Kurznachrichten

Greenman legt großen LEH-Immobilienfonds auf

Greenman, ein auf das Segment des Lebensmitteleinzelhandels spezialisierter Immobilieninvestitions- und Fondsmanager gibt die Auflage eines neuen offenen Spezialfonds bekannt. Der „Greenman European Supermarkets“ (GES) wird europaweit in Immobilien aus dem Bereich des Lebensmittelhandels investieren. Dafür sollen sowohl Vertriebs- und Logistikimmobilien wie auch Einzelhandelsplattformen, welche im Lebensmittelhandel verankert sind, angekauft werden. GES erhielt im vergangenen Jahr die behördliche Genehmigung und hat bereits ein Portfolio von sechs Carrefour-Supermärkten in Frankreich angekauft. Sie wurden über Greenman Arth, der französischen Sparte der Greenman Gruppe, erworben. Bisher sind über 10 Millionen Euro für den GES gezeichnet und es befinden sich weitere Projekte in der Pipeline, um die künftigen Wachstumsziele des Fonds zu unterstützen. Bis 2025 soll GES einen Bruttovermögenswert von 500 Millionen Euro erreichen.

Was kommt da? Nike hat Warenzeichen für virtuelle Kleidung angemeldet

Nike hat einen Antrag auf Markenschutz für seine digitalen Produkte, darunter virtuelle Sneaker und Kleidung, eingereicht. Das US-Sportartikelunternehmen hat laut Bloomberg vier Anträge beim US-Patent- und Markenamt eingereicht, um seine Markenzeichen in Kategorien wie „herunterladbare virtuelle Güter“ und damit verbundene Dienstleistungen im Einzelhandel und der Unterhaltungsbranche markenrechtlich zu schützen. Die meisten bekannten Marken verfügen über eingetragene Warenzeichen in den verschiedenen Märkten, in denen sie tätig sind, aber diese bieten möglicherweise keinen nachhaltigen Markenschutz für digitale Produkte. Digitale Kanäle wie virtuelle Welten, Gaming, Suchmaschinenmarketing, soziale Medien und Online-Marktplätze bieten Unternehmen eine globale Reichweite, um Kunden anzusprechen. Das bedeutet, dass es für Markeninhaber noch nie so wichtig war, ihren Markenschutz auf diesen Kanälen richtig zu sichern, um in vollem Umfang von den Investitionen zu profitieren, die sie in die Etablierung und das Wachstum der Marke gesteckt haben.

ALDI NORD will Online-Geschäft mit speziellen Verkaufsterminals ankurbeln

Mit modernen Verkaufsterminals möchte der Discounter-Riese Aldi Nord mehr Kundschaft in seinen Onlineshop locken. An sogenannten Bestellkiosken können sich Kundinnen und Kunden laut Aldi durch einen Katalog stöbern, der mehr Auswahl bieten soll, als herkömmliche Aldi-Filialen. Ein QR-Code leitet die Kundinnen und Kunden dann auf die Bestellseite des Aldi-Onlineshops, sobald sie das gewünschtes Produkt gefunden haben. Der Discounter will eigenen Angaben zufolge seiner Kundschaft mit den Terminals ein größeres Angebot machen und gleichzeitig seinen Onlineshop bewerben. 

Schweinfurt lädt zur ersten "Innovation Week" ein

Unter dem Motto #Schweinfurtinnovativ findet vom 16. bis zum 22. Mai eine Woche der Innovationen, die „Innovation Week Schweinfurt“ statt. Konzentriert in einer Woche können Unternehmen, Institutionen, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen mit Veranstaltungen und Events, Aktionen, Vorträgen und Präsentationen ihre Innovationsstärke der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Koordiniert durch die städtische Wirtschaftsförderung wird es einen gemeinsamen Eventkalender geben. Die verschiedenen Aktivitäten werden in einem gemeinsamen Veranstaltungskalender über verschiedene Kanäle durch die Stadt beworben.

Neu: App lotst zu Restaurants am Wegesrand

Autobahnraststätten haben die Food-Qualität und auch den Service für ihre Gäste in den vergangenen Jahren extrem gesteigert. Doch manches Mal sind diese Stationen einfach zu gut besucht - die Frankfurter Familie Liebrecht-Frey hat jetzt eine App entwickelt, die Ausweichmöglichkeiten entlang der Route bietet. Sie heißt "Drive & Dine". Gründerin Friederike Liebrecht: "Unweit der Autobahn gibt es echte Restaurant-Perlen!"

Erster europäischer "Apple-Pick-up-Store" in Berlin gestartet

In Berlin-Mitte hat neulich der zweite Apple-Store der Hauptstadt eröffnet. Hier kann man in der Rosenthaler Straße nicht nur die Produkte des Technik-Giganten aus dem fernen Silicon Valley shoppen, sondern auch kreativ werden. Highlight ist der erste „Apple Pick-up“-Bereich Europas. Hippe Künstler-Ateliers, Designstudios und viel besuchte historische Sightseeing-Hotspots prägen den neuen Shop von Apple in der Nähe der Hackeschen Höfe. Im östlichen Teil von Mitte ergänzt der Store, in dem 130 Mitarbeitende sich in 35 Sprachen um die Kundschaft kümmern, den vor knapp zehn Jahren eröffneten Laden am Kurfürstendamm in Charlottenburg und bietet einen ganz neuen Service, bei dem man Produkte online bestellen und direkt vor Ort in einem gesonderten Pick-up-Bereich abholen kann.

Lebensmittler Tegut kommt mit Gastrokonzept "Quartier" nach Frankfurt

Mit der dritten Filiale seines Formates „Quartier“ erweitert der Lebensmittel-Retailer Tegut in der Frankfurter Innenstadt sein gastronomisches Angebot. Die Mischung aus Convenience-Store und Nahversorger soll sich vor allem an Kundschaft aus dem nahen Bankenviertel richten.

H&M geht neue Wege und startet Marktplatz "H&M with Friends"

Der schwedische Bekleidungskonzern H&M möchte seiner Kundschaft ein größeres Angebot bieten und wird deshalb noch in diesem Jahr den Marktplatz „H&M with friends“ starten, der außer H&M-Marken und -Kollektionen auch die anderer Marken anbietet. Derzeit ist das Projekt noch in der Testphase, wurde vom Heimatmarkt Schweden jetzt aber auch auf Deutschland ausgeweitet. Zu den Marken, die aktuell über „H&M with friends“ angeboten werden gehören Lee, Wrangler, Fila, Houdini, Ecoalf, Buffalo und Kangol sowie die zu H&M gehörenden Marken & Other Stories, Arket, Weekday und Monki.

Alexander Hoffmann wechselt zu COMFORT München

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat Alexander Hoffmann als Director Investment in München engagiert. Der 52-jährige Fachwirt der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft verfügt über langjährige Erfahrung im Transaktionsmanagement in der Immobilienbranche und war zuletzt für die Unternehmen Primestate Immobilien & Consulting GmbH und IPH Transact GmbH als geschäftsführender Gesellschafter tätig.

Madison bekommt mit Alex Lukesch neuen Head of Investments Europe

Die globale Immobilien-Investmentgesellschaft Madison International Realty meldet, dass sie Alex Lukesch zum Leiter für Investments in Europa befördert hat. Der 41-jährige ist seit 2008 für Madison tätig und seit 2019 Managing Director. Er wird auch in seiner neuen Funktion weiterhin von Madisons Büro in London arbeiten. Madison International Realty hat sich darauf spezialisiert, Immobilienbesitzern Liquiditätslösungen anzubieten und erwirbt Anteile von und beteiligt sich an Joint Ventures an Immobilien und Immobilienportfolios über alle Immobiliensegmente hinweg in den wichtigsten Märkten in den USA, Großbritannien und Westeuropa.

Multi Corporation ernennt Elmar Schoonbrood zum neuen Co-CEO

Die Multi Corporation gibt die Ernennung von Elmar Schoonbrood als Vorstandsmitglied und Co-CEO neben dem derzeitigen Vorstandsmitglied Steven Poelman mit sofortiger Wirkung bekannt. Schoonbrood war zuvor als Managing Director bei Blackstone, dem weltweit größten alternativen Vermögensverwalter, in London tätig, wo er die europäischen und türkischen Einzelhandelsinvestitionen von Blackstone verwaltete. Seit seinem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 2014 war er auch für die Belange der Multi Corporation für Blackstone verantwortlich. Mit der Ernennung wird Multi Corporation ihr Geschäft weiterentwickeln, ausbauen und die ehrgeizigen Pläne für die Zukunft verwirklichen.

Savills vermeldet Rückkehr von Jürgen Schmid

Zum 1. April wird Jürgen Schmid, der bereits acht Jahre als Director Investment für Savills tätig war, am Savills Standort Frankfurt erneut die Rolle des Teamleader Investment übernehmen. „Mit Jürgen Schmid kommt nicht nur ein lokaler und erfahrener Experte für unser Frankfurter Investment Team, sondern auch ein geschätzter Kollege zurück, der unsere Prozesse, Strukturen und Visionen bestens kennt. Wir freuen uns, dass sich nun unsere Wege wieder kreuzen und wir unsere bisherige Reise gemeinsam fortsetzen“, erklärt Marcus Lemli, CEO Germany und Head of Investment Europe bei Savills. Zuletzt war Schmid als Managing Director und Head of Acquisition and Sourcing bei Barings in Frankfurt tätig.

Bayern: Engel & Völkers bringt Restaurant Ginko nach Regensburg

Das Restaurant Ginko hat in der Furtmayrstraße in Regensburg rund 300 qm Gastronomiefläche gemietet. Die Eröffnung ist für den Sommer 2022 geplant. Vermieter ist die EXPEC Immobiliengruppe aus Regensburg. Engel & Völkers Commercial Regensburg war beratend und vermittelnd tätig.

Osnabrück: Erste Ankermieter für Ex-Galeria Kaufhof stehen fest

Der Fahrplan steht! Bis 2024 zieht neues Leben ein in der früheren Galeria Kaufhof-Immobilie an der Wittekindstraße mit Blick zum Neumarkt im Herzen Osnabrücks. Nach dem Ankauf durch die beiden Hamburger Unternehmen IMVEST Projektentwicklung und VALUES Real Estate können die Joint-Venture-Partner zwei Jahre vor der geplanten Neueröffnung erste Ankermieter präsentieren: Die Universität Osnabrück und die Home United Management haben langfristig unterschrieben und ziehen in das markante Objekt ein.

München: Hahn beim Verkauf des Fachmarktzentrums Life von DLA Piper beraten

DLA Piper hat den von der Hahn Gruppe gemanagten „HAHN FCP-FIS German Retail Fund“ beim Verkauf des Fachmarktzentrums Life in München beraten. Die LBBW Immobilien-Gruppe hat das Zentrum für den von ihr betreuten Immobilien-Spezial-AIF „LBBW Nahversorgungsimmobilien Deutschland“ erworben. Das Objekt im Stadtteil Neuperlach wurde mit einem Tiefgaragengeschoss und zwei Verkaufsebenen gebaut. Es umfasst rund 8.000 qm Mietfläche sowie 200 Stellplätze und profitiert durch eine sehr gute ÖPNV-Anbindung und eine schnelle Straßenanbindung an den Mittleren Ring durch die Autobahn 8. Der Mietanteil der Nahversorger im „Life“ liegt bei über 80 Prozent.

Erwerb der Arcaplanet Gruppe durch Fressnapf - Hogan Lovells beratend tätig

Unter Leitung des Düsseldorfer Partners Dr. Franz-Josef Schöne und des Londoner Partners Ben Higson hat die internationale Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells die Fressnapf Beteiligungs GmbH beim Erwerb der italienischen Arcaplanet Gruppe von Permira beraten. Die Fressnapf Gruppe ist europäischer Marktführer für Heimtierbedarf. Seit Eröffnung des ersten „Freßnapf“ Fachmarktes 1990 in Erkelenz (NRW) ist Gründer Torsten Toeller unverändert Unternehmensinhaber. Sitz der Unternehmenszentrale ist Krefeld, weitere Büros gibt es in Düsseldorf, Venlo (NL), sowie den zehn Landesgesellschaften. Heute gehören rund 1.800 Fressnapf- bzw. Maxi Zoo-Märkte in elf Ländern sowie mehr als 15.000 Beschäftigte aus über 52 Nationen zur Unternehmensgruppe. In Deutschland wird die überwiegende Anzahl der Märkte von selbstständigen Franchisepartnern betrieben, im europäischen Ausland als eigene Filialen. Mehr als 3,1 Milliarden Euro Jahresumsatz erzielt die Unternehmensgruppe jährlich.

x + bricks: Sascha Wilhelm baut seine Beteiligung deutlich aus

Die x+bricks Group gibt bekannt, dass Sascha Wilhelm, CEO der x+bricks Group, seine Beteiligung an x+bricks deutlich ausgebaut hat. „Ich freue mich, dass ich als CEO und wesentlicher Gesellschafter das Unternehmen, das ich mitgegründet und mit einem fantastischen Team aufgebaut habe, noch deutlicher prägen kann“, sagt Sascha Wilhelm, CEO der x+bricks Group. „Mehr denn je werde ich für den Erfolg dieses Unternehmens, die Qualität unseres Portfolios und die Werte, die die Grundlage für unseren Erfolg sind, einstehen.“ Gemeinsam mit dem Investor, der Custodia Trust Beteiligungs GmbH, deren Eigentümer der Berliner Unternehmer und Investor Harald Christ ist, hat Sascha Wilhelm 100% der Anteile, die zuvor von der SCP Group sowie von mit der SCP Group verbundenen Unternehmen gehalten wurden, erworben. Die SCP Group hat ihr Investment vollumfänglich beendet.

Ukraine-Krieg: Bauzinsen könnten weiter steigen

Im Februar hat die Inflation mit 5,8 Prozent erneut einen Rekordwert erreicht. Der Kriegsausbruch in der Ukraine wird vor allem Gas-, Öl und Rohstoffpreise weiter in die Höhe treiben – und damit auch die Inflationsraten. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert: Sie korrigiert die Prognosen nach oben und strafft ihre Geldpolitik. Laut Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender vom Kreditvermittler Dr. Klein, könne das zu leicht höheren Zinsen für Baufinanzierungen führen. Die Zinsen befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen hohem Inflationsdruck und gedämpften wirtschaftlichen Aussichten. Indikator für die Zinsentwicklung ist die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen. Diese stieg in den ersten beiden Monaten des Jahres deutlich an und zog die Bauzinsen mit, die einen deutlichen Satz nach oben machten.

PropTech-Award: Über 200 Unternehmen kommen zum Pitch

Die auf Transformation und Digitalisierung in der Bau- und Immobilienbranche spezialisierte blackprintpartners GmbH (blackprint) mit Sitz in Frankfurt am Main veranstaltet zum wiederholten Mal das bisher größte deutsche Pitch Event für Anbieter neuer Geschäftsmodelle und technologiebasierter Lösungen rund um die Bau- und Immobilienwelt. Am 6. und 7. April werden mehr als 200 deutsche und internationale PropTechs, ConTechs, FinTech, GreenTechs & Co. ihre Lösungen für verschiedenste Lebenszyklusphasen und Assetklassen auf dem digitalen Event vorstellen.

Deutsche Konsum REIT beschloss Dividende von 0,40 Euro pro Aktie

Die ordentliche Hauptversammlung der Deutsche Konsum REIT-AG, die als virtuelle Hautversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten stattfand, beschloss eine Dividende in Höhe von 0,40 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2020/2021. Im Rahmen der Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die bisherigen sechs Mitglieder Herr Hans-Ulrich Sutter, Herr Achim Betz, Herr Kristian Schmidt-Garve, Frau Cathy Bell-Walker, Herr Johannes C. G. (Hank) Boot und Herr Nicholas Cournoyer in ihrem Amt bestätigt. Die Amtszeit aller Aufsichtsratsmitglieder endet mit Ablauf der Hauptversammlung 2024.

FCR Immobilien: Ergebnis um rund 30 Prozent verbessert

Die FCR Immobilien AG hat im Jahr 2021 eine sehr erfolgreiche Geschäftsentwicklung verzeichnet. Nach vorläufigen IFRS-Zahlen ist das Ergebnis vor Steuern, EBT, 2021 um 30 % auf rd. 14,9 Mio. Euro gestiegen, nach 11,5 Millionen Euro im Vorjahr. Damit hat die FCR Immobilien AG die Prognose beim EBT für das Geschäftsjahr von 14,0 Millionen übertroffen. Die Funds from Operations, FFO, erhöhten sich signifikant um 42 % auf rd. 7,1 Millionen nach zuvor 5,0 Millionen Euro, hier ist FCR von einem leicht höheren Wert ausgegangen. Der annualisierte FFO ist inzwischen auf 12,8 Millionen gestiegen. Der Immobilienbestand ist 2021 inklusive der vertraglich erworbenen, aber bilanziell noch nicht übergegangenen Objekte auf über 400 Millionen gestiegen. Damit hat die FCR Immobilien AG einen neuen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung erreicht. Durch das erfolgreiche Asset Management konnten im Berichtszeitraum die Portfoliokennzahlen deutlich verbessert werden.

Hessen: Keine Autos mehr in der Mannheimer Fressgasse

Keine Autos und Motorräder mehr in der Mannheimer Fressgasse. Damit startet der erste Teil des Mannheimer Verkehrsversuchs - nach vielen Diskussionen und mit Verzögerung. Der Durchgangsverkehr soll raus, dafür soll es in der Innenstadt mehr Lebens- und auch Einkaufsqualität geben. Seit Freitagmorgen ist ein Stück der Fressgasse gesperrt. Dort soll nun ein Jahr lang eine Fußgänger- und Aufenthaltszone mit Bänken und Blumenkästen entstehen. Zum Auftakt des Versuchs gab sich der Mannheimer Verkehrsbürgermeister Ralf Eisenhauer (SPD) optimistisch. Er setzt auf die Informationskampagne der Stadt und eine gute Beschilderung, um sicherzugehen, dass Parkhäuser und Geschäfte erreichbar bleiben.

Baden-Württemberg: Heilbronn startet Ideenwettbewerb "Meine 25 qm"

Die nördliche Innenstadt von Heilbronn soll sich verändern. Dazu hat die Stadt nun einen Ideen-Wettbewerb unter dem Motto "Meine 25 Quadratmeter" gestartet. Diese Fläche nimmt in etwa zwei Parkplätze ein. Ziel ist es, mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen und den Verkehr in der nördlichen Innenstadt zu reduzieren. Auf 25 Quadratmeter sei so viel mehr möglich, als zwei Autos abzustellen, so Heilbronns Pressesprecherin Suse Bucher-Pinell. Von kreativ gestalteten Mülleimern über Fitness-Parcours bis hin zu Urban Gardening Flächen, die das Grün in die Straßen holen – der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt, so Bucher-Pinell. Ideen für die "eigenen" 25 Quadratmeter können bei der Stadt Heilbronn eingereicht werden. Schon diesen Sommer sollen erste Vorschläge getestet werden.

Bremerhaven: Weibliche Perspektive auf die City

"Die Stadt der Frauen ist hell, grün, autofrei und bequem" titelt das Portal NORD|ERLESEN über einen Rundgang durch die Innenstadt von Bremerhaven anlässlich des Weltfrauentages. Aus weiblicher Perspektive fehle es der Innenstadt demnach an vernünftigen Toiletten, Hecken als Windschutz, Beleuchtung, Sitzbänken, Trinkwasserbrunnen, öffentlichem WLAN und besseren Rad- und Gehwegen. 

Zehn Millionen Euro für die Innenstadt von Hannover

Die Gestaltung einer zukunftsfähigen Innenstadt ist eines der Großprojekte in Hannover. Die Landeshauptstadt von Niedersachsen beabsichtigt deshalb, sich für die Aufnahme in das Förderprogramm "Resiliente Innenstädte" des Landes zu bewerben. Sie will damit zusätzliche Mittel für Innenstadtprojekte akquirieren. Das geht aus einer Informationsdrucksache der Verwaltung für die politischen Gremien hervor. Insgesamt geht es um Fördermitteln in Höhe von 4,2 Millionen Euro. Zusammen mit dem Eigenanteil könnten so für die Innenstadt von Hannover 10,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Braunschweig: Dialogforum live auf Youtube

Beim 5. Dialogforum zur Zukunft der Innenstadt von Braunschweig am Dienstag, 14. März, stellt die CIMA Beratung + Management GmbH das strategische Rahmenkonzept für die City vor. Darüber hinaus geben die beteiligten städtischen Gesellschaften, Dezernate der Stadtverwaltung sowie private Akteure und Akteurinnen einen Überblick zu aktuellen Maßnahmen zur Stärkung der Braunschweiger Innenstadt sowie zum Status Quo der Projekte im Rahmen des bereits laufenden Landesprogramms "Perspektive Innenstadt". Das Dialogforum wird ab 18 Uhr live auf Youtube übertragen.

Niedersachsen: Uelzen entscheidet heute über City-Förderungsmaßnahmen

Uelzen ist eine von 238 Kommunen in Deutschland, die in das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ aufgenommen wurden. Werden die Vorhaben der Hansestadt bewilligt, ist eine Förderung bis zu 690.000 Euro möglich. Der Verwaltungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung empfohlen, mit den Handlungsfeldern „Örtlicher Handel“ sowie „Belebung des Schnellenmarktes“ am Programm teilzunehmen und damit auch den Kosten für die Stadt in Höhe von 300.000 Euro zuzustimmen. Das Gremium ist damit den Empfehlungen des Betriebsausschusses Kultur, Tourismus und Stadtmarketing gefolgt. Der Projektzeitraum beträgt drei Jahre. Wenn alle Anträge bewilligt werden, könnten insgesamt 990.000 Euro bis 2024 in die Innenstadt fließen. Endgültig entscheidet der Uelzener Rat am heutigen Montag.

NRW: Kölner Decathlon-Store wird zur größten deutschen Filiale erweitert

Decathlon baut seinen Standort im Kölner Ortsteil Marsdorf zum größten Laden in Deutschland aus. Der Store hat nach dem Umbau eine Fläche von 8.500 qm, teilte der französische Sportartikelhändler am Donnerstag mit. Die vergrößerte Fläche bieten mehr Platz für Testflächen. Kundinnen und Kunden können unter anderem Produkte im Golfsimulator testen und Campingausrüstung auf einer gesonderten Fläche entdecken.

Discounter Lidl eröffnete erste Filialen in Estland

Mit der Eröffnung von acht Filialen in Estland hat Discounter Lidl seinen Markteinstieg im Baltikum abgeschlossen. Der deutsche Lebensmittelhändler nahm jetzt im nördlichsten der drei baltischen Staaten seine ersten Filialen in Betrieb. Vor den neu eröffneten Supermärkten in der Hauptstadt Tallinn und drei weiteren estnischen Städten bildeten sich Medienberichten zufolge Schlangen. Estland ist nach Angaben einer Unternehmenssprecherin das 31. Land, in das Lidl expandiert. Der deutsche Lebensmittelhändler hat 80 Millionen Euro in den Markteinstieg investiert und mehr als 1000 neue Arbeitsplätze in dem baltischen EU-Land mit 1,2 Millionen Einwohnern geschaffen.

Pinterest setzt nun auch auf personalisierte Shopping-Angebote

Die Foto-Plattform Pinterest will verstärkt Geld mit Onlinehandel verdienen. So solle es für die Nutzerinnen und Nutzer personalisierte Shopping-Angebote geben, kündigte die US-Firma jetzt an. Die Idee dahinter sei so etwas wie ein "persönlicher Concierge" für den Einkaufsbummel, sagte Pinterest-Manager Philip Missler. Über Schnittstellen soll Händlern erleichtert werden, ihre Produktkataloge bei Pinterest zu integrieren. Zudem sollen Marken Zugang zu Software-Werkzeugen bekommen, um anhand der Pinterest-Nutzung Trends in ihren Bereichen schneller zu erkennen.

Rheinland-Pfalz: Globetrotter bekommt neuen Standort in Trier

Globetrotter eröffnet seinen nächsten Standort in Deutschland. Am 31. März öffnet der Outdoor-Ausstatter seine Türen in Trier. Der neue Laden in der Nähe des Trierer Hauptmarktes ist der erste im Bundesland Rheinland-Pfalz, teilte Globetrotter am Mittwoch mit. Auf einer Verkaufsfläche von rund 1.000 qm bietet der Händler ein Sortiment aus den Bereichen Hiking, Trekking sowie Travel & Everyday Outdoor. Außerdem wird es einen eigenen Bereich für die Outerwear-Marke Fjällräven geben.

Bayern: LBBW erwirbt Münchener Fachmarktzentrum von Hahn

Ein von der Hahn Gruppe verwalteter institutioneller Immobilienfonds hat LBBW Immobilien für den von ihr betreuten Immobilien-Spezial-AIF "LBBW Nahversorgungsimmobilien Deutschland" das Fachmarktzentrum "Life" in München verkauft.  Der Kaufpreis soll bei ca. 50 Millionen Euro gelegen haben. Die im Stadtteil Neuperlach gelegene Immobilie umfasst rund 8.000 qm Mietfläche sowie 200 Stellplätze. Transaktionsberater war Colliers. Hahn hatte das "Life" im Jahr 2014 für rund 35 Millionen erworben.

NRW: Art-Invest startet mit Revitalisierung der Alten Kämmerei Düsseldorf

Nach langen Jahren des Stillstands beginnt Art-Invest Real Estate mit der Revitalisierung der alten Kämmerei in der Düsseldorf Altstadt. Die erste Genehmigung für die vorbereitenden Baumaßnahmen wurde erteilt und so kann mit den Arbeiten am einstigen Verwaltungsgebäude begonnen werden. Art-Invest erwarb das denkmalgeschützte Gebäude für einen institutionellen Anleger für 80 Jahre im Erbbaurecht von der Stadt Düsseldorf. Nach einem gemeinsam mit slapa oberholz pszczulny | sop architekten entwickelten Konzept wird das markante Gebäude bis 2024 aufwendig revitalisiert. Nach Erhalt der Gesamtbaugenehmigung starten auch die wesentlichen Umbaumaßnahmen. Die Kämmerei schließt den Marktplatz südlich ab und wird auf der zum Flanieren einladenden Passage an der Marktstraße über Arkadengänge mit dahinterliegenden Retail- und Gastroflächen verfügen. Über einen neu geplanten Eingang im Akardengang wird zukünftig ebenfalls die Eventfläche erreicht, die das Gebäude wiederbelebt. Das entstehende Restaurant erstreckt sich über zwei Ebenen zum Marktplatz. An seiner prominentesten Gebäudeseite gegenüber des Rathauses erhält das Objekt ein frisches Gesicht und öffnet sich zum Platz.

Baden-Württemberg: Habona erwirbt Nahversorger bei Freiburg

Die Habona Invest-Gruppe hat für ihren gemeinsam mit der Hamburger Service-KVG IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH aufgelegten offenen Immobilien-Publikumsfonds Habona Nahversorgungsfonds Deutschland einen weiteren Ankauf getätigt: für einen Gesamtkaufpreis von rund 10 Millionen Euro wurde ein Nahversorgungszentrum in Baden-Württemberg erworben. Die Immobilie liegt im äußersten Südwesten Deutschlands in Müllheim, südlich von Freiburg. Das 1975 bebaute Areal wurde in den Jahren 2019 bis 2021 modernisiert. Die Gesamtmietfläche von rund 3.300 qm ist langfristig an den Ankermieter Rewe mit angeschlossenem Bäcker sowie ein medizinisches Fitnessstudio vermietet.

Nuveen stärkt seine europäische Logistikplattform - Käufe für 150 Millionen

Nuveen Real Estate, einer der größten internationalen Investmentmanager, hat fünf Logistikobjekte in Deutschland, Großbritannien, Norwegen und Spanien erworben. Die Akquisitionen stellen eine Gesamtinvestition von fast 150 Millionen Euro dar, die Bruttogesamtfläche beläuft sich auf 89.271 qm. Bis auf eine Ausnahme sind alle erworbenen Objekte langfristig und vollständig an namhafte Mieter vermietet.

Ten Brinke Group und DI AG sind jetzt Kooperationspartner

Die Ten Brinke Group B.V. und die DI DEUTSCHLAND.Immobilien AG haben eine Kooperation gestartet, welche die gemeinsame Realisierung und Vermarktung von Immobilien in ausgewählten Marktsegmenten zum Ziel hat. Mit 120 Jahren Erfahrung gehört das niederländische Unternehmen Ten Brinke zu den Experten bei Wohn- und Gewerbeimmobilien, mit Schwerpunkt bei der Innenstadtentwicklung. Seit 2008 betreibt das in Hannover ansässige Unternehmen DI AG den professionellen Vertrieb von Immobilien aller Anlageklassen und hat sich mit einem erfolgreichen Online-Marktplatz in dieser Branche etabliert. 

Rebecca Brotzki neue Vermietungsberaterin bei COMFORT München

COMFORT hat Rebecca Brotzki als Consultant für die Vermietung in München engagiert. Die gelernte Modedesignerin gründete nach kurzer Tätigkeit für Zalando sowohl den Larry Club als auch die Barry Bar in Berlin-Mitte, die sie bis zum Jahr 2019 betrieb und anschließend beim Immobilienunternehmen Profile Property GmbH in Berlin einstieg. Für COMFORT wechselt sie nun nach München und verstärkt den Bereich Retail Vermietung in der bayrischen Landeshauptstadt.

Neue App bringt Kundenerlebnisse in den Handel

GreyOrange, Anbieter einer Fulfillment-Plattform, präsentiert eine mobile App, mit der er die digitale und lokalen Erlebnisse im Einzelhandel harmonisiert. Die App erlaubt es, auf einfache Weise personalisierte Filialerlebnisse zu schaffen und gleichzeitig das Inventar der Filiale zur Abwicklung von Online-Bestellungen zu nutzen. "gStore" wurde erstmals auf der Retail Industry Leader Association im Februar in Dallas (Texas) präsentiert. Einzelhändler können mit gStore die Ortung und Zählung ihres Inventars verbessern und die Einbindung ihrer Filialen in Omnichannel-Fulfillment-Netzwerke optimieren. Gleichzeitig bieten sie den Kunden der Filiale technologiegestützte und personalisierte Erlebnisse. Die Lösung kann innerhalb von zwei Wochen und mit geringen Vorlaufkosten implementiert werden.

Großprojekt an der Ruhr: Fahrrad-"Autobahn" über 114 Kilometer

Bundesweit sind Radschnellwege in Planung. Sie sollen das Fahrrad für den Berufsverkehr attraktiver machen. Ein Vorläufer ist der Radschnellweg Ruhr. Über eine beeindruckende Länge von 114 Kilometern soll er einmal mehr als zehn Städte verbinden, von Moers bis nach Hamm. Seit acht Jahren wird – beginnend mit einer Machbarkeitsstudie – an dem Großprojekt gearbeitet. Beteiligt sind unter anderem die Kommunen und der Regionalverband Ruhr. Ein Großteil des RS1 sollte nach dem alten Datum der Machbarkeitsstudie von 2014 eigentlich fertig sein, doch weniger als 20 Kilometer sind tatsächlich realisiert.  Die Dauer entstünde durch den unvermeidbaren Prozess, den ein überregionales In­frastrukturprojekt nach sich zieht. Planungsrechtlich sind Radschnellwege einer Landesstraße gleichgestellt. Für ein effektiveres Vorgehen wurden die 114 Kilometer des RS1 in Abschnitte unterteilt und den jeweiligen Kommunen zugeordnet.

 

 

Netto führt Neuheit an den Discounter-Kassen ein

Netto macht das Leben seiner Angestellten etwas leichter. Für die Kassen wurde nämlich eine Technologie entwickelt, die automatisch Obst und Gemüse erkennen soll, wie die Lebensmittel Zeitung berichtet. Das geschieht über ein Computer-Vision-Verfahren, dass von Tiliter Vision und Microsoft entwickelt wurde. Den Kassierern werden damit passende Produkte vorgeschlagen. Ein Heraussuchen der Produktnummer aus dem Katalog und das händische eintragen in das Kassensystem ist damit nicht mehr nötig. Für die Kunden hat das den Vorteil, dass die Zeit zum Abkassieren ein wenig verringert wird. Für die Technik hat der Discounter einen Reta-Award erhalten. In letzter Zeit setzen Lebensmitteleinzelhändler immer mehr auf technische Möglichkeiten in ihren Filialen. So testet auch Netto beispielsweise bereits ein Konzept für kassenlose Märkte.

Danone aktiviert Mitarbeiter mit Digital Signage

Danone UK & Ireland hat sich für eine in Großbritannien ansässige Digital Signage-Software entschieden, um seine Strategie zur Mitarbeiterkommunikation und zum digitalen Engagement umzusetzen. Nach dem Start in der britischen Zentrale in Trowbridge wurde die Lösung an mehreren anderen Standorten von Danone eingeführt. Danone nutzt die Software für die interne Kommunikation mit seinen Mitarbeitern über Digital Signage. Installiert sind die Systeme in allen Bürogebäuden und Fabrikanlagen, zum Beispiel an Schreibtischen, in Kantinen, an Kaffeeautomaten, in den Empfangsbereichen, in den Gemeinschaftsräumen und in den Produktionsbereichen. Durch die Implementierung von Embed Signage ist Danone in der Lage, seinen Mitarbeitern wichtige Informationen schnell zur Verfügung zu stellen, was sich während der Covid-Pandemie als äußerst wertvoll erwiesen habe. Neben der Corona-Kommunikation soll die Strategie die Mitarbeiterkommunikation insgesamt verbessern und diese mehr an das Unternehmen binden.

Innovation in Frankfurt: "Cloud Eatery" präsentiert sechs Restaurants in einem

Hier können auch Business Caterer lernen. Mit dem Slogan "The Fastest Food Plaza in Frankfurt" lanciert das Start-up CloudEatery in bester Bürolage im Frankfurter Westend ein neues digitales Konzept. Es schafft ein virtuelles und reales Food Court-Erlebnis, das große Auswahl und schnelle Lieferung zusammenführt.
Die ganze Bandbreite eines Food Courts zu Hause oder im Büro: Das ist das Konzept hinter CloudEatery. Bei einem Standort soll es aber nicht bleiben. Unter einem Dach vereint das Unternehmen sechs eigens konzipierte Marken, die jeweils den Fokus auf einen anderen Küchenstil legen – quasi sechs Restaurants in einem. Beim Bestellen kann gleichzeitig aus dem Angebot von sechs unterschiedlichen Speisekarten ausgewählt werden. Anschließend wird alles zusammen nach Hause oder ins Büro geliefert. 
Abgewickelt wird das Liefergeschäft über Lieferando, Uber Eats, Eatura und Wolt. Alle Gerichte können aber auch vor Ort abgeholt oder direkt genossen werden.

Technologie-Innovationen: reta-Awards in fünf Kategorien verliehen

Mit den reta awards hat das EHI zum 15. Mal internationale Handelsunternehmen ausgezeichnet, die sich durch besonders nützliche technologische Innovationen hervorgetan haben. Der Fokus der Projekte lag in allen fünf Kategorien auf Automatisierung, Apps und Künstlicher Intelligenz. Die Ausrichter verzeichneten eine sehr hohe Internationalität der Projekte sowie viele Kooperationen mit Start-ups. Bemerkenswert bei den Projekten war, dass das Thema Ressourcenschonung durch Digitalisierung an Bedeutung zugenommen hat. Zukunftsorientierung und der Nutzen der digitalen Neuerungen für eine strategisch bessere Performance waren die Gradmesser für die Auswahl der Award-Gewinner in den Kategorien „Best Customer Experience“, „Best Enterprise Solution“, „Best Instore Solution“, „Best Connected Retail Solution“ und – nun zum zweiten Mal – „Best AI & Robotics Solution“. Die Technologie-Partner der Preisträger, die die praktische Umsetzung der Projekte mit ermöglichten, wurden auch in diesem Jahr gemeinsam vom EHI und der Lebensmittelzeitung als „Top Supplier Retail“ gekürt.

NRW: Union Investment veräußert Düsseldorfer Geschäftshaus an Pandion

Union Investment hat für den Fonds "UII GermanM" das Büro- und Geschäftshaus an der Oststraße in Düsseldorf an Pandion veräußert. Die 1964 fertiggestellte Immobilie befand sich seit 2016 im Bestand des Fonds und passt vor allem aufgrund des Objektalters nicht mehr zu dessen aktueller Strategie. Das Erdgeschoss des vier- bis sechsgeschossigen Gebäudeensembles wird für Einzelhandel genutzt, die oberen Etagen sind Büros.

CEO-Wechsel bei Corestate: Efremidis kommt für Parmantier

René Parmantier wird nach gut einem Jahr seinen Posten als CEO bei Corestate abgeben. Sein Nachfolger wird der neue Hauptaktionär und bisherige Aufsichtsratsvorsitzende, Stavros Efremidis. Zudem übernehmen der frühere Godewind-Chef Ralf Struckmeyer als CIO und Izabela Danner als COO neue Vorstandsaufgaben. Parmantier behält die Verantwortung für das Immobilienfinanzierungeschäft, die er nach der überraschenden Abberufung  der Vorstände Sebastian Ernst und Johannes Märklin im Februar übernommen hat. Parmantier durfte nicht zugleich Chef von Corestate und der Corestate Bank sein. Den Aufsichtsratsvorsitz übernimmt Bertrand Malmendier.

Intersport startet Modernisierungsoffensive und eröffet Store in Essen

Der Sporthandelsverbund Intersport Deutschland eG modernisiert seine Retail-Flächen und eröffnet auch neue Standorte. Unlängst wurde der neueste Laden in Essen eröffnet. Der Laden befindet sich im Einkaufszentrum Limbecker Platz und bietet eine Verkaufsfläche von 850 qm. Neben neuen Stores sollen bereits bestehende Flächen in Deutschland modernisiert werden: „Mit unserem Wachstumsprogramm und der Stärkung des Retail- und Omnichannel-Bereichs geben wir 2022 Gas. Insgesamt betreuen wir hunderte Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen in unserem Händlerportfolio und rechnen dabei mit Investitionen in Millionen-Höhe“, sagte Intersport-CEO Alexander von Preen.

NRW: Lührmann hilft beim Verkauf eines Geschäftshauses in Gütersloh

Ein Geschäftshaus in der Berliner Straße in Gütersloh hat den Besitzer gewechselt: Lührmann hat beim Verkauf von einer Privatperson an eine regionale Vermögensverwaltung beraten und war vermittelnd tätig. Das Objekt mitten in der Innenstadt hat eine Grundstücksfläche von 405 qm und eine Gesamtnutzfläche von 1.136 qm über drei Etagen. Das Erdgeschoss des Gebäudes hat der Spezialist für Deko- und Wohnraum-Accessoires DEPOT gemietet. In den oberen Etagen befinden sich Wohnungen.

Hessen: Lührmann vermittelt Geschäftshaus in Kassel

Ein Geschäftshaus in der Oberen Königsstraße in Kassel hat den Besitzer gewechselt: Lührmann hat beim Verkauf von einer Privatperson an ein Family Office beraten und war vermittelnd tätig. Das repräsentative Objekt in prägnanter Ecklage in der Nähe des Opernplatzes hat eine Gesamtnutzfläche von rund 2.800 qm über vier Etagen. Das Grundstück umfasst 818 qm. Der Hauptmieter H&M hat die Geschäftsräume über vier Etagen angemietet. Eine Nebenfläche im Erdgeschoss des klassizistischen Gebäudes wird von der Schmuckkette Pandora genutzt.

Deutsche Konsum erwirbt drei Lebensmittel-Immobilien

Die Deutsche Konsum REIT-AG hat mit notariellen Beurkundungen in Einzeltransaktionen einen Discounter in Gotha (Thüringen), ein Nahversorgungszentrum in Meinerzhagen (NRW) und ein Nahversorgungsobjekt in Stadtroda (Thüringen) erworben. Hauptmieter des Objekts in Gotha ist die REWE-Tochter Penny. Das Nahversorgungszentrum in Meinerzhagen ist unter anderem an ALDI, KiK und Deichmann vermietet. Beim vollvermieteten Objekt in Stadtroda stellt ein Norma-Lebensmittelmarkt den Ankermieter dar. Der Kaufpreis der drei Objekte, die insgesamt über rund 7.200 qm Mietfläche verfügen, beträgt zusammen ca. 6,5 Millionen Euro Damit ergibt sich unter Berücksichtigung einer annualisierten Miete von derzeit 557.000 Euro eine durchschnittliche Ankaufsrendite von 8,6 % bei einer WALT von 4,3 Jahren und einem Leerstand von 1,6 %.

Sachsen: VALUES erwirbt Büro- und Geschäftshaus "Prager Spitze" in Dresden

VALUES Real Estate hat offmarket die „Prager Spitze“ in Dresden erworben. Das markante, sechsgeschossige Büro- und Geschäftshaus befindet sich in direkter Nähe zum Dresdner Hauptbahnhof am Beginn der Prager Straße, der wichtigsten Einkaufsstraße in der sächsischen Landeshauptstadt. Es verfügt über eine Mietfläche von rund 16.000 qm und einen diversifizierten Mieterbestand. Die „Prager Spitze“ wurde 2006 errichtet und besitzt eine rund 130 Meter lange Front zur frequenzstarken Prager Straße. Das moderne Gebäude bringt VALUES in den Institutionellen Fonds „VALUES Prime Locations“ ein.

München: Motorworld erhält International Property Award

Nachdem die Motorworld Group bereits im Dezember den renommierten European Property Award für die Motorworld München entgegennehmen durfte, ist sie nun auf internationaler Ebene mit dem International Property Award 2021-2022 in der Kategorie „Sanierung und Revitalisierung Gewerbe-Immobilien“ ausgezeichnet worden. Das Raumangebot und der Mietermix in der neuen Motorworld sind weltweit einzigartig: Hier finden sich über 25 der wertvollsten und exklusivsten Fahrzeugmarken, ein umfassendes Spektrum an automobilen Dienstleistern und spezialisierten Werkstätten, zahlreiche Shops, das Vier-Sterne-Hotel AMERON München Motorworld, sieben gastronomische Betriebe und vieles mehr.

Hessen: CONREN Land erwirbt Geschäftshaus in Mannheim

Der Immobilieninvestor CONREN Land hat ein Geschäftshaus in der Augustaanlage in Mannheim erworben. Verkäufer ist die MEAG, Vermögensmanager von Munich Re und ERGO. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Multi-Tenant-Gebäude umfasst insgesamt ca. 6.600 qm Mietfläche. Rund 5.500 qm werden als Büro- und Praxisflächen genutzt, weitere 1.100 qm entfallen auf Wohn- und Lagerflächen. Gebaut im Jahr 1955 wurde das Objekt in den Neunziger Jahren umfassend modernisiert.

Fördergelder für Schleswig

Die Stadt Schleswig in Schleswig-Holstein erhält für die Entwicklung der Innenstadt 375.000 Euro. Der Förderbescheid liegt der Stadt bereits vor. Unter anderem Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität sollen mit den Mitteln umgesetzt werden.

Bad Driburg bekommt City-Managerin

Bad Driburg im Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen hat seit März mit Romana Papenkordt eine City-Managerin. Die Stelle wird für zwei Jahre aus öffentlichen Mitteln gefördert und sei bei der Bad Driburger Touristik GmbH angesiedelt. Vor allem Leerstände sollen beseitigt und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden.

Die Rolle der Kultur für die Innenstadt

Das nächste Innenstadt-Gespräch des Netzwerk Innenstadt NRW am Mittwoch, 16. März, von 17 bis 19 Uhr dreht sich um das Thema Kultur. Unter dem Titel „Rolle der Kultur für die Innenstadtentwicklung – Kultur als weicher Standortfaktor“ wird diskutiert, welche Rolle die Kuktur für die Innenstadt spielt. Dazu hat das Netzwerk als Referenten Ralf Ebert eingeladen. Er ist Geschäftsführer des Büros STADTart in Dortmund, das seit Jahrzehnten Konzepte und Studien zur Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW und darüber hinaus erstellt. Das Innenstadt-Gespräch findet digital via Zoom statt.

Köln: Corona-Inzidenz nach Rosenmontagsumzug auf Rekordhöhe gestiegen

Mit einer Inzidenz von 2019 (Stand 6. März) zählt Köln zu den Städten in Deutschland, in denen sich aktuell erneut viele Menschen mit dem Corona-Virus anstecken. 21.876 Corona-Infektionen wurden am Sonntag als Sieben-Tage-Inzidenz aus der viertgrößten deutschen Stadt gemeldet, die damit auf die höchste Inzidenz in Nordrhein-Westfalen kommt. Die Tendenz könnte in den nächsten Tagen weiter steigen. Denn: Aktuell liegt die Zahl der Neuinfektionen in Köln höher als je zuvor. Am Donnerstag meldete das Gesundheitsamt 6642 neue Fälle ans Robert-Koch-Institut, der bisherige Höchstwert lag Anfang Februar noch bei 4201 Neuinfektionen. Eine Woche zuvor hatten Zehntausende in der Domstadt auf den Straßen und Plätzen sowie in Kneipen erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie Straßenkarneval gefeiert. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar gingen etwa am Rosenmontag und darüber hinaus über eine viertel Million Menschen – ebenfalls teils kostümiert – auf die Straße, um in der Domstadt für den Frieden zu demonstrieren.

Vier Millionen für Regensburger City - aber nur wenn's schnell geht

4,4 Millionen Euro zur Belebung der Innenstadt – wenn Regensburg es bis Mitte 2023 schafft, dieses Geld auszugeben, bezahlt 90 Prozent davon die EU. Das Wirtschaftsreferat hat nun ein Maßnahmenpaket geschnürt.  Fast 40 Einzelmaßnahmen hat die Stadt beim Programm REACT-EU („Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“) angemeldet. Ein Förderprogramm, das insbesondere auf Maßnahmen zur Belebung der Innenstädte abzielt, „die schnell umsetzbar und wirksam sind“. Dabei sei Regensburg „überproportional berücksichtigt“ worden. Die EU zahlt fast vier Millionen, 90 Prozent der geplanten Ausgaben von 4,4 Millionen. Nach München habe Regensburg damit die höchste Fördersumme in Bayern erhalten.

Stuttgart: Stadtverwaltung erarbeitet Gesamtkonzept für die City

Die Landeshauptstadt Stuttgart arbeitet seit längerem an einem Gesamtkonzept, das die Innenstadt insbesondere in den Abend‐ und Nachtstunden des Wochenendes zu einem sicheren und attraktiven Ausflugsziel für alle machen soll. Die Ergebnisse sollen in Kürze den zuständigen gemeinderätlichen Gremien vorgestellt werden. Neben einer Mischung aus Kommunikation und klaren roten Linien sieht das Konzept verschiedene Veranstaltungsformate zur Bespielung des öffentlichen Raums sowie eine verbesserte Infrastruktur vor. Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsangebot, das ohnehin geplante Angebote genauso einbezieht wie neu geschaffene, soll Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft in die Innenstadt locken und so zu einer Durchmischung des Publikums führen. Dazu haben sich verschiedenste Veranstalter wie die Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, die Mobile Jugendarbeit Innenstadt, das Pop‐Büro, das Gemeinschaftserlebnis Sport (GES) und viele andere zusammengefunden, um ein solches Gesamtkonzept mit Leben zu füllen.

Rheinland-Pfalz: Neuwied plant bühende Attraktionen in der Innenstadt

"Neuwied blüht auf" wird Besucher in den kommenden Monaten in der Neuwieder Innenstadt faszinieren. Das städtische Marketingamt und der Vorstand der Deichstadtfreunde stellen eine Vielzahl diverser Veranstaltungen vor. Trotz aller noch bestehender Corona-Einschränkungen sind eine Vielzahl überraschender Ideen in der Stadt Neuwied geplant, die unbedingt das Format bestens informierender, unterhaltender und fröhlicher Darbietungen haben. Kernstück der Kampagne sind zweifellos bunt-bepflanzte Deko-Elemente, die sich wie ein roter Faden durch den öffentlichen Raum und die Schaufenster des Einzelhandels ziehen werden. Die Stadt stellt aus recyceltem Holz gefertigte Kisten zur Verfügung, die kreativ dekoriert und bepflanzt werden können, wobei das einheitliche Deko-Konzept den Gästen zeigen soll, dass die Neuwieder unbedingt zusammenhalten. Zudem lässt diese Idee den Geschäftsleuten entsprechenden Gestaltungsspielraum, ihre Produkte wirkungsvoll in Szene zu setzen.

Bottrop: Forscher richten auf Gastromeile Schaufenster der Wissenschaft ein

Forscher der Hochschule Ruhr West eröffnen auf der Gastromeile in Bottrop (NRW) ein Vereinslokal. Unter der Wechselbude im Schiffscontainer zwischen einer Gaststätte und einem Restaurant liegt der neue Treffpunkt der Wissenschaftler. Publikumsverkehr scheint garantiert. Den Forschern geht es natürlich primär um Wissenstransfer. Dazu werden sie in dem Ladenlokal sozusagen ein Schaufenster der Wissenschaft einrichten. Ziel ist es einen Raum zu schaffen, der Bürgerinnen und Bürgern nicht nur ermöglicht, einen Blick in die Zukunft zu werfen, sondern die Zukunft auch mitzugestalten. Das wiederum wollen die Wissenschaftler vor allem auf digitalen Wegen möglich machen. Soziale Robotik und auch Mensch-Maschine-Kollaborationen seien solche Zukunftsfelder. Maschinen, die vom Therapie- oder Pflegeroboter bis hin zum Industrieroboter auch ohne störende Sicherheitsschranken mit Menschen zusammenarbeiten können.

ZIA präsentiert Vorschläge für neue Gebäudesanierung

Der ZIA hat Vorschläge für die Neuausrichtung der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) vorgelegt. Damit zeigt der Verband Möglichkeiten auf, wie künftig eine klimawirksame, sozialverträgliche und wirtschaftlich umsetzbare Förderlandschaft für effiziente Wohn- und Nichtwohngebäude ausgestaltet werden kann. Neben den inhaltlichen Vorschlägen ist aus Sicht des ZIA eine Mittelausstattung von jährlich mindestens 20 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025 notwendig, um der umfassenden Nachfrage und der Bedeutung des Themas Klimaschutz im Gebäudesektor langfristig gerecht zu werden. „Durch die Ausrichtung der Bundesförderung auf CO2-Reduktion als Zielwert können die Klimaziele effektiver, schneller und ganz wichtig: kostengünstiger erreicht werden“, so Maria Hill, Vorsitzende des ZIA-Ausschusses Energie und Gebäudetechnik. „Wichtig ist auch: Bei einer Anhebung des Neubaustandards auf EH55 sollten die Anforderungen an den Wärmeschutz nicht weiter verschärft werden. Wenn wir dann zeitgleich die erneuerbaren Energien umfassend fördern und auf die Gebäude-Klimaziele anrechenbar machen, wird es zu einem Push der Erneuerbaren im Gebäudesektor kommen“, so Hill weiter.

Rheinland-Pfalz: Non-Food-Discounter Action eröffnet weitere Filiale in Kaiserslautern

Der Non-Food-Discounter Action eröffnet am 10. März eine neue Filiale in Kaiserslautern. Dies ist bereits die zweite Filiale in der Stadt am Rande des Pfälzerwaldes. Eine weitere Filiale befindet sich bereits seit Ende 2015 in der Merkurstraße im Stadtteil Bahnheim. Auf einer Verkaufsfläche von gut 830 qm findet die Kundschaft über 6.000 Produkte in insgesamt 14 Produktkategorien. Action betreibt in den Niederlanden, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Deutschland,  sterreich, Polen, Italien, der Tschechischen Republik und in Spanien bereits 2.000 Filialen.

Schwarz Gruppe unterstützt Ukraine mit Spenden von 10 Millionen Euro

Die Schwarz Gruppe ist bestürzt über das Geschehen in der Ukraine und sie will ihrer Verantwortung als großes Handelsunternehmen gerecht werden. Schnelle und unbürokratische Hilfe soll erfolgen. Aus diesem Grund hat die Schwarz Gruppe mit ihren Handelssparten Lidl und Kaufland seit Beginn der Krise mit verschiedenen Hilfsorganisationen vor Ort zusammengearbeitet und bereits Geld- und Sachspenden im Wert von drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Diese Unterstützung wird nun auf zehn Millionen Euro aufgestockt: Mit haltbaren Lebensmitteln, Heimtextilien, Hygieneartikeln und weiteren dringend benötigten Produkten soll schnellstmöglich ein wesentlicher Beitrag zur Versorgung der Flüchtlinge in den grenznahen Gebieten zur Ukraine geleistet werden.

NRW: Online-Supermarkt Knuspr mietet Großfläche in Essen

Der Online-Supermarkt Knuspr kommt ins Ruhrgebiet und hat für einen weiteren Standort in Deutschland rund 15.000 qm Hallen-, Büro- und Sozialflächen in Essen von Greyfield langfristig gemietet. Sämtliche Lager- und Logistikflächen sind ebenerdig andienbar und insbesondere für die Umsetzung von Last-Mile- und E-Mobility-Konzepten geeignet. Von Essen aus wird Knuspr das Ruhrgebiet beliefern. BNP Paribas Real Estate war bei der Anmietung beratend tätig.

Hessen: Schoofs vermeldet erste Handelseröffnungen im Quartier Dreieich

Seit gestern herrscht endlich Leben im Fünf-Häuser-Quartier in Dreieich-Sprendlingen, das von Schoofs Immobilien entwickelt und kürzlich an den Immobilien-Investment-Manager Corestate Capital Group verkauft wurde. In dem neuen Gebäude-Ensemble in zentraler Lage haben nun erste Gewerbeflächen nach über zweijähriger Bauzeit offiziell geöffnet. In der Neuen Mitte Dreieich-Sprendlingen hat Schoofs fünf moderne Gebäude für Einzelhandel, Dienstleistungen und Wohnen errichtet. Gestern eröffneten die beiden Ankermieter Denns Biomarkt und Rossmann ihre Filialen, die der Sparkasse Langen-Seligenstadt zieht Mitte des Monats nach.

Daniela Knerr wechselt von COMFORT zu Lührmann

Daniela Knerr erweitert das Team von Lührmann München. Die 31-jährige Immobilienfachwirtin war zuletzt als Senior Consultant bei COMFORT in München tätig. Daniela Knerr bleibt in ihrer neuen Rolle dem Handelsimmobilienmarkt treu. Sie verfügt über fundiertes Wissen, regionale Kenntnis und einen guten Track-Record in der Vermietung von Einzelhandelsflächen in Top-Lagen. Zukünftig wird sie für Lührmann für den Bereich Einzelhandelsvermietung in Bayern und Baden-Württemberg zuständig sein.

Hessen: Nuveen Real Estate verstärkt sein Frankfurter Team

Nuveen Real Estate, einer der größten Investmentmanager der Welt, verstärkt sein Team in Deutschland mit zwei Neuzugängen im Frankfurter Büro. Zum 1. März übernahm Björn Fraeb die Leitung des Bereichs Retail Investment Management für Nordeuropa. In dieser Region verwaltet Nuveen Real Estate aktuell Einzelhandelsimmobilien im Wert von rund 3,5 Milliarden Euro. Zudem unterstützt bereits seit Februar David Melis als Director das deutsche Office-Team. In diesem Sektor verwaltet das Unternehmen aktuell rund eine Milliarde Euro in Deutschland.

Bayern: GRR Group kauft Fachmarktzentren in Landau und Pocking

Die GRR Group hat ein Fachmarktzentrum im niederbayerischen Pocking mit Netto und OBI-Baumarkt als Ankermieter sowie ein Fachmarktzentrum in Landau mit einem Netto-Markt, Drogeriemarkt Müller und einem Penny-Discounter als Ankermieter für den GRR German Retail Fund Nr.4 erworben. Beide Objekte sind mit Wirkung zum 1. März übergegangen. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Verkäuferin ist ein Fonds des US-amerikanischen Investment Managers Marathon Asset Management. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Zahl der für den GRR German Retail Fund No.4 angekauften Objekte steigt damit auf 28.

NRW: Hahn Gruppe vermietet an Kaufland im Fachmarktzentrum Sterkrader Tor

Das Asset Management der Hahn Gruppe hat für das Fachmarktzentrum Sterkrader Tor in Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, einen neuen Mietvertrag mit Kaufland abgeschlossen. Kaufland wird nahtloser Anschluss-Mieter der Flächen des bisher angesiedelten EDEKA-Markts, dessen Mietvertrag zum Jahresende 2022 auslaufen wird. Ab dem Mietvertragsbeginn im Januar 2023 wird Kaufland umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen am neuen Standort durchführen. Dabei werden die Ladenflächen aufgewertet und auf das neueste Kaufland-Filialkonzept ausgerichtet. Die Neueröffnung des ebenerdigen Lebensmittelmarkts mit ca. 5.400 qm Mietfläche erfolgt voraussichtlich im Herbst 2023. Das von der Hahn Gruppe in den Jahren 2006/2007 realisierte Fachmarktzentrum verfügt über rund 20.100 qm Mietfläche und mehr als 500 PKW-Stellplätze. Zu den Mietern der Handelsimmobilie zählen u.a. ALDI, dm-Drogeriemarkt, C&A, Shoe4You, die Stadtsparkasse Oberhausen, sowie weitere Fachmärkte, Dienstleistungsunternehmen und Arztpraxen. Hahn verwaltet das Fachmarktzentrum für einen geschlossenen Immobilienfonds. Die Neuvermietung erhöht die Werthaltigkeit des Fondsinvestments.

Mecklenburg-Vorpommern: Saller eröffnet Fachmarktzentrum auf Rügen

Die Fa. Saller hat in Bergen/ Rügen an der Ruschwitzstraße ein Fachmarktzentrum mit einer Größe von knapp 7.000 qm eröffnet. Mieter sind Aldi, Woolworth, Das Futterhaus, Tedi, Easy Apotheke, Rossmann sowie eine Sparkasse. Der Fachmarkt entstand an der Stelle des bisherigen Nahkauf/Aldi-Standortes. Die Gebäude wurden unter modernsten energetischen Gesichtspunkten errichtet ohne die zukünftige Verwendung von fossilen Energien.

Aldi lässt Roboter Pizza in zwei Minuten backen

Aldi hat in Australien jetzt auch frische Pizza im Programm – und die wird vom Roboter gebacken. In einem Pilotprojekt sorgt der mechanische Pizza-Roboter für bis zu 450 Pizzen am Tag, die „Restaurant-Qualität“ haben sollen. Nach zwei Minuten sind sie schon fertig. Kunden haben die Wahl zwischen den Varianten Peperoni und Italiana. Der „Pizzabot“ selbst wird von Placer Robotics beigesteuert und in Australien hergestellt.

Greenpeace-Studie: Gebäudeheizen in Deutschland ab 2035 ohne Gas und Öl möglich

Das Heizen der Gebäude in Deutschland kann laut einer Studie im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace ab 2035 vollständig durch erneuerbare Energien wie Wind und Sonne gesichert werden. Dazu müssten der Einbau neuer Öl- und Gasheizungen ab 2024 und der Betrieb bestehender Heizungsanlagen mit einem Ausstiegsgesetz schrittweise bis 2035 verboten werden, erklärte Greenpeace aktuell. Die Kosten beziffert die Studie auf 72 Milliarden Euro jährlich.

Deutsche inzwischen auf Platz 3 der Online-Shoppingnationen

Die Vorliebe für Online-Shopping hat in Deutschland im letzten Quartal weiter zugenommen. Die Deutschen bevorzugen das Shoppen im Internet mittlerweile in gleichem Maße wie den Einkauf im Ladengeschäft. Fast die Hälfte (47 %) der deutschen Konsumentinnen und Konsumenten geht davon aus, dass sie in einem Jahr den größten Teil ihrer Einkäufe online erledigen werden. Dies bedeutet einen signifikanten Anstieg, gegenüber noch 42 Prozent im vorherigen Quartal. Dies sind einige der neuesten Ergebnisse des Shopping Pulse des schwedischen Zahlungsanbieters Klarna, welcher 18.000 Verbraucherinnen und Verbraucher in 11 Ländern, davon 1.641 aus Deutschland, befragt. Nach starkem Wachstum der letzten Quartale ist Deutschland im internationalen Vergleich auf Platz drei, noch vor den USA. Einzig Konsumenten aus Schweden und den UK setzen noch stärker auf Online-Einkäufe.

OMD-Studie: Digitale Assistenten sind schwer auf dem Vormarsch

Unbestritten werden Technologien wie Künstliche Intelligenz den Handel in den kommenden Jahren verändern. Aber wie nehmen Verbraucher die sich wandelnde Branche wahr? Die internationale Studie "Retail Revolution – Magic is Easy, Utility is Hard" von OMD ist dieser Frage auf den Grund gegangen. Zu den untersuchten intelligenten Technologien gehörten unter anderem digitale Assistenten, Bildsuchfunktionen und Smart Speaker. Einige ausgewählte Ergebnisse: 55 Prozent sind besorgt darüber, wie viele Daten gesammelt werden. 55 Prozent sorgen sich über die Sicherheit und Privatsphäre bei neuen Technologien. 63 Prozent erwarten von Marken Verantwortung zu übernehmen, für den Fall, dass neuartige Technologien die Privatsphäre beeinträchtigen. 54 Prozent sind über die jüngsten Nachrichten zu Datenschutzverletzungen besorgt. 47 Prozent glauben, dass smarte Technologien konstant mithören. Digitale Assistenten sind der Studie zufolge nach wie vor die am meisten genutzte Kategorie intelligenter Technologien.

Spiegel erleben derzeit Comeback im Retail-Storedesign

Spiegel erleben derzeit ein Comeback im Store-Design. Sie sind nicht nur aus Service-Gründen wichtig, sondern werden auch gezielt genutzt, um interessante optische Effekte und neue Blickachsen zu schaffen. Weitere „Spielfelder“ bringt die Digitalisierung mit sich. Der Einsatz sollte jedoch auch sorgsam geplant werden. Innenarchitektin Claudia Breil, Inhaberin von Breil+Interior Design, Hamburg, beobachtet momentan einen verstärkten und gezielteren Einsatz von Spiegeln im Retail-Design. Sie führt dies unter anderem darauf zurück, dass insbesondere im Fashion Retail ein Umdenken stattgefunden hat: „Früher wurde jeder Quadratmeter Verkaufsfläche für die Platzierung von Ware genutzt. Da galten selbst Spiegel als Raumfresser. Heute sind die Flächen insgesamt viel luftiger gestaltet, und die kuratierte Ware wird sorgfältiger inszeniert. Da kommen Spiegel nicht nur aus Service-Gründen zum Einsatz. Sie können auch ein wertvolles Element im Store-Design sein.“

Armani eröffet größtes europäisches Flagship in Mailand

Die Linie Armani Exchange des italienischen Modehauses Giorgio Armani kommt nach Mailand, um ihren größtes europäischen Flagship Store zu eröffnen, und das 30 Jahre nachdem die Linie in New York gelauncht wurde. Der Store befindet sich in der Einkaufsstraße Corso Vittorio Emanuele II in einem vom italienischen Architekten Gio Ponti entworfenen Gebäude, teilte Armani  mit. Der Laden selbst wurde – wie für das italienische Modehaus typisch – von Gründer Giorgio Armani und seinem Architektenteam entworfen. Die Auswahl von Armani Exchange erstreckt sich über zwei Etagen, die zusammen eine Gesamtfläche von 480 qm bieten. Erst im November eröffnete Armani Exchange einen neuen Laden in der Kölner Einkaufsstraße Schildergasse.

Primark kann Halbjahresumsatz um über 60 Prozent steigern

Der irische Textilhändler Primark hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2021/22 ein deutliches Umsatzplus erzielt. Laut einer Zwischenmitteilung, die der Mutterkonzern Associated British Foods Plc (ABF) unlängst veröffentlichte, konnte die Handelskette das vergleichbare Niveau des Vorkrisenjahres 2019/20 aber noch nicht wieder erreichen. Auf Basis der vorliegenden Zahlen erwartet ABF, dass der Umsatz von Primark in den 24 Wochen vor dem 4. März das entsprechende Vorjahresniveau um „deutlich mehr als 60 Prozent“ übertreffen wird. Als Hauptgrund führte der Konzern die geringeren Beschränkungen infolge der Covid-19-Pandemie an. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres seien die Primark-Filialen abgesehen von kurzen Schließungsperioden in Österreich und den Niederlanden durchgehend geöffnet gewesen, während sie im Vorjahreszeitraum aufgrund der Lockdowns in Großbritannien und den übrigen europäischen Märkten für längere Perioden geschlossen bleiben mussten.

Sachsen: Mimco Capital erwirbt Fachmarktzentrum in Weißwasser

Mimco Capital hat für seinen Fonds "Everest One" ein Fachmarktzentrum in Weißwasser (Sachsen) erworben. Dieses befindet sich auf einem rund 21.000 qm großen Grundstück am Halbendorfer Weg 3 und umfasst ca. 12.700 qm Mietfläche sowie 370 Pkw-Stellplätze. Die Immobilie wurde 1993 errichtet und 2014 komplett modernisiert. Mieter sind u.a. Toom, Deichmann, der Elektronikfachmarkt Expert und ein Getränkemarkt.

Düsseldorfer Architekt Schwitzke gestaltet Store von Nobel-Möbelhändler in Kuwait

Seit kurzem ist Marina Home Interiors, bekannt für hochwertige Möbel und Accessoires im Premiumsegment, auch in der Hauptstadt von Kuwait mit einem etwa 3.000 qm großen Store vertreten. Das Gebäude wie auch das Ladenkonzept wurde von Schwitzke & Partner Düsseldorf geplant. Seit Juni 2005 ist Schwitzke im Mittleren Osten in den Bereichen Retail, Shopping Malls und Offices tätig. Bereits 2012 wurde Schwitzke mit der Planung des Flagship Stores von Marina Home in der Dubai Mall beauftragt. Das Konzept war so erfolgreich, dass es mittlerweile auf weitere Standorte übertragen wurde.

NRW: Deichmann wird großer Mieter in der PARKSTADT MÜLHEIM

Das Familienunternehmen DEICHMANN, Marktführer im deutschen und europäischen Schuhhandel, zieht zum 1. Januar 2023 auf drei Etagen mit über 10.280 qm Gesamtfläche in die PARKSTADT MÜLHEIM. VKK Standardkessel Service Köthen GmbH siedelt sich zum 1. Juli 2023 auf über 1.800 qm Gesamtfläche in der PARKSTADT MÜLHEIM an. „Auch die verbleibenden freien Flächen bieten großartige Möglichkeiten für Büro, Handel oder Lager. Gespräche für die Anmietung der nächsten 5.000 qm befindet sich in der Abschlussphase“, so Brockhoff-Geschäftsführerin Julia Winteroth zum Vermarktungsstand auf dem ehemaligen Tengelmann-Areal.

DEFAMA erwirtschaftet in 2021 rund fünf Millionen Euro Konzernüberschuss

Die Deutsche Fachmarkt AG hat im Geschäftsjahr 2021 nach vorläufigen und untestierten Zahlen bei Umsatzerlösen von 17,0 (Vj.: 14,6) Millionen Euro einen Konzernüberschuss nach HGB von 5,0 (2,5) Millionen bzw. 1,14 (0,57) Euro je Aktie erwirtschaftet. Enthalten war darin ein positiver Einmaleffekt von rund 2 Millionen durch den Verkauf des Objekts in Bleicherode. Die Funds From Operations (FFO), in denen dieser herausgerechnet ist, lagen bei 7,1 (5,9) Millionen bzw. 1,60 (1,33) Euro je Aktie, ein Plus von 20%. Damit hat DEFAMA auch im zweiten Corona-Jahr die Prognosen erreicht. Vorstand und Aufsichtsrat planen daher, der Hauptversammlung eine von 48 auf 51 Cent je Aktie erhöhte Dividende vorzuschlagen. Damit setzt DEFAMA die seit Firmengründung verfolgte aktionärsfreundliche Politik einer jährlich gesteigerten Ausschüttung fort und vollzieht damit die siebte Dividendenerhöhung in Folge.

NRW: ILG erwirbt Nahversorgungscenter in Uedem am Niederrhein

Für einen offenen Spezial-AIF hat die ILG ein Nahversorgungscenter in Uedem (Niederrhein) mit den Mietern Edeka, Aldi & dm von der im niederrheinischen Kevelaer ansässigen Schoofs-Gruppe im Rahmen eines Forward Deals erworben. Das Nahversorgungscenter hat 4.651 qm Gesamtmietfläche. Die Fertigstellung und Übernahme für Rechnung des Fonds erfolgten bereits im Dezember 2021.Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion wurde käuferseitig rechtlich sowie steuerlich durch Heuking Kühn Lüer Wojtek Rechtsanwaltsgesellschaft und technisch durch Brand Berger GmbH Deutschland beraten.

Berlin: SIGNA stellt STREAM fertig und übergibt Flächen an Zalando

SIGNA Real Estate hat die Fertigstellung der Immobilie STREAM an der Mercedes-Benz-Arena gefeiert und die Flächen an den Mieter Zalando übergeben. „Das STREAM komplettiert den Standort Mediaspree in spektakulärer Weise“, sagt Timo Herzberg, CEO SIGNA Real Estate. „Direkt neben der Mercedes-Benz-Arena ist ein aufsehenerregendes Hochhaus entstanden, eine stadträumliche Skulptur mit etwa 2.500 Arbeitsplätzen, großzügigen Konferenzbereichen, öffentlichen Gastronomieflächen. Zalando und seine Mitarbeiter können sich auf viel Raum für Inspiration, Kommunikation und Innovation freuen.“ Bereits im Herbst 2017 hatte SIGNA mit Europas größtem Fashion-Onlinehändler einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. 

Sachsen: Neue Mitte Freital kann schon jetzt namhafte Ankermieter vorweisen

Die Neue Mitte in Freital (Sachsen) mit ihrem rund 21.500 qm großen Areal wird keine Gewerbebebauung haben. So ordnen sich zu den geplanten EDEKA- und ALDI-Märkten auch Wohnungen, Büros, Praxen und ein Kindergarten in den Obergeschossen, aber eben auch Gastronomie, Café und ein dm-Markt nebst kleinteiligem Handel in die Baustruktur ein. Der zentral gelegene Stadtplatz mit Aufenthaltsfunktion zwischen Gastronomie und Café lädt zum Aufenthalt ein und ist Anlaufpunkt für Fußgänger und Radfahrer über den neu geschaffenen Brückenschlag über die Weißeritz aus den südlichen Quartieren Freitals.

CBRE Group steigert Aktiengewinn um 143 Prozent

Die CBRE Group meldete ihr Finanzergebnis für das abgelaufene vierte Quartal und das Gesamtjahr 2021. Das Unternehmen erreichte neue jährliche und vierteljährliche Meilensteine: Neue Höchstwerte bei Umsatz, Nettoumsatz, Gewinn und freiem Cashflow. „Wir hatten 2021 ein starkes Schlussquartal, das sowohl das vierte Quartal 2020 als auch den Höhepunkt vor der Pandemie im vierten Quartal 2019 deutlich übertraf. Es war der Abschluss eines herausragenden Jahres für CBRE", sagt Bob Sulentic, Präsident und Chief Executive Officer von CBRE.

NRW: Aengevelt vermittelt Wohn- und Geschäftshaus in Düsseldorf

Aengevelt ist mit der Vermarktung eines Portfolios mit 23 Wohn-/Geschäftshäusern in NRW mit einer Gesamtmietfläche von knapp 36.000 qm beauftragt worden. Jetzt hat ein Unternehmen der MDI - Mitteldeutsche Immobilien mit Sitz in Leipzig mit einem vollvermieteten Büro-/Geschäftshaus in der Graf-Adolf-Straße mit ca. 1.740 qm Büro- und Einzelhandelsfläche direkt am Verkehrsknotenpunkt Graf-Adolf-Straße / Königsallee das vorletzte Objekt des Portfolios über Aengevelt erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Bruttoanfangsrendite wird mit rd. 3,3% p.a. angegeben.

Markthalle in Garbsen geplant

Die Stadt Garbsen mit seinen 60.000 Einwohnern bekommt aus dem Förderprogramm "Perspektive Innenstadt!" des Landes Niedersachsen rund eine Million Euro an Fördergeldern. Geplant sind unter anderem eine Markthalle und ein Bauernmarkt auf dem Rathausplatz, wodurch der Handel und die Innenstadt belebt werden sollen. Vor allem regionale Unternehmen sollen dort die Möglichkeit haben, ihre Waren zu verkaufen. Diese und weitere Maßnahmen sollen bis spätestens 2023 umgesetzt werden.

117 Millionen Euro für Innenstädte in Niedersachsen

Die Landesregierung in Niedersachsen fördert 207 Kommunen und kommunale Verbünde bei Projekten und Konzepten zur Innenstadtentwicklung. Das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung teilte nun mit, das im Rahmen des Förderprogramms „Perspektive Innenstadt!“ Förderbescheide in Höhe von knapp 117 Millionen Euro zugestellt wurden.

Hannover: Zehn Millionen für die Innenstadt

Hannover hat sich 2021 erfolgreich um die Aufnahme in das Sofortprogramm "Perspektive Innenstad!" des Landes Niedersachsen beworben. Das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Landesentwicklung hat den Antrag positiv beschieden. Dadurch stehen 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Nach der erfolgreichen Bewerbung mit dem Smart City-Konzept "Restart: #HANnovativ" und eingeworbenen Fördermitteln des Bundes in Höhe von 8,5 Millionen Euro ist das Sofortprogramm ein weiterer Baustein der Innenstadtentwicklung. Insgesamt stehen nun über 10 Millionen Euro bereit, um die Innenstadt attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten. Im Rahmen des Sofortprogramms soll es um Maßnahmen zum Innenstadtmanagement, innovativen Geschäftskonzepten, der City-Logistik, der Vermeidung von Verpackungsmüll, Einwohner*innenbeteiligung sowie um die Schaffung von (temporären) Sport-, Bewegungs- und Begegnungsräumen gehen.

WISAG mietet in Frankfurt Hotel für ukrainische Flüchtlinge

Die WISAG, eines der größten deutschen Dienstleisterunternehmen, will auf eigene Kosten in Frankfurt ein Hotel für Flüchtlinge aus der Ukraine anmieten. Man sei gerade auf der Suche nach einem geeigneten Objekt zunächst für ein Jahr, berichtet das Unternehmen. Zudem habe man die Geschäftsbeziehungen mit sämtlichen Kunden aus Russland mit sofortiger Wirkung eingefroren. Das betreffe Umsätze in zweistelliger Millionenhöhe. Unter anderem leistete die WISAG Dienstleistungen für die russische Fluggesellschaft Aeroflot am Frankfurter Flughafen. Es sei jeder und jede Einzelne aufgerufen, einen sichtbaren Beitrag zu leisten, um dem Angriff auf die Menschen in der Ukraine und auf die Demokratie zu beenden, meinte Firmeninhaber Michael Wisser laut einer Mitteilung.