Kurznachrichten

NRW: Hahn Gruppe vermietet an Kaufland im Fachmarktzentrum Sterkrader Tor

Das Asset Management der Hahn Gruppe hat für das Fachmarktzentrum Sterkrader Tor in Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, einen neuen Mietvertrag mit Kaufland abgeschlossen. Kaufland wird nahtloser Anschluss-Mieter der Flächen des bisher angesiedelten EDEKA-Markts, dessen Mietvertrag zum Jahresende 2022 auslaufen wird. Ab dem Mietvertragsbeginn im Januar 2023 wird Kaufland umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen am neuen Standort durchführen. Dabei werden die Ladenflächen aufgewertet und auf das neueste Kaufland-Filialkonzept ausgerichtet. Die Neueröffnung des ebenerdigen Lebensmittelmarkts mit ca. 5.400 qm Mietfläche erfolgt voraussichtlich im Herbst 2023. Das von der Hahn Gruppe in den Jahren 2006/2007 realisierte Fachmarktzentrum verfügt über rund 20.100 qm Mietfläche und mehr als 500 PKW-Stellplätze. Zu den Mietern der Handelsimmobilie zählen u.a. ALDI, dm-Drogeriemarkt, C&A, Shoe4You, die Stadtsparkasse Oberhausen, sowie weitere Fachmärkte, Dienstleistungsunternehmen und Arztpraxen. Hahn verwaltet das Fachmarktzentrum für einen geschlossenen Immobilienfonds. Die Neuvermietung erhöht die Werthaltigkeit des Fondsinvestments.

Mecklenburg-Vorpommern: Saller eröffnet Fachmarktzentrum auf Rügen

Die Fa. Saller hat in Bergen/ Rügen an der Ruschwitzstraße ein Fachmarktzentrum mit einer Größe von knapp 7.000 qm eröffnet. Mieter sind Aldi, Woolworth, Das Futterhaus, Tedi, Easy Apotheke, Rossmann sowie eine Sparkasse. Der Fachmarkt entstand an der Stelle des bisherigen Nahkauf/Aldi-Standortes. Die Gebäude wurden unter modernsten energetischen Gesichtspunkten errichtet ohne die zukünftige Verwendung von fossilen Energien.

Aldi lässt Roboter Pizza in zwei Minuten backen

Aldi hat in Australien jetzt auch frische Pizza im Programm – und die wird vom Roboter gebacken. In einem Pilotprojekt sorgt der mechanische Pizza-Roboter für bis zu 450 Pizzen am Tag, die „Restaurant-Qualität“ haben sollen. Nach zwei Minuten sind sie schon fertig. Kunden haben die Wahl zwischen den Varianten Peperoni und Italiana. Der „Pizzabot“ selbst wird von Placer Robotics beigesteuert und in Australien hergestellt.

Greenpeace-Studie: Gebäudeheizen in Deutschland ab 2035 ohne Gas und Öl möglich

Das Heizen der Gebäude in Deutschland kann laut einer Studie im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace ab 2035 vollständig durch erneuerbare Energien wie Wind und Sonne gesichert werden. Dazu müssten der Einbau neuer Öl- und Gasheizungen ab 2024 und der Betrieb bestehender Heizungsanlagen mit einem Ausstiegsgesetz schrittweise bis 2035 verboten werden, erklärte Greenpeace aktuell. Die Kosten beziffert die Studie auf 72 Milliarden Euro jährlich.

Deutsche inzwischen auf Platz 3 der Online-Shoppingnationen

Die Vorliebe für Online-Shopping hat in Deutschland im letzten Quartal weiter zugenommen. Die Deutschen bevorzugen das Shoppen im Internet mittlerweile in gleichem Maße wie den Einkauf im Ladengeschäft. Fast die Hälfte (47 %) der deutschen Konsumentinnen und Konsumenten geht davon aus, dass sie in einem Jahr den größten Teil ihrer Einkäufe online erledigen werden. Dies bedeutet einen signifikanten Anstieg, gegenüber noch 42 Prozent im vorherigen Quartal. Dies sind einige der neuesten Ergebnisse des Shopping Pulse des schwedischen Zahlungsanbieters Klarna, welcher 18.000 Verbraucherinnen und Verbraucher in 11 Ländern, davon 1.641 aus Deutschland, befragt. Nach starkem Wachstum der letzten Quartale ist Deutschland im internationalen Vergleich auf Platz drei, noch vor den USA. Einzig Konsumenten aus Schweden und den UK setzen noch stärker auf Online-Einkäufe.

OMD-Studie: Digitale Assistenten sind schwer auf dem Vormarsch

Unbestritten werden Technologien wie Künstliche Intelligenz den Handel in den kommenden Jahren verändern. Aber wie nehmen Verbraucher die sich wandelnde Branche wahr? Die internationale Studie "Retail Revolution – Magic is Easy, Utility is Hard" von OMD ist dieser Frage auf den Grund gegangen. Zu den untersuchten intelligenten Technologien gehörten unter anderem digitale Assistenten, Bildsuchfunktionen und Smart Speaker. Einige ausgewählte Ergebnisse: 55 Prozent sind besorgt darüber, wie viele Daten gesammelt werden. 55 Prozent sorgen sich über die Sicherheit und Privatsphäre bei neuen Technologien. 63 Prozent erwarten von Marken Verantwortung zu übernehmen, für den Fall, dass neuartige Technologien die Privatsphäre beeinträchtigen. 54 Prozent sind über die jüngsten Nachrichten zu Datenschutzverletzungen besorgt. 47 Prozent glauben, dass smarte Technologien konstant mithören. Digitale Assistenten sind der Studie zufolge nach wie vor die am meisten genutzte Kategorie intelligenter Technologien.

Spiegel erleben derzeit Comeback im Retail-Storedesign

Spiegel erleben derzeit ein Comeback im Store-Design. Sie sind nicht nur aus Service-Gründen wichtig, sondern werden auch gezielt genutzt, um interessante optische Effekte und neue Blickachsen zu schaffen. Weitere „Spielfelder“ bringt die Digitalisierung mit sich. Der Einsatz sollte jedoch auch sorgsam geplant werden. Innenarchitektin Claudia Breil, Inhaberin von Breil+Interior Design, Hamburg, beobachtet momentan einen verstärkten und gezielteren Einsatz von Spiegeln im Retail-Design. Sie führt dies unter anderem darauf zurück, dass insbesondere im Fashion Retail ein Umdenken stattgefunden hat: „Früher wurde jeder Quadratmeter Verkaufsfläche für die Platzierung von Ware genutzt. Da galten selbst Spiegel als Raumfresser. Heute sind die Flächen insgesamt viel luftiger gestaltet, und die kuratierte Ware wird sorgfältiger inszeniert. Da kommen Spiegel nicht nur aus Service-Gründen zum Einsatz. Sie können auch ein wertvolles Element im Store-Design sein.“

Armani eröffet größtes europäisches Flagship in Mailand

Die Linie Armani Exchange des italienischen Modehauses Giorgio Armani kommt nach Mailand, um ihren größtes europäischen Flagship Store zu eröffnen, und das 30 Jahre nachdem die Linie in New York gelauncht wurde. Der Store befindet sich in der Einkaufsstraße Corso Vittorio Emanuele II in einem vom italienischen Architekten Gio Ponti entworfenen Gebäude, teilte Armani  mit. Der Laden selbst wurde – wie für das italienische Modehaus typisch – von Gründer Giorgio Armani und seinem Architektenteam entworfen. Die Auswahl von Armani Exchange erstreckt sich über zwei Etagen, die zusammen eine Gesamtfläche von 480 qm bieten. Erst im November eröffnete Armani Exchange einen neuen Laden in der Kölner Einkaufsstraße Schildergasse.

Primark kann Halbjahresumsatz um über 60 Prozent steigern

Der irische Textilhändler Primark hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2021/22 ein deutliches Umsatzplus erzielt. Laut einer Zwischenmitteilung, die der Mutterkonzern Associated British Foods Plc (ABF) unlängst veröffentlichte, konnte die Handelskette das vergleichbare Niveau des Vorkrisenjahres 2019/20 aber noch nicht wieder erreichen. Auf Basis der vorliegenden Zahlen erwartet ABF, dass der Umsatz von Primark in den 24 Wochen vor dem 4. März das entsprechende Vorjahresniveau um „deutlich mehr als 60 Prozent“ übertreffen wird. Als Hauptgrund führte der Konzern die geringeren Beschränkungen infolge der Covid-19-Pandemie an. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres seien die Primark-Filialen abgesehen von kurzen Schließungsperioden in Österreich und den Niederlanden durchgehend geöffnet gewesen, während sie im Vorjahreszeitraum aufgrund der Lockdowns in Großbritannien und den übrigen europäischen Märkten für längere Perioden geschlossen bleiben mussten.

Sachsen: Mimco Capital erwirbt Fachmarktzentrum in Weißwasser

Mimco Capital hat für seinen Fonds "Everest One" ein Fachmarktzentrum in Weißwasser (Sachsen) erworben. Dieses befindet sich auf einem rund 21.000 qm großen Grundstück am Halbendorfer Weg 3 und umfasst ca. 12.700 qm Mietfläche sowie 370 Pkw-Stellplätze. Die Immobilie wurde 1993 errichtet und 2014 komplett modernisiert. Mieter sind u.a. Toom, Deichmann, der Elektronikfachmarkt Expert und ein Getränkemarkt.

Düsseldorfer Architekt Schwitzke gestaltet Store von Nobel-Möbelhändler in Kuwait

Seit kurzem ist Marina Home Interiors, bekannt für hochwertige Möbel und Accessoires im Premiumsegment, auch in der Hauptstadt von Kuwait mit einem etwa 3.000 qm großen Store vertreten. Das Gebäude wie auch das Ladenkonzept wurde von Schwitzke & Partner Düsseldorf geplant. Seit Juni 2005 ist Schwitzke im Mittleren Osten in den Bereichen Retail, Shopping Malls und Offices tätig. Bereits 2012 wurde Schwitzke mit der Planung des Flagship Stores von Marina Home in der Dubai Mall beauftragt. Das Konzept war so erfolgreich, dass es mittlerweile auf weitere Standorte übertragen wurde.

NRW: Deichmann wird großer Mieter in der PARKSTADT MÜLHEIM

Das Familienunternehmen DEICHMANN, Marktführer im deutschen und europäischen Schuhhandel, zieht zum 1. Januar 2023 auf drei Etagen mit über 10.280 qm Gesamtfläche in die PARKSTADT MÜLHEIM. VKK Standardkessel Service Köthen GmbH siedelt sich zum 1. Juli 2023 auf über 1.800 qm Gesamtfläche in der PARKSTADT MÜLHEIM an. „Auch die verbleibenden freien Flächen bieten großartige Möglichkeiten für Büro, Handel oder Lager. Gespräche für die Anmietung der nächsten 5.000 qm befindet sich in der Abschlussphase“, so Brockhoff-Geschäftsführerin Julia Winteroth zum Vermarktungsstand auf dem ehemaligen Tengelmann-Areal.

DEFAMA erwirtschaftet in 2021 rund fünf Millionen Euro Konzernüberschuss

Die Deutsche Fachmarkt AG hat im Geschäftsjahr 2021 nach vorläufigen und untestierten Zahlen bei Umsatzerlösen von 17,0 (Vj.: 14,6) Millionen Euro einen Konzernüberschuss nach HGB von 5,0 (2,5) Millionen bzw. 1,14 (0,57) Euro je Aktie erwirtschaftet. Enthalten war darin ein positiver Einmaleffekt von rund 2 Millionen durch den Verkauf des Objekts in Bleicherode. Die Funds From Operations (FFO), in denen dieser herausgerechnet ist, lagen bei 7,1 (5,9) Millionen bzw. 1,60 (1,33) Euro je Aktie, ein Plus von 20%. Damit hat DEFAMA auch im zweiten Corona-Jahr die Prognosen erreicht. Vorstand und Aufsichtsrat planen daher, der Hauptversammlung eine von 48 auf 51 Cent je Aktie erhöhte Dividende vorzuschlagen. Damit setzt DEFAMA die seit Firmengründung verfolgte aktionärsfreundliche Politik einer jährlich gesteigerten Ausschüttung fort und vollzieht damit die siebte Dividendenerhöhung in Folge.

NRW: ILG erwirbt Nahversorgungscenter in Uedem am Niederrhein

Für einen offenen Spezial-AIF hat die ILG ein Nahversorgungscenter in Uedem (Niederrhein) mit den Mietern Edeka, Aldi & dm von der im niederrheinischen Kevelaer ansässigen Schoofs-Gruppe im Rahmen eines Forward Deals erworben. Das Nahversorgungscenter hat 4.651 qm Gesamtmietfläche. Die Fertigstellung und Übernahme für Rechnung des Fonds erfolgten bereits im Dezember 2021.Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion wurde käuferseitig rechtlich sowie steuerlich durch Heuking Kühn Lüer Wojtek Rechtsanwaltsgesellschaft und technisch durch Brand Berger GmbH Deutschland beraten.

Berlin: SIGNA stellt STREAM fertig und übergibt Flächen an Zalando

SIGNA Real Estate hat die Fertigstellung der Immobilie STREAM an der Mercedes-Benz-Arena gefeiert und die Flächen an den Mieter Zalando übergeben. „Das STREAM komplettiert den Standort Mediaspree in spektakulärer Weise“, sagt Timo Herzberg, CEO SIGNA Real Estate. „Direkt neben der Mercedes-Benz-Arena ist ein aufsehenerregendes Hochhaus entstanden, eine stadträumliche Skulptur mit etwa 2.500 Arbeitsplätzen, großzügigen Konferenzbereichen, öffentlichen Gastronomieflächen. Zalando und seine Mitarbeiter können sich auf viel Raum für Inspiration, Kommunikation und Innovation freuen.“ Bereits im Herbst 2017 hatte SIGNA mit Europas größtem Fashion-Onlinehändler einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. 

Sachsen: Neue Mitte Freital kann schon jetzt namhafte Ankermieter vorweisen

Die Neue Mitte in Freital (Sachsen) mit ihrem rund 21.500 qm großen Areal wird keine Gewerbebebauung haben. So ordnen sich zu den geplanten EDEKA- und ALDI-Märkten auch Wohnungen, Büros, Praxen und ein Kindergarten in den Obergeschossen, aber eben auch Gastronomie, Café und ein dm-Markt nebst kleinteiligem Handel in die Baustruktur ein. Der zentral gelegene Stadtplatz mit Aufenthaltsfunktion zwischen Gastronomie und Café lädt zum Aufenthalt ein und ist Anlaufpunkt für Fußgänger und Radfahrer über den neu geschaffenen Brückenschlag über die Weißeritz aus den südlichen Quartieren Freitals.

CBRE Group steigert Aktiengewinn um 143 Prozent

Die CBRE Group meldete ihr Finanzergebnis für das abgelaufene vierte Quartal und das Gesamtjahr 2021. Das Unternehmen erreichte neue jährliche und vierteljährliche Meilensteine: Neue Höchstwerte bei Umsatz, Nettoumsatz, Gewinn und freiem Cashflow. „Wir hatten 2021 ein starkes Schlussquartal, das sowohl das vierte Quartal 2020 als auch den Höhepunkt vor der Pandemie im vierten Quartal 2019 deutlich übertraf. Es war der Abschluss eines herausragenden Jahres für CBRE", sagt Bob Sulentic, Präsident und Chief Executive Officer von CBRE.

NRW: Aengevelt vermittelt Wohn- und Geschäftshaus in Düsseldorf

Aengevelt ist mit der Vermarktung eines Portfolios mit 23 Wohn-/Geschäftshäusern in NRW mit einer Gesamtmietfläche von knapp 36.000 qm beauftragt worden. Jetzt hat ein Unternehmen der MDI - Mitteldeutsche Immobilien mit Sitz in Leipzig mit einem vollvermieteten Büro-/Geschäftshaus in der Graf-Adolf-Straße mit ca. 1.740 qm Büro- und Einzelhandelsfläche direkt am Verkehrsknotenpunkt Graf-Adolf-Straße / Königsallee das vorletzte Objekt des Portfolios über Aengevelt erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Bruttoanfangsrendite wird mit rd. 3,3% p.a. angegeben.

Markthalle in Garbsen geplant

Die Stadt Garbsen mit seinen 60.000 Einwohnern bekommt aus dem Förderprogramm "Perspektive Innenstadt!" des Landes Niedersachsen rund eine Million Euro an Fördergeldern. Geplant sind unter anderem eine Markthalle und ein Bauernmarkt auf dem Rathausplatz, wodurch der Handel und die Innenstadt belebt werden sollen. Vor allem regionale Unternehmen sollen dort die Möglichkeit haben, ihre Waren zu verkaufen. Diese und weitere Maßnahmen sollen bis spätestens 2023 umgesetzt werden.

117 Millionen Euro für Innenstädte in Niedersachsen

Die Landesregierung in Niedersachsen fördert 207 Kommunen und kommunale Verbünde bei Projekten und Konzepten zur Innenstadtentwicklung. Das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung teilte nun mit, das im Rahmen des Förderprogramms „Perspektive Innenstadt!“ Förderbescheide in Höhe von knapp 117 Millionen Euro zugestellt wurden.

Hannover: Zehn Millionen für die Innenstadt

Hannover hat sich 2021 erfolgreich um die Aufnahme in das Sofortprogramm "Perspektive Innenstad!" des Landes Niedersachsen beworben. Das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Landesentwicklung hat den Antrag positiv beschieden. Dadurch stehen 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Nach der erfolgreichen Bewerbung mit dem Smart City-Konzept "Restart: #HANnovativ" und eingeworbenen Fördermitteln des Bundes in Höhe von 8,5 Millionen Euro ist das Sofortprogramm ein weiterer Baustein der Innenstadtentwicklung. Insgesamt stehen nun über 10 Millionen Euro bereit, um die Innenstadt attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten. Im Rahmen des Sofortprogramms soll es um Maßnahmen zum Innenstadtmanagement, innovativen Geschäftskonzepten, der City-Logistik, der Vermeidung von Verpackungsmüll, Einwohner*innenbeteiligung sowie um die Schaffung von (temporären) Sport-, Bewegungs- und Begegnungsräumen gehen.

WISAG mietet in Frankfurt Hotel für ukrainische Flüchtlinge

Die WISAG, eines der größten deutschen Dienstleisterunternehmen, will auf eigene Kosten in Frankfurt ein Hotel für Flüchtlinge aus der Ukraine anmieten. Man sei gerade auf der Suche nach einem geeigneten Objekt zunächst für ein Jahr, berichtet das Unternehmen. Zudem habe man die Geschäftsbeziehungen mit sämtlichen Kunden aus Russland mit sofortiger Wirkung eingefroren. Das betreffe Umsätze in zweistelliger Millionenhöhe. Unter anderem leistete die WISAG Dienstleistungen für die russische Fluggesellschaft Aeroflot am Frankfurter Flughafen. Es sei jeder und jede Einzelne aufgerufen, einen sichtbaren Beitrag zu leisten, um dem Angriff auf die Menschen in der Ukraine und auf die Demokratie zu beenden, meinte Firmeninhaber Michael Wisser laut einer Mitteilung.

Saarlouis: Verkehrsministerium fördert neues Mobilitätskonzept für die City

Mit 150.000 Euro unterstützt das saarländische Verkehrsministerium die Stadt Saarlouis bei der Planung eines neuen Mobilitätskonzeptes für die Innenstadt. Damit möchte die Stadt den Pkw-Individualverkehr, der den Straßenraum dominiert, reduzieren und die klimatischen Bedingungen verbessern. Die Landesmittel kommen aus der Richtlinie „Mobilität gut durchdacht“, mit der das Ministerium kommunale Konzepte zur Mobilitätswende fördert. Im Fokus stehen dabei Projekte zur Erweiterung des Mobilitätsangebotes sowie zur Vernetzung verschiedener Verkehrsträger.

Rheinland-Pfalz: Neuwied bekommt weitere 4,9 Millionen für City-Aufwertung

In den letzten Jahren wurde an vielen Stellen in der Innenstadt von Neuwied umgebaut und aufgewertet. Die Deichuferpromenade, der Mini-ZOB mit Tourist Information, fußgängerfreundlichere Straßen – das alles ist Teil eines Gesamtkonzeptes, an dessen Umsetzung das Stadtbauamt seit längerem arbeitet. Finanziert werden viele dieser Verbesserungen aus den Bund-Länder-Programmen „Lebendige Zentren" und „Sozialer Zusammenhalt". Innenminister Roger Lewentz überbrachte nun die erfreuliche Nachricht, dass die Anträge für beide Fördertöpfe erneut bewilligt wurden. Rund 90 Millionen Euro stellten Land und Bund im Jahr 2021 für die Städtebauförderung in Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Dass satte 4,9 Millionen davon nach Neuwied gehen, freut Oberbürgermeister Jan Einig natürlich außerordentlich. Um Neuwied zukunftsfähig aufzustellen, was auch dem städtischen Haushalt zugutekommen soll, ist eine attraktive Innenstadt zentral, war man sich einig, doch auch der soziale Zusammenhalt in der Stadt müsse gestärkt werden. Für beide Ziele liegen integrierte Handlungskonzepte vor. Mit den nun zugesagten Mitteln werden die finalen Bausteine der integrierten Handlungskonzepte realisiert. So sollen bis 2024 weitere Straßen saniert werden. Auch die Umgestaltung des Marktplatzes spielt eine große Rolle, damit der Platz künftig vielfältiger genutzt werden kann.

Darmstadt: Revitalisierung des "Römer-Ecks" zur Belebung der City

Anstatt eines Hotel-Neubaus soll das Gebäude, in dem sich bis vor fünf Jahren das Modehaus Römer befand, saniert und umstrukturiert werden. Vorgesehen sind Flächen für den Einzelhandel, Gastronomie, Büros, Praxen sowie zum Wohnen. Drei Jahre nach dem Totalräumungsverkauf des Modehauses Römer gibt es nun einen neuen Anlauf, das Grundstück in der Darmstädter Fußgängerzone unweit des unter Denkmalschutz stehenden Weißen Turms zu beleben. Seit Juli vorigen Jahres ist die Dieburger Projektentwicklungsgesellschaft Kolb und Partner zusammen mit der Düsseldorfer Immobiliengesellschaft First Eigentümer des „Römer-Ecks“, das auf einem Eckgrundstück an der Ernst-Ludwig-Straße und einem Durchgang zum Marktplatz steht. Das Gebäude wird den Planungen zufolge nur noch im Erdgeschoss über Einzelhandels- und Gastronomieflächen verfügen. Die Flächen sollen zwischen 90 und 400 qm variieren. In den beiden darüberliegenden Geschossen soll ein Mix aus barrierefreien Büro- und Praxisflächen entstehen, die zwischen 200 und 350 qm groß sein werden. Im dritten Obergeschoss und im Dachgeschoss sollen zudem acht bis zehn Wohnungen beziehungsweise sogenannte City-Apartments entstehen.

Lüneburg hat erste Bescheide zur Drittel-Förderung für City-Mieten verschickt

Leonie Oetzel hat vor wenigen Monaten ihren ersten eigenen Laden in der Lüneburger Innenstadt eröffnet. „Green Velvet“ heißt das Geschäft. Die 22-jährige Gründerin setzt auf die nachhaltige Nutzung von Kleidung. Alles, was in ihrem Geschäft zu finden ist, ist gebraucht. Den Start in die Selbstständigkeit erleichtert ihr eine Förderrichtlinie der Hansestadt Lüneburg zur Belebung der Innenstadt. „Reduzierung des Gewerbeleerstandes“ ist die Förderrichtlinie überschreiben. Der Titel macht direkt deutlich, worum es geht: Nicht erst im Zuge der Corona-Pandemie ist die Zahl der leerstehenden Ladenflächen gestiegen. Leerstände mindern die Attraktivität der Innenstadt. Hier will die Hansestadt Abhilfe schaffen und mit der Förderrichtlinie bei Neuvermietungen finanziell unter die Arme greifen. Und zwar so: Wenn der jeweilige Eigentümer bereit ist, auf ein Drittel der Nettokaltmiete zu verzichten, übernimmt die Hansestadt das zweite Drittel. So muss der neue Mieter der Gewerbefläche nur ein Drittel selbst finanzieren – für die Dauer von zwölf Monaten.

Halle: Kampagnen für die Belebung der Innenstadt vorgestellt

In der Stadt Halle wird es auch 2022 ein eng getaktetes Veranstaltungsprogramm geben, um die Menschen in die Innenstadt zu locken. Das bunte Programm startet mit der Frühjahrskirmes Ende März und hat auch sonst viele kreative Highlights zu bieten. Üblicherweise wäre die Kirmes am 20. März über die Bühne gegangen. Doch weil genau nach dem Wochenende neue Corona-Regeln mit weiteren Freizügigkeiten erwartet werden, haben sich die Haller nun für das Wochenende, 26. und 27. März, für den Start der Frühjahrskirmes entschieden. Dann werden wieder die Fahrgeschäfte und Buden in der Innenstadt aufgebaut und voraussichtlich gibt es auch wieder ein Programm in Kneipen.

Wülfrath: Erfolgreiche Belebung der Innenstadt

Vor ziemlich genau einem Jahr, im Februar 2021, eröffnete Marion Weidtmann ihre „Baguette-Schmiede“ in der Wülfrather Innenstadt. Sie war die Erste, die die Möglichkeit des Sofortprogramms vom Land NRW nutzte, um sich selbstständig zu machen. Denn durch das Programm können Interessenten ein leer stehendes Ladenlokal für nur 20 Prozent der bisherigen Kaltmiete anmieten. Die Stadt, die Fördermittel vom Land erhalten hat, fungiert dabei als Zwischenmieter. Sie mietet das Lokal vom Immobilienbesitzer an, und zwar für 70 Prozent der Kaltmiete, und vermietet es dann an Gewerbetreibende weiter. Inzwischen wurde die Innenstadt dank des Sofortprogramms um etliche weitere Geschäfte ergänzt.

NRW: DRIA hilft Dahlke bei Neuprojektierung einer Retailimmobilie in Heinsberg

Die Dahlke Family Holding hat aktuell einen Supermarkt am Stammsitz in Heinsberg (NRW) erworben. Die Liegenschaft ist aktuell noch an den Discounter Netto vermietet. Dieser beabsichtigt den Standort 2023 zu verlagern. Die DRIA GmbH plant die Neuprojektierung der Liegenschaft für die Dahlke Family Holding. Dies umfasst die Neuvermietung, Erweiterung und Revitalisierung des Bestandes. Vermittelt wurde die Transaktion durch die Estama Ltd.

Neueste Deloitte-Studie: Walmart auch weiterhin weltgrößter Einzelhändler

Die Unternehmensberatung Deloitte hat jetzt die aktuelle Rangliste der weltweit umsatzstärksten Einzelhändler vorgelegt. Sie beruht auf der Studie „Global Powers of Retailing 2022“, für die Deloitte die Geschäftszahlen der 250 größten Branchenunternehmen für den Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 analysierte. Die Spitzengruppe blieb demnach gegenüber dem vorangegangenen Jahr unverändert: Den ersten Platz belegt weiterhin der US-amerikanische Handelskonzern Walmart Inc., der im Untersuchungszeitraum einen Einzelhandelsumsatz in Höhe von 559,2 Milliarden US-Dollar (501,1 Milliarden Euro) erzielen konnte. Auf dem zweiten Rang folgt der E-Commerce-Spezialist Amazon.com Inc. mit 213,6 Milliarden US-Dollar, das Spitzentrio komplettiert die Handelskette Costco Wholesale Corporation, deren Erlöse bei 166,8 Milliarden US-Dollar lagen.

Ergebnis viertes Quartal und Gesamtgeschäftsjahr: CBRE kann beträchtlich zulegen

CBRE hat sowohl im vierten Quartal als auch im gesamten Geschäftsjahr 2021 zweistellige Zuwächse zu verzeichnen. Der weltweite Jahresumsatz erhöhte sich um 16,5 % auf 27,7 Milliarden USD, der bereingte Nettogewinn um 78 % auf knapp zwei Milliarden. Im Schlussquartal betrug der Umsatz 8,6 Milliarden (+23,7) und der Nettogewinn 0,7 Milliarden (+51,2 %). Damit wurde auch der Höhepunkt vor der Pandemie im vierten Quartal 2019 deutlich übertrofffen. Laut CBRE resuliert das Ergebnis auf Umsatzwachstum in den meisten Geschäftsbereichen, getrieben von margenstarken Immobilienverkäufen und -vermietungen, sowie auf den 2020 eingeleiteten Kosteneinsparungen.

NRW: Aroundtown will Ex-Karstadt-Haus in Köln neu entwickeln

Aroundtown will das Karstadt-Kaufhaus in der Kölner Fußgängerzone neu entwickeln. Die Planungen für das Gebäude in der Breiten Straße befinden sich noch in der Anfangsphase, erklärte das Unternehmen auf TD-Anfrage. Ziel sei es, einen langfristigen Mehrwert für die Innenstadt zu schaffen. Lokalzeitungen zufolge sieht ein Entwurf des Architekturbüros Petersen aus Berlin einen Neubau mit Einzelhandel im EG sowie einem Hotel, Wohnungen und Büros vor. Die denkmalgeschützte Fassade soll erhalten bleiben. 

NRW: Lebensmitteldienst Getir jetzt auch in Düsseldorf

Getir, einer der Pioniere der Express-Lebensmittellieferung, setzt seine Expansion in Deutschland fort und ist ab jetzt auch in Düsseldorf vertreten. Nach dem erfolgreichen Markteintritt in Berlin im Juni 2021 hat Getir seine Aktivitäten auf Hamburg, München, Nürnberg, Köln und Dortmund ausgeweitet. Mit dem Start in Düsseldorf wird Getir die Stadtteile Derendorf, Stockum, Unterrath, Universität-Unterbilk und die Altstadt bedienen. Die Bewohner der Rhein-Metropole können nun eine große Auswahl von rund 2.000 Artikeln des täglichen Bedarfs über die App bestellen.

PATRIZIA trotz Corona mit gesteigerten Kennzahlen im Geschäftsjahr 2021

Die PATRIZIA AG konnte im Geschäftsjahr 2021 die wichtigsten Kennzahlen weiter steigern und ihre Plattform für Real Asset Investitionen strategiekonform ausbauen, trotz des anhaltend volatilen Marktumfelds durch die Covid-19 Pandemie. Im Geschäftsjahr 2021 hat PATRIZIA 2,6 Milliarden Euro Eigenkapital für Investitionen in Real Asset Produkte bei ihren Kunden weltweit eingeworben, was einem Anstieg von 38,7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die für Kunden unterzeichneten Transaktionen („signed“) stiegen im Jahresvergleich um 24,0% auf 6,8 Milliarden Euro in FY 2021, wovon 3,8 Milliarden auf Ankäufe und 2,9 Milliarden auf Verkäufe entfielen.

NRW: Union Investment erwirbt Büro- und Geschäftshausprojekt in Köln

Union Investment hat sich im Rahmen eines Forward Fundings ein projektiertes Geschäfts- und Bürohaus in der bekannten Kölner Einkaufsstraße Schildergasse gesichert. Das Objekt mit der Adresse Schildergasse / Herzogstraße / Perlenpfuhl wird voraussichtlich im Jahr 2024 fertiggestellt und hat dann eine Mietfläche von rund 6.950 qm. Der Ankauf erfolgt für den Bestand des Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniImmo: Deutschland. Verkäufer ist eine Projektgesellschaft der Bauwens-Unternehmensgruppe. Union Investment wurde rechtlich von KFR Rechtsanwälte, Steuerlich von Heuking Kühn Lüer Wojtek beraten. Die rechtliche Beratung von Bauwens erfolgte durch Ebner Stolz.

München: Zukünftiges Stadtteilzentrum ZAM erreicht nächsten Meilenstein

Im Auftrag der QUARTERBACK Immobilien AG entwickelt die Isaria Projektentwicklung für die Deutsche Wohnen Gruppe im Münchner Stadtteil Freiham das gemischt genutzte Stadtteilzentrum ZAM. Das Quartierszentrum aus vier Baufeldern entsteht aktuell auf einer Gesamtfläche von rund 100.000 qm. Damit ist das Gemeinschaftsprojekt mit der Munich Future City West GmbH, den Bauherren der Baufelder drei und vier, Teil der größten Quartiersentwicklungen in Europa. Die Bauarbeiten laufen bereits seit Januar 2021. Mit der Arkadenbemusterung ist nun ein weiterer Meilenstein erreicht. Das Projekt wird in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt realisiert. Nachdem bereits gemeinsam ein umfassendes Quartierskonzept entwickelt wurde, gehörten nun Vertreter der Stadtplanung sowie Stadtbaurätin Merk zum Gremium. Die Arkaden werden künftig das neue Herzstück des Quartiers, den Mahatma-Ghandi-Platz säumen. Durch die offene Struktur trägt dieser als Stadtplatz und Treffpunkt zur Belebung des neuen Stadtteils bei. Der Entwurf stammt aus der Feder des renommierten Architekturbüros Störmer Murphy & Partners und wird nun im Arkadenmuster mit Weiß- und Glasfaserbeton zum Leben erweckt. Auch die Gewerbeeinheiten profitieren von der modernen und außergewöhnlichen Architektur. Die Arkaden verbinden künftig die rund 27.000 qm Verkaufsflächen in vier Gebäuden miteinander und schlagen so die Brücke zwischen innerer Nutzung und dem öffentlichen Stadtplatz. 

NRW: Engel & Völkers vermittelt Wohn- und Geschäftshaus in Rösrath

Ein Investor aus Berlin hat im Zentrum von Rösrath (NRW) ein Wohn- und Geschäftshaus mit einer Gesamtnutzfläche von  6.542 qm gekauft. Die Anlageimmobilie mit Renditepotenzial in der Hauptstraße verfügt über 18 Wohnungen (1.242 qm), neun Gewerbeeinheiten ( 2.650 qm) sowie 59 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreisfaktor lag beim 19,3-Fachen der Jahresnettokaltmiete. Verkäufer war ein lokaler Bestandshalter. Engel & Völkers Commercial Köln war beratend und vermittelnd tätig.

Sachsen: Beate Protze Immobilien vermittelt Büro- und Geschäftshaus in Radebeul

Ein regionaler Investor hat ein attraktives Objekt an der Meißner Straße in Radebeul (Sachsen) gekauft. Mit einer vermietbaren Fläche von 2.242 qm gilt das neuwertige Büro- und Geschäftshaus als Anlageobjekt der Extraklasse. Der Verkaufsprozess wurde von dem Dresdner Immobilienbüro Beate Protze Immobilien in die Wege geleitet. Zu dem 2014 erbauten Objekt gehört ein 3.419 qm großes Grundstück, auf dem sich Stellplätze für 35 PKW befinden. Die Büroräume verfügen über eine gehobene Ausstattung und liegen im ersten und zweiten Obergeschoss des dreistöckigen Gebäudes. Im Keller- und Erdgeschoss sind zudem Lager- und Archivräume untergebracht. Die günstige Struktur der Immobilie ermöglicht dem Investor sowohl eine Vermietung als Single-Tenant wie auch als Multi-Tenant.

München: Aus ehemaligem Karstadt-Sporthaus wird Multi-Tenant-Immobilie

Rund um das ehemalige Karstadt Sports-Gebäude an der Herzog-Max-Straße in der Münchner Innenstadt steht jetzt ein Bauzaun. Wie Bauherr EURO Real Estate und Developer ACCUMULATA Real Estate Group bekannt gaben, wurde der Bauantrag für das Objekt genehmigt. Der Beginn der Bauarbeiten markiert zugleich den Beginn der Transformation des Gebäudes. Das Traditionshaus diente bisher als reine Handelsimmobilie und soll nun in eine Mischnutzung mit Multi-Tenant-Struktur überführt werden. Bereits im Dezember 2021 konnte die Max-Planck-Gesellschaft auf einer Fläche von knapp 9.600 qm als langfristiger Ankermieter für das Gebäude gewonnen werden. Unvermietet sind somit lediglich eine Einzelhandelsfläche zur Neuhauser Straße, eine Gastronomiefläche zur Herzog-Max-Straße sowie Büroflächen in Teilen des 4. und 5. Obergeschosses. Auch ökologisch soll die denkmalgeschützte Immobilie mit Baujahr 1865 aufgewertet werden und hochwertige Qualitätsmerkmale erfüllen. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) würdigt die geplanten Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit deren Gold-Vorzertifikat.

Münsterland verleiht Innovationspreis in fünf Kategorien

Auch im Jahr 2022 verleiht der Münsterland e. V. den Innovationspreis erneut an münsterländische Unternehmen, Institute, Arbeitsgemeinschaften oder auch juristische Personen, die unsere Region mit kreativen Erfindungen und neuen Entwicklungen bereichern. Der Preis steht unter dem Motto "Gemeinsam. Nachhaltig. Handeln. Das Münsterland denkt weiter.". Der Preis wird in den folgenden fünf Kategorien vergeben: Wirtschaft, Wissenschaft trifft Wirtschaft, Start-up, Klein und pfiffig und Digitale Geschäftsmodelle. Alle Siegerinnen und Sieger der einzelnen Kategorien erhalten die Auszeichnung des Innovationspreis Münsterland, ein Preisgeld von 4.000 Euro sowie die auf das Unternehmen zugeschnittene Produktion eines Image- oder Produktvideos. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar.

Rückschlag für Amazons Supermarktpläne

Amazons große Erwartungen bezüglich seiner kassenlosen, neuen Geschäfte wurden nicht getroffen. Vor allem die smarten Einkaufswagen – Dash Cart – werden in den Läden eher abgelehnt, zeigen neuste Daten. Internen Dokumenten zufolge werden die Dash Carts seit deren Einführung in 2020 immer weniger genutzt. Diesen Dokumenten ist auch zu entnehmen, dass in der fünfwöchigen Sommersaison, die erhoffte 30-Prozent-Marke von Amazon nicht geknackt wurde. So haben nur elf bis 15 Prozent der Kunden eine Dash Cart genutzt. Derzeit kommen diese Dash Carts aber nur in weltweit 23 Amazon Fresh Stores zum Einsatz. Dieser Rückgang in Zahlen stellt ein Risiko für den Erhalt der Amazon-Läden dar. Das Amazon Team sieht den Grund des Rückgangs in der Größe der Carts. Denn Kunden müssen hier oft auf größere Produkte verzichten. Außerdem ist die Regelung, dass die Dash Carts den Laden nicht verlassen dürfen eher ein Nachteil für die Kunden. So können ihre Einkäufe zum Beispiel nicht direkt zu ihren Autos transportieren. Die mangelnde Popularität des Dash Carts ist ein Rückschlag für Amazon. Denn eigentlich sollten solche neuen In-Store-Technologien mehr Kunden in die Läden locken. Das Unternehmen ist auch weiterhin hinter seinen Prognosen für neue Geschäfte zurückgeblieben. So hat Amazon nur sechs seiner geplanten 26 Geschäfte in Großbritannien im Jahr 2021 eröffnet und nur eins von Hunderten der geplanten, kassenlosen Fresh Stores. Dennoch hat das Unternehmen ehrgeizige Pläne, seine Läden und In-Store-Technologien zu erweitern.

Green Signage: Händler wünschen nachhaltigere Filialen

Der Wunsch der Handels- und Konsumgüterunternehmen nach einer Gestaltung von nachhaltigen Filialen ist groß: In einer Umfrage im Rahmen des Microsoft Envision Forums gaben 42 Prozent an, auf digitale Nachhaltigkeitslösungen setzen zu wollen, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Damit landeten die Filialen in der Umfrage auf Platz Zwei, nur übertroffen von dem Wunsch nach einer nachhaltigeren Liefer- und Logistikkette. Für die Untersuchung wurden rund 100 Entscheiderinnen und Entscheider aus den Bereichen Retail und Consumer Goods befragt. Bei der Befragung wurde zudem die Wichtigkeit des Themas Energiemanagement betont. Insbesondere durch den Einsatz von digitalen Lösungen in der Gebäude- und Gerätesteuerung wie zum Beispiel bei der Lichtsteuerung und dem energieeffizienten Lichtmanagement oder zur Optimierung der Auslastung der Klima- und Kältetechnik erhalten Retailer die Möglichkeit, gleichzeitig Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu minimieren. In der Praxis jedoch investieren würden viele Handels- und Konsumgüterunternehmen noch recht zögerlich in Energieeffizienzmaßnahmen investieren.

Neuer Look bei Douglas: Schaufenster mit Flower Power

Der Kosmetikhändler Douglas lässt seine Schaufenster in ausgewählten Filialen von dem Blumenatelier Mary Lennox floral gestalten. In Kooperation mit dem Berliner Floristikstudio setzt Douglas seit Januar an 18 deutschen Standorten ein neues Visual-Merchandising-Konzept mit Blumenarrangements um. Im Turnus von zwei Monaten werden die Schaufenster der Filialen in Berlin, Bielefeld, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Kampen, Köln, München, Münster, Rottach-Egern und Starnberg mit wechselnden Markenpartnern neu inszeniert.

Revolutionäre Entwicklung bei Textilherstellung: Aus Agrarabfällen werden Fasern

Mit ihrem jüngsten Projekt „Untapped Agricultural Waste“ will die globale Nachhaltigkeitsinitiative Fashion for Good landwirtschaftliche Abfälle in Fasern verwandeln. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die Initiative mit der Laudes-Stiftung zur Finanzierung, den Fashion for Good-Partnern Adidas, Bestseller, Vivobarefoot und Birla Cellulose sowie den sechs Faser-Innovatoren AltMat, Bananatex, Chlorohemp, Agraloop by Circular Systems, HempTex India und 9Fiber zusammengetan. Das Gemeinschaftsprojekt wird die technische Machbarkeit von Naturfasern bewerten, die von den ausgewählten Innovatoren aus landwirtschaftlichen Abfällen wie Reishülsen, Hanf, Weizenstroh, Bananen und Ananas hergestellt werden, und Technologien validieren und skalieren, die landwirtschaftliche Abfälle erfolgreich in nachhaltige Textilfasern umwandeln können.

Zukunftssorge: Kommt eine Textilinflation?

Die Preise für Textilien steigen, wie bei vielen anderen Rohstoffen auch, aufgrund der wiederauflebenden Nachfrage nach dem Ende der Pandemie-Maßnahmen und aufgrund der rasant steigenden Energie- und Transportkosten, so Industriexperten. Baumwolle, Leinen, Seide und Wolle sowie synthetische Materialien, die aus Erdöl gewonnen werden, verzeichneten in den letzten Monaten einen Preisanstieg, der auch durch die weltweite Krise in der Lieferkette begünstigt wurde. Die Inflation ist daher ein wichtiges Gesprächsthema auf der Londoner Modewoche, die noch bis morgen läuft. Der Einzelhandel und herstellende Betriebe dürften große Schwierigkeiten haben, die wieder ansteigende Nachfrage zu befriedigen, vor allem der nach Baumwolle, so Analysten der Commerzbank.

Brandenburg: GRR Group erwirbt Netto-Markt in Oderberg

Die GRR Group hat ein Nahversorgungszentrum im brandenburgischen Oderberg mit Netto Marken-Discount als Ankermieter für den GRR German Retail Fund Nr.4 erworben. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Verkäufer ist die CEV Handelsimmobilien aus Hamburg. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Zahl der für den GRR German Retail Fund No.4 angekauften Objekte steigt damit auf 25. 

Bayern: Schoofs Immobilien plant Lebensmittelmarkt mit Hotel in Würzburg

Im Würzburger Stadtteil Dürrbachau stehen die Zeichen auf Zukunft: Die Schoofs Immobilien GmbH plant auf einer Grundstücksfläche von 5.350 Quadratmetern in der Unterdürrbacher Straße einen neuen Lebensmittelmarkt sowie ein Hotel. Die Investitionssumme für das Großprojekt beträgt rund 15 Millionen Euro, der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2023 geplant. Wo heute noch die Hallen und Gerätschaften der Firma Containerdienst J. & M. Weiß zu sehen sind, soll ein neues, modernes Gebäudeensemble entstehen. Der geplante Neubau wird vier Stockwerke haben, in das Erdgeschoss soll ein Lebensmitteldiscounter mit einer Verkaufsfläche von etwa 950 qm einziehen. Die drei Obergeschosse sind für ein Hotel mit rund 100 Zimmern vorgesehen. Für Kundinnen und Kunden des Supermarktes sowie für Hotelgäste stehen rund 120 Parkplätze, teilweise in einem Parkdeck gelegen, zur Verfügung.

Studie: Nahtlose Omnichannel-Inhalte gibt es nur selten

Omnichannel-Inhalte, die einmalig und konsistent für alle digitalen Kanäle entwickelt und ausgespielt werden, bleiben in der Unternehmenskommunikation internationaler Marken weiterhin stark unterrepräsentiert. Das zeigt eine aktuelle Studie. Im Zuge seiner Analyse hat Storyblok Marketing-Spezialisten aus Deutschland, Großbritannien, den USA und Schweden dazu befragt, wie sie in ihrem jeweiligen Unternehmen digitale Inhalte entwickeln und verwalten. Aus dem Report 'The State of Content Management 2022' geht nun hervor, dass Unternehmen - obwohl häufig anders behauptet - selten einen echten Omnichannel-Ansatz verfolgen. Websites und Apps sind weiterhin die bevorzugten Kommunikationskanäle, nur ein kleiner Teil bedient mit seinem Content Management System folgende Formate: Audio-Devices mit Sprachassistenten (7 Prozent), Endgeräte zur Wiedergabe von Augmented und Virtual Reality (7 Prozent), Smartwatches (4 Prozent). Obwohl das Interesse für die genannten Kanäle etwas größer wird, scheinen sie in den Strategien von Marken weiterhin kaum eine Rolle zu spielen. Auf die Frage, welche Plattformen in Zukunft genutzt werden sollen, gaben lediglich 10 Prozent sprachgesteuerte Lautsprecher, 7 Prozent AR- bzw. VR sowie 5 Prozent Smartwatches an.

Handel fordert Investitionsprogramm der Bundesregierung

Nach dem Beschluss der letzten Bund-Länder-Runde zur Abschaffung der Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel fordert der Handelsverband Deutschland eine Investitions- und Innovationsoffensive der Bundesregierung für einen kraftvollen Neustart aus der Corona-Krise. Die von der Ampelkoalition geforderte Transformation der Wirtschaft muss durch gezielte Fördermaßnahmen zur Digitalisierung und für den Handelsstandort Innenstadt sowie durch bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung im Einzelhandel und die Aufwertung der beruflichen Bildung zur Zukunftssicherung der Branche begleitet werden. „Viele Einzelhändler haben in der Corona-Krise ihre finanziellen Rücklagen aufgebraucht, um trotz Lockdowns und Zugangsbeschränkungen irgendwie über die Runden zu kommen. In der Folge sind jetzt insbesondere viele mittelständische Handelsunternehmen nicht mehr in der Lage, in ihre Zukunft zu investieren. Da muss die Bundesregierung mit einspringen, um zu verhindern, dass diese unverschuldet in Not geratenen Händler abgehängt werden“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Mit den richtigen Fördermaßnahmen bestehe die Chance, mit Schwung aus der Krise zu kommen.

Ehemaliger Karstadt-CEO übernimmt Liberty Fashion

Die in Lübbecke ansässige Liberty Fashion Holding GmbH hat einen neuen Eigentümer. Am Montag bestätigte Peter Friedrich, der CEO der Liberty Damenmoden GmbH, dass der frühere Tchibo-Vorstand und Karstadt-Chef Peter Wolf sämtliche Anteile an dem Unternehmen erwerben werde. Zuvor hatte das Fachmagazin Textilwirtschaft (TW) über die Transaktion berichtet.

Düsseldorf: CENTRUM plant großes Projekt in Oberkassel

Die CENTRUM Gruppe will Oberkassel näher an den Rhein rücken. Mit der Überbauung der Rampe zum Rheinalleetunnel soll nach einem Entwurf der Architekten von STRUCTURELAB der Verkehr hinter der Rheinkniebrücke unter einem Deckel verschwinden und Platz für Gastronomie, Kunst und zum Verweilen geschaffen werden. Das Vorhaben dürfte nicht nur einen Mehrwert für Düsseldorf haben, sondern könnte auch richtungsweisend für nachhaltige städtebauliche Entwicklungen in anderen Städten sein. Mit dem Neubau schlägt CENTRUM vor, bislang vergeudete Ressourcen der Verkehrsschneise zu nutzen und auf rund 7.000 Quadratmetern Raum für neue Nutzungen zu erschließen. Für eine hohe Aufenthaltsqualität soll nicht nur die Dachlandschaft sorgen, sondern auch die Gebäudebögen darunter. Sie sollen große Glasfronten mit fantastischem Blick auf den Rhein erhalten.

Hessen: Aengevelt verschafft "beets&roots" zweiten Frankfurter Standort

Im Sommer eröffnet der zweite Frankfurter Standort des von Maximilian Kochen und seinem Partner, Sternekoch Andreas Tuffentsammer, gegründeten Food-Unternehmens “beets&roots“. Aengevelt vermittelt dazu einen langfristigen Mietvertragsabschluss für ein knapp 200 qm großes Ladenlokal im Erdgeschoss des Wohn-/Geschäftshaus-Projektes “Mona Lisa“ in der Mainzer Landstraße im Central Urban District (CUD) zwischen Hauptbahnhof, Galluswarte, Europaviertel und dem Platz der Republik. Vermieter ist die VIVUM GmbH mit Hauptsitz in Hamburg.

 

Ehemaliges Karstadt-Gelände in Bremerhaven soll moderner Nutzung zugeführt werden

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz hat gemeinsam mit dem Leiter der Gestaltungswerkstatt für das ehemalige Karstadtgelände und dem Projektleiter bei der Stadtentwicklungsagentur urbanista erste Ergebnisse der Gestaltungswerkstatt vorgestellt. „Sie hat wichtige Impulse für die weitere Entwicklung des Ex-Karstadt-Areals gebracht“, so Grantz. Das Gebiet habe eine Scharnierfunktion zwischen Innenstadt und den vorwiegend touristisch genutzten Gebieten am Alten und Neuen Hafen. Zugleich soll die Neuentwicklung die Mitte der Innenstadt deutlich erlebbar markieren. Es greift mit seiner perspektivisch verzahnten Nutzung von Wohnen, Arbeiten, Handel und Leben genau die Erkenntnisse des von urbanista begleiteten Prozesses auf, der unter breiter Beteiligung aller Interessierten fortgeführt werden soll.

Hamburg: Art-Invest startet nächste Bauphase für Hammerbrooklyn.DigitalCampus

Art-Invest Real Estate läutet auf dem Hammerbrooklyn.DigitalCampus die nächste Bauphase ein. Das Architekturbüro EM2N aus Zürich hat den Wettbewerb für das rund 50.000 qm Areal Big Market des zweiten Bauabschnitts gewonnen. Der hybride Treetop Tower wird auf ca. 10.000 qm von Spine Architects aus Hamburg gebaut, die bereits für den Hammerbrooklyn.DigitalPavillon verantwortlich zeichnen. Der Standort zwischen Deichtorhallen und Großmarkt soll bis 2028 zum Zukunftsstandort der digitalen Transformation in Hamburg entwickelt werden. Die Bauarbeiten des zweiten Bauabschnitts sollen voraussichtlich im letzten Quartal beginnen. Nachdem der Hammerbrooklyn.DigitalPavillon erfolgreich abgeschlossen wurde und bereits voll an die Factory Hammerbrooklyn vermietet ist, wird Hammerbrooklyn mit dem hybriden 16-geschossigen Treetop Tower und dem aus drei Gebäuden bestehenden Big Market zu einem lebendigen Quartier weiterentwickelt.

Thüringen: FCR Immobilien erwirbt vollvermieteten Fachmarkt in Zella-Mehlis

Die FCR Immobilien AG baut ihr Bestandsportfolio mit dem Erwerb eines vollvermieteten Fachmarkts in Zella-Mehlis (Thüringen) auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2022 weiter aus. Das angekaufte Objekt wurde 2007 auf einer Grundstücksfläche von ca. 16.300 qm in einem sehr gut angebundenen Gewerbegebiet in attraktiver Lage errichtet. Die Handelsimmobilie verfügt über eine Verkaufsfläche von rund 6.500 qm sowie ca. 100 PKW-Stellplätze. Langfristiger Mieter des gesamten Objekts ist seit 2007 EDEKA Foodservice.

Förderprogramm in Schleswig-Holstein ausgeschöpft

Insgesamt 36 Kommunen fördert Bundesland Schleswig-Holstein mit dem „Sofort-Programm zur Förderung der Innenstadtentwicklung der Stadt- und Ortszentren“. Das Volumen des Innenstadtprogramms von 12,5 Millionen Euro ist dabei weitestgehend ausgeschöpft. Gestartet ist es mit zehn Millionen Euro und wurde dann nochmals aufgestockt. In Glückstadt wird etwa die Einführung eines Zentren- und Leerstandsmanagements gefördert oder Elmshorn ein Bündel an Maßnahmen, wozu unter anderem ein Citymanagement gehört.

Perspektiven für die Innenstadt

Das Maklerunternehmen Engel & Völkers Hamburg hat in einem Blog-Beitrag auf ihrer Webseite das Thema "Belebende Angebotsvielfalt: Die Innenstädte der Zukunft aus Einzelhandels-Perspektive" aufgegriffen. Der Beitrag kommt zu dem Ergebnis, dass zukünftig noch stärker ein vielfältiger Branchenmix aus Einzelhandel, Gastronomie, Kultur- und Unterhaltungsmöglichkeiten ein wichtiger Baustein für die Innenstadt Entwicklung sein wird. Vor allem frische Impulse müssten jetzt neue City-Erlebnis schaffen. Bei der Analyse wirft Engel & Völkers einen detalierten Blick auf die Hansestadt Hamburg.

Digitale Marktplätze als Chance für die City?

Die Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Innenstädte des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung beschäftigt sich am Freitag, 25. Februar 2022, von 12 bis 13.30 Uhr mit folgendem Thema: "Digitale Marktplätze als Chance für den stationären Einzelhandel?".  Zu dem Thema sprechen Prof. Dr. Andreas Hesse, Professor für Allgemeine BWL, insbesondere Marketing an der Hochschule Koblenz, und Johanna Högner, Leiterin des Stabsbereichs Bürgermeister/Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 24. Februar 2022, per E-Mail an anmeldung@mb.niedersachsen.de möglich. Die letzte Veranstaltung aus der Reihe "Wohnen in Innenstädten" ist nun bei Youtube online.

Frühjahrsgutachten: Handel bleibt weiterhin gefährdet

Der Handel und die dahinterstehenden Immobilienunternehmen blicken in eine Zukunft mit hohen Unsicherheiten. Für viele Betriebe, die im vergangenen Jahr vom Lockdown und aktuell von starken Zutrittsbeschränkungen betroffen waren und sind, stellt sich die derzeitige Lage ausgesprochen schwierig dar. Zu diesem Ergebnis kommt das Frühjahrsgutachten des Rats der Immobilienweisen im Auftrag des ZIA, das jetzt an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbauministerium, Sören Bartol, übergeben wurde. „Insolvenzen, Filialschließungen und Entlassungen stehen weiterhin auf der Tagesordnung – die Auswirkungen auf die Innenstädte sind immer noch dramatisch und reißen Lücken ins Stadtbild“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. Daher lautet seine Forderung an die morgige Ministerpräsidentenkonferenz: „Es muss Schluss sein mit rechtswidrigen Sonderopfern für den Handel. 2G gehört bundesweit abgeschafft und es braucht einen unbürokratischen Schadensersatz für die immensen entstandenen Kontrollkosten – etwa pauschal pro Eingang und Monat – unabhängig von sonstigen Wirtschaftshilfen“.

Chemnitz: Einzigartiges Modellprojekt zur SmartRail-Entwicklung

Die Technische Universität Chemnitz und die Stadt Annaberg-Buchholz wollen künftig ihre Zusammenarbeit in einem Modellprojekt mit europaweiten Alleinstellungsmerkmalen - dem Forschungscampus "Smart Rail Connectivity Campus" (SRCC) - fortsetzen und weiter intensivieren. Dazu wurde unlängst ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die seit 2018 bestehende Kooperationsrahmenvereinbarung ergänzt und konkretisiert. Ziel der bereits begonnenen Zusammenarbeit ist es, am Standort Annaberg-Buchholz dauerhaft einen international führenden Forschungs-, Entwicklungs- und Erprobungsstandort zu etablieren, an dem gemeinsam mit vielen weiteren Partnerinnen und Partnern einschließlich der DB und ihrer Tochterunternehmen zur digitalisierten, vernetzten, automatisierten und nachhaltigen Mobilität geforscht wird. So sollen Innovationen generiert werden, die auch einen erfolgreichen regionalen Wandel ermöglichen. Dies ist ganz im Sinne des Förderprogramms "WIR! - Wandel durch Innovation in der Region" des Bundesministeriums für Forschung und Bildung.

Regensburg will mit vier Millionen Fördergeld viel in der City bewirken

4,4 Millionen Euro zur Belebung der Innenstadt – wenn Regensburg es bis Mitte 2023 schafft, dieses Geld auszugeben, bezahlt 90 Prozent davon die EU. Das Wirtschaftsreferat hat nun ein Maßnahmenpaket geschnürt. Fast 40 Einzelmaßnahmen hat Regensburg beim Programm REACT-EU  angemeldet. Ein Förderprogramm, das insbesondere auf Maßnahmen zur Belebung der Innenstädte abzielt, „die schnell umsetzbar und wirksam sind“. Dabei sei die Stadt „überproportional berücksichtigt“ worden. Die EU zahlt fast vier Millionen, 90 Prozent der geplanten Ausgaben von 4,4 Millionen. Nach München habe Regensburg damit die höchste Fördersumme in Bayern erhalten. Unterteilt sind die einzelnen Maßnahmen zunächst in sieben verschiedene „Themenblöcke“. Dort findet sich dann ein buntes Potpourri von großen und kleinen Projekten, das von diversen Studien über Zuschüsse für verschiedene Vorhaben bis hin zu konkreten baulichen Maßnahmen reicht. Mit dem Geld soll z. B. eine Erweiterung der Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt finanziert werden, die Modernisierung des Welterbezentrums im Salzstadel, mehr Kunst im öffentlichen Raum oder die Etablierung eines Lichtkunstfestivals. Auch der Verein „Faszination Altstadt“ profitiert von dem Programm. Geld fließt auch in die Digitalisierung des Altstadtzehners und in einen weiteren Ausbau der bereits vorhandenen Online-Einkaufsplattform.

Pegnitz: Temporäre Fußgängerzone als Chance für die Innenstadt

Temporäre Fußgängerzone in der Innenstadt? Dieser Antrag von Grünen und Unabhängigen, SPD und Zukunft Pegnitz sorgte für Diskussionen in der Stadtratssitzung. Der Bürgermeister informierte, man habe sich an den Runden Tisch der Pegnitzer Kulturschaffenden gesetzt und auch mit der Gastronomie gesprochen, die den Antrag als Belebung, nicht aber im ganzen Bereich sehen würde. Anwohner hingegen hätten Bedenken gegen eine komplette Sperrung der Hauptstraße gehabt, weil sie so keine direkten Parkmöglichkeiten hätten. Auch die Einzelhändler seien skeptisch gewesen, da die meisten Geschäfte Samstagnachmittag geschlossen wären. Man wolle keine zusätzliche Fläche für Veranstaltungen schaffen, sondern eine Verlässlichkeit, dass zu bestimmten Zeitpunkten in der Stadt etwas vorhanden ist. Selbstverständlich müssten Hotels und Apotheken frei erreichbar sein, ebenso wie die Zufahrt zur Rosengasse. Aber man sollte den Versuch für eine Innenstadtbelebung schaffen, Finanzierungen durch das Regionalbudget und Leader in Anspruch nehmen.

Bremen: Ideenwettbewerb soll Pläne für die Innenstadt entwickeln

Die Planungen rund um das Parkhaus Mitte in der Bremer Innenstadt nehmen wieder Fahrt auf. Ein Ideenwettbewerb soll für die neu geplante Bremer Mitte Lösungen erarbeiten. Darauf haben sich der Investor Kurt Zech und der Bremer Senat jetzt verständigt. Es ist eines der zentralen Projekte bei der Entwicklung der Bremer Innenstadt. Rund um das Parkhaus Mitte sowie dem Karstadt- und Kaufhofareal soll etwas Neues entstehen. Ein Mix aus Wohnen, Kultur, Gastronomie und Einzelhandel. Geplant ist das schon länger. Der Investor Zech konnte aber das Kaufhofgebäude nicht wie geplant kaufen. In einem sogenannten Werkstattverfahren mit Architekten sollen nun erste konkrete Ideen entwickeln werden. Unter anderem auch dazu, ob und wie das bestehende Kaufhof-Gebäude in die Pläne rund um die neue Bremer Mitte einbezogen werden kann.

Aurich: Stadt will bei der Innenstadt-Förderung auch die Jugend mit einbeziehen

Nachdem sich Auricher Jugendliche im neuen Konzept „Perspektive Innenstadt“ zu wenig beachtet fühlten, scheint sich nun eine Kehrtwende in der Stadtpolitik anzudeuten. Das machte Bürgermeister Horst Feddermann jetzt im Stadtrat deutlich. Die Stadt habe, gemeinsam mit dem Jugend- und Familienzentrum, bereits Gespräche mit Jugendlichen geführt. „Wir hatten gute Gespräche." Ratsvorsitzende Ingeborg Hartmann-Seibt (SPD) ging am Donnerstag auf die Einwände der Jugendlichen ein und wies auf neue Förderprogramme hin, die nach Corona speziell für Jugendliche aufgelegt würden. „Mal sehen, wie wir etwas für die Jugend gestalten können“, erinnerte Hartmann-Seibt beispielsweise an den Innenhof des Jugendzentrums, der vor wenigen Jahren neu angelegt worden war. Wichtig sei, dass die Parteibücher bei solchen Gesprächen keine Rolle spielen dürften. Das gelte auch für ein Jugendparlament, über das aktuell in Aurich nachgedacht werde.

Bayern: Freisinger SB-Warenhaus wechselt den Eigentümer

Cone Capital hat in Freising ein SB-Warenhaus erworben. Die auf einem zwei Hektar großen Gelände gelegene Immobilie verfügt über 15.000 qm Mietfläche. Dabei handelt es sich laut Medienberichten um das "Freisinger Markt Zentrum", in dem Kaufland der Hauptnutzer ist. Linus Digital Finance, ein Real-Estate-FinTech aus Berlin, hat den Ankauf mit einer Summe im zweistelligen Millionenbereich finanziert. Cone Capital will die freien Flächen im Objekt neu vermieten und das Objekt repositionieren.

Paref Gestion beauftragt Savills mit Management von 38 Fachmarktzentren

Paref Gestion aus Frankreich hat Savills mit dem Property-Management von insgesamt 38 in Deutschland verteilten Fachmarktzentren beauftragt. Die Immobilien mit über 180.000 qm Fläche sind Teil des französischen Fonds "Novapierre Allemagne". Sie befinden sich unter anderem in Leipzig, Herzogenrath und Prisdorf und sind an 140 Einzelhändler, darunter Deichmann, Rewe und Media Markt, vermietet. Principal Real Estate fungiert als Asset- und Transaktionsmanager.

Studie: Corona-Wirtschaftsausfälle für Deutschland von 330 Milliarden Euro

Die wirtschaftlichen Ausfälle durch Corona belaufen sich in Deutschland auf 330 Milliarden Euro für die Jahre 2020 und 2021. „Dies entspricht einem volkswirtschaftlichen Verlust in Höhe von zusammen 10 Prozent der Wirtschaftsleistung des Jahres 2019“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser, der die Zahlen berechnet hat. Zukünftige Wertschöpfungsverluste, die etwa durch Ausfälle in der Bildung entstünden, seien in den ifo-Zahlen noch nicht berücksichtigt. „Bei der Berechnung stützen wir uns auf die Konjunkturprognose des ifo Instituts vom Dezember 2019 für die Jahre 2020 und 2021. Ohne die Krise wäre die deutsche Wirtschaft in diesen Jahren um 1,3 Prozent pro Jahr gewachsen.“

Tengelmann-Familienstreit geht vor Gericht

Der Streit zwischen den Brüdern Georg und Christian Haub um die künftige Struktur des Familienunternehmens Tengelmann wird vor Gericht ausgetragen. Nach einem Bericht der Lebensmittelzeitung klagt Georg Haub gegen die Auflösung von Tengelmann-Rücklagen. Georg Haub habe seinen Bruder Christian Haub vor dem Landgericht München auf Rückzahlung von 800 Millionen an die Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG verklagt, bestätigte eine Sprecherin des Gerichts. Hintergrund des Streites ist laut LZ ein Gesellschafterbeschluss vom 2. Dezember zur Auflösung von Rücklagen in Höhe von 1,17 Milliarden Euro, die auf die Konten der Gesellschafter umgebucht wurden. Der Kläger Georg Haub halte den Beschluss für unwirksam, weil eine Drei-Viertel-Mehrheit erforderlich gewesen wäre. Er habe auch ein Schiedsgericht angerufen.

Bayern: Realkon vermittelt Ladenfläche in Regensburg an CHRIST

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien hat Juwelier CHRIST ein Ladenlokal in 1A-Lage an der Königsstraße in Regensburg vermittelt. Die CHRIST-Gruppe sicherte sich das Ladenlokal mit mehr als 200 qm Verkaufsfläche im Erdgeschoss für einen neuen CHRIST-Store in Top-Lage, der bereits vor einigen Wochen eröffnet wurde. Vermieter ist ein Münchner Family Office.

NRW: Union Investment vermietet Handelsfläche in Essen an Coolblue

Coolblue, der größte Online-Elektronikhändler in den Niederlanden und Belgien, expandiert weiter und bezieht eine zweite Ladenfläche in Deutschland. Union Investment hat in Essen rund 1.400 qm im Büro- und Geschäftshaus Kettwiger Tor an das Unternehmen vermietet. Die vollvermietete Immobilie zählt seit 2014 zum Bestand des institutionellen Immobilien-Publikumsfonds UniInstitutional German Real Estate. Die Ladenfläche befindet sich am Anfang der Kettwiger Straße, in zentraler Innenstadtlage von Essen, auf der Nordseite des Hauptbahnhofs, der nur rund 400 Meter entfernt ist. Der neue Coolblue Store wird noch in diesem Jahr eröffnet. Kunden können dann 1.000 Elektronikprodukte vor Ort erleben.

Hamburg: Real I.S. kauft Wohn- und Geschäftshaus im Universitätsviertel

Die Real I.S. AG hat für den Immobilien-Spezial-AIF „Real I.S. Wohnen I“ eine Bestandsentwicklung im Hamburger Universitätsviertel erworben. Verkäufer ist WIB Wall-Immobilienbesitz GmbH & Co. KG VI, die zu der Unternehmensgruppe des Hamburger Projektentwicklers HIPE Hamburger Immobilien Projekt- und Entwicklungsgesellschaft mbH gehört. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Wohn- und Geschäftshaus befindet sich an der Grindelallee und bietet etwa 4.700 qm Gesamtmietfläche. Das Gebäude wird in diesem Jahr aufgestockt, umfassend umgebaut und um einen Anbau erweitert, sodass ab Anfang 2023 insgesamt 47 Wohn- und acht Geschäftseinheiten zur Verfügung stehen. Letztere werden künftig als Gastronomie-, Büro-, Einzelhandels- und Praxisflächen genutzt.

Habona schafft Rekord-Jahresergebnis bei Transaktionsvolumen

Mit einem Transaktionsvolumen von über 450 Millionen Euro hat die Frankfurter Habona Invest-Gruppe im Jahr 2021 einen neuen Höchststand erreicht. An- und Verkäufe halten sich dabei in etwa die Waage: überwiegend in Einzeltransaktionen wurden 35 Nahversorgungsimmobilien akquiriert, 35 Objekte wurden im Rahmen von Portfolioverkäufen veräußert. Für die von Habona gemanagten Fonds wurde im abgelaufenen Jahr Eigenkapital in Höhe von rund 250 Millionen Euro eingeworben; rund ein Drittel kam von Privatanlegern, zwei Drittel von institutionellen Investoren.

Savills bekommt mit Michael Freiburg neuen Head of Property Accounting

Michael Freiburg (39) hat zum Monatsanfang die Stelle des Head of Property Accounting Germany bei Savills übernommen. Im Rahmen des Property Managements wird er ab sofort die Buchhaltung der verwalteten Immobilien in ganz Deutschland verantworten und sich in der nächsten Zeit insbesondere auf die Prozessoptimierung unter Einsatz digitaler Tools konzentrieren. Er übernimmt die Position von Matthias Heyne-Pietschmann, dem bei Savills als Director zukünftig das Client Corporate Accounting Services obliegt.

Becken mit sehr gutem Jahresergebnis und weiter auf Expansionskurs

Das Immobilien- und Investmentunternehmen Becken setzt seinen deutschlandweiten Expansionskurs fort und hat mit der Mehrheitsbeteiligung am Wohnimmobilien-Asset-Manager INDUSTRIA WOHNEN einen der bedeutendsten Meilensteine in der Unternehmensgeschichte erreicht. Becken als Spezialist für Projektentwicklung, Revitalisierung, Asset und Investment Management von Gewerbe- und Wohnimmobilien konnte zudem seine Projektentwicklungspipeline im Geschäftsjahr 2021 durch den Ankauf von vier Grundstücken auf nunmehr 15 Projekte ausweiten. Das Gesamtprojektvolumen erhöhte sich dadurch auf rund 2,1 Milliarden Euro. Das Verkaufsvolumen summierte sich im abgelaufenen Jahr auf insgesamt 300 Millionen Euro.

Thüringen: Treuenburg-Group erweitert ihr Supermarkt-Portfolio

Die Treuenburg Group hat ihr Supermarkt-Portfolio im Gothaer Ortsteil Siebleben um ein Wohn- und Gewerbegebäude um insgesamt 1.925 qm erweitert. Die Liegenschaft befindet sich innerstädtisch nahe der Bundesstraßen B7 und B247. Die Stadt selbst verfügt außerdem über eine direkte Anbindung an die Autobahn A4. Unternehmerisch gesehen ist Gotha vom Mittelstand geprägt. Hierzu zählen u.a. Ingenieurbüros und Automobilunternehmen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei knapp unter fünf Prozent und gehört damit zu den niedrigsten in Mitteldeutschland.

Japan-Innovation: Roboter-Baristas an großen Bahnhöfen

Die East Japan Railway möchte an ihren Bahnhöfen auf Roboter setzen. Aber nicht bei den Zügen, sondern in den Cafés. Dazu haben sie die Zusammenarbeit mit einem Startup-Unternehmen aus Singapur gestartet. Es werden vollautonome Roboter-Baristas eingesetzt, die an den Bahnhöfen in Tokyo und Yokohama Kaffee servieren. Wie das Unternehmen mitteilte, handelt es sich bei der Testvermarktung um das Ella-Roboter-Barista-System, das von Crown Technologies Holding Pte. Ltd. entwickelt wurde. Das unbemannte System serviert Kaffee durch automatisierte Bestell-, Servier- und bargeldlose Bezahlprozesse. Es kann mehr als 200 Kaffeesorten ausschenken und ermöglicht den Kunden, mit speziellen Apps und bahnspezifischen IC-Karten zu bezahlen. JR East geht davon aus, dass die bevorstehende Marktforschung an zwei der verkehrsreichsten Bahnhöfe Japans den Weg dafür ebnen wird, treuen Kunden mithilfe der Analyse ihrer Vorlieben durch künstliche Intelligenz einen maßgeschneiderten Kaffee anzubieten.

Digitalisierung hält nun auch Einzug auf dem Friedhof

Das Unternehmen Procon Digital hat die erste digitale Stele seines Produkts Kirkevert installiert: Neben der Kirche im norwegischen Skedsmo steht nun ein interaktiver Screen, der Passanten vor allem Orientierung für den Friedhof bietet, der die Kirche umgibt. Per Touch können bestimmte Gräber gefunden werden; Aktualisierungen des Friedhofsplans werden regelmäßig über die Friedhofsverwaltungssoftware Ecclesia abgerufen. Auch Grabpflege oder Grabsteine können hier in Auftrag gegeben werden. Zudem ist es zum Beispiel möglich, Nachrufe auf berühmte Personen, die auf dem Friedhof bestattet sind, in das Programm einzubetten. Die Cloud-Lösung Gravplassinfo kann angeblich 85 Prozent der norwegischen Friedhöfe abdecken. Den erste Anstoß zur Entwicklung von Kirkevert gab es 2013, als Tor-Arne Lie Jensen, CEO von Procon Digital, zwei Stunden lang das Grab seiner Großeltern suchte, nachdem es optisch verändert wurde.

Primark geht völlig neue Wege mit britischer Bäckereikette

Die britische Bäckereikette Greggs und Primark arbeiten künftig zusammen. Der Startschuss für die Partnerschaft wurde mit einer einzigartigen Teaser-Kampagne gegeben. Dabei wurden Schaufensterpuppen in einer Reihe von Primark-Filialen in ganz Großbritannien mit Greggs Vegan Sausage Rolls und Steak Bakes gestylt und mit Accessoires bestückt, die in die Taschen gesteckt wurden. Auf dem Primark-Konto in den sozialen Medien wurde außerdem auf mysteriöse Weise eine Greggs-Quittung zusammen mit einem rätselhaften Emoji angezeigt. Der Hype sollte die Einführung einer geplanten Modelinie am 19. Februar, zeitgleich mit der Londoner Modewoche, ankündigen. Außerdem gibt es in der weltweit größten Primark-Filiale in Birmingham seit wenigen Tagen ein neues Café, das als "world's most Instagrammable Greggs" angepriesen wird. Das Greggs x Primark-Café mit 130 Sitzplätzen wird, wie nicht anders zu erwarten, Wurstbrötchen und Kuchen verkaufen und das besondere Greggs-Erlebnis bieten, zu dem auch die Gestaltung von Donuts gehört.

 

Berlin: Wolt eröffnet seine ersten virtuellen Supermärkte

Unter dem Namen Wolt Markets gibt es in Berlin jetzt die ersten Dark Stores des finnischen Lieferdienstes in Deutschland. Der Quick-Commerce-Anbieter aus Helsinki erweitert sein Angebot um die Lieferung von Lebensmitteln aus eigenen Filialen. In der Hauptstadt haben bereits drei virtuelle Supermärkte an der Leipziger und der Danziger Straße sowie an der Akazienstraße eröffnet, weitere Standorte in Berlin und anderen deutschen Städte sollen folgen. Bisher wurden nach Online-Bestellung per Wolt-App die Lebensmittel ausschließlich aus Lagern zu den Usern nach Hause gebracht. Mit den stationären Zweigstellen will Wolt nach eigener Aussage den nächsten Schritt auf dem Weg zur „App für alles“ gehen. Die neuen Märkte haben nach Firmenangaben eine Auswahl von rund 3000 Produkten.

Schuhanbieter Timberland startet digitales Spiele-Abenteuer

Die international erfolgreiche Schuhmarke Timberland hat „TimbsTrial“ auf den Markt gebracht, ein immersives, digitales Spielerlebnis, das seine Fans auf eine „epische Reise“ durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Marke mitnimmt. Ein gelbes Buch, auch bekannt als Timbs, steht im Mittelpunkt des immersiven Erlebnisses und lädt Spielebegeisterte dazu ein, die größten Momente der Timberland-Geschichte in einzigartigen und markenprägenden Kapiteln von New York bis Tokio, von London bis Mailand noch einmal zu erleben. TimbsTrials wurde in Zusammenarbeit mit der globalen Agentur für digitale Innovation R/GA entwickelt und wird zunächst in Großbritannien und den USA eingeführt, weitere Länder sollen laut der Marke folgen. Das Spiel wird sowohl online auf der speziellen Timbstrials.co.uk-Microsite als auch in Timberland-Geschäften auf der ganzen Welt zum Leben erweckt werden und eine Verbindung zwischen dem Metaverse und der realen Welt schaffen.

Gewinner von Best Retail Cases Switzerland gekürt

Die Gewinner des ersten Awards von Best Retail Cases Switzerland sind gekürt. Auf Basis einer Jury-Bewertung und dem separaten Anwender-Voting mit über 1700 Stimmen wurden unabhängig voneinander zwei Ranglisten ermittelt. Dies teilte aktuell die Innovation World Switzerland mit. Bei den Anwendern trug der Case "trenddeko.ch" von InnoFind mit einer personalisierten Produktauswahl im Webshop den Sieg davon, während die Jury die In-Mail-Shopping Lösung von Mayoris als Gewinner favorisierte. Auf den weiteren Spitzenplätzen im Bereich E-Commerce rangieren die Cross-Border-Logistikplattform von MS Direct AG und die QR-Modul-Anwendung zur automatisierten Rechnungsstellung der KMU Digitalisierung GmbH.

WISAG stärkt ihr strategisches Europageschäft - neuer Geschäftsführer

Die inhabergeführte WISAG Unternehmensgruppe, Full-Service-Dienstleister in den Geschäftsbereichen Facility, Industrie und Aviation, stärkt ihr strategisches Europageschäft und beruft Dr. Eckhart Morré zum Geschäftsführer der WISAG Service Holding Europa. Dr. Morré ist ausgewiesener Experte für Internationalisierungsaktivitäten und seit mehr als 20 Jahren im Bereich der strategischen Portfolio-Entwicklung im internationalen Kontext tätig. Thomas Fastenrath, der bisher das Europageschäft der WISAG verantwortete, wird sich künftig vollumfänglich seinen Aufgaben als Geschäftsführer der European Customer Synergie (ECS) widmen.

Adler Modemärkte haben Sortiment neu ausgerichtet

Die Adler Modemärkte AG hat sein Sortiment neu ausgerichtet und setzt mehr auf Fremdmarken. Die Adler-Mutter Zeitfracht will den Bereich Fremdmarken zukünftig weiter ausbauen, teilte Adler am Montag mit. Aktuell gehören bereits Marken wie S.Oliver, Schiesser, Gerry Weber und Mustang zum Sortiment. Das Denim-Label Mustang gab unlängst bekannt, dass es ab dem nächsten Jahr nicht mehr beim Bekleidungshändler C&A vertreten ist. Bei Adler machen Fremdmarken aktuell 32 Prozent des Umsatzes aus. Der Bereich soll auf bis zu 40 Prozent wachsen.

P & C Hamburg will seinen Marktplatz deutlich ausbauen

Das Modeunternehmen P&C Hamburg plant einen Ausbau seines Online-Marktplatzes. Mehr Marken sollen online aufgenommen werden, nach Absprache auch in den Filialen. Der möglichst nahtlose Übergang zwischen online und offline soll der Kundschaft den Einkauf erleichtern. Das Unternehmen will sein Sortiment mit den neuen Marken breiter aufstellen und relevante Nischen berücksichtigen. Externe Marken, die bisher nicht für eine Zusammenarbeit in Frage kamen, werden zukünftig vertreten, um der Kundschaft ein breites Sortiment zu bieten, teilte der Hamburger Modefilialist auf Anfrage mit. Das Marktplatz-Team umfasst zehn Mitarbeitende, sie treiben derzeit den Ausbau des Marktplatzes unter dem Onlineauftritt vangraaf.com voran.

NRW: Lührmann bringt Marc O'Polo in den Bochumer Ruhr Park

Das nachhaltige Casual-Lifestyle-Label Marc O’Polo bezieht einen neuen Store im Bochumer Ruhr Park. Vormieter war die Marke Seidensticker. Lührmann Düsseldorf hat bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. In das Ladenlokal mit 80 qm Verkaufsfläche zieht Marc O’Polo mit seiner jungen Linie DENIM ein. Die Eröffnung ist für März geplant.

Deutsche Konsum REIT mit guter Quartalsbilanz

Die Deutsche Konsum REIT-AG konnte im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2021/2022 ein deutliches Wachstum verzeichnen. Die Mieterlöse der Gesellschaft haben sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/2022 aufgrund des Ankaufs weiterer Immobilien gegenüber dem Vorjahresquartal um 13 % von 16,2  auf 18,3 Millionen Euro erhöht. Das Vermietungsergebnis stieg sogar um 20 %, was zu einem spürbaren Anstieg der Vermietungsmarge führte.

Bayern: BMO erwirbt Wohn- und Geschäftshaus in München-Pasing

Das in München ansässige Immobilienunternehmen BMO Real Estate Partners Germany hat das Wohn- und Geschäftshaus PACE – Pasing Central für ein Sondervermögen erworben. Die Immobilie befindet sich in der Bäckerstraße in Pasing und bietet auf einer Gesamtmietfläche von über 7.700 qm Platz für Einzelhandel und Gastronomie (über 3.440 qm), Wohnen (ca. 3.310 qm) sowie für Büros und Praxen (über 960 qm). In direkter Nähe zum ICE- und S-Bahnhof, zum Shoppingcenter Pasing Arkaden sowie unweit des Pasinger Marienplatzes und Viktualienmarktes gelegen, wurde das PACE zuletzt umfassend umstrukturiert. Hierzu gehört nicht nur die umfangreiche Sanierung des Bestandsgebäudes, sondern auch ein Neubau, welcher zum Ende des ersten Quartals fertiggestellt sein wird. Verkäufer des Gebäudekomplexes ist eine Projektgesellschaft der GEG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. 

NRW: Lehmkühler verschafft Blumen Risse besseren Standort in Gelsenkirchen

Die seit 1956 bundesweit in A-Lagen erfolgreiche Eugen Lehmkühler GmbH aus Essen konnte erneut ein Ladenlokal in der Top-Lage von Gelsenkirchen-Buer vermitteln. Blumen Risse zieht durch die Unterstützung des Einzelhandelsspezialisten innerhalb der Hochstraße von Gelsenkirchen-Buer in die einst durch eine Apotheke genutzte Fläche um. Blumen Risse gehört zu einem der größten Einzelhandelsunternehmen im Blumen- und Pflanzenmarkt in Deutschland. 

Baden-Württemberg: CONREN erwirbt Mixed-Use-Immobilie in Karlsruhe von HBB

Der Immobilieninvestor CONREN Land hat sich die Mixed-Use-Immobilie in der Zeppelinstraße im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel gesichert. Der Erwerb erfolgte im Rahmen eines Asset Deals von der HBB Gruppe. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Das Multi-Tenant-Gebäude umfasst eine Mietfläche von rund 9.500 qm. Das Objekt ist derzeit mit 100 Prozent vollvermietet.

Berlin: Søstrene Grene eröffnet in Steglitz weltweit größten Store

Die dänische Lifestyle-Kette Søstrene Grene eröffnet im Aprian der Schloßstraße im Berliner Stadtteil Steglitz einen neuen Store. Vormieter am Standort waren Tivola Schuhe und übergangsweise ein Outlet Store. Lührmann hat bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Der neue Store an Berlins zweitgrößter Einkaufsstraße hat fast 750 qm Verkaufsfläche auf zwei Ebenen und ist damit der mit Abstand größte Søstrene-Grene-Store weltweit.