Kurznachrichten

Feldhof Cie. verstärkt sein Kommunikationsteam mit zwei neuen Kräften

Mit Teresa Walter-Leitzgen (31) und Sarah Welter (22) verstärkt Feldhoff & Cie. sein Kommunikations-Team. Die auf die Immobilienwirtschaft spezialisierte Kommunikationsberatung aus Frankfurt am Main erweitert ihr Team damit um eine Associate Director für Digital Media und eine Trainee für Communications und Event. Teresa Walter-Leitzgen ist als Associate Director zukünftig für die Konzeptionierung und Ausgestaltung verschiedener Social-Media-Strategien und deren Umsetzung zuständig. Die Ethnologin bringt über sieben Jahre Berufserfahrung im Marketing mit. Sie kommt von der FPS Partnergesellschaft von Rechtsanwälten mbB. Die 22-jährige Sarah Welter unterstützt als Trainee sowohl das Communications- als auch das Event-Team bei FCI und ist aktuell das jüngste Teammitglied. 

Michael Bütter neu im Aufsichtsrat von Union Investment IP

Michael Bütter (52) ist zum 28. März neu in den Aufsichtsrat der Hamburger Immobilien-KVG Union Investment Institutional Property GmbH gewählt worden. Er folgt auf Alexander Schindler, der aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Dem Gremium gehören außerdem Jens Wilhelm (Vorsitzender) und André Haagmann (stellv. Vorsitzender) an. Michael Bütter ist seit 2020 CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Schwestergesellschaft Union Investment Real Estate GmbH und Leiter des Segments Immobilien von Union Investment.

HIH Invest ernennt Felix Meyen zum Geschäftsführer

Die HIH Invest Real Estate hat mit Wirkung zum 1. April Felix Meyen zum Geschäftsführer Transaktionen berufen. Hans-Joachim Lehmann, der bislang in dieser Funktion tätig war, legt sein Amt auf eigenen Wunsch nieder. Felix Meyen arbeitet seit 2005 für die HIH Invest, zunächst als Asset Manager und danach mehrere Jahre im Bereich Transaktionsmanagement Deutschland, dessen Leitung er 2015 übernahm. 

Douglas-Vorstandsmitglied Vanessa Stützle wechselt zu E-Commerce-Plattform

Vanessa Stützle, Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsführung bei DOUGLAS, wechselt ab September als neue CEO zur E-Commerce-Plattform für Leuchten und Lichtlösungen, LUQOM Group. Bis zu ihrem
Wechsel wird sie ihre aktuellen Aufgaben voll wahrnehmen.

Hahn Gruppe mit deutlicher Ergebnissteigerung in 2021

Die Hahn Gruppe hat ihren Jahresabschluss 2021 veröffentlicht und bestätigt mit guten Geschäftszahlen den positiven Trend der letzten Jahre. Der Konzerngewinn vor Steuern (EBT) lag bei 11,7 Millionen Euro, nach 7,5 Millionen in der Vorjahresperiode. Die höhere Ertragsstärke basierte auf einer gegenüber dem Vorjahr gesteigerten Transaktions- und Vermietungstätigkeit sowie einem Zuwachs der wiederkehrenden Managementerträge. Vorstandsvorsitzender Thomas Kuhlmann: „2021 war ein erfolgreiches Jahr für die Hahn Gruppe. Unsere verwalteten Immobilienvermögen haben sich in einem schwierigen Marktumfeld wiederholt als äußerst resilient erwiesen. Die Ausrichtung auf versorgungsorientierte Handels- und Mixed-Use-Immobilien ermöglichte in Verbindung mit unserem aktiven Managementansatz eine stabile Mieternachfrage und nachhaltig positive Wertentwicklung. Mit einer Vermietungsquote von über 98 Prozent, einer durchschnittlichen Mieteingangsquote von mehr als 99 Prozent sowie der Vermietungsleistung von rund 126.000 qm (Vorjahr: 113.000) ist für unsere Investoren und Anleger der Grundstein für weitere Wertsteigerungen gelegt worden.“

Bayern: Realkon vermittelt Søstrene Grene Store in München

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien, spezialisiert auf die Vermittlung von Geschäftshäusern als Investment und Ladenlokalen zur Anmietung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat dem dänischen Einzelhandelsunternehmen Søstrene Grene ein Ladenlokal an der Sendlinger Straße in München mit einer Verkaufsfläche von rund 310 qm vermittelt. Søstrene Grene hat kürzlich auf der zuvor durch KARE genutzten Fläche in 1a-Lage der Münchner City eröffnet und bietet an dieser Stelle nun Wohnaccessoires, Küchenzubehör, Geschenkartikel, Schreibwaren und Kleinmöbel im skandinavischen Design an. REALKON beriet bei dieser Vermittlung den Vermieter, ein Family Office aus München, ebenso wie den Mieter Søstrene Grene.

NRW: ehret+klein erwerben Handelsimmobilie in Kölns Hohe Straße

Projekt- und Quartiersentwickler ehret+klein hat eine weitere Liegenschaft in Kölns beliebter Einkaufsstraße, der Hohe Straße, erworben. Lührmann Düsseldorf war für die Beratung der Käuferseite verantwortlich. Die Eigentümer wurden beim Verkauf exklusiv durch die GPP Partner E&G Real Estate Stuttgart sowie Greif & Contzen Köln beraten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Gebäude in der Hohe Straße  liegt auf einem 696 qm großen Grundstück. Etwa 3.000 qm Nutzungsfläche bietet das fünfgeschossige Objekt mit breiten Schaufensterfronten zur Hohen Straße und zur Brückenstraße. Aktuell ist das Gebäude mit kurzlaufenden Mietverträgen noch an einen Antiquitätenhändler und eine Süßwarenkette vermietet. ehret+klein plant eine nachhaltige Sanierung des teilweisen denkmalgeschützten Gebäudes.

ERWE Immobilien kauft C&A-Haus in Bremerhaven

Die ERWE Immobilien AG investiert erstmals in Bremerhaven. Das Unternehmen, das sich auf die Revitalisierung von Innenstadtlagen spezialisiert, hat ein Gebäude mit knapp 5.600 qm Mietfläche in der Bürgermeister-Smidt-Straße erworben, das an die Textilhausgruppe C&A vermietet ist. Das Investment bietet eine stabile laufende Rendite und verfügt über ein attraktives Wertsteigerungspotenzial.

ZIA verkündet Konstatierung des Ausschusses Facility Management

Der Ausschuss Facility Management des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA hat sich konstituiert. Durch diesen Ausschuss will der Verband seinem Anspruch gerecht werden, die ganze Wertschöpfungskette der Branche abzubilden. Er widmet sich den unmittelbaren und mittelbaren Themen des Facility Managements und ermöglicht den branchenübergreifenden Austausch – insbesondere zu den Themen Gebäudedigitalisierung, Automatisierung, BIM und ESG. Den Vorsitz übernimmt Fabíola Fernandez, Co-Vorstandsvorsitzende der Unternehmensgruppe Gegenbauer und Vorsitzende des Geschäftsbereichs Integriertes Facility Management.

DEFAMA platziert neue Aktien für über 10 Millionen Euro

Die DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG hat die am Vortag beschlossene Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde das angekündigte Maximum von 380.000 neuen Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung zu einem Preis von 27,00 Euro je Aktie bei institutionellen Investoren vollumfänglich platziert. Aus der Kapitalerhöhung fließt der DEFAMA ein Bruttoemissionserlös in Höhe von 10,26 Millionen Euro zu.

Multi Corporation vermeldet Management-Übernahme

Multi Corporation, eine der größten kommerziellen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Europa, gab jetzt den Abschluss eines "Management-Buyouts" (Unternehmensübernahme durch das Management) von einem von Blackstone verwalteten Fonds bekannt. Mit dieser Transaktion wird Multi Corporation von Elmar Schoonbrood und Steven Poelman, zwei erfahrenen aktuellen Vorstandsmitgliedern und Co-CEOs, übernommen. Schoonbrood ist vor kurzem in den Vorstand eingetreten und wird zusammen mit Poelman die Pläne des Unternehmens vorantreiben, Partnerschaften mit bestehenden und neuen Kunden einzugehen und die Dienstleistungen auf andere Anlageklassen auszudehnen. Heute verwaltet Multi aktiv über 80 Immobilien in 13 Ländern in ganz Europa und begrüßt jährlich über 400 Millionen Kunden, die geschätzte 4 Milliarden Euro in mehr als 6.000 Geschäften, Restaurants und Freizeiteinrichtungen ausgeben. Zu den Hauptmietern gehören Inditex, Primark, C&A, H&M und Carrefour.

NRW: Deutsche Zinshaus Gruppe kauft sieben Wohn- und Geschäftshäuser

Die Deutsche Zinshaus Gruppe aus Frankfurt am Main hat sieben Wohn- und Geschäftshäuser in attraktiven Lagen von Nordrhein-Westfalen mit rund 12.000 qm Mietfläche erworben. Drei Wohnimmobilien mit insgesamt 136 Wohneinheiten befinden sich in Minden, auf Mönchengladbach und Moers entfallen jeweils zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit insgesamt 57 Wohn- und neun Gewerbeeinheiten.

Hessen: Schoofs verhilft Discounter Centershop zu neuer Filiale in Diemelstadt

Der Non-Food-Discounter Centershop eröffnete innerhalb des Diemelstädter Nahversorgungszentrums eine neue Filiale. Die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt war für die erfolgreiche Vermittlung verantwortlich  Der Allround-Discounter bietet ein umfangreiches Sortiment an Artikeln des täglichen Bedarfs und Saisonware. Zahlreiche Eröffnungsangebote und eine Spenden-Los-Aktion mit verschiedenen Gewinnen warten auf die Kundinnen und Kunden.

GRR Group erwirbt REWE-Markt in Sachsen-Anhalt für eigenen Fonds

Die GRR Group hat einen REWE-Markt in Querfurt in Sachsen-Anhalt für den GRR German Retail Fund Nr.4 erworben. Das Objekt ist mit Wirkung zum 15.03.2022 übergegangen. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Verkäufer ist die Zehentner & Seidel Unternehmensgruppe aus Weimar. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Zahl der für den GRR German Retail Fund No.4 angekauften Objekte steigt damit auf 29. Die DRIA GmbH (Dahlke Real Estate) aus Heinsberg hat die GRR Group bei der Transaktion beraten und hat diese vermittelt. Die technische Due Diligence erfolgte durch Schuster Real Estate Consultants aus Ansbach. Rechtlich und steuerlich begleitet wurde die Transaktion auf Seiten des Käufers durch die Kanzlei CMS Hasche Sigle.

Habona kauft Nahversorger bei Frankfurt für eigenen Fonds

Die Habona Invest-Gruppe hat für ihren gemeinsam mit der Service-KVG IntReal aufgelegten offenen Immobilien-Publikumsfonds „Habona Nahversorgungsfonds Deutschland“ erneut einen attraktiven Ankauf getätigt. Für ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 11 Millionen Euro wurde eine Nahversorgungsimmobilie in Bruchköbel in der Nähe von Frankfurt erworben. Das Fondsportfolio wächst damit auf nunmehr elf Immobilien an. Hauptmieter ist die langjährig am Standort verwurzelte REWE Gruppe, die über die rund 1.800 qm Nutzfläche einen ungewöhnlich langen Mietvertrag von 18 Jahren abgeschlossen hat.

Berlin: Wealthcap erwirbt Multi-Use-Gebäude in Wilmersdorfer Straße

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap hat das in der Wilmersdorfer Straße gelegene Gebäude „PrimeFiftyNine“ in seinen Private-Banking-Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 45“ investiert. Der geschlossene Fonds mit einem Zielvolumen von bis zu 41 Millionen Euro verfolgt einen ESG-Fokus und ist seit Ende 2021 im Vertrieb. Der gemischt genutzte Neubau (Fertigstellung Q4/2020) verfügt über eine Gesamtmietfläche von 5.521 qm. Davon entfallen circa 2.776 qm auf Büro-, 1.775 qm auf Wohn- und 180 qm auf Einzelhandelsflächen. Das Objekt ist nahezu voll vermietet.

Kaufland führt neues Pfandsystem ein

Kaufland testet aktuell in mehreren Filialen ein neues Pfandsystem. Dabei werden verschiedene Lebensmittel wie Reis oder Müsli auch in Pfandgläsern angeboten, die im Anschluss am Getränkeautomaten abgegeben werden können. Seit Beginn dieses Jahres gilt für Kunden in Supermärkten und Discountern eine neue Pfandregelung. Wie der Einzelhändler Kaufland kürzlich bekanntgab, müssen sich Kunden in einer Reihe von Filialen auf eine weitere Änderung einstellen. Im Sinne des Umweltschutzes bietet Kaufland an zehn ausgewählten Standorten nun auch Lebensmittel in Pfandgläsern an. Kunden können dabei aus "bis zu 90 Artikeln in Bio-Qualität" wählen, so der Markt. Die leeren Gläser können nach dem Verzehr wie man es von Getränkebehältern gewohnt ist über die Leergutautomaten in den Filialen zurückgegeben werden. Die Produkte in den Pfandgläsern kommen dabei der Mitteilung zufolge vom Lieferanten Eco Terra, der sich auf das Angebot unverpackter Lebensmittel spezialisiert hat.

Roeckl testete mit Pop-Up-Store neues Konzept im Ludwig Beck

Der Lederwaren- und Accessoires-Hersteller Roeckl testete mit einer Pop-up-Fläche im Münchener Kaufhaus Ludwig Beck ein neues Konzept. Einen Monat lang präsentierte das Familienunternehmen erstmals seine aktuelle Taschenkollektion samt weiterer Saisonartikel wie Foulards und Haarschmuck unmittelbar im Eingangsbereich des Ludwig-Beck-Stammhauses am Marienplatz in der Innenstadt. Die temporäre Fläche ergänzte die ganzjährige Präsentation anderer Roeckl-Produkte, darunter Lederhandschuhe und Tücher, auf der Accessoires-Fläche im Erdgeschoss des siebenstöckigen Warenhauses.

Herrenausstatter.de eröffnet digitales 3D-Kaufhaus

Der Online-Modehändler Herrenausstatter.de hat eine eigene Präsenz im Metaverse eröffnet. Am Freitag präsentierte das Unternehmen sein digitales 3D-Kaufhaus in einer voll funktionsfähigen Beta-Version. Die Markenpartner des E-Commerce-Spezialisten könnten nun „auf der Plattform eigene Stores eröffnen und unter dem Dach von Herrenausstatter betreiben“, heißt es in einer Mitteilung. Die nächsten Schritte sind bereits geplant: „Noch 2022 integrieren wir 3D-Digitalisierungen unserer Mode, Kunden können dann über Avatare die Mode virtuell anprobieren“, erklärte Renata DePauli, die Gründerin des Online-Herrenmodehändlers und Chefin der Betreibergesellschaft DePauli AG. „Ebenso werden unsere Kunden neben normalen Zahlarten auch mit Crypto-Währungen bezahlen können. Unsere eigene Tech-Plattform kommt sehr schnell voran.“

Levi's errichtet innovatives Logistik-Drehkreuz für Europa in Dorsten

Levi’s hat mit den Bauarbeiten für ein 70.000 qm großes Logistikzentrum in Dorsten, Nordrhein-Westfalen begonnen. Das neue und innovative „Logistik-Drehkreuz” soll Ende April 2024 in Betrieb genommen werden, teilte das Unternehmen mit. Levi’s sieht in dem Vorhaben „einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der strategischen Ziele in Europa”, sagt Liz O’Neill, Executive Vice President und Chief Operations Officer bei Levi’s. Von Dorsten aus soll der europäische Markt bespielt werden – bis zu 55 Millionen Artikel werden in dem Zentrum koordiniert. Damit will Levi’s vor allem die Omnichannel-Strategien voranbringen.

GfK: Ukraine-Krieg trübt Kauflust der Deutschen deutlich

Der Krieg in der Ukraine hinterlässt auch bei der Verbraucherstimmung der Deutschen deutliche Spuren und führt im März zu einer erheblichen Eintrübung. Während die Anschaffungsneigung gegenüber dem Vormonat moderate Einbußen verzeichnet, brechen die Konjunktur- und Einkommensaussichten ein und verzeichnen teilweise neue Rekordtiefs nach der Finanzkrise 2009. So prognostiziert GfK für das Konsumklima für April -15,5 Punkte und damit sieben Zähler weniger als im März dieses Jahres (revidiert -8,5 Punkte). Dies sind Ergebnisse der aktuellen monatlichen GfK-Konsumklimastudie. Damit setzt sich der Abwärtstrend des Konsumklimas nicht nur fort, sondern wird erheblich beschleunigt. Ein deutlicher Anstieg der Sparneigung im März verstärkt die Abwärtsbewegung weiter.

Berlin: Zalando eröffnet zweites Outlet in der Tauentzienstraße

Zalando eröffnet ein neues Outlet in Berlin. Der Standort ist der 13. in Deutschland. Vor 10 Jahren eröffnete Zalando sein erstes Outlet in der deutschen Hauptstadt. Passend zum Jubiläum öffnet ein weiterer Standort in Berlin, teilte der Onlinehändler jetzt mit. Dieser bietet sein Sortiment auf einer Verkaufsfläche von mehr als 1000 qm an, die sich auf vier Etagen verteilen. Der zweite Standort in Berlin befindet sich in der Tauentzienstraße, in der nähe der beliebten Einkaufsstraße Kurfürstendamm.

Saarland: GLOBUS eröffnet moderne Markthalle in Neunkirchen

In Neunkirchen hat unlängst der erste GLOBUS Markt seit mehr als 30 Jahren im Saarland eröffnet. GLOBUS investiert in den Standort über 57 Millionen Euro. Mit einer Verkaufsfläche von rund 7.150 qm ist es allerdings auch der kleinste Markt im Saarland. Mit der Eröffnung stellte das Unternehmen die erste moderne Markthalle im neuen Corporate Design vor.

Bayern: Realkon vermittelt Tommy Hilfiger Store in Münchner City

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien hat dem US-amerikanischen Modelabel Tommy Hilfiger ein Ladenlokal in 1A-Lage an der Ecke Hackenstraße 1/Sendlinger Straße in München vermittelt. Die PVH (Phillipps-Van Heusen Corporation) sicherte sich den zuvor durch Calzedonia mit der Marke Tezenis genutzten Store mit rund 150 qm Verkaufsfläche im Erdgeschoss für einen neuen Tommy Jeans-Store in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen adidas TERREX Flagship und hat diesen jetzt eröffnet. Vermieter ist ein Münchner Privateigentümer. 

BayernLB mit Konzernergebnis von 553 Millionen Euro

Die BayernLB hat im Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 816 Millionen Euro erzielt (Vj.: 197 Millionen). Das Ergebnis ist von einer guten operativen Ertragsentwicklung in allen Kundensegmenten, geringer Risikovorsorge, Zinsvergünstigungen aus der Teilnahme des BayernLB-Konzerns am EZB-Tender sowie Veräußerungsgewinnen aus Gebäudeverkäufen geprägt. Das Konzernergebnis (nach Steuern) betrug 553 Millionen (Vj.: 226 Millionen).

Sachsen: Telekom mietet neuen Store in der Leipziger Innenstadt

Die Telekom wird in der Leipziger Innenstadt einen neuen Telekom Shop eröffnen und mietete dafür gut 510 qm Einzelhandelsfläche in der Grimmaischen Straße. Der neue Flagship-Store soll im Juli eröffnen; vorheriger Mieter des Ladenlokals war Douglas, die dort zehn Jahre ansässig waren. Beraten wurde die GMG Generalmietgesellschaft mbH, welche die Fläche für die Telekom angemietet hat, vom Leipziger Retail Advisory-Team von BNP Paribas Real Estate.

Landmarken macht sieben Führungskräfte zu Partnern

Die Landmarken Gruppe hat gleich sieben ihrer Führungskräfte zu Partnern berufen. Hendrik Bettenworth, Thomas Binsfeld, Sylvia Friederich, Frederike Krinn, Ralf Lohse, Nils Perpeet und Henrik Scholz sind nun virtuell über die eigens dafür gegründete Landmarkenpartner GmbH beteiligt. Vorstand Jens Kreiterling ist bereits länger an Unternehmen der Landmarken Gruppe beteiligt.

NRW: Sneaker-Reseller eröffnet Store in Köln

Der Sneaker-Reseller HYPENEEDZ hat einen Store in der Hohe Straße in Köln angemietet. Seit Jahresanfang hat das Münchener Unternehmen in dieser Straße einen Pop-up-Store betrieben. Lührmann durfte bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. HYPENEEDZ hat sich auf den Verkauf begehrter, limitierter Sneaker und Kleidung spezialisiert. Bei der Eröffnung des Kölner Stores Anfang März bildete sich eine Menschentraube vor dem Geschäft, das 85 qm Verkaufsfläche im Erdgeschoss bietet. Das Unternehmen wurde 2017 in München gegründet. Regelmäßig bilden sich vor den Stores in München und Wien lange Schlangen, wenn ein besonderes Sneaker-Modell neu auf den Markt kommt.

Niedersachsen: HannoverReal und Family Office erwerben OBI-Baumarkt

Die HR – HannoverReal GmbH & Co. KG hat im Joint Venture mit einem Family Office einen langfristig vermieteten Baumarkt in Northeim, Niedersachsen, erworben und baut damit das Bestandsportfolio weiter aus. Der 1998 auf einem rund 22.000 qm großen Grundstück errichtete Baumarkt befindet sich in Northeim, einer Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern im südlichen Niedersachsen. Langfristiger Ankermieter des gesamten Objektes mit einer vermietbaren Fläche von über 10.200 qm ist OBI. Das Objekt befindet sich in einem gewachsenen Gewerbegebiet mit einem etablierten Marktkauf, einem expert-Elektronikfachmarkt und weiteren Händlern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

NRW: Homann vermittelt drei Wohn- und Geschäftshäuser in Sendenhorst

Homann Immobilien Münster hat die Transaktion von drei Wohn- und Geschäftshäusern in Sendenhorst an einen privaten Investor begleitet. Verkäufer ist ebenfalls ein Privatanleger. Die drei Immobilien, die sich auf einer Grundstücksgröße von insgesamt rund 2.700 qm befinden, bestehen aus mehreren Baukörpern mit einer Gesamtgröße von rund 3.000 qm Wohn- und Geschäftsflächen. Alle drei wurden 1980 erbaut, sind dreigeschossig und verfügen über eine Klinkerfassade, isolierverglaste Kunststofffenster, Rollläden sowie eine Gaszentralheizung und sind vollvermietet.

Krefeld: Gutachterausschuss legt Fokus auf Innenstadt

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Stadt Krefeld hat die neuen Bodenrichtwerte ermittelt. Ein Fokus lag dabei auf der Innenstadt. Dazu sind insgesamt 411 Eigentümer und Inhaber von Immobilien in der City befragt worden, 81 antworten. Beispielsweise wurde die Bodenrichtwertzone entlang der Hochstraße von 3.000 Euro pro Quadratmeter auf 2.700 Euro herabgesetzt. Die Zone an der Königstraße wurde von 1.940 Euro auf 1.600 Euro pro Quadratmeter reduziert. Die Lagen an der Rheinstraße sowie am Schwanenmarkt wurden von 1.940 Euro pro Quadratmeter auf 1.900 Euro festgesetzt. Der Gutachterausschuss berücksichtigte insbesondere die in verschiedenen Bereichen der Innenstadt vorgeschriebene gewerbliche Nutzung in den Erdgeschossen, die zu vermehrten Leerständen und somit vielfach zu einer verringerten Rentabilität führe.

Wie man Retail-Startups findet und damit die City belebt

Mit den Hastags #neues_denken und #neues_machen hat sich die Wirtschaftsförderung Viersen etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Junge Unternehmen, Start-Ups und Gründungen sollen mit neuen Konzepten in die Innenstadt geholt werden. Dazu wurde ein Award ins Leben gerufen, der mit einer interessanten Prämie verbunden war: Den Gewinnern winkte ein Coaching, eine deutliche Unterstützung bei der Immobiliensuche und ein Zuschuss zu den Mietkosten. Dieser Zuschuss kommt vom Land Nordrhein-Westfalen. 185.000 Euro stehen in der Stadt Viersen zur Verfügung. Damit können vier leerstehende oder vom Leerstand bedrohte Ladenlokale gemietet und so den Preisträger:innen verfügbar gemacht werden.

Neue Nutzung für Kaufhaus in Aachen

Das ehemalige Hortenhaus in Aachen in Nordrhein-Westfalen steht seit 2017 leer. Seit Jahren werden für das alte Kaufhaus neue Nutzungsmöglichkeiten gesucht. Nun ist es unter dem Namen „Haus der Neugier“ als neuer Standort für die Volkshochschule (VHS) und die Stadtbibliothek im Gespräch. Am Donnerstag, 31. März, soll es in der Sitzung des Betriebsausschusses VHS einen Sachstandbericht zum "Haus der Neugier" gegeben. Die Kosten für das Projekt sind laut Aachener Zeitung immens.

Saarland: Corona beschert Püttlingen echte Fußgängerzone

Durch Corona auf den Geschmack gekommen: Einstimmig beschloss der Ausschuss für Stadtplanung Püttlingen, die Einrichtung einer Fußgängerzone in der Innenstadt voranzutreiben. Die Vorgeschichte steht in Zusammenhang mit der Pandemie: Zur Belebung der Innenstadt und zur Unterstützung der örtlichen Gastronomen im Bereich der Straße „Am Marktplatz“ hatte die Rathaus-Verwaltung bereits im Frühjahr 2020 den Durchgangsverkehr unterbunden und so, erst einmal provisorisch, eine „Gastro- und Spielzone“ eingerichtet, um der örtlichen Gastronomie mehr Möglichkeiten für eine Außenbestuhlung zu geben. Das habe sich bewährt, und es solle zum Normalzustand werden, hieß es nun sinngemäß im Ausschuss. Dessen Mitglieder folgten dieser Argumentation, sodass die Verwaltung in den kommenden Monaten planen soll, wie dort eine dauerhafte Fußgängerzone schön aussehen könnte. Konkret geht es um Ruhebänke, Spielgelegenheiten, die Begrünung und Sonnenschutz, aber auch um den problemlosen Zugang für Menschen mit Behinderung. Sind die Planungen abgeschlossen, muss der eingangs erwähnte Ausschuss noch einmal entscheiden, während parallel dazu Zuschussmöglichkeiten ausgelotet werden.

Eberswalde will Innenstadt mit mietfreien Flächen beleben

In der Eberswalder Innenstadt werben die Geschäftsführer mit einer mietfreien Ladenfläche auf Zeit für innovative Einzelhändler. Ein erster Versuch mit Gegenständen im Upcycling hat nun den Anfang gemacht und zeigt sich vielversprechend. Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie setzen den Einzelhändlern in den Brandenburger Innenstädten zu. Die Sorge vor Infektionen und Zugangsbeschränkungen verleiten viele Kunden zum Shoppen im Internet, statt in den Laden zu gehen. Doch bereits vor der Krise waren verwaiste Schaufenster keine Seltenheit. Um die Innenstadt zu beleben und auch dem Eimkaufszentrum Rathauspassagen trotz Leerstand als Anziehungspunkt wieder mehr Strahlkraft zu verleihen, sucht Eberswalde (Barnim) deswegen nach neuen Konzepten und setzt mehr auf kleine Läden statt auf große Ketten.

Baden-Württemberg: Nur noch Tempo 20 in Stuttgarts City

Im City-Bereich in Stuttgart darf ab heute nur noch 20 km/h gefahren werden. Damit soll die Innenstadt attraktiver werden, für Fußgänger wie auch für Radfahrer.  Die neue Regelung gilt für die Erschließungsstraßen innerhalb des Cityrings, über die auch Parkhäuser und Tiefgaragen erreicht werden können. Auf dem Cityring selbst gilt weiterhin die bisherige Geschwindigkeitsregelung von 40 Stundenkilometern. Das Ziel: Geschäfte, Gastronomie und Kultur in der City sollen unterstützt werden. "Die Maßnahme lädt dazu ein, jetzt verstärkt in unserer Innenstadt zu flanieren, einzukaufen, einzukehren und die sonstigen Einrichtungen dort zu nutzen", so Stuttgarts Baubürgermeister Peter Pätzold.

Niedersachen: Erste Förderbescheide zugestellt

Bis zu 120 Millionen Euro fließen in die Erneuerung der Innenstädte in Niedersachsen. Die Landesregierung fördert 207 Kommunen und kommunale Verbünde bei der Entwicklung von Projekten und Konzepten zur Innenstadtentwicklung. Vergangene Woche teilte Europa- und Regionalministerin Birgit Honé mit, dass nun die ersten Förderbescheide für geplante Maßnahmen im Rahmen des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt!“ zugestellt werden. Das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ speist sich aus der EU-Aufbauhilfe REACT EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe), mit der die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie gelindert werden sollen.

Niedersachsen: Delmenhorster für Kneipenviertel zur Citybelebung

Ein Kneipenviertel wünschen die Bürgerinnen und Bürger der Satdt Delmenhorst in Niedersachsen. Es fehlen Cafés, Kneipen und Bars vor allem in gebündelter Form. Diese könnten auf dem Schweinemarkt angesiedelt werden. Parkplätze und Fahrspuren müssten dafür wegfallen. Auch über eine Marktplatznutzung würden sich Viele in Delmenhorst freuen.

Rheinland-Pfalz: Mainz soll wieder blühender Handelsstandort werden

Die Mainzer Innenstadt soll wieder zu einem blühenden Handelsstandort werden. Das ist das Ziel der Stadt und der Einzelhändler vor Ort. Während einige Geschäftsleute die City nach der langen Corona-Zwangspause schon wieder im „Aufwind“ sehen, hat die Stadtverwaltung nun ein Programm aufgelegt, mit dem noch mehr Kunden in die Innenstadt gelockt werden sollen. Mit dem Projekt „Innenstadt-Impulse“, das das Land Rheinland-Pfalz mit einer halben Million Euro Fördergeld bezuschusst, soll dies nun gelingen. Zum Beispiel mit der „Innenstadt-Kampagne“. Sie soll den Einzelhandel, die Gastronomie und die Kultur unterstützen und stärken. Um die entsprechende Aufmerksamkeit zu erhalten, werde die Kampagne breit aufgestellt – für diverse Zielgruppen und unter Nutzung verschiedener Medien aus dem Print-, Online- und Social Media-Bereich. Darüber hinaus seien Aktionen in der Innenstadt geplant. Dabei werden die handelnden Akteurinnen und Akteure aus Einzelhandel, Gastronomie und Kultur eingebunden. Geplant sei, mit der Kampagne noch im Laufe dieses Jahres zu starten.

 

Allianz aus Handel und Handelsimmobilienwirtschaft startet große Ukraine-Hilfsaktion

Angesichts der Kriegsereignisse in der Ukraine mit unfassbarem Leid für die Zivilbevölkerung haben die Handelsallianz „Das Leben gehört ins Zentrum“ gemeinsam mit dem German Council of Shopping Places eine breit angelegte Ukraine-Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Spenden werden für medizinische Hilfsmittel eingesetzt. Dies erfolgt in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Die Spenden
unterstützen zu 100% die koordinierte UKSH-Hilfsaktion. Das UKSH, dessen CEO Prof. Dr. Jens Scholz (Bruder des Bundeskanzlers) ist, ist bereits seit vielen Jahren Kooperationspartner des ukrainischen Gesundheitsministeriums, verfügt als zweitgrößtes Universitätsklinikum in Deutschland über eine professionelle medizinische Wirtschafts- und Versorgungs-Expertise und koordiniert mit ihrer Aktion „UKSH hilft Ukraine“ aktuell – auch unter diesen schwierigen Bedingungen – Hilfsmittellieferungen in die Ukraine.

Bayern: SIGNA vermietet an Tally Weijl in München

SIGNA Real Estate hat mit der Young Fashion Marke Tally Weijl einen Zwischenmietvertrag in der Rosenstraße  abgeschlossen. Auf drei Etagen und rund 1.500 qm wird das Schweizer Label seine Kollektionen vor allem für jüngere Damen anbieten. Die Eröffnung ist für den 7. April geplant und wird damit den Flagship Store der Marke auf der Neuhauser Straße ersetzen.

NRW: FIM Gruppe erwirbt Einkaufszentrum "eec Rheine" im Münsterland

Die FIM Unternehmensgruppe aus Bamberg hat das Einkaufszentrum „eec Rheine“ (EmsEinkaufCentrum Rheine) im Münsterland für den eigenen Bestand erworben. Zusammen mit SQM Property Consulting aus Münster, die den Ankauf über ein Family Office begleitet hat, wird die Immobilie neu strukturiert, um sie noch stärker als überregionales Einkaufszentrum zu positionieren. Das seit 1972 etablierte Einkaufszentrum befindet sich in dem historischen Gebäude einer ehemaligen Baumwollspinnerei. Dessen Gesamtmietfläche beträgt ca. 23.000 qm. Bestandsmieter aus den Bereichen Handel, und Dienstleistung sind z. B. KiK, TEDi, vodafone, Jeans Fritz oder das Jobcenter der Stadt Rheine. 

Bilanz vorgelegt: Deutsche EuroShop meldet für 2021 wieder Gewinn

Die Deutsche EuroShop hat die vorläufigen und noch untestierten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2021 bekannt gegeben. Trotz deutlich längerer Lockdownphasen als im Vorjahr und deren Auswirkungen auf das operative Ergebnis sowie einem leicht negativen Bewertungsergebnis konnte der Shoppingcenter-Investor wieder einen Konzerngewinn erzielen. Die Bilanz ist unverändert solide und die Liquidität konnte weiter erhöht werden. Der Vorstand strebt die Rückkehr zu einer nachhaltigen Dividendenpolitik an und wird dazu im Rahmen der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes für das Jahr 2021 einen Dividendenvorschlag unterbreiten.

NRW: Mister Spex kommt für Modekette Orsay in Bonn

Online-Optiker Mister Spex eröffnet im Sommer einen Store an der Sternstraße in Bonn. Vormieter am Standort war die Modekette Orsay. Lührmann hat bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Das attraktive Ladenlokal in Bonner Premiumlage hat rund 140 qm Verkaufsfläche im Erdgeschoss. Kunden können dort vor Ort die Brillen- und Sonnenbrillen-Modelle des Online-Optikers erwerben.

Sachsen: COMFORT bringt BIO COMPANY nach Leipzig

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat dem Biosupermarkt-Filialisten BIO COMPANY ein Ladenlokal im Geschäftshaus Nikolaistraße für seine erste Filiale in Leipzig vermittelt. Das Unternehmen konnte sich auf diese Weise eine Mietfläche in 1A-Lage der Leipziger Innenstadt mit mehr als 500 qm sichern. Der Vermieter der Fläche in dem sogenannten Zeppelinhaus an der Nikolaistraße ist ein Privateigentümer aus Österreich. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in den Jahren 1911/12 errichtet und 1990 kernsaniert.

Sachsen: Aengevelt vermittelt denkmalgeschützes Wohn- und Geschäftshaus in Werdau

Die Dresdner Niederlassung von Aengevelt vermittelt für einen siebenstelligen Euro-Betrag den Verkauf eines denkmalgeschützten Wohn-/Geschäftshaus-Ensembles mit Teilleerstand in der sächsischen Kreisstadt Werdau im Großraum Zwickau. Das Investment umfasst zwei Gebäuden mit 24 Wohnungen und 5 Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 3.000 qm sowie 70 Pkw-Stellplätzen. Käufer ist die HG Grundstücksgesellschaft mbH mit Sitz in Nürnberg, die die Liegenschaften zur wertschöpfenden Bestandshaltung erworben hat. Verkäufer ist ein Bestandshalter, der die Immobilien im Rahmen von Portfolio-Umstrukturierungen veräußert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Baden-Württemberg: Wohnen auf dem Lebensmittelmarkt - Neubau in Aalen

Während in Berlin über Effizienzhausförderung und nachhaltigen Wohnraum diskutiert wird, nimmt im Baden-württembergischen Aalen ein zukunftsfähiges Großbauprojekt Formen an: Das Neubaugebiet „Tannenwäldle“ schafft mit 350 Wohneinheiten Platz für rund 700 Bewohner und soll Vorbild für klimaneutrale Wohnquartier-Entwicklung werden. Die Arbeiten haben begonnen, das erste Bauvorhaben auf dem insgesamt 7,5 Hektar großen Baugrund wird umgesetzt. Auf einem 6.500 qm großen Grundstück innerhalb des Neubaugebiets erfolgte jetzt der Baustart des LIAS Quartier, einer Projektentwicklung des ortsansässigen Architekturbüros merz objektbau. Es ist Süddeutschlands größtes Holzbauprojekt und besteht aus fünf Baukörpern für 40 Wohneinheiten in moderner Holzbauweise. Das Besondere: Die Wohngebäude werden direkt auf einem „tegut“-Lebensmittelmarkt errichtet. Der Supermarkt „schiebt“ sich optisch in den Hang und bildet das Fundament für die Häuser und Wohnungen darüber. Diese Mischnutzung spart Baufläche, ermöglicht den Bewohnern kurze Versorgungswege und schöne Ausblicke in die landschaftlich reizvolle Umgebung.

Best Ager-Angst vor Altersarmut ist deutlich gestiegen

Wie haben sich die letzten zwei Jahre auf die Zukunftsängste von Best Agern ausgewirkt? Eine repräsentative Umfrage des Teilverkauf-Anbieters Engel & Völkers LiquidHome unter 1.500 Menschen ab 50 Jahren in Deutschland zeigt: Viele Sorgen haben sich verstärkt. So haben naturgemäß gesundheitliche Sorgen durch die Corona-Pandemie zugenommen - aber nicht einmal bei jedem dritten befragten Best Ager. Insgesamt fürchten sich 42 Prozent davor, im Alter schwer zu erkranken - es ist damit die größte Zukunftsangst. Groß ist auch die Sorge vor finanziellen Engpässen im Alter. “Jeder vierte Best Ager sorgt sich vor Altersarmut”, sagt Christian Kuppig. Geschäftsführer bei Engel & Völkers LiquidHome. Bei den befragten Mietern ist diese Angst deutlich größer als bei den Eigentümern: 31 Prozent geben an, sich vor finanzieller Knappheit im Alter zu sorgen - bei den Eigentümern sind es nur 16 Prozent. Je jünger die Befragten, umso größer die Sorge vor Altersarmut.

Deutsche haben deutlich weniger Lust zu sparen

Die neueste Analyse des Fintechs Raisin, bekannt für die Geldanlage-Plattform WeltSparen, zeigt deutliche Veränderungen im Sparverhalten in Deutschland und Europa: Nach einem Rekord im Pandemie-Jahr 2020, sparten die Deutschen 2021 so wenig wie zuletzt 2017. Deutschland ist damit aber keine Ausnahme – in der gesamten Eurozone sanken die Sparzuflüsse auf Giro-, Spar-, Festgeld- und Tagesgeldkonten um insgesamt 31 Prozent. Noch 2020 hatten die Deutschen mehr gespart als je zuvor – nämlich stattliche 148,9 Milliarden Euro. Durchschnittlich legten jede und jeder Deutsche damals 1.791 Euro auf die hohe Kante.

Trei Real Estate baut Projektentwicklungsvolumen auf 1,7 Miliarden Euro aus

Die Trei Real Estate, internationaler Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, hat ihre Geschäftsaktivitäten auch im zweiten Corona-Jahr 2021 weiter ausgebaut. Das Projektentwicklungsportfolio umfasste am Jahresende einen Wert von 1,7 Milliarden Euro und vergrößerte sich damit um 40 Prozent (2020: 1,2 Milliarden Euro). Den größten Teil macht mit 1,5 Milliarden Euro die Entwicklung von Wohnimmobilien aus, rund 200 Millionen Euro entfallen auf Handelsimmobilien. Die Assets under Management bzw. das Bestandsportfolio blieben unverändert bei 1,3 Milliarden Euro. Davon entfallen 1,2 Milliarden Euro auf den Eigenbestand; rund 100 Millionen Euro werden für Dritte gemanagt. 

Wiener Flagshipstore von McDonald's setzt auf "total digital"

In der Wiener Innenstadt eröffnete der größte McDonalds – vollgepackt mit Digital Signage. Hier sieht man große LED Welcome Boards, Order-Terminals und Menüboards in neuer Funktion. Ungewöhnlich ist bereits der Eingangsbereich: Welcome-Desk Mitarbeiter vor einer raumhohen LED begrüßen die Gäste des vom McDonalds-Franchisenehmer und ehemaligem McDonalds Österreich-Chef Andreas Schwerla entwickelten und betrieben QSR-Restaurants. Keine klassischen Menüboards, dafür reihenweise Order-Terminals. Auf den zweiten Blick entdeckt der Besucher doch noch ein paar wenige Screens, die die Rolle des Menüboards übernehmen. Der Pickup-Bereich und die persönliche Ordertheke – für alle Gäste, die sich nicht mit Touchscreen wohlfühlen oder mit Bargeld zahlen – befindet sich tief im langgezogenen Restaurant. Hier sind noch eine Reihe klassischer Menüboards sowie die Pick-up Screens. Interessant ist auch die Anzahl an Screens in der Küche.

Neue Studie: Diversität mehr als nur Image

Für viele Unternehmen ist Diversity zu einem essenziellen Thema geworden. Einer Studie von Bain & Company zufolge bringen bisherige Maßnahmen jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Nur 30 Prozent der befragten Beschäftigten gaben an, sich voll einbezogen und geachtet zu fühlen, ganz gleich, welche Hautfarbe oder sexuelle Orientierung sie haben, und unabhängig von Alter oder ethnischer und sozialer Herkunft. Vielfalt und Integration zu fördern haben Unternehmen auf der ganzen Welt auf der Agenda, doch falle es ihnen schwer, echte Fortschritte zu erzielen. Dabei zeigt die Studie, dass die Beschäftigten selbst Wert auf Diversity legen. Für zwei Drittel von ihnen spielt ein inklusives Arbeitsumfeld eine wesentliche Rolle bei der Jobsuche. Zudem deuten die Studienergebnisse darauf hin, dass eine mangelnde Einbindung aller Beschäftigten massive negative Folgen haben kann. Beschäftigte, die sich am Arbeitsplatz nicht als Teil des Ganzen fühlen, kündigen sechsmal häufiger als solche, die sich wirklich zugehörig fühlen.

Do-it-yourself 4.0: Deutsche Baumärkte gehen völlig neue Wege

Baumärkte haben den reinen Versorgungsauftrag mit Bau- und Heimwerkermaterialien längst hinter sich gelassen und experimentieren mit neuen Konzepten. Neue Ideen sollen die Shopperinnen und Shopper begeistern. Hier ein paar Beispiele:    In der Stadt Langenfeld hat der Hagebaumarkt Grünhoff sehr konsequent den Weg zum regionalen Partner herausgearbeitet und ist die ersten Schritte in Richtung Digitalisierunggegangen. Ein nicht unerheblicher Teil des Sortimentes wurde zu Gunsten von Freizeit und Wohnen verändert, ebenso findet man dort edle Weine und Feinkost. Mit dem innenstadtrelevanten Sortiment wurde jetzt zudem ein Store direkt in der Innenstadteröffnet. In Hamburg wurde mit dem Format Horst ein Kleinflächen-Konzept des Hagebau-Gesellschafters Möller & Förster eröffnet, es richtet sich konsequent an den urbanen Kunden. Auf 700 qm finden Stadtmenschen alles für Wohnung und Balkon. Das Sortiment ist speziell auf DIY fokussiert. Und es geht um die Individualisierung der Produkte. So kann man bei Horst ein mitgebrachtes Foto auf ein Frühstücksbrett lasern lassen. Ebenso kann man seinen eigenen WC-Sitz entwerfen. Obi hat in Köln eine neue Mitmachwerkstatt entwickelt, die MachBar. In der Erlebniswerkstatt dreht sich alles um’s Entdecken, Ausprobieren und Selbermachen. Es werden jeden Monat neue, spannende DIY Themen in den Fokus gesetzt, und das ohne wirklichen Konsumfokus.

"Checkpoint Aldi": ALDI NORD eröffnet in Berlin einzigartigen Kompakt-Store

Das blau-weiße Muster der Aldi-Tüte stand Pate für die Gestaltung der neuen Innenstadtfiliale, die die Essener Unternehmensgruppe im Friedrich-Carré in der Hauptstadt eröffnet hat. Den Namen „Checkpoint Aldi“ trägt der Store in dem Büro- und Geschäftshaus an der Friedrichstraße angelehnt an den früheren innerdeutschen Grenzübergang Checkpoint Charlie, der nur wenige Gehminuten entfernt liegt. Die Filiale ist mit rund 650 Quadratmetern Verkaufsfläche nur gut halb so groß wie ein Standardmarkt der Discounter-Kette. „Durch die optimale Nutzung der verfügbaren Fläche – beispielsweise durch die eigens für die Filiale gebauten platzsparenden Kassentische, können wir dennoch das gewohnte Sortiment anbieten“, sagt die verantwortliche Projektleiterin Silvana Kniest. Der „Checkpoint Aldi“ soll als Beispiel für das flexible Filialkonzept von Aldi Nord dienen und ist in seiner Form einzigartig.

Dänisches Streetwear-Label eröffnet Konzept-Store in Berlin und präsentiert Kunst

Das dänische Streetwear-Label Wood Wood eröffnet einen konzeptionellen Laden in Berlin und bringt damit auf innovativem Wege die Kunst ins Programm. Das Store-Konzept trägt den namen "Life". Der Laden in der Rochstraße feiert noch im März Eröffnung. Im Mittelpunkt stehen die Werke der in Berlin lebenden Künstler Filip Samuel Berg und Adrienne Kammerer. Aber auch an den anderen Standorten Kopenhagen und London soll das Konzept dafür genutzt werden, lokale Kunstschaffende zu unterstützen.

Schuhkette Görtz geht jetzt auch mit Bekleidung online

Der Schuhhändler Görtz erweitert sein Online-Angebot und integriert die Kategorie Bekleidung in seinem Onlineshop. Bereits im vergangenen Juni gab das Hamburger Unternehmen bekannt, dass im Rahmen seines Online-Marktplatzes auch Kleidung zum Sortiment kommen soll. Nun hat Görtz Bekleidung für Damen und Herren in seinen Onlineshop integriert, teilte das Unternehmen mit. Zum Start der neuen Kategorie werden 5.000 Artikel von mehr als 60 Marken angeboten – darunter Marc O’Polo, Brax sowie Rich & Royal, aber auch Sportswear-Marken wie Nike und Hummel. Außerdem ist auch geplant das Sortiment für Kinder um Kleidung zu erweitern. „Das starke Wachstum auf der Plattform hat uns gezeigt, dass der Ausbau von Sortimenten eine Schlüsselfunktion in unserem Geschäftsmodell hat”, sagte Görtz-CEO Frank Revermann.

German Council und Bundesvereinigung für City-Marketing beschließen Kooperation

Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland und der German Council of Shopping Places haben eine enge Zusammenarbeit zugunsten einer zukunftsfähigen Innenstadt beschlossen. „Früher galten Shoppingcenter eher als Bedrohung für den Innenstadthandel, heute ist gelernt, dass sie als integrativer Teil der Innenstadt konzipiert sein sollten und somit das Angebot als aktiver Impulsgeber sinnvoll ergänzen“, sagte bcsd-Bundesvorsitzende Bernadette Spinnen. Durch den fortschreitenden Strukturwandel in Einzelhandel bedarf es eines erweiterten Geschäftsmodels für die deutschen Innenstädte, die den modernen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürgern entsprechen. Die bcsd sieht daher in der Kooperation eine gezielte
Weiterentwicklung der Innenstadtpartnerschaften, die im anstehenden Transformationsprozess wichtig und verstärkend sein werden.“ Christine Hager, Vorstandsvorsitzende des GCSP denkt ähnlich und sagte: „Wir freuen uns über diesen guten Schulterschluss, der unkompliziert zustande kam und der geprägt ist von einer hohen gegenseitigen Sympathie sowie dem Verständnis, dass alle Akteure einer Stadt aufeinander zugehen müssen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.“ Zudem stellte sie fest: „Die unterschiedlichen Mitglieder beider Verbände zeigen deutlich, dass sich hier Handel und Immobilienwirtschaft mit City- und Stadtmarketing-Profis vernetzten, um lebendige Innenstädte zu stärken.“

Ukraine-Krieg führt zu erhöhten Preisen im Onlinehandel

Die Preise für die im Onlinehandel am meisten nachgefragten Produkte sind nun schon im vierten Monat gestiegen. Die Deutschen entdecken dabei offenbar den Prepper in sich und rüsten sich für die Apokalypse. Darauf weist das Preisvergleichsportal billiger.de  hin, das regelmäßig Preis- und Nachfragedaten verschiedener Produkte analysiert. Nach einer Analyse für den aktuellen Preis-Nachfrageindex von billiger.de sind die Preise für die am häufigsten nachgefragten Produkte im Februar von 97,52 auf 97,91 Punkte gestiegen. Damit steigen die Preise der beliebtesten Produkte im Onlinehandel zum vierten Mal in Folge. Zwar liegen die Preise im Februar noch 0,4 Prozent unter den Vorjahrespreisen, dies dürfte aber nicht mehr lange der Fall sein. Die drastisch steigenden Energiepreise und sich verschärfende Lieferkettenprobleme durch die Sanktionen werden die Preisspirale in vielen Produktkategorien weiter nach oben treiben, prognostizieren die Autoren der Analyse.

Frankfurt: Modehändler MBCY vergrößert sich durch neue Filiale in der Kaiserstraße

Der Modehändler Mbcy (ausgesprochen Embassy für "Botschaft") ist innerhalb von Frankfurt umgezogen und öffnete nun wieder seine Türen. Der Laden in der Frankfurter Kaiserstraße bietet eine dreimal so groß Verkaufsfläche wie der bisherige Standort, teilte der Sneaker-Händler Solebox, zu dem Mbcy, gehört, aktuell mit.

HDE mahnt zu politischer Geschlossenheit bei Impfpflicht

Nach der jüngsten Bundestagsdebatte und den Bund-Länder-Beratungen bekräftigt der Handelsverband Deutschland seine Forderung nach einer allgemeinen Impfpflicht. Mit Blick auf die kommenden Monate warnt der Verband vor einer erneuten Zuspitzung der Corona-Lage und appelliert an die Bundestagsabgeordneten, zügig die Einführung einer gesetzlichen Impfpflicht zu beschließen. „Die Pandemie ist eine Krise, der wir nur gemeinsam begegnen können. Um in wenigen Monaten nicht erneut vor dramatischen Einschränkungen zu stehen, braucht es politische Geschlossenheit bei der Impfpflicht“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Es sei an der Zeit, endlich die monatelang diskutierte allgemeine Impfpflicht zu beschließen und zügig umzusetzen. Aus Sicht des HDE ist die Steigerung der Impfquote durch eine Impfpflicht notwendig, um ein Zurück in die Ungewissheit und Perspektivlosigkeit der Lockdown-Monate zu verhindern. „Wir dürfen nicht unvorbereitet in den Herbst gehen, wenn wir doch mit der Impfung den Schlüssel zum Weg aus der Krise selbst in der Hand haben“, betont Genth.

München: Einkaufszentrum PEP plant Sommerfeier auf seinem Parkdeck

Feiern auf dem Parkhaus: Dieses auch in der Innenstadt erprobte Konzept soll jetzt auf dem obersten Parkdeck des Einkaufszentrums Pep im Münchener Stadtteil Neuperlach Realität werden. Dort, wo sonst Autos unter freiem Himmel parken, will das Centermanagement in den Sommermonaten eine Gastronomie- und Veranstaltungsfläche einrichten. Der zugehörige Arbeitstitel: Summerdeck. Konkret geht es um das Parkhausdach mit der Glaskuppel an der Thomas-Dehler-Straße. Hier sollen auf 1000 qm Fläche mehrere Imbissstände, Sitzgelegenheiten und eine Sanitäranlage aufgebaut werden. Im Weiteren sehen die Pläne eine Bühne mit Leinwand und einen Foodtruck vor. Noch liegt allerdings keine Genehmigung seitens des Bezirksausschusses vor.

Frankfurt: Nordwestzentrum mit neuem künstlerischen Ansatz

In der großen Frankfurter Shoppingdestination "Nordwestzentrum" kann seit kurzem auch Kunst erlebt werden. Zwischen Modeläden, Imbissbuden und dem obligatorischen Schlüsseldienst sind kreativ bearbeitete Schaufensterpuppen zu sehen - oder das, was die Künstlerinnen und Künstler daraus gemacht haben: ein schwarzer Torso zum Beispiel, der mit goldener Farbe bearbeitet wurde und eine Art Vogelkopf trägt. Unter dem Motto "Frühlingserwachen" haben die Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit Gärtnern insgesamt zehn Plätze im Einkaufszentrum gestaltet. Die Besucherinnen und Besucher des Nordwestzentrums können wie in einem Museum oder einer Galerie von Installation zu Installation laufen und die unterschiedlichen Interpretationen auf sich wirken lassen. In einer Art Pop-up-Store gibt es weitere Arbeiten der Kunstschaffenden zu sehen, etwa Skulpturen, Fotografien und Gemälde.

Österreichs Hauptstadt blickt auf Vielzahl von Einzelhandelseröffnungen in 2021

Auch der Einzelhandel in der österreichischen Hauptstadt Wien hat durch den Onlinehandel sowie die Pandemie extrem gelitten. Dennoch lebt der Markt und 2021 wurde eine Vielzahl neuer Shops eröffnet, fast dreimal so viel wie in 2020! „Alle Zeichen stehen auf Plus!“, meint der Immobilienexperte Stefan Goigitzer: „Die Nachfrage hat zwar noch nicht das Niveau von 2018/2019 erreicht, jedoch hat die Nachfrage wieder extrem angezogen. Wir vertreten internationale Kunden, die sehr aktiv am Markt suchen, außerdem gibt es viele neue Konzepte. Wir erwarten jedenfalls ein extrem spannendes Retailjahr!“ COORE hat gemeinsam mit Experten die interaktive Expansionskarte erarbeitet, die in den wichtigsten Shopping-Centern und Einkaufsstraßen Wiens zeigt, in welchen Branchen neue Shops eröffnet haben. „Man sieht hier genau die Dynamik des Marktes des letzten Jahres, und welche Standorte besonders nachgefragt sind!“ sagt Stefan Goigitzer von COORE. Wie sich die allgemeine Situation in der Ukraine auswirkt, bleibt jedoch abzuwarten.

Berlin: Große Neupositionierungsfortschritte im Forum Steglitz

Die Real I.S. AG hat in Kooperation mit Unibail-Rodamco-Westfield weitere wichtige Etappenziele im Forum Steglitz in Berlin erreicht. Die Fertigstellung und Neupositionierung des Mixed-Used-Centers ist zum Ende des zweiten Halbjahres anvisiert. Bereits diesen Samstag eröffnet der Drogeriemarkt Rossmann mit vergrößerter Fläche seine Filiale wieder. Ende Januar wurde bereits das neue Markenlogo des Forum Steglitz am Haupteingang enthüllt und Online vorgestellt. Es ergänzt fortan das rundum modernisierte Einkaufszentrum. Mieter wie Dunkin‘ Donuts, Apollo Optik, die Parfümerie Harbeck und Culinaris, ein Händler für Küchen-Accessoires, hatten ihre Flächen zuvor schon bezogen. Zeitnah ist auch die Eröffnung von Dean & David, sowie von Bunter Panda, einem Bubble-Tea-Geschäft geplant. Auch das familienorientierte Bekleidungsgeschäft Ernsting’s Family bezieht seine Fläche zeitnah.

COMFORT vermittelt Wohn- und Geschäftshaus in Bremerhaven

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat ein Wohn- und Geschäftshaus in der Bürgermeister-Smidt-Straße in Bremerhaven mit einer Gesamtmietfläche von 860 qm an die Frankfurter Prospectus Objektgesellschaft mbH vermittelt. Hauptmieter der Immobilie ist die Sander Apotheke auf einer Einzelhandelsfläche von rund 520 qm. Verkäufer ist eine Privateigentümerin; über den Kaufpreis wurde Stillschweigen zwischen den Vertragsparteien vereinbart. Die Prospectus, ein Investmentvehikel der noctua real estate GmbH, Frankfurt investiert ausschließlich in Wohn- und Geschäftshäuser in A-Lagen von Fußgängerzonen im gesamten Bundesgebiet und hat ein Zielvolumen von 100 Millionen Euro. Weitere Zukäufe sind bereits in Verhandlungen.

Baden-Württemberg: VALUES erwirbt Geschäftshaus in Heidelberg

VALUES Real Estate hat offmarket ein großes Geschäftshaus in der Hauptstraße in Heidelberg erworben. Das nach dem BREEAM-Standard mit dem Score „sehr gut“ zertifizierte Green-Building befindet sich in der stark frequentierten Fußgängerzone der Stadt. Es verfügt über eine Mietfläche von rund 4.500 qm, die langfristig an C&A vermietet ist. Die Mietkonditionen wurden erst jüngst an die neue Situation der Corona-Pandemie angepasst. VALUES bringt das Objekt in den Institutionellen Fonds „VALUES Prime Locations“ ein.

Realogis-Analyse: Handel immer größerer Logistikflächenabnehmer

Der Handel entwickelt sich seit Jahren in Deutschland verstärkt zu einem der großen Flächenabnehmer von Lager- und Logistikimmobilien. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Analyse von Realogis, das mit über 70 Experten in Deutschland führende Immobilienberatungsunternehmen für Industrie- und Logistikimmobilien und Gewerbeparks. Allein an den deutschen Top-8 Logistikstandorten Hamburg, Berlin, Ruhrgebiet, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München haben 2021 Handelsunternehmen neue Verträge über 1,35 Millionen qm Fläche zur Miete oder Eigennutzung abgeschlossen. Das entspricht einem Anteil von 35 % des gesamten Flächenumsatzes der Top-8 Standorte, der Ende des abgelaufenen Jahres bei 3,86 Millionen qm Fläche lag. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben Handelsunternehmen damit ihren Flächenumsatz 2021 gegen 2020 um 7 Prozent (Umsatz: 1,264 Millionen qm) und 2020 gegenüber 2019 um 42% erhöht (Umsatz: 887.192 qm).

Bayern: Alnatura eröffnet im Herbst einen neuen Markt in Nürtingen

Der Bio-Händler Alnatura hat einen Mietvertrag für eine neue Ladenfläche in Nürtingen (Bayern) abgeschlossen. Im Gewerbegebiet an der Eichendorffstraße wird ein Alnatura Super Natur Markt im Gebäude des neuen E-Centers an den Start gehen. Die Verkaufsfläche beträgt 800 qm. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen ist die Eröffnung des ersten Nürtinger Alnatura Marktes für September 2022 geplant. Voraussichtlich 15 Arbeitsplätze entstehen in dem neuen Bio-Supermarkt, in dem es auch eine Café-Bar und Bio-Snacks geben wird.

Berlin: Aengevelt erwirbt Wohn- und Geschäftshaus am Wannsee

Aengevelt vermittelt für einen siebenstelligen Eurobetrag den Verkauf eines vollvermieteten Wohn-/Geschäftshauses mit rund 1.130 qm Mietfläche, davon ca. 60 % Wohn- und ca. 40 % Retailfläche - sowie knapp 20 Pkw-Stellplätzen in Bestlage von Berlin-Wannsee. Erwerber ist ein Family Office, das die Liegenschaft zur langfristigen Bestandshaltung erworben hat. Verkäufer ist die Deutsche KapitalWert AG, ein bundesweit tätiger Projektentwickler und Bestandshalter. Die DKW veräußert die Immobilie im Rahmen von Portfolio-Umstrukturierungen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Innenstadt der Zukunft: Studenten entwickeln Prototypen

StartMiUp und Regionalmanagement Mittelhessen laden am Donnerstag, 7. April, zum Abschlussevent der diesjährigen Prototyping Rallye "Innenstadt der Zukunft". Im Rahmen der Prototyping Rallye erhielten gründungsinteressierte Studierende der drei mittelhessischen Hochschulen die Chance mithilfe der Gründungszentren und externen Experten Ideen und Lösungen im Kontext einer zukunftsfähigen Innenstadt zu entwickeln und diese in erste Prototypen zu überführen. Beim Abschlussevent stellen sie in Pitches ihre Ideen vor. Die besten Ideen  werden von einer fachkundigen Jury prämiert und erhalten die Möglichkeit eine professionell angeleitete Crowdfunding Kampagne zu starten.

Cottbus macht Stadtumbau sichtbar

Die neue Seite www.cottbus-stadtentwicklung.de/stadtumbau gewährt einen Überblick auf die letzten Jahre des Stadtumbaus in Cottbus: Was wurde geschafft? Wie haben sich die Gesamtstadt und die Stadtteile seither verändert? In welche Projekte wurden die Fördergelder investiert? Durch interaktive Karten, Diagramme sowie Vorher-Nachher-Bilder sollen die vielseitigen Prozesse des Stadtumbaus veranschaulicht werden. Die Menschen erhalten so einen allumfassenden Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre Stadtentwicklung.

Düsseldorf präsentierte große neue Bauprojekte

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller hat auf der MIPIM in Cannes neue Bauprojekte vorgestellt. Auf der Westseite der Kö, im ehemaligen Commerzbank Gebäude wird ein neuer großer moderner Komplex gebaut, unter anderem mit vielen Büros und auch einem Fitnessstudio. Im Bereich des Kennedydamms rücken die Bagger auch an. Ab dem Sommer wird an der Hans-Böckler-Straße ein modernes Bürogebäude gebaut. Es entstehen auch viele neue Wohnungen. Im Linksrheinischen an der Hansaallee 190 wird ein Wohnviertel mit Büros und einem Kindergarten gebaut. Unter dem Namen "Benrather Rochade" sind im Düsseldorfer Süden neben Wohnungen auch zwei neue Schulen, ein Kindergarten, Geschäfte und Sporthallen geplant.

Bonn will Mobilitätswende Referenz erweisen

Der Bonner Stadtbaurat Helmut Wiesner ist fest davon überzeugt, dass die große Attraktivität des städtischen Immobilienstandortes zukünftig weiterhin garantiert ist, wenn bei der Planung neuer Objekte frühzeitig die strategischen Ziele der Stadt, insbesondere das Ziel der Verkehrs- und Mobilitätswende, in den Projekten mit geplant wird. Bonn geht hier selbst neue Wege, indem es die bundesweit erste städtische Seilbahn in das bestehende ÖPNV-System integrieren möchte. „Innovative Ansätze in der Mobilitätspolitik sind nicht zuletzt deshalb notwendig“, so Wiesner, „da Bonn nach der neuen Bevölkerungsprognose des statistischen Landesamtes IT.NRW das größte Wachstum aller Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen bis 2050 vorausgesagt wird.“

Initiative startet Jobplattform für Geflüchtete

Die Initiative Händler helfen Händlern haben mit jobaidukraine.com eine kostenfreie Job-Plattform ins Leben gerufen. Damit soll geflüchteten Menschen aus der Ukraine eine schnelle Perspektive in Deutschland geboten. Erste Jobangebote sind schon online, mit BabyOne, Eismann und Bergfreunde haben schon weitere Unternehmen angekündigt zeitnah Angebote einzustellen. "Alle Unternehmen, Händler, Hersteller, Gastronomen, landwirtschaftliche Betriebe, Pflege-Unternehmen etc. können auf unserer Plattform kostenlos Jobs einstellen und Menschen aus der Ukraine diese dort finden", heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit Gastronomie die Innenstadt beleben

Unter dem Titel "Eating is the new shopping! - Wie Gastronomie zur Belebung der Innenstadt beitragen kann" veranstaltet der Bundesverband Wohnen und Stadtentwicklung am Donnerstag, 23. juni 2022, ein Webinar. Das Webinar vermittelt eine Übersicht zu den aktuellen Trends der Innenstadtentwicklung in engem Bezug zur Gastronomieentwicklung. Die stadtplanerische Relevanz von Gastronomie wird herausgearbeitet. Die Bedeutung und die Elemente von Gastronomiekonzepten werden in ausführlicher Weise vorgestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Möglichkeiten und Grenzen der planungsrechtlichen Steuerung von Gastronomie werden erörtert.

Stadt Essen präsentierte auf der MIPIM zahlreiche Innovationsquartiere

Auf der MIPIM präsentierte sich die Stadt Essen als moderner und prosperierender Wirtschaftsstandort und Lebensraum mit einem starken Immobilienmarkt.  Dort wurden zukunftsweisende Innovationsquartiere der internationalen Immobilienbranche gezeigt. So wird mit dem Forschungs- und Innovationscampus Thurmfeld (Zentrum für Innovationstransfer) die Universität Duisburg-Essen um einen Forschungs- und Innovationscampus erweitert. Schwerpunkte liegen bei innovativen Bereichen. Darüber hinaus sind die Ansiedlung von Technologieunternehmen und Start-ups sowie Einrichtungen in Forschung und Lehre geplant. Schon jetzt besticht das Universitätsviertel - grüne mitte Essen als urbanes Stadtquartier zum Wohnen, Leben und Arbeiten. Das Quartier verbindet den noch jungen Universitätscampus mit der Essener Innenstadt. Mit ESSEN 51. entsteht nördlich der City ein smartes, digitales und grünes Stadtquartier auf einer Gesamtfläche von 52 Hektar. Integriert sind die neuesten Trends für Smart City, Smart Living, New Work, New Ecology, Mobilität und Globalisierung in der Dimension eines neuen Stadtteils. In direkter Nachbarschaft wird das Campus-Gelände von thyssenkrupp strategisch in Richtung Technologie, Forschung und Entwicklung weiterentwickelt. Der thyssenkrupp Campus verbindet Technologie sowie Forschung und Entwicklung mit den Kompetenzen Wasserstoff, Automotive, Mobilität, Digitalisierung und IT. Direkt gegenüber wird das denkmalgeschützte Colosseum zu einem Innovationszentrum für Start-ups, Kreative und Unternehmen. Eingebunden in das schnell wachsende, citynahe Stadtquartier „Neue weststadt“ entsteht im Colosseum ein Innovationscampus als der größte Start-up- und Scale-up-Hub in NRW mit rund 18.000 qm Fläche. Und nicht zuletzt entsteht mit dem Technologiedreieck Essen im östlichen Stadtgebiet ein weiteres Innovationsquartier.

Hamminkelner Einzelhandel führt Stadt-Gutschein ein

Der Einzelhandel in Hamminkeln (NRW) geht neue Wege und führt ein Stadtgutschein-System ein. Das cityweit geplante Gutscheinangebot dient nicht nur der Kundenbindung, sondern ist auch ein Zeichen von Innovation in Bezug auf geändertes Kundenverhalten und für das Selbstbewusstsein des örtlichen Handels. Das Stadtgutschein-System startet am 1. April.

Programm "Resiliente Innenstädte": Oldenburg will sich mit mehreren Millionen beteiligen

Die Stadt Oldenburg will sich am Landesförderprogramm „Resiliente Innenstädte“ beteiligen, das sich aus einem Europäischen Fonds speist. Die Politik ist dafür. Der Eigenanteil beträgt 6,3 Millionen Euro. Die  Innenstadt gilt als Einkaufsstadt weithin immer noch als sehr attraktiv, bei genauerem Hinsehen ist sie aber unter Druck, deshalb sind Investionen mittel- bis langfristig sinnvoll.

"Frische Brise" für Heilgenhafens Innenstadt

2021 hat die Stadt Heiligenhafen beim Innenministerium in Kiel einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses aus dem Programm zur Förderung der Innenstadtentwicklung und der Stadt- und Ortszentren gestellt. Das Ziel: kurz- bis mittelfristig eine Stärkung der Attraktivität der Innenstadt und der Verbindungsachse Marktplatz–Seebrückenpromenade–Seebrücke zu erreichen. Heiligenhafen erhält nun Geld für ein Marketingkonzept, zudem 65000 Euro für kurzfristige Innenstadt-Maßnahmen. Ein siebenköpfiges Gremium soll die Arbeit koordnieren. Den Grünen fehlt jedoch die „kulturelle Komponente“ bei der Zusammenstellung.

Primark schließt zwei deutsche Filialen in Berlin und Weiterstadt

Der irische Textilhändler Primark, der zum Mischkonzern Associated British Foods gehört, schließt zwei Läden in Deutschland. Von der Schließung sind die Standorte Weiterstadt und Berlin Schlossstraße betroffen. Der Mietvertrag des Ladens im südhessischen Weiterstadt endet zum 31. Januar 2023 und der des Standortes Berlin Schlossstraße zum 30. April 2023. Beide Verträge werden nicht verlängert. Primark habe in Zusammenhang mit den auslaufenden Verträgen bei “routinemäßigen Standortüberprüfungen” festgestellt, dass die beiden Standorte für das Unternehmen “kommerziell nicht mehr attraktiv” sind.

Saarland: Europa-Galerie freut sich über neuen Großmieter Olymp & Hades

Die Europa-Galerie begrüßt den neuen Großmieter Olymp & Hades. Seit dem 9. März bereichert das moderne Mode-Fachgeschäft das Shoppingangebot der Europa-Galerie im Herzen von Saarbrücken. Auf über 1.000 qm im Erdgeschoss des Centers bietet die neue Filiale Streetwear-Mode für Trendbewusste. Olymp & Hades führt unter anderem Top-Marken wie Wellensteyn, Ellesse, adidas, Pegador, ONLY, Jack&Jones, Karl Kani, Champion, Puma, Levis und viele weitere Labels, die Trends in der Modewelt setzen. Damit stärkt der neue Shop nicht nur die Lifestyle- und Fashion-Kompetenz der Europa-Galerie sondern auch der gesamten Stadt.

Niedersachsen: Non-Food-Discounter Action eröffnet neue Filiale in Lingen

Am morgigen Samstag, 19. März, eröffnet der internationale Non-Food-Discounter ACTION eine Filiale in Lingen in Niedersachsen. ACTION wurde von seinen Kundinnen und Kunden als Gesamtsieger zum Händler des Jahres 2021-2022 gewählt.

Sachsen-Anhalt: Fachmarktzentrum in Gräfenhainichen wieder vollvermietet

In Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt erfreut sich nach dem Umzug von KiK, dem ABC Schuhcenter und der REWE vom Standort „Gadewitzer Weg“ in den gegenüberliegenden Neubau „Barbaraweg“, der Eigentümer nun erneut an einem vollvermieteten Fachmarktzentrum. Die Übergabe der neuen „TAKKO“ Mietfläche erfolgte bereits, sodass nach den umfänglichen Umbauarbeiten innerhalb der Mietfläche „TAKKO“ in Kürze eröffnen wird und sein Sortiment auf 494 qm reiner Verkaufsfläche präsentiert. Damit ist ein nahezu nahtloser Übergang der Flächen zwischen dem vormaligen Nutzer „ABC- Schuhe“ und „TAKKO“ sichergestellt worden.

NRW: Neues Quartier am Düssseldorfer Hauptbahnhof ist fertiggestellt

Das neue Immobilienquartier an der Harkortstraße im Zentrum Düsseldorfs ist fertiggestellt. Auf dem direkt am Hauptbahnhof gelegenen 17.000 qm großen Grundstück, das über Jahrzehnte als Autoverladestation der Bahn genutzt wurde, entstanden drei Beherbergungsangebote der Marken Adina Apartment Hotel, Hampton by Hilton und Premier Inn. Das Immobilien-Projekt mit einer Bruttogeschossfläche von 32.700 qm ist die bisher größte Projektentwicklung der GBI und eines der größten Hotelprojekte Deutschlands, mit insgesamt 717 fertiggestellten Zimmern. Hinzu kommen ein Block House Steakrestaurant, das bis zu 122 Gäste auf 525 qm im Inneren und auf einer Außenterrasse empfängt, sowie eine von APCOA PARKING betriebene, von den Hotels und öffentlich genutzte Tiefgarage mit 238 Stellplätzen.

Outletcity Metzingen soll nun auch ein Hotel bekommen

2019 kamen rund 4,2 Millionen Besucher in die Outletcity Metzingen. Davon fand ein beachtlicher Teil aus dem Non-EU-Ausland den Weg in die Outletstadt. Dieser Umstand bewegte die Betreiber des wohl größten Outlet Europas dazu, konkrete Hotelbaupläne anzugehen. In Abstimmung mit der Odyssey Group, dem zukünftigen Betreiber des Hotels, dem Hotelunternehmen Marriott International Inc. als Franchisegeber, dem Architekturbüro Blocher + Partners sowie der Holy AG als Entwickler und Eigentümer der Hotels wurde nun beschlossen, den aufgrund der Pandemie zurückgestellten Bau des Moxy Hotels wieder aufzunehmen und voranzutreiben. Zunächst wurden die Restarbeiten für die Baugrube ausgeführt, bevor am 15. März mit der Stellung des Baukrans der eigentliche Rohbau weithin sichtbar eingeläutet wurde. Sollte alles planmäßig laufen, ist mit der Eröffnung des Moxy Hotels voraussichtlich im Herbst 2023 zu rechnen.

Niedersachsen: COMFORT vermittelt Geschäftshaus in Wunstorf

COMFORT hat das Wohn- und Geschäftshaus Lange Straße in Wunstorf mit einer Gesamtmietfläche von 310 qm an einen namhaften norddeutschen Privatinvestor vermittelt. Hauptmieter der Immobilie ist APOLLO OPTIK auf einer Einzelhandelsfläche von ca. 200 qm. Verkäufer ist eine Gesellschaft aus dem Verbund der Kristensen Invest GmbH, Delmenhorst. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen zwischen den Vertragsparteien vereinbart.

Thüringen: RATISBONA baut neuen Netto-Markt in Erfurt

In Erfurt-Vieselbach soll auf einem 7.257 qm großen Grundstück ein NETTO-Markt gebaut werden. RATISBONA Handelsimmobilien will schon im Herbst den Bauantrag einreichen. Ebenso laufen derzeit intensive Abstimmungen mit dem Stadtplanungsamt zum Bebauungsplan. Hier wird die Rechtskraft Anfang 2023 erwartet. Auf der Fläche in der Erfurter Allee 25 sollen neben dem Lebensmittelmarkt mit einer Verkaufsfläche von rund 1.100 qm auch ein angegliederter Backshop und ein Café realisiert werden. In die Planung miteinbegriffen ist eine Stellplatzanlage mit 70 kostenlosen Parkplätzen sowie ein zusätzlicher Stellplatz für E-Ladesäulen. Der Netto-Markt soll nach der RATISBONA Bauweise umgesetzt werden. Charakteristisch für diese nachhaltige Bauart ist die Holzbaurahmenweise sowie eine umfassende Dachbegrünung.

Brandenburg: Garbe erwirbt großes Grundstück für Multi-Use-Immobilie

Die Garbe Industrial Real Estate GmbH intensiviert ihr Engagement in der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Der Hamburger Projektentwickler hat sich in Ludwigsfelde (Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg) ein 24.000 qm großes Grundstück gesichert. Darauf soll eine Multi-Use-Immobilie mit einer Gesamtfläche von rund 12.000 qm entstehen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 16,5 Millionen Euro. Bei dem Grundstück handelt es sich um eine Teilfläche des früheren volkseigenen Betriebs „VEB Industriewerke Ludwigsfelde“. Bis 1990 wurden dort hauptsächlich Lkw produziert. Heute gehört die Liegenschaft zum Industriepark Ost, in dem sich namhafte Unternehmen unterschiedlicher Branchen angesiedelt haben.

Schleswig-Holstein: Hahn Gruppe erwirbt Fachmarkt-Agglomeration in Bad Segeberg

Die Hahn Gruppe hat für den institutionellen Immobilienfonds HAHN German Retail Fund IV eine Fachmarktagglomeration in Bad Segeberg, Schleswig-Holstein, erworben. Verkäufer der Handelsimmobilie ist der dänische Investor K/S Christiansfelde, Bad Segeberg, vertreten durch Schou & Partners A/S. Die Kanzleien JP Eickhoff & Stoppel, Köln, sowie Rotthege/Wassermann, Düsseldorf, waren bei der Transaktion beratend tätig. Die technische Due Diligence erfolgte durch imtargis, Köln. Die Ankaufsfinanzierung stellte die VR Bank zwischen den Meeren eG bereit. Der Übergang der Objekte hat Ende Februar stattgefunden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Scope-Untersuchung: Nachhaltigkeit als Renditetreiber

Scope hat Fonds mit strikten ESG-Vorgaben den übrigen Fonds gegenübergestellt. Langfristig waren die „dunkelgrünen“ Produkte besser, kurzfristig stehen sie aber schlechter da. Hauptgrund sind die Vorlieben für bestimmte Sektoren und Anlagestile. Vor einem Jahr trat die EU-Offenlegungsverordnung (SFDR) in Kraft. Sie verpflichtet Fondsanbieter dazu, Anleger über ihre Nachhaltigkeitsbemühungen zu informieren. Scope hat den Jahrestag am 10. März zum Anlass genommen, die Performance von Fonds mit strengen ESG-Anforderungen mit der Entwicklung der übrigen Portfolios zu vergleichen.