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Kurznachrichten

Bayern: Münchener Stadtquartier MO‘ANDER feiert Richtfest

Mit dem neuen Bürogebäude MO‘ANDER an der Moosacher Straße hat die OPES Immobilien Gruppe die Entwicklung der nicht mehr genutzten früheren Industrieflächen der Knorr-Bremse AG begonnen. In den nächsten Jahren entsteht dort ein modernes Stadtviertel mit Büros, Läden, Gastronomie und Wohnungen für mehr als tausend Bewohner. Insgesamt investiert OPES in das neue Quartier rund eine halbe Milliarde Euro. Heute wurde Richtfest gefeiert im ersten Bauabschnitt.

Kintyre startet Kooperation mit PlaceSense zu Standortanalysen

Kintyre, ein führendes deutsches Unternehmen im Bereich Full-Service Immobilienplattformen und Stadterneuerung, hat eine strategische Investition in PlaceSense, den wegweisenden Anbieter von datenbasierten Standortanalysen, angekündigt. Kintyre reiht sich ein in die Runde der Investoren aus früheren Runden (Nielsen, E.On). PlaceSense hatte erst jüngst den Launch seiner kostenlosen und Premium-Dienste zunächst mit Fokus auf Hamburg angekündigt. Parallel zum Investment in PlaceSense partnert das Unternehmen mit Kintyre, um Zugang zu datenbasierten Besucherverkehrs-Analysen zu bieten. Dies wird Kintyre ein tieferes Verständnis von Einzugsgebiets-Daten und Mustern der Kundenbewegungen geben, was für die Gestaltung und Bereitstellung funktionaler und optimierter städtischer Immobilien von entscheidender Bedeutung ist.

Bayern: MEAG erwirbt Fachmarkt in Altötting für eigenen Spezialfonds

Die MEAG hat für ihren Immobilien-Spezialfonds MEAG SuperStores II ein Fachmarktzentrum mit EDEKA als Ankermieter in Altötting erworben. Das 2014 gebaute Objekt bietet eine Fläche von insgesamt 5.820 qm mit 189 Parkplätzen. Die Investitionsstrategie des Fonds zielt schwerpunktmäßig auf Mieter aus dem Lebensmittel- und Drogeriebereich sowie auf Baumärkte ab. Nahversorger mit Schwerpunkt auf Konsumgüter des täglichen Bedarfs zeichnen sich durch eine hohe Krisenresistenz und eine stabile Mietentwicklung aus.

Greenman mit Dept Deal für Erwerb von Fachmarktzentrum

Greenman OPEN hat für die Akquisition eines neuen Fachmarktzentrums in Wittenberge einen fünfjährigen Debt Deal mit der HypoVereinsbank (UniCredit Bank AG) unterzeichnet. Es handelt sich dabei um ein Forward Fixing-Darlehen und es ist die erste Finanzierung der Bank für den Fonds. Das Objekt wird mit erneuerbaren und recyclingfähigen Baumaterialien errichtet und ist als regionales Nahversorgungszentrum konzipiert. Ankermieter ist REWE. Das mit einer durchschnittlichen Mietvertragslaufzeit (WALT) von 13,3 Jahren vollvermietete Center mit mehr als 4.700 qm Gesamtmietfläche eröffnet im November.

Nachhaltigkeit ist Treiber für Innovation in der Ernährungsindustrie

Im Rahmen der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga hat die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gemeinsam mit Innova Market Insights die Studie „Nachhaltigkeitstrends in der Ernährungsindustrie 2021“ vorgestellt. Dabei hob Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der BVE hervor, dass Nachhaltigkeit für die Ernährungsindustrie im ureigenen Interesse der Branche liegt und vor allem ein Treiber für Innovation ist. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Nachhaltigkeit längst auch einen wichtigen Faktor für mehr Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Standort Deutschland darstellt. So hat etwa die Produktion von pflanzenbasierte Fleischalternativen von 2019 auf 2020 um 39 Prozent zugenommen: Von 60.000 Tonnen stieg die Produktion auf über 80.000 Tonnen mit einem Wert von 375 Millionen Euro. Neben dem reinen Mengenzuwachs nahm auch die Vielfalt zu: Zwischen 2017 und 2020 wuchs die Anzahl von Produktneuheiten im Bereich Fleischersatz in Deutschland jährlich um rund acht Prozent. Noch dynamischer entwickelte sich der Markt für Milchersatzprodukte.

Stuttgart will den Fußverkehr durch die Stadt deutlich optimieren

Stuttgart möchte noch mehr Menschen dazu bewegen, zu Fuß an ihr Ziel zu gelangen oder bewusst die Stadt zu erkunden. Dazu richtet sie Hauptfußwege und Flanierrouten ein, beschildert die Stäffele oder schafft so genannte Stuttgarter Rechtecke – die Bürgersteige um Parkscheinautomaten, Fahrradbügel, Sitzmöglichkeiten oder Stromkästen entlasten. Für das Gesamtkonzept zur Fußgängerförderung stehen 6,4 Millionen Euro bereit. Auf Basis des Fußverkehrskonzepts wurden systematisch rund 30 Maßnahmen erarbeitet, die Schritt für Schritt realisiert werden. So sollen bis Frühjahr 2022 weitere Stuttgarter Rechtecke in den Innenstadtbezirken eingerichtet werden. Mit dem ersten Paket sollen insgesamt 10 Stuttgarter Rechtecke entstehen. Die Verwaltung schafft im kommenden Jahr Standorte für Bäume, gestaltet Plätze neu und verbessert die Stuttgarter Stäffele und Querungen. Für die Stadtbezirke Untertürkheim, Bad Cannstatt, Zuffenhausen, Möhringen und Vaihingen sowie den Stadtteil Kaltental wird derzeit ebenfalls ein Fußverkehrskonzept erarbeitet.

Stadt Essen startet Smart-City-Projekt „Urbanes Grün“

Die Smart City-Initiative CONNECTED.ESSEN hat eine Ausschreibung der Europäischen Weltraumagentur (ESA) in die Ruhrmetropole geholt und übernimmt ab sofort die Koordination für das neue Smart City Essen-Projekt "Urbanes Grün" für mehr nachhaltige Lebensqualität in der Stadt. Unternehmen können sich bis zum 11. November mit Vorschlägen bewerben und erhalten 200.000 Euro Fördermittel für jede ausgewählte Projektidee. „Es ist eine herausragende Auszeichnung für die Stadt Essen, dass die Europäische Weltraumagentur unsere Stadt für diese Ausschreibung ausgewählt hat", sagt Smart-City-Managerin Dr. Silke Katharina Berger.

Deutscher setzt mit voll digitaler Coffeeshop-Kette in Asien Akzente

Die Kaffeekette Flash Coffee aus Singapore ist zur Zeit der große Hype in Südostasien. In kurzer Zeit eröffnete die vom Deutschen David Brunier gegründete Kaffeehaus-Kette 50 Filialen, bis Jahresende sollen es schon 350 Stores in acht Ländern sein. Das erst 2020 gegründete Unternehmen konnte mit den beiden Berliner Unternehmen Rocket Internet und Delivery Hero zwei prominente Investoren gewinnen. Im Unterschied zu Starbucks setzt Flash Coffee auf Technologie und günstige Preise. Im Fokus steht die App, mit der Kunden Kaffee und Snacks noch vom Schreibtisch aus bestellen können. Wenige Minuten später steht die Bestellung dann abholbereit im Flash Coffee Shop. Doch nicht nur die Bestellprozesses sind voll-digitalisiert, auch die Stores sind großzügig mit Digital Signage-Screens ausgestattet. Die Screens zeigen nicht nur das aktuelle Menüangebot, sondern auch die Bestellungen an. Auf den ersten Blick ideal, doch in der Umsetzung hakt leider einiges noch. Dennoch: Das Unternehmen wird seinen Weg gehen.

Der etwas andere Supermarkt: Mit „Plauderecke“ die Einsamkeit bekämpfen

Mit einer „Kaffee-Ecke“ und einer speziellen Kasse, dem Chat Checkout, wo es auch mal länger dauern darf, bekämpft ein niederländischer Supermarkt seit 2019 die Einsamkeit bei vornehmlich älteren Menschen. Auch in Deutschland ist Einsamkeit unter älteren Menschen sehr verbreitet. Laut Forschung erfahren etwa 50 Prozent der Menschen ab 55 Jahren krank machende Einsamkeit. Dies inspirierte den niederländischen Jumbo-Supermarkt in Vlijmen zu zwei großartigen Initiativen, nämlich einem „All Together Coffee Corner“ und einem „Chat Checkout“. Jetzt eröffnet Jumbo im Dorf Udenhout eine weitere „Kletskassa“ und plant 200 weitere in den gesamten Niederlanden.

Google optimiert mit Teamviewer seine AR-Brille für den Einzelhandel

So richtig hat sich die Computerbrille Google Glass noch nicht durchsetzen können. Es gibt aber eine Reihe von gewerblichen Anwendungsszenarien für die Augmented-Reality-Lösung. Jetzt setzt auch das deutsche Unternehmen Teamviewer auf die Google-Brille. Der Softwareanbieter wird künftig kooperieren, um seine Augmented-Reality-Lösungen in die Google Cloud zu bringen. Damit könnten Einzelhändler und Lebensmittelgeschäfte Online-Bestellungen schneller ausführen. Mit der Google-Brille werden Nutzer nicht komplett von der normalen Umgebung abschottet wie bei einer Virtual-Reality-Brille. Vielmehr werden in der Brille zusätzliche Informationen über das Umfeld eingeblendet. So kann einem Lagerarbeiter gezeigt werden, in welchem Regal ein bestimmtes Ersatzteil zu finden ist.

Europäische Textilbranche erholt sich, aber unter Vorbehalt

Die Textil- und Bekleidungsindustrie der EU besteht aus rund 160.000 Unternehmen, die 1,5 Millionen Arbeitnehmende beschäftigen und Exporte im Wert von über 61 Milliarden Euro erwirtschaften. Damit ist sie in vielen EU-Regionen ein wesentlicher Pfeiler der heimischen Wirtschaft. Der Europäische Verband der Bekleidungs- und Textilindustrie (Euratex), der diese Unternehmen vertritt, hat die jüngsten Wirtschaftsdaten analysiert und bestätigt, dass sich die Textil- und Bekleidungsindustrie weiter von der Corona-Pandemie erholt, allerdings unter Vorbehalt. Während die Textilindustrie das Niveau vor der Pandemie im vierten Quartal 2019 um 3,6 Prozent übertroffen hat, liegt der Bekleidungssektor immer noch 11,5 Prozent unter diesem Niveau, verbessert sich aber weiter. Diese Erholung könnte jedoch durch die aktuellen Lieferketten- und Energieprobleme unterbrochen werden, so die Organisation.

ZIA-Chef Mattner auf EXPO REAL: „Die Branche ist wieder da!“

„Die Branche ist wieder da”, stellte Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, anlässlich der Eröffnungsveranstaltung der Expo Real in München fest. Zwar seien die Lockdown-Schäden bei Handels- und Hotelimmobilien noch lange nicht behoben, aber der für Deutschland mit einem Anteil von 19 Prozent am Bruttosozialprodukt bedeutsame Wirtschaftszweig strahle wieder Optimismus aus. Dies zeige die bemerkenswerte Teilnehmerzahl bei Deutschlands größter Immobilienmesse. “Gemeinsam müssen wir jetzt alle anpacken und die Zahnlücken in den Innenstädten beseitigen”, so Mattner.

NRW: IMAXXAM erwirbt Wohn- und Geschäftshaus in Mülheim

Für den Immobilien-Spezialfonds „German Small Asset Invest II“, den die IMAXXAM Asset Management GmbH für von der Union Investment betreute (institutionelle) Anleger managt, konnte ein weiteres Wohn- und Geschäftshaus erworben werden. Die 2002 errichtete Immobilie befindet sich inmitten des Mülheimer Stadtteils Broich und zeichnet sich durch ihr markantes Erscheinungsbild aus. Das auf dem 10.111 qm großen Grundstück stehende Objekt umfasst eine Fläche von rund 13.781 qm und insgesamt 272 Außen- und Tiefgaragen-Stellplätze. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

NRW: HIH erwirbt Nahversorgungszentrum in Espelkamp

Die HIH Invest Real Estate hat ein gemischt genutztes Nahversorgungszentrum im ostwestfälischen Espelkamp erworben. Verkäufer ist die aik Immobilien-Investmentgesellschaft. Die Liegenschaft verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 8.500 qm und ist nahezu vollvermietet. Sie besteht aus fünf Gebäuden, die sich um einen zentralen Parkplatz mit mehr als 300 Stellplätzen gruppieren. Ankermieter sind Lidl mit etwa 1.820, Müller Drogeriemarkt mit 1.440 und Woolworth mit 2.650 qm Mietfläche. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals für den offenen Spezial-AIF „Warburg-HIH Perspektive Einzelhandel: Fokus Nahversorgung”. Der Fonds investiert in Immobilien in wirtschaftlich stabilen deutschen Standorten.

München: Wohn- und Geschäftshaus am Prinzregentenplatz wechselt Eigentümer

Das Münchner Immobilienberatungsunternehmen Poehlmann Immobilien vermittelte Off-Market ein Wohn- und Geschäftshaus mit ca. 1.500 qm vermietbarer Fläche am Münchner Prinzregentenplatz an ein niederbayrisches Family Office. Es konnte in der Vermarktungsphase mit einem Beraterteam aus Immobilienspezialisten sowie Architekten weiteres Baupotential für einen An- oder Neubau auf dem Grundstück eruiert werden. Verkäufer der Liegenschaft ist eine Erbengemeinschaft, über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Art-Invest realisiert in London großes Quartiersprojekt

Art-Invest Real Estate UK hat beim Londoner Stadtbezirk Southwark den Bebauungsplan für die Entwicklung eines nachhaltigen sowie smarten Quartiers auf dem knapp zwei Hektar großen Gelände am Canada Water Dockside eingereicht. Die Londoner Niederlassung beauftragte das international renommierte Architekturbüro BIG Bjarke Ingels Group mit der Ausarbeitung des Masterplans. Das Projekt zählt zu den derzeit größten gewerblichen Bauvorhaben in London. Insgesamt entstehen ca. 150.000 qm Nutzfläche verteilt auf drei Gebäude mit Büro-, Einzelhandels- und Gastronomieflächen sowie kommunalen Nutzungen.

GPEP erwirbt Rathausgalerie Bruchsal - JLL hat vermittelt

Die Rathausgalerie Bruchsal (Baden-Württemberg) hat einen neuen Besitzer: Der Frankfurter Assetmanager GPEP GmbH hat das Geschäftshausensemble in der Innenstadt von MAS Real Estate erworben. Über das Transaktionsvolumen für die drei Gebäude am Bruchsaler Marktplatz vereinbarten die Parteien Stillschweigen. JLL hat den Verkäufer MAS Real Estate exklusiv beraten und die Transaktion vermittelt. Rechtlich wurde der Verkäufer von Hogan Lovells unterstützt, die Käuferseite von GSK Stockmann. Die 2010 erbaute Rathausgalerie im badischen Bruchsal verfügt über eine Gesamtmietfläche von mehr als 7.100 qm. Hinzu kommen 312 Parkplätze. Ankermieter des vollvermieteten Ensembles sind der Nahversorger Rewe, die Drogerie Müller sowie die Textilkette H&M.

Catella: Europäische Logistikobjekte boomen uneingeschränkt weiter

Nutzer und Investoren verursachen eine so hohe Nachfrage nach europäischen Logistikimmobilien, dass die Projektentwickler kaum hinterherkommen. Dafür gibt es Gründe: der florierende Online-Handel, sprunghaft gestiegene Last-Mile-Anforderungen und die Attraktivität europäischer Distributionszentren und Warenlager angesichts globaler Lieferkettenprobleme. Die Situation zieht vermehrt branchenfremde Investoren an, doch die Überrendite gegenüber anderen Assetklassen hat sich vielerorts verringert bzw. aufgelöst. Prof. Dr. Thomas Beyerle, Head of Research der Catella Group, kommentiert: „Die europaweite Dynamik auf dem Markt für Logistikimmobilien zeigt sich in unserer Logistikkarte mit europaweit 107 untersuchten Standorten. Die starke Preisdynamik geht vielerorts einher mit sinkenden Renditen. Aufgrund der hohen Flächennachfrage rechnen wir mit einer weiter anziehenden Investmentaktivität, die sich vor allem auf die urbanen und suburbanen Räume konzentrieren wird.“

ARQIS hilft New York Pizza bei Expansion nach Deutschland

Nur einen Monat nach dem ersten großen Schritt in den deutschen Markt (Kauf von Stückwerk) hat ARQIS New York Pizza bei der Übernahme von zwei weiteren Pizzaketten, Flying Pizza und Pizza Planet, beraten. Flying Pizza verfügt in Nord- und Ostdeutschland über 43 Verkaufsstellen, die von Franchisenehmern betrieben werden. Pizza Planet betreibt über 30 Filialen im Berliner Umland. Stückwerk ist in Nordrhein-Westfalen beheimatet und hat über 32 Standorte.

JLL kooperiert mit Westbridge bei Nachhaltigkeitsthemen

JLL und Westbridge arbeiten künftig bei der Beratung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien enger zusammen. Dazu haben beide Unternehmen eine strategische Kooperation vereinbart. Das besondere Augenmerk gilt institutionellen Investoren und ebenso Corporates in Europa, die den Energieverbrauch ihrer Immobilien optimieren müssen, um ihre ESG-Ziele zu erreichen. Die Kooperation kombiniert dabei die im internationalen Markt etablierte Energieexpertise von Westbridge und die globale Immobilienkompetenz von JLL. Gemeinsam mit Westbridge wird JLL seinen Kunden in Deutschland und anderen relevanten EMEA-Märkten Nachhaltigkeitsdienstleistungen, wie zum Beispiel Strategie & Reporting, Gebäudebewertung und -optimierung anbieten. Dadurch ergeben sich große Synergien mit den bereits bestehenden Dienstleistungen, mit denen JLL den kompletten Lebenszyklus der Immobilie abdeckt.

Multi hat 7 Centermanagement-Mandate in den Niederlanden übernommen

Multi hat Asset- und Property Management Mandate für sieben Einkaufszentren der Harbert Management Corporation (HMC) in den Niederlanden gewonnen. Die sieben Einkaufszentren mit einer Gesamtfläche von 80.000 m² sind Teil des Spark-Portfolios, das kürzlich von HMC im Auftrag des Harbert European Real Estate Fund V als Teil seines Mixed-Use- Portfolios erworben wurde. Die Objekte befinden sich in Utrecht (Groeneweg), Heiloo ('t Loo), Breda (Heksenwiel), Nieuwerkerk aan den IJssel (Reigerhof), Hengelo (Hasselo), Landgraaf (Op de Kamp) und Den Bosch (Maaspoort).
Zu den Ankermietern der Einkaufszentren zählen jeweils große Supermarktketten sowie starke Convenience-Anbieter.

Berlin: Wohn- und Geschäftshaus in Top-Lage hat Eigentümer gewechselt

In Toplage von Berlin-Mitte hat ein Wohn- und Geschäftshaus in der Brunnenstraße durch einen Off-market-Verkauf die Eigentümer gewechselt. Im Erdgeschoss befinden sich drei Gewerbeeinheiten, in den Obergeschossen 20 Wohnungen. Valuerent Capital GmbH aus Berlin hat die Transaktion begleitet. Käuferin ist ein süddeutscher Bestandshalter. Die Verkäufer sind private Eigentümer. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Dikomm: 2021 rein virtuell

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wird die nächste dikomm am 23. und 24.  November 2021 noch rein virtuell stattfinden. Dies soll laut Veranstalter Anbietern und Besuchern ein hohes Maß an Sicherheit und gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich über die dringenden und aktuellen Themen der digitalen Zukunft von Städten und Gemeinden umfassend zu informieren. Zur virtuelle Kongressmesse haben sich bereits zahlreiche Aussteller angemeldet. Dazu gehören zum Beispiel die EASY SOFTWARE AG aus Mülheim an der Ruhr, JP Kom GmbH aus Düsseldorf, n-komm GmbH aus Karlsruhe oder die PICTURE GmbH aus Münster. Zudem wird es ein umfangreiches Konferenzprogramm mit Workshops, einem Ausstellungsbereich und einer Networking-Area geben. Die nächste dilkomm 2022 finde dann in Essen statt.

Immobilien-Frauen diskutieren über Stadtentwicklung

Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. organisiert am Dienstag, 2. November, erstmalig gemeinsam mit dem Rotonda Business Club eine Interact Veranstaltung Female Only. Dieses Veranstaltungsformaf soll zukünftig zweimal im Jahr angeboten werden. Eine Bewertung von Immobilien und Portfolios in Bezug auf ihren Mehrwert durch ESG-Konformität kann nur stattfinden, wenn die Kriterien und Benchmarks den Markt vergleichbar machen. Die Immobilienbranche ist daher auf Daten angewiesen. Eine valide Basis bieten die Daten von ECORE und dem zu Grunde gelegten Scoring. Auch die ShareCareApp – innovative Community App für Mieter und Eigentümer ist eine Gelegenheit, die Immobilienwirtschaft im Bereich der Cluster II und III des ECORE Scorings zu unterstützen. Hierzu diskutieren Ariane Breuer, Laurelie Höllenreiner und Pia Hoffmann und stellen jeweils in einem kurzen Impulsvortrag ihre Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung vor.

Schwarzwald: IHK positioniert sich eindeutig pro Innenstadt

Der IHK-Handelsausschuss und der IHK-Tourismusausschuss Schwarzwald-Baar-Heuberg haben in einem gemeinsamen Positionspapier fünf Felder für konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Standortsituation in den Innenstädten skizziert. Es beinhalte unter anderem politische Erwartungen pro Städtebauförderung und City-Initiativen, die Forderung nach erleichterten verkaufsoffenen Sonntagen sowie die Öffnung der Digitalisierungsprämie für Standortgemeinschaften und Gewerbevereine. Außerdem sei mehr Marketing und mehr Kooperation in den Städten und Gemeinden der Region notwendig. Übergeordnetes Ziel sei der Gewinn von Kaufkraft für die Innenstädte.

Lindenberg: Auftaktveranstaltung zum Projekt „Innenstadt reloaded“

Wie lässt sich die Innenstadt beleben? Die Frage treibt Leistungsgemeinschaft, IHK und Stadt Lindenberg um. Gemeinsam stehen sie hinter dem Projekt „Innenstadt reloaded“. Ziel ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, in dem Westallgäuer Mittelzentrum einzukaufen, die Gastronomie zu besuchen oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Bei der Auftaktveranstaltung im – unter Coronabedingungen – fast voll besetzten Löwen-Saal warb Bürgermeister Eric Ballerstedt für das Projekt. „Die Stadt lebt von der Frequenz, ansonsten ist sie tot.“

Mannheim: Lebenswerte Innenstadt schreitet voran

Die Mannheimer Innenstadt soll attraktiver werden: Nachdem erste Pflanzkübel Ende August zum Start des Projekts „lebenswerte Innenstadt“ in der Fressgasse aufgestellt wurden, werden seit Ende September die öffentlichen Flächen rund um die Planken vom Wasserturm bis zum Paradeplatz sukzessive aufgewertet. „Das neue Konzept schafft mehr Freiräume für Fußgänger. Auch wenn der Durchgangsverkehr nach wie vor durch die Innenstadt rollen kann, wird die optische Veränderung der City zu einer wahrnehmlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität beitragen. Statt parkender Autos schaffen wir mehr Platz für den Menschen“, bewertet der für die Verkehrsplanung zuständige Bürgermeister Ralf Eisenhauer. In der Fressgasse und in der Kunststraße werden durch den Eigenbetrieb Stadtraumservice insgesamt 64 mobile und zwölf festinstallierte Fahrradbügel montiert und zahlreiche neue Sitzgelegenheiten geschaffen. Zudem erfolgt die weitere Einrichtung von elf neuen Liefer- und Ladezonen. Um das ganze Bild abzurunden, sollen auf den noch verbleibenden Parkständen Pflanzkübel aufgestellt werden.

Uffenheim: Stadtrat bringt drei Projekte zur Stärkung der Innenstadt ein

Drei Projekte zur Belebung der Uffenheimer Innenstadt brachte jetzt der Stadtrat auf den Weg: Im Schlosspark soll ein Musikpavillon entstehen, auf dem Schlossplatz eine Eislaufbahn aus speziellen Kunststoffplatten aufgestellt werden. Zudem erweitert die Stadt zur Weihnachtszeit die Lichterketten um Weihnachtssterne. Die Stadt Uffenheim hat nach Abgabe der Interessensbekundung im Sonderfonds der Städtebauförderung "Innenstädte beleben" eine Rahmenbewilligung mit förderfähigen Kosten in Höhe von 320 000 Euro und einer staatlichen Zuwendung in Höhe von 256 000 Euro für die drei Projekte erhalten. Für die beantragten Projekte hatte ein Zuwendungsantrag mit Finanzierungs- und Durchführungsbeschluss bei der Regierung von Mittelfranken eingereicht werden müssen.

Weser-Ems: Fördermittel für viele kreative Ideen zur Innenstadt-Belebung

Regionalministerin Birgit Honé hat vier Förderbescheide aus der Richtlinie „Zukunftsräume Niedersachsen“ im Amt für Regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg übergeben. „Die Projektträger wollen mit innovativen und kreativen Ideen die Attraktivität ihrer Innenstädte steigern“, sagte Honé bei der Bescheidübergabe. „Durch das Förderprogramm ‚Zukunftsräume Niedersachsen‘ ermöglichen wir im Amtsbezirk Weser-Ems vielfältige Projekte. Wir erhöhen die Aufenthaltsqualität des Rathausplatzes in Dalum in der Gemeinde Geeste. Wir fördern inklusive Gesundheits- und Bewegungsangebote in Herzlake. Wir schaffen eine Kleinkunstbühne für die vielfältige Kulturlandschaft in Lohne und wir ermöglichen Begegnungsräume in der Meppener Innenstadt“, so Regionalministerin Honé. „Mit der Richtlinie Zukunftsräume bieten wir eine flexible Unterstützung für unsere kleinen und mittleren Städte, damit diese ihre wichtige Funktion zur Attraktivierung der ländlichen Räume auch weiterhin bestmöglich erfüllen können.“

Niedersachsen: Kommunalverbände werben für Paketsteuer im Onlinehandel

Niedersachsens Kommunalverbände fordern eine Steuer auf Pakete von Onlinehändlern. So soll der stationäre Handel gestärkt werden. Der Niedersächsische Städtetag begründet den Vorstoß damit, dass immer mehr Käufer ihre Waren online bestellen und dadurch Läden in den Städten leiden. "Wenn wir weiter belebte Innenstädte haben wollen, dann müssen wir Chancengleichheit herstellen", sagte der Präsident des NST, Ulrich Mädge. Aktuell sei der Einzelhandel klar im Nachteil. Eine Versandsteuer könne für mehr Gleichgewicht zwischen Onlinehandel und lokalem Handel sorgen. Auch Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Gemeindebundes (NSGB), fordert "eine Beteiligung des Versandhandels an der Wertschöpfung". Der Vorstoß stammt vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. Geschäftsführer Gerd Landsberg kritisierte, dass Onlinehändler wie Amazon die Infrastruktur der Innenstädte für Lieferungen nutzten, in der Regel aber keinerlei Gewerbesteuer zahlten.

Onlinehandel in Deutschland hat auch im dritten Quartal kräftig zugelegt

Der deutsche Onlinehandel konnte auch im dritten Quartal kräftig zulegen. Die E-Commerce-Umsätze mit Waren hätten in den Monaten August bis Oktober hierzulande eine Höhe von knapp 22,2 Milliarden Euro erreicht und damit um 14,8 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau gelegen, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland unter Berufung auf die Ergebnisse einer Verbraucherbefragung mit. „Für den E-Commerce ist es das wachstumsstärkste dritte Quartal seit fünf Jahren und führt eine seit 2017 stattfindende Beschleunigung der Umsatzzuwächse fort“, erklärte die Branchenorganisation. Im gesamten interaktiven Handel stieg der Quartalsumsatz mit Waren demnach um 14,3 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro.

Düsseldorf: CENTRUM und B&L eröffnen Rasendach auf Pyramide des KII

Düsseldorfs neue Mitte wird um ein Highlight reicher: Die leicht ansteigende Rasenfläche auf dem Dach der Pyramide ist fertiggestellt. CENTRUM Gruppe und B&L Gruppe haben den KII, zu dem ein Geschäfts- und Bürohaus sowie die dreiecksförmige Pyramide mit Gaststätten und Cafés gehören, gemeinsam errichtet und eröffnen das Rasendach am Gustaf-Gründgens-Platz am Samstagmittag.

JLL bekommt mit Sarah Hoffmann neuen Head of Retail Investment

Sarah Hoffmann (34) übernimmt zum Jahreswechsel die Position des Head of Retail Investment bei JLL. Im vergangenen Dezember hatte sie zusammen mit Sabine Keulertz interimsweise diese Aufgabe von Sandra Ludwig übernommen. Hoffmann arbeitet bereits seit 2014 für JLL, zunächst als Investmentberaterin, dann ab 2016 als Team Leader Retail Investment JLL Hamburg. Dieses Team hatte sie auch mit der zusätzlichen Aufgabe als interimistischer Co-Head weitergeführt. Sabine Keulertz (41), Team Leader Central Retail Investment Team, hat sich derweil entschlossen, das Unternehmen nach 16 Jahren auf eigenen Wunsch zum Jahreswechsel zu verlassen. Sie war 2005 zu JLL gekommen und hatte sich nach einer Station als Bewerterin auf Einzelhandelsimmobilien spezialisiert, wo sie zunächst im Investmentteam gearbeitet hat und dessen Leitung 2014 übernahm. Ab Jahresbeginn 2019 hatte sie dann das neu gebildete Central Retail Investment Team geführt, welches neben Transkationen von Shopping Centern ebenfalls bundesweite Einzelhandelsportfolios begleitet hat.

Sachsen: Takko macht Vollvermietung im Scheunenhofcenter in Pirna perfekt

Als sich am gestrigen Donnerstagmorgen die Türen im Pirnaer Scheunenhofcenter öffneten, waren dann mit der Eröffnung des aus Telgte in Westfalen stammenden Textilhändlers „Takko Fashion“ auch die letzten freien Handelsflächen belegt. Rund 500 qm Verkaufsfläche waren nach dem Einzug von TEDI im Sommer im Erdgeschossbereich noch frei. Jetzt ist auch diese Fläche komplett belegt und steht den Kunden zum Bummeln und Shoppen zur Verfügung. „Für Takko Fashion ist es die 37. Filiale im Freistaat Sachsen und die dritte im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“, so Sven Schober, Head of Sales Takko Fashion für die Verkaufsregion. Insgesamt wird der Modeanbieter etwa zehn Mitarbeiter in der Filiale in Pirna beschäftigen.

Colliers: Einzelhandelsinvestments haben wieder deutlich zugelegt

Nach Angaben von Colliers wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres in Deutschland Einzelhandelsimmobilien für 6,3 Milliarden Euro veräußert. Davon entfielen rund 3,6 Milliarden Euro bzw. 57 Prozent auf das dritte Quartal, das nach einem sehr ruhigen ersten Halbjahr und einer Verdreifachung des Ergebnisses gegenüber dem zweiten Quartal eine höhere Dynamik als der Gesamtmarkt aufwies. Der Marktanteil der Assetklasse Einzelhandel stieg binnen drei Monaten von 12 auf 16 Prozent und löste damit das Logistiksegment, das mit 15 Prozent knapp dahinter liegt, wieder als zweitbedeutendste Nutzungsart ab.

LÜHRMANN verhilft BUTLERS zu neuer Filiale in Mainz

Die Deko- und Wohn-Accessoires Marke BUTLERS kommt nach Mainz: Im Frühjahr wird das Unternehmen an der Schusterstraße eine neue BUTLERS-Filiale eröffnen. Vormieter war Douglas. LÜHRMANN hat bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Die neue BUTLERS-Filiale in der Mainzer Innenstadt hat rund 220 qm Erdgeschoss-Verkaufsfläche. Dort wird BUTLERS sein breites Sortiment an Tisch- und Wohnaccessoires, Dekorationsartikeln und Geschenkideen unter dem Motto „Das Glück im Schönen“ präsentieren.

Hessen: DEFAMA erwirbt Fachmarktzentrum in Melsungen

Die Deutsche Fachmarkt AG hat einen Kaufvertrag über ein Fachmarktzentrum in Melsungen (Hessen), etwa 25 Kilometer südlich von Kassel, abgeschlossen. Der Kaufpreis beträgt 4,5 Millionen Euro. Die vermietbare Fläche umfasst rund 8.300 qm. Die Jahresnettomiete liegt bei rund 450.000 Euro. Ankermieter des Objekts ist bereits seit 20 Jahren ein Herkules-Baumarkt, ein Unternehmen der Edeka-Gruppe. Daneben ist ein Möbelgeschäft im Objekt vertreten. Der Standort liegt an der zur Autobahn führenden Ausfallstraße und verfügt über eine herausragende Fernwirkung. Durch den Zukauf steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf rund 16 Millionen Euro. Das Portfolio umfasst nunmehr 46 Standorte mit über 210.000 qm Nutzfläche, die zu etwa 95% vermietet sind.

NRW: Kaiser Carré in Siegburg vor Baustart

Die Planungen für das Kaiser Carré in Siegburg schreiten weiter voran. So soll in zentraler Lage in der Innenstadt Siegburgs ein Ensemble mit Gewerbeflächen, Wohneinheiten und Tiefgarage entstehen. Nachdem der Rat der Stadt Siegburg den Bebauungsplan für das Kaiser Carré Anfang Juli beschlossen hatte und dieser am 30. Juli amtlich bekannt gemacht wurde, wird nun der Baustart erfolgen. „Noch im Oktober möchten wir mit dem Rückbau der alten Bestandsgebäude beginnen, im Frühjahr 2022 soll der Hochbau starten“, sagt Martin Koll, Geschäftsführer der PARETO GmbH, dem Immobilienentwickler der Kreissparkasse Köln. Rund zwei Jahre sollen die Bauarbeiten dauern. Dann kann für das 2.825 qm große Grundstück in der Fußgängerzone der Siegburger Innenstadt nach Jahren des Leerstands ein neues Kapitel beginnen. Geplant sind gut 4.450 qm Gewerbefläche, 69 Wohnungen mit einer Wohnfläche von insgesamt 5.396 qm und eine Tiefgarage mit 66 Plätzen.

Nahversorgungsfonds von Habona übertrifft 100-Millionen-Euro-Grenze

Der offene Immobilien-Publikumsfonds Habona Nahversorgungsfonds Deutschland hat in weniger als zwei Jahren ein Nettofondsvolumen von 100 Millionen Euro erreicht. Der im Oktober 2019 gemeinsam mit der IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH („INTREAL“) aufgelegte Fonds bietet Privatanlegern gezielt die Möglichkeit am Wachstum der Assetklasse Nahversorgung zu partizipieren, indem er schwerpunktmäßig auf deutsche Nahversorgungs-immobilien fokussiert, die der Deckung von Grundbedürfnissen dienen.

Bayern: redos erwirbt Nahversorgungszentrum in Ebermannstadt

Im Rahmen eines Foward Deals hat die auf großflächige Einzelhandelsimmobilien spezialisierte redos Gruppe aus Hamburg ein Nahversorgungszentrum in Ebermannstadt mit einer Mietfläche von rund 4.500 qm erworben. Der Ankauf erfolgte für den Spezial-AIF „Redos Einzelhandel Deutschland II“ von Union Investment. Verkäufer der Immobilie ist der Projektentwickler Sontowski & Partner aus Erlangen. Für die ausführende Planung ist die Architektengemeinschaft Rhode Kellermann Wawrowsky (RKW) aus Düsseldorf verantwortlich. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Bayern: KLEINSCHMIDT vermittelt Verkauf von zwei Fachmarktzentren

Die 2000 und 2002 errichteten Fachmarktzentren in Beilngries und Abensberg haben einen neuen Eigentümer. Die NEUMANN Development GmbH aus Hamburg hat in Kooperation mit der BelMo Gruppe aus Monheim die Objekte von einem Münchener Family Office erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. KLEINSCHMIDT Immobilien war bei der Transaktion der Liegenschaften vermittelnd tätig.

Berlin: BMO erwirbt Mixed-Use-Objekt am Maybachufer

BMO Real Estate Partners Germany erwirbt im Rahmen eines Segregated Mandates im Wohnsegment das „Grand May” am Landwehrkanal im Berliner Bezirk Neukölln. Die vier vollvermieteten Gebäudeteile des Mixed-Use-Objekts umfassen 70 Wohneinheiten auf über 5.650 qm und drei Gewerbeeinheiten mit einem EDEKA-Markt, einer Kindertagesstätte und einer dazugehörigen Co-Working-Fläche auf rund 1.400 qm. Zu der Immobilie gehören 33 PKW- und 165 Fahrradstellplätze. Verkäufer des Objekts ist das Berliner Unternehmen Cross Jeanswear GmbH. Das Segregated Mandate ist Bestandteil eines Masterfonds der Investoren-Kapitalverwaltungsgesellschaft Institutional Investment Partners GmbH.

Hamburg: Bauvorbereitende Maßnahmen für SIGNAs Elbtower-Projekt begonnen

Als vorbereitende Maßnahme zur Realisierung des Elbtowers wurde in der HafenCity Hamburg mit der Erstellung der Baugrubenumschließung begonnen. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg hat die Teilbaugenehmigung für die Baugrube und die Gründungsbauteile für das mit 245 Metern höchste genutzte Gebäude der Stadt erteilt.Der 245 m hohe und 64 Stockwerke hohe Elbtower wurde vom renommierten Architekturbüro David Chipperfield Architects entworfen. Der Elbtower wird zum weithin sichtbaren östlichen Abschluss der HafenCity und zum Auftakt für den Stadteingang Hamburgs an der Norderelbe und die neuen angrenzenden großen Stadtentwicklungsvorhaben Grasbrook und Billebogen. Die öffentlich zugänglichen Erdgeschosse werden mit ihren innovativen Grundrissen eine Vielfalt an Shops, Restaurants, Co-Working-Spaces und kulturellen Nutzungen bieten.

Innovationshammer: Mannheimer Firma macht Toilettenpapier aus Stroh

Damit weniger wertvolle Rohstoffe verbraucht werden und die Welt ein Stück nachhaltiger wird, versuchen immer mehr Unternehmen, in Kreisläufen zu wirtschaften. In Mannheim kann die Firma Essity jetzt als erstes Unternehmen in Europa Zellstoff aus Stroh für Hygieneprodukte industriell fertigen. Das bedeutet: Stroh, ein landwirtschaftlicher Reststoff, kann zum Beispiel zu Toilettenpapier verarbeitet werden – und schont dabei die Umwelt! Aus einer Pressemitteilung des Unternehmens geht hervor, dass für die Hygienepapierproduktion Weizenstroh aus der heimischen Landwirtschaft verwendet wird. Das macht nicht nur das Stroh nutzbar, sondern spart auch noch Wasser und Strom, weil der Produktionsprozess weniger energieintensiv ist als der von Hygieneprodukten aus Holzfasern.

Amazon eröffnet erstes europäisches Gemischtwarengeschäft

Nach Lebensmitteln bietet der Internetriese Amazon erstmals auch Gemischtwaren in einem stationären Geschäft in Europa an. Die Filiale der 4-Star genannten Kette in einem Einkaufszentrum nahe der südostenglischen Stadt Dartford biete unter anderem Bücher, Küchenutensilien, technische Geräte und Spielzeug, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Verkauft werden Waren, die auf der Online-Plattform mit mindestens vier von fünf möglichen Sternen bewertet werden - daher auch der Name. Dazu werden auch Bewertungen einzelner Nutzer gezeigt. In seinem Heimatmarkt USA betreibt Amazon seit 2018 bereits 4-Star-Geschäfte. Mit dem Schritt weitet der Internetgigant sein stationäres Geschäft in Ergänzung zur Online-Präsenz weiter aus.

Innovative Idee für flutgeschädigte Händler: Pop-Up-Malls an der Ahr

Um nach der Flutkatastrophe wirtschaftliches Leben in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu fördern, Versorgung des täglichen und mittleren Bedarfs anzubieten und Begegnungsorte zu schaffen, entstehen temporär provisorische Einzelhandels-, Gastronomie- und Dienstleistungsflächen in Bad Neuenahr und in Ahrweiler. Die Organisation der innovativen „Pop-Up-Malls“ am Standort Parkplatz City-Ost im Stadtteil Bad Neuenahr sowie entlang der Friedrichstraße/Stadtmauer im Stadtteil Ahrweiler läuft auf Hochtouren. Grundsätzlich können sich alle vom Hochwasser betroffenen Betriebe aus Bad Neuenahr-Ahrweiler um eine im Durchschnitt ca. 35 qm große Gewerbeeinheit bewerben. Die Vergabe der Ladenlokale erfolgt in einem Windhundverfahren. In Ahrweiler soll zusätzlich ein 225m² großes Zelt entstehen, welches als Shop-in-Shop-Fläche vorgesehen ist. Diese Fläche teilen sich mehrere Geschäfte, die sich hierfür gemeinsam bewerben können. Bei der Vergabe dieser Fläche werden solche Sammelbewerbungen vorrangig bedient. Die Fertigstellung beider Mall-Standorte ist im November geplant.

Sixt und Intel machen's möglich: Robotaxis kommen 2022 nach Deutschland

Intel-CEO Pat Gelsinger und Sixt-Co-CEO Alexander Sixt haben angekündigt, ab dem kommenden Jahr gemeinsam einen Robotaxi-Dienst mit selbstfahrenden Fahrzeugen in München anzubieten. Die Kooperation zwischen Mobileye, einem Tochterunternehmen von Intel, und Sixt, verfolge das Ziel, “Mitfahrdienste auf Basis selbstfahrender Fahrzeuge in Deutschland und anderen europäischen Ländern im Laufe dieses Jahrzehnts weiter zu skalieren”. Das kürzlich in Kraft getretene Gesetz zum autonomen Fahren erlaubt den Einsatz von selbstfahrenden Fahrzeugen auf deutschen Straßen. Fahrgäste sollen den geplanten Service künftig sowohl über die Moovit-App als auch über die Sixt App buchen können. Das autonome Robotaxi-Angebot wird in die Mobilitätsplattform One von Sixt integriert, die Dienste für Ride-Hailing, Autovermietung, Carsharing und Auto Abos in einer App vereint. Durch die Einbindung der Services von Kooperationspartnern wie Mobileye bietet die Mobilitätsplattform “One Sixt” Kunden nach Unternehmensangaben “weltweit Zugang zu mehr als 200.000 Fahrzeugen, 1500 Kooperationspartnern, rund 1,5 Millionen Fahrern” – und bald auch zu Robotaxi-Diensten.

Meiko Experience Center eröffnet: Hygiene erlebbar machen

Wann ist ein Teller nur optisch sauber und wann ist er hygienisch einwandfrei? Wie schafft es Meiko, seine Spülmaschinen energieeffizient zu machen? Und welche Vorteile bringt eigentlich Umkehrosmose? Nach dem Besuch des neuen Meiko Experience Center hat der Besucher nicht nur auf diese Fragen klare Antworten. Der Neubau am Offenburger Stammsitz bietet zudem 100 Mitarbeitern Platz. Mit coronabedingter Verspätung und weniger feierlich als geplant hat Meiko seinen Neubau eröffnet. In kleinen Gruppen und unter strengen Covid-19-Schutzmaßnahmen wurden die ersten Kunden und Fachjournalisten durch das Gebäude geführt, das außer dem besagten Experience Center die Zentrale der Meiko Deutschland GmbH, die Meiko Academy sowie eine Konferenzebene beherbergt.

Otto testet kompostierbare Versandtüten des Hamburger Start-Ups Traceless

In Kooperation mit dem Hamburger Start-up Traceless testet Otto Versandtüten und Polybeutel aus einem neuartigen Kunststoffersatz, der komplett auf natürlichen Rohstoffen basiert und vollständig biologisch abbaubar ist. Erste Prototypen sind in Entwicklung, ein Pilottest ist für das erste Halbjahr 2022 geplant. Traceless stellt aus biobasierten Rohstoffen, die als Nebenprodukte in der Agrarindustrie anfallen, einen vollständig kompostier- und abbaubaren Biokunststoff her. Aus diesem Material entwickeln Traceless und der Hamburger Versandhändler in den kommenden Monaten testweise Versandtüten.

London: Queen feiert 50-jähriges Bandbestehen mit Pop-Up-Store in Soho

Ihr 50-jähriges Bestehen feiert die renommierte britische Rockband Queen mit einem Pop-up-Store in der berühmten Fußgängerzone Carnaby Street im Londoner Stadtteil Soho. "Queen The Greatest" heißt der Erlebnis-Store, der vor wenigen Tagen eröffnet wurde und bis Januar die fünf Jahrzehnte der Band darstellt. In diesem Rahmen gibt es limitierte Musikveröffentlichungen, Kooperationen mit Modemarken wie Champion, Wrangler und Johnny Hoxton-Schmuck sowie Lifestyle-Merchandise. Die Verkaufsfläche erstreckt sich über das Unter- und Erdgeschoss und ist als eine Reihe von Shop-in-Shops konzipiert, die jeweils ein Jahrzehnt der Queen-Karriere darstellen.

"Remote Work": Virtuelle Beratung ist immer mehr auf dem Vormarsch

Der Einsatz von virtueller Beratung, insbesondere von Collaboration-Tools ,steigt stetig an. Gerade im letzten Jahr haben Unternehmen und Mitarbeiter zahlreiche Erfahrungen mit sog. "Remote Work" gemacht. Die Umstrukturierung von Büroräumlichkeiten, das Zusammenlegen von Teams und vor allem das Homeoffice konnten die Unternehmen mit Collaboration-Lösungen begleiten und oft erst dank ihnen ermöglichen. Co-Sharing-Offices und damit verbundenes hybrides Arbeiten sind heute keine Seltenheit mehr und prägen bereits das Arbeitsleben; die Entwicklung der Future Work beginnt also schon jetzt. Zu Unified Communcations and Collaboration gehören eine Vielzahl einzelner Elemente. Eines haben sie gemeinsam: Der effiziente und kundenorientierte Einsatz von Experten in der Kommunikation steht im Vordergrund. Unternehmen sichern sich damit Wettbewerbsvorteile und verbessern die Kundenzufriedenheit.

Regenjacken-Spezialist Rains eröffnet Flagship-Store in Hamburg

Das dänische Outerwear-Label Rains baut seine Präsenz in Deutschland aus: in wenigen Tagen eröffnet der Regenjacken-Spezialist aus Aarhus einen neuen Flagship-Store in der Hamburger Innenstadt. Der Laden in der Bleichenbrücke ist bereits der zweite Standort der Dänen in der Hansestadt. Der dritte deutsche Store von Rains befindet sich in Berlin. Mit der Neueröffnung in Hamburg nimmt die Marke nach eigenen Angaben ihren durch die Covid-19-Pandemie unterbrochenen Expansionsplan wieder auf. Vorgesehen ist demnach weiteres Wachstum mit Läden, die „ausschließlich in ikonischen Städten“ eröffnet werden sollen. Einschließlich der neuen Hamburger Filiale verfügt Rains bereits über 27 Stores in elf Ländern.

Erneute Verkaufspläne für Dessouskette Hunkemöller

Die US-amerikanische Private-Equity-Firma Carlyle hat Medienberichten zufolge die Pläne für den Verkauf der niederländischen Dessous-Kette Hunkemöller wieder aufgegriffen. Wie die Agentur Reuters schreibt, wird der Wert des Unternehmens auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt. Carlyle hatte Hunkemöller Anfang 2016 für rund 440 Millionen Euro gekauft. Als Quelle nennt Reuters zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Freiburg: easyApotheke eröffnet in den Westarkaden

In den Westarkaden in Freiburg eröffnet am Wochenende eine weitere Filiale der easyApotheke. Die moderne Gesundheitswelt von Apotheker Markus Vivell, die über ca. 250 qm Verkaufsfläche verfügt, bietet eine vielfältige Produktpalette sowie individuelle Beratung.

Dr. André Martens übernimmt Geschäftsführer-Tätigkeit bei SIGNAL IDUNA

Dr. André Martens (43) nahm vor wenigen Tagen seine Tätigkeit als Geschäftsführer bei der SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH auf. Der namhafte Asset Manager mit Sitz in Hamburg baut mit ihm sein Geschäftsführungsteam aus, um Wachstumschancen auch zukünftig konsequent nutzen zu können. André Martens war zuletzt Bereichsleiter für „Risikomanagement“ und „Compliance“ in der comdirect bank AG. Neben der Verantwortung für ein leistungsfähiges Risikomanagementsystem war er dort auch zum Compliance- und Geldwäschebeauftragten des Instituts bestellt.

Catella bekommt mit Andreas Wesner neuen Vorstandssprecher

Andreas Wesner wurde zum Vorstand und Vorstandssprecher der Catella Real Estate AG (CREAG) bestellt. Er wird seine neue Position am 1. April 2022 antreten. Wesner verfügt über langjährige und umfangreiche Erfahrung auf dem deutschen und europäischen Immobilienmarkt sowie im regulierten Fondsgeschäft. Er wechselt zu Catella, nachdem er bei LaSalle Investment Management die Position des Head of Transactions - Northern Continental Europe innehatte. Vor seiner Zeit bei LaSalle war Andreas Wesner im Bereich Investment Management und Akquisition bei AXA Investment Managers, The Carlyle Group und Merrill Lynch Management tätig.

Marco Dibbern erweitert Führungsteam der redos Gruppe

Die redos Gruppe erweitert ihre Führungsmannschaft. Marco Dibbern wird als Managing Director den Bereich „Urban Logistics“ aufbauen und leiten. Der 38-Jährige kommt von der zur Zech-Gruppe gehörenden Deutsche Logistik Holding, wo er die Projektentwicklung im Bereich Logistik und Gewerbe in Norddeutschland verantwortete. Mit dem neuen Geschäftsbereich verfolgt redos einen intergierten Ansatz bei der Versorgung des urbanen Raums mit Gütern und Dienstleistungen des kurz- und langfristigen Bedarfs.

Sachsen: Großer EDEKA-Markt in Dippoldiswalde steht kurz vor Eröffnung

Die bereits seit vielen Jahren laufenden Planungen für den Neubau eines 1.800 qm großen EDEKA-Marktes an der B 170 im sächsischen Dippoldiswalde neigen sich dem Ende entgegen. Der Vollsortimentsmarkt wird – wenn alle Räder ineinandergreifen und das Wetter mitspielt – in den nächsten Monaten seine Eröffnung feiern können. „Zahlreiche Änderungen im Bebauungsplan und die teils coronabedingten Verschiebungen der Stadtratssitzungen führten zu erheblichen Verzögerungen im Bauablauf,“ erläutert Jan Hašek, Regionalleiter Expansion der EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen.

TILLI City Immobilien bringt Outdoor-Spezialist Globetrotter nach Trier

Der Retail-Spezialist TILLI City Immobilien hat dem Outdoor-Spezialist Globetrotter eine Einzelhandelsfläche von rund 850 qm an der Dietrichstraße in Trier für einen neuen Store vermittelt. Globetrotter wird die zuvor durch Mambo Möbel genutzte Fläche voraussichtlich im Frühjahr 2022 eröffnen. 

Sedelhöfe Ulm feiern erstes Quartiersfest

Im Jahr 2015 begann alles mit einer Skizze auf einer Serviette, vor wenigen Tagen – sechs Jahre später – feierte der Hamburger Projektentwickler DC Developments das erste Quartiersfest in den Sedelhöfen. Mit Kunst und einem Dinner auf dem Albert-Einstein-Platz sowie Konzerten auf dem Münsterplatz brachte das Fest Quartier und Innenstadt zusammen. Zudem wurden alle weiteren neuen Mieter willkommen geheißen. 75 Prozent der Wohnungen sind bezogen und auch die Handels- und Büroflächen sind zu 95 % und 75 % vermietet. In den kommenden Monaten ziehen die letzten Einzelhändler wie go asia und Mister Spex, H&M und Intimissimi ins Quartier ein.

Trei Real Estate eröffnet seinen 27. Vendo Park

Die Trei Real Estate GmbH, internationaler Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, eröffnet ihr 27. Fachmarktzentrum unter der Marke Vendo Park in Polen. Das Objekt befindet sich in Inowroclaw in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern. Die Stadt, die vor allem als Kurort bekannt ist, hat rund 70.000 Einwohner und liegt 100 Kilometer nordöstlich von Posen an der Netze. Das neue Fachmarktzentrum ist an neun Einzelhändler sowie einen Supermakt vermietet und bietet neben einer Mietfläche von 5.000 qm insgesamt 242 PKW-Stellplätze. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 6,4 Millionen Euro.

NRW: LIST Gruppe übergibt Mixed-Use-Quartier in Herne-Baukau an E-Gruppe

Im Herner Stadteil Baukau entsteht auf einem 24.500 qm großen Areal das so genannte „Quartier Kaiserstraße“. Das Gebäudeensemble bietet Handelsflächen, Raum für Praxen und Büros sowie Gastronomie-Einheiten. In einem zweiten Bauabschnitt werden außerdem Wohneinheiten entstehen. Entwickelt wurde das Projekt von LIST Develop Commercial, die nun die Umsetzung des Mixed-Use-Quartiers an die E-Gruppe übergeben. An der geplanten Nutzung für das „Quartier Kaiserstraße“ sowie am Zeitplan für die Realisierung ändert sich nichts.

Berlin: Quartier AM TACHELES feierte Richtfest - riesiger REWE-Markt geplant

AM TACHELES, ein außergewöhnlicher Ort für Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Kunst und Kultur mitten in der deutschen Hauptstadt, feierte jetzt Richtfest. Die ersten Gebäude des neuen Stadtquartiers werden im zweiten Halbjahr 2022 bezugsfähig sein. Die Fertigstellung des gesamten Stadtquartiers ist für Mitte 2023 geplant. Ein attraktives Angebot an Geschäften und Restaurants wird die öffentlichen Plätze und Straßen des neuen Stadtquartiers säumen und zum Verweilen einladen. Mit dem Aaron-Bernstein-Platz entsteht zudem einer der größten Plätze in Berlin-Mitte. Die gärtnerisch angelegten Flächen des Stadtquartiers bemessen sich auf ca. 9.000 m², insgesamt werden rund 170 Bäume gepflanzt. Alle Wege und Plätze des Stadtquartiers werden autofrei und Tag und Nacht öffentlich zugänglich sein. REWE wird im Jahr 2022 im Stadtquartier auf 3.300 qm einen der größten und modernsten Lebensmittel-Frischemärkte in Berlin-Mitte eröffnen.

VIB veräußert Fachmarktzentrum "Kinopark" in Aalen an SWT

Die VIB Vermögen AG, eine auf Entwicklung, Erwerb und Bestandshaltung von Gewerbeimmobilien spezialisierte Gesellschaft, setzt ihre Strategie der selektiven Portfoliooptimierung im Einzelhandelssegment mit dem Verkauf des Fachmarktzentrum „Kinopark“ Aalen fort. Bei der Immobilie handelt es sich um ein 10.200 qm großes Fachmarktzentrum mit dem Kino Aalen und der Supermarktkette Norma als Ankermieter. Erwerberin ist die SWT Immobilien Verwaltungs GmbH aus Rain am Lech. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Kongress: Wie soll die Innenstadt der Zukunft aussehen?

Wie werden die Innenstädte der Zukunft aussehen und welche neuen Konzepte kann man gemeinsam dafür entwickeln? Antworten auf diese und weitere Fragen sollen die TeilnehmerInnen beim ersten Stadtentwicklungs-Kongress des Vereins Wissensstadt Heilbronn in Kooperation mit der Stadt Heilbronn finden. Unter dem Motto FREQUENCITY – Stadt:Plan:Zukunft werden namhafte Wissenschaftler am 8. bis 9. Dezember 2021 den aktuellen Stand der Forschung präsentieren, Ausblicke geben und Lösungsansätze vorstellen. Die Hybrid-Veranstaltung richtet sich an Bürgermeister, Wirtschaftsförderer, Stadtentwickler ebenso wie an Händler, Gastronomen, Kulturschaffende, die Immobilienwirtschaft sowie Verbände und Hochschulen kleiner Großstädte mit 100.000 bis 250.000 Einwohnern.

Nürnberg: Lorenzer Passage soll deutlich aufgewertet werden

Dunkel, drückend, wenig einladend: So erleben Passanten bisher die Lorenzer Passage in Nürnberg. Nun soll die Passage im Herzen der Innenstadt deutlich aufgewertet werden. Damit soll sich auch das Kaufhaus Karstadt attraktiver für Kunden präsentieren. Schöner, heller und einladender soll die Lorenzer Passage in der Nürnberger Innenstadt werden. Die entsprechenden Pläne hat die Stadt Nürnberg am Mittag vorgestellt. Die Lorenzer Passage führt die Menschen in Richtung Altstadt und zum Christkindlesmarkt, nicht zuletzt, weil die zentrale U-Bahn-Haltestelle Lorenzkirche unter der Passage liegt. Das Versprechen, die Passage aufzuwerten, war ein zentraler Punkt bei der Rettung der Nürnberger Karstadt-Kaufhof-Filiale vor gut einem Jahr.

Online-Event: Leerstand begegnen

Die Vielfalt in Deutschlands Innenstädten ist eine entscheidende Größe für eine gesunde Gesellschaft: Lebenswerte Innenstädte bedeuten Wohlstand und Lebensqualität. Doch welche Ansätze funktionieren bei der (Wieder-)Belebung? Dieser Frage geht die kostenlose Onlineveranstaltung "Leerstand begegnen, Städte beleben – Ansiedlungsmanagement für die vielfältige Stadt" am Mittwoch, 6. Oktober, von 9.15 Uhr bis 13 Uhr nach.  Neben Impulsen zum Thema und Best Practices steht auch die Vorstellung des Projekts „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ auf dem Programm.

Bremerhavener Innenstadt kämpft aktuell mit zehn Problemen

Die Bremerhavener Innenstadt kommt bei vielen Bürgern nicht gut an. Karstadt, Saturn, McDonalds, Rossmann, DM, Schuhhaus Lange. Die Liste der Läden, die in den vergangenen Monaten in der Bremerhavener Innenstadt geschlossen haben, ist lang. In einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Stadt schneidet die Innenstadt bei vielen Befragten nicht gut ab. Der Magistrat hat im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Euro für ein "Aktionsprogramm Innenstadt" bereitgestellt. Die Ergebnisse bisher: ein Stadtgutschein, Kirchplatzkonzerte und kleine rote Häuschen, die als Sitzgelegenheiten, für Bepflanzung oder kleine Auftrittsorte für Künstler dienen sollen. Diese Ideen lösen aber nicht die großen Probleme, als da wären: die ungewisse Zukunft des Karstadt-Gebäudes, fehlende Einkaufsmagneten, wachsender Leerstand, geringe Kaufkraft, fehlendes Ladenangebot, kaum attraktive Aufenthaltsorte, fehlnde Verbindung zum Wasser und zu wenig Aufenthaltsqualität, fehlende interessante Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung und insgesamt eine unklare Zukunft.

Baden-Württemberg legt neues Förderprogramm auf

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, welches aus drei Förderlinien besteht und die Stärkung des baden-württembergischen Einzelhandels sowie eine (Wieder-) Belebung der Innenstädte und Ortsteilzentren zum Ziel hat. Gefördert werden unter anderem die Zwischenmiete und vergünstigte Untervermietung von Räumlichkeiten durch die Kommunen und sowie die Planung und Durchführung von Veranstaltungen, die nicht ohnehin regelmäßig stattfinden.

Leipzig: Centerchef wird neuer Citymanager

Um die Innenstadt zu beleben, aber auch umzugestalten und zu steuern wird Robin Spanke neuer Citymanager für Leipzig. Der 29-Jährige soll seine Arbeit voraussichtlich am 1. Dezember aufnehmen. Spanke lebt in Leipzig und ist seit 2017 Centermanager des Einkaufszentrums "Höfe am Brühl". Zuvor arbeitete der gelernte Immobilienkaufmann in leitender Funktion im Paunsdorf Center Leipzig. Spanke soll in seiner Funktion als Citymanager außerdem Ideen für kreative und nachhaltige Veranstaltungs- und Werbeformate entwickeln. Organisatorisch ist seine Funktion in der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH angebunden.

Wuppertal gewinnt Wettbewerb

Wuppertal hat den Wettbewerb „Die Stadtretter kommen“ gewonnen. Unter zahlreichen Bewerbungen hat die Jury die Stadt aus dem Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Unter dem Motto "Die Stadtretter kommen" werden nun die Experten:innen aus dem Netzwerk Wuppertal besuchen. Mit im Gepäck haben sie einen Werkzeugkoffer voller Lösungen, Workshops, Roundtables und der digitalen Bürgerpartizipation, um gemeinsam mit Stadt und Bürgern passende Lösungen zu erarbeiten.

IHK Südlicher Oberrhein fordert "Kümmererstelle" für Innenstadtstärkung

Um der Entwicklung ausblutender Innenstädte entgegenzuwirken, hat die IHK Südlicher Oberrhein Ende 2020 das Aktionsbündnis Pro Innenstadt ins Leben gerufen, an dem sich auch die Ortenauer Kommunen Oberkirch, Kehl, Haslach und Ettenheim beteiligen. Während größere Städte meist über ein Stadtmarketing verfügten, das auch Innenstadtentwicklung betreibt, seien kleinere Städte oft nur ehrenamtlich aufgestellt. "Das ist im Prinzip nicht schlecht, besser ist es aber, wenn es eine 'Kümmererstelle' gibt, die hauptamtlich diese Aufgaben definiert und antreibt. Mit Corona hat sich diese Notwendigkeit noch verstärkt", sagt Thomas Kaiser von der IHK. Mit der Verständigung über die jeweiligen Ziele fiel in den Gemeinden in diesem Jahr der Startschuss. Ein Lenkungskreis Innenstadt trifft sich seitdem einmal monatlich, um Maßnahmen zu beschließen. Während größere Städte meist über ein Stadtmarketing verfügten, das auch Innenstadtentwicklung betreibt, seien kleinere Städte oft nur ehrenamtlich aufgestellt. "Das ist im Prinzip nicht schlecht, besser ist es aber, wenn es eine 'Kümmererstelle' gibt, die hauptamtlich diese Aufgaben definiert und antreibt. Mit Corona hat sich diese Notwendigkeit noch verstärkt", so Kaiser. Mit der Verständigung über die jeweiligen Ziele fiel in den Gemeinden in diesem Jahr der Startschuss. Ein Lenkungskreis Innenstadt trifft sich seitdem einmal monatlich, um Maßnahmen zu beschließen.

Brandenburg: Städte- und Gemeindebund wünscht sich auch Innenstadtfond

Der Brandenburger Städte- und Gemeindebund hat vom Land Unterstützung für die Belebung der Innenstädte gefordert. "Die Corona-Pandemie hat die Situation in den Innenstädten verschärft", sagte Geschäftsführer Jens Graf unlängst nach einer Klausurtagung. "Stationärer Handel und Gastronomie sind dort aber wichtig." Graf verwies darauf, dass es in anderen Bundesländern so genannte Innenstadtfonds gebe. "Wir wollen Unterstützung für die Beschäftigung von City-Managern", sagte er. "Dies halten wir für eine zentrale Maßnahme zur Belebung der Stadtzentren." Darüber hinaus prüfe der Verband eine Kampagne für die Innenstädte. "Die Bürgerinnen und Bürger sind mit in der Verantwortung", betonte der Geschäftsführer.

Hamburg: Søstrene Grene wird neuer Mieter im CENTRUM-Geschäftshaus

Die CENTRUM Gruppe begrüßt Søstrene Grene als neuen Mieter in ihrem Objekt in der Hamburger Spitalerstraße, Ecke Mönckebergstraße. Das in Hamburg bereits bestens bekannte dänische Unternehmen präsentiert seinen eigenwilligen Warenmix aus skandinavischem Design, Wohnaccessoires, Küchenzubehör, Geschenkartikeln, Schreibwaren und Kleinmöbeln künftig auf rund 500 Quadratmetern in bester Lage. Es ist der größte Store von Søstrene Grene in Deutschland. Ebenso ungewöhnlich wie das Sortiment ist auch das Ladenkonzept: labyrinthisch angelegte Einkaufswege und Untermalung mit klassischer Musik. Die Eröffnung ist für den 29. Oktober geplant.

Stuttgart: Sneaker- und Streetwear-Anbieter SUPPA neu im Dorotheen Quartier

Eine neue Anlaufstelle für Sneaker-Fans und Liebhaber von exklusiver und zeitgenössischer Streetweare gibt es jetzt m Dorotheen Quartier. SUPPA heißt der neue Retail-Mieter, der mit zahlreichen exklusiven Editionen und selektierten Streetwear- / Fashion-Labels für Aufmerksamkeit sorgen dürfte. Dorotheen Quartier-Manager Kemal Düzel: „SUPPA ist ein von Visionen geleiteter Retailer, der Zeitgeist, Design und Kunsthandwerk auf kreative Weise miteinander verbindet. Das Dorotheen Quartier freut sich über einen Mieter mit einer aufregenden Produktwelt.“

Breuninger: Carsten Hendrich wird Chief Brand Officer

Breuninger wird die Marketingthemen Brand Strategy, Creative, Content, Emotionalisierung, Kanalverknüpfung und digitales Brand Marketing noch weiter vorantreiben und bündelt zukünftig dafür die Brand-Bereiche Marketing, Visual Merchandising, Event, Lifestyle-PR und Social Media noch konsequenter. Hierzu gibt es weitere Verstärkung für die Marke: In Zukunft wird die gesamte Entwicklung des Markenbereichs von der neugeschaffenen Position des Chief Brand Officer verantwortet. Hierfür holt Breuninger einen ausgewiesenen Markenstrategen an Bord: Carsten Hendrich startet ab dem 18. Oktober beim Fashion- und Lifestyle-Unternehmen.

ZIA freut sich für Aygül Özkan über Auszeichnung "Managerin des Jahres"

ZIA-Geschäftsführerin Aygül Özkan wurde beim Real Estate Summit Women in Frankfurt in dieser Woche als Managerin des Jahres ausgezeichnet. Der Award wird gemeinsam vom Immobilienmanager Verlag IMV und Feldhoff & Cie. seit 2014 jeweils an eine Frau verliehen, die sich um ihr Unternehmen oder die Immobilienwirtschaft besonders verdient gemacht hat. „Aygül Özkan reiht sich damit ein, in eine Reihe von großartigen Preisträgerinnen“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Wir sind stolz, dass sie nun seit einem Jahr die Arbeit des ZIA tatkräftig vorantreibt und sich für die Belange der Branche einsetzt.“

Daniel Schütte verstärkt das Münchener Team von LÜHRMANN

Daniel Schütte erweitert das Team von LÜHRMANN München. Der 35-jährige kommt von Hannover Leasing, wo er als Director Real Estate Investment tätig war. Schütte kehrt nun in neuer Rolle in den Handelsimmobilienmarkt zurück. Vor seiner Zeit bei Hannover Leasing war er zehn Jahre für den auf Lebensmitteleinzelhandel spezialisierten Asset- und Investmentmanager GRR tätig. Zukünftig kümmert er sich bei LÜHRMANN München um den Fachmarktbereich in Bayern und Baden-Württemberg.

Thüringen: INTERRA veräußert Goethe-Park-Center in Bad Salzungen

Das Goethe-Park-Center im thüringischen Bad Salzungen wechselt vom Portfolio der INTERRA Immobilien AG zu einer Luxemburger Fondsgesellschaft. Erst im März vergangenen Jahres hatte INTERRA das Objekt übernommen und seither die Mieterstruktur gefestigt. Viele Ladenbesitzer haben ihren Mietvertrag zwischenzeitlich verlängert, der Lebensmitteleinzelhändler Tegut hat sich sogar für weitere zwölfeinhalb Jahre an das zentral gelegene Objekt gebunden. Dem Beispiel des Ankermieters folgten neben Woolworth und Mister*Lady auch etliche Mieter kleinerer Gewerbeflächen. Die rund 8.300 qm Gesamtmietfläche teilen sich insgesamt 19 Unternehmen, weitere bekannte Namen sind dm Drogerie oder Deichmann.

Bayern: DEFAMA erwirbt Fachmarktzentrum in Hof

Die Deutsche Fachmarkt AG hat einen Kaufvertrag über ein Fachmarktzentrum in Hof (Bayern) abgeschlossen. Der Kaufpreis beträgt 6,7 Millionen Euro. Die vermietbare Fläche umfasst rund 6.700 qm. Die Jahresnettomiete wird nach Vollvermietung bei rund 570.000 Euro liegen. Im Objekt sind Dänisches Bettenlager, Fressnapf und Detlev Louis Motorrad als bekannte Einzelhändler vertreten. Weitere Mieter sind die Fitness-Kette jumpers, der Spielhallenbetreiber Admiral und ein Sonnenstudio.

NRW: Aengevelt vermittelt Wohn- und Geschäftshausensemble am Niederrhein

Aengevelt vermittelt im Exklusivmandat eines Privateigentümers ein vollvermietetes Wohn-/Geschäftshausensemble am Niederrhein für einen siebenstelligen Euro-Betrag an eine Fondsgesellschaft. Insgesamt umfassen die Liegenschaften 29 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtmietfläche von ca. 2.400 qm. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Bruttoanfangsrendite wird mit rund 5% p.a. angegeben.

Habona Invest erwirbt weitere sechs Nahversorger von Schoofs

Die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt verkauft weitere sechs Nahversorger in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern im Wert von 37 Millionen Euro an Habona Invest. In der als Forward-Deal durchgeführten Transaktion befinden sich ausschließlich Lebensmittelmärkte, die von Schoofs Immobilien Frankfurt entwickelt und gebaut werden. Die Eröffnung der Märkte findet am Ende dieses Jahres und im Laufe des kommenden Jahres statt. Bereits im vergangenen Jahr haben Schoofs und Habona Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 53 Millionen Euro abgeschlossen.

Deutsche Konsum REIT veräußert sieben Handelsimmobilien

Die Deutsche Konsum REIT-AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates den Verkauf von sieben Einzelhandelsimmobilien notariell beurkundet. Das Teilportfolio umfasst eine Mietfläche von insgesamt 28.000 qm und enthält die Objekte Bad Harzburg, Verden, Bergen und Krempe sowie Niesky (Rothenburger Straße), Krakow am See und Altentreptow (Fritz-Reuter-Straße). Bei sämtlichen Objekten hatte die DKR seit Ankauf bestehende Leerstände abgebaut und Mietverträge deutlich verlängert. Die Objekte erwirtschaften derzeit eine Jahresmiete von 2,6 Millionen Euro bei einer Restmietlaufzeit von ca. neun Jahren. Der Veräußerungspreis von 47,2 Millionen liegt demnach beim 18-fachen der Jahresmiete. Die Nutzen- und Lastenübergänge aller Objekte werden bis Januar 2022 erwartet.

NRW: ALDI SÜD errrichtet Filiale in "Deiker Höfen" Düsseldorf

ALDI SÜD expandiert in Düsseldorf weiter und errichtet eine Filiale in den „Deiker Höfen“, dem prominenten Bauprojekt im Herzen der Landeshauptstadt. Der neue Standort sichert die Nahversorgung in dem neu entstehenden Quartier und der Nachbarschaft.

NRW: DIC Asset vermietet große Logistikfläche an Butlers

Die DIC Asset AG meldet zehn Monate vor Fertigstellung der Logistik-Projektentwicklung in Dormagen die Vermietung von rund 11.000 qm und damit zwei Drittel der Gesamtfläche. Die Entwicklung erfolgt neben dem bereits bestehenden 39.300 qm umfassenden Logistikzentrum in der Sachtlebenstraße in Dormagen, das zum Portfolio des offenen Immobilien-Spezial-AIF "RLI Logistics Fund - Germany II" gehört. Die DIC erweitert den Standort um zwei autarke Logistikhallen mit insgesamt circa 18.000 qm. Erster Mieter einer Teilfläche der neu entstehenden Multi-User-Flächen ist das inhabergeführte Handelsunternehmen Butlers mit Sitz in Köln. Der Mietvertrag wurde vor Fertigstellung im Mai 2022 für eine Laufzeit von fünf Jahren geschlossen.

Bayern: Realkon bringt The Brezn Concept Store nach Erlangen

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien hat der Höflinger Müller GmbH ein Ladenlokal an der Hauptstraße in Erlangen vermittelt. Das Unternehmen hat seinen zweiten The Brezn Concept Store in Deutschland auf einer Verkaufsfläche von rund 110 qm, die zuvor durch Gina Laura genutzt wurde, bereits am 19.August eröffnet. Realkon wurde mit einem Exklusivmandat für die Expansion beauftragt. The Brezn Concept Store plant perspektivisch die Eröffnung von rund 40 Standorten in den Top-Städten Deutschlands und in Österreich ab einer Verkaufsfläche von rund 50 qm.

Großprojekt in Leipzig: Sieben Etagen mit innovativem Mix aus Gaming, Arbeiten und Gastro

Im Herzen von Leipzig entsteht aktuell ein „einzigartiges Ökosystem“, das die Welten der klassischen Wirtschaft und der Games Branche zusammenführen soll. So beschreibt die Gecko Two GmbH ihr aktuelles Projekt in einer aktuellen Pressemitteilung. Auf sieben Etagen soll das R42 zukünftig Gastronomie, Events, Contentproduktion, Spielen, Arbeiten und Leben in einem Gebäude verbinden, erklärt das Unternehmen weiter. Eine detaillierte Vorstellung des Gebäudes erfolge am 3. November 2021 vor Ort, zu der ein kleiner Kreis von Personen aus Politik, Presse und Partnern eingeladen werden soll. Zeitgleich starte die Kommunikation des R42 über die verschiedensten Kanäle auch für die Öffentlichkeit. Das Gebäude soll bis Mitte 2022 vollständig saniert, ausgebaut und eröffnet sein, um die ersten Gäste begrüßen zu können und Unternehmern ein neues Zuhause zu bieten, heißt es in der Ankündigung abschließend.

Innovative Idee für zu hohen Lagerbestand: Ship from Store!

Umsatzeinbußen sind für stationäre Händler in der Corona-Krise nur eine Seite der Medaille. Die andere sind die hohen Bestände vor Ort, die sie zu teilweise ruinösen Rabattangeboten veranlassen. Der Ausweg aus dem Dilemma heißt Ship from Store: Der Onlinekunde erhält seine Bestellung aus der nächstgelegenen Filiale. Der Händler muss die Ware nicht zu Dumpingpreisen verramschen, der Kunde hingegen profitiert von schnellen Lieferzeiten. Dafür bedarf es eines performanten OMS, das den On- und Offlineverkauf effizient miteinander verbindet. In ihm fließen alle Informationen an zentraler Stelle kanalübergreifend zusammen. Das System optimiert für jeden bestellten Artikel den Auslieferungsweg nach diversen Kriterien, etwa den Transportkosten oder der Priorität einer Bestellung. So wird vollkommen automatisiert eine möglichst gute Balance zwischen Kundenservice, Kapazität und Wirtschaftlichkeit hergestellt.

Handelszukunft: Digitale Konzepte statt E-Commerce-Steuer

Eine E-Commerce-Steuer, wie Drogerie-Unternehmer Raoul Roßmann sie fordert, wird den stationären Handel nicht vor dem Wandel bewahren, sagt Ralf Haberich von Shopgate. Er plädiert für eine Versöhnung von On- und Offline, indem stationäre Händler die neuen digitalen Möglichkeiten nutzen und Konzepte wie Ship-from-Store umsetzen. Betrachtet man nämlich das Kundenverhalten genauer, zeigt sich eine viel komplexere Situation als die Frage: „Kaufe ich online oder im Laden?“ Hatte sich vor Corona kaum einer für Dienste wie Click & Collect interessiert, nahmen 2020 bereits 44 Prozent der Internetnutzerdiesen Service in Anspruch und brachten dem Handel damit rund 4,6 Milliarden Euro ein. Zudem sind laut Handelsverband Deutschland knapp 60 Prozent der Kunden daran interessiert, diesen Dienst auch in Nach-Corona-Zeiten weiter zu nutzen. Es zeigt sich  dass es gar nicht um ein Entweder-oder geht. Vielmehr läuft es auf eine versöhnliche Verbindung der digitalen und physischen Welt in Form des Omnichannel-Commerce hinaus.

Stadt Stuttgart stellte Parkhäuser der Zukunft vor

Vor wenigen Tagen fand in Stuttgart die Veranstaltung „Parkhäuser als Mobilitäts‐ und Logistikhubs“ im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche statt. Dabei wurden in sieben innerstädtischen Parkhäusern und Tiefgaragen unterschiedliche Mobilitätsservices eingerichtet und erlebbar gemacht. Zu den ausgestellten Dienstleistungen gehörten etwa Ladepunkte für E‐Fahrzeuge, Leihstationen für Sharing‐Angebote wie E‐Scooter und Angebote aus dem Logistikbereich wie Paketschränke oder Umschlagplätze für Lieferdienste. Damit kann die Ware für die letzte Meile zum Kunden auf Lastenräder verladen werden. Das Forschungsprojekt „Park_up“ war Grundlage für die Überlegungen, Parkhausflächen auch für andere Mobilitäts‐Nutzungen außerhalb des reinen Parkens heranzuziehen. Die Landeshauptstadt hat sich an diesem Projekt aktiv beteiligt.

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