Marienplatz, dauerhaft schließen. Im Zuge der Insolvenz der Signa Holding, zu der der Münchner Sportfachhändler SportScheck gehörte, musste das Stammhaus im Joseph Pschorr Haus geschlossen werden – nach der Übernahme durch den italienischen Konzern Cisalfa über Intersport Voswinkel konnten immerhin 26 der ehemals 34 SportScheck-Standorte gerettet werden. Das in der Theatinerstraße gelegene Herrenmodegeschäft Eckerle wird seine Filiale auf Grund ausbleibender Umsätze voraussichtlich im Spätsommer 2025 schließen müssen.

Unsere Werbepartner

Impressum Datenschutz Cookie-Einstellungen Über uns

HANDELSIMMOBILIEN HEUTE (HIH) ist ein Nachrichten- und Serviceportal für die gesamte Handelsimmobilienbranche in Zusammenarbeit mit renommierten Verbänden und Instituten.