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Kurznachrichten

Drogeriemarktkette dm auf dem Weg sich neu zu erfinden

Die Drogeriemarktkette dm konnte im Gegensatz zu zahlreichen anderen Händlern im Geschäftsjahr 2020/21 einen Zuwachs von 6,5 Prozent generieren. Wie die Lebensmittel Zeitung unlängst berichtete, plant das Unternehmen dennoch einige Veränderungen, die in Zukunft neue Impulse bieten sollen. So soll auch der Filialauftritt weiterentwickelt werden – sowohl optisch als auch konzeptionell. Dies dürfte für mehr Wohlfühlatmosphäre in den Geschäften sorgen. Gerade die Bereiche Duft, Beauty und Foto sollen einen kompletten Neuanstrich erhalten. Den Informationen zufolge will dm dabei stückweise vorgehen und plant  erste neu-konzipierte Testmärkte in Deutschland. Mit diesen ist wohl im Laufe des nächsten Jahres zu rechnen. Zusätzlich zu den neuen Filialkonzepten wird dm auch seine Express-Lieferungen ausweiten. Allgemein verfolgt dm den Plan, in Kategorien, in denen die Branche stagniert, Kunden zurückzugewinnen und sich von der Konkurrenz abzusetzen. Die Beauty-Produkte etwa haben während der Pandemie deutlich schlechter abgeschnitten - dies soll durch neue Marken und Produkte nun rückgängig gemacht werden.

Dussmann eröffnet neues hybrides Restaurant-, Co-Working und Deli-Konzept

In Ismaning bei München eröffnet Dussmann Service das erste Flavour Network. Das hybride Restaurant-, Co-Working- & Deli-Konzept tritt mit dem kulinarischen Anspruch an, den veränderten Bedürfnissen und Essgewohnheiten der Gäste regional, innovativ und nachhaltig zu begegnen. Die Konzeption erfolgte in Eigenregie.

Neue Studie - Wie das Shopmanagement der Zukunft aussieht ...

Das Shopmanagement ist für den reibungslosen Geschäftsbetrieb eines Ladens zuständig und hat neben kaufmännischen Tätigkeiten, auch Lager und Verwaltung zu betreuen. Doch um Kunden zufrieden zu stellen und zu binden, den Laden attraktiv zu gestalten, oder ein Team motiviert zu führen, werden künftig weitere Fähigkeiten vorausgesetzt werden. Die Fähigkeiten wurden in einer vor kurzem in Frankreich veröffentlichten Studie aufgelistet. Sie wurde von 16 Handelsbranchen in Zusammenarbeit mit dem französischen Staat in Auftrag gegeben und vom der französischen Handelsvereinigung Opcommerce durchgeführt. Diesem Dokument zufolge müssen in Zukunft folgende Aufgaben erfüllt werden: die Integration von Umweltzielen mit den finanziellen und wirtschaftlichen Ziele des Ladens, die Entwicklung innovativer Kundenerlebnisse, die auf Do-it-yourself, Zero Waste und Produktnachhaltigkeit aufsetzen, Entwicklung der Umweltbilanz des Ladens, die Aufnahme von umweltverträglichen Produkten in Sortiment, Veranstaltungen und Handel, das Optimieren der Bestände im Geschäft mit dem Ziel, keinen Abfall zu produzieren und die Entwicklung von Kanälen für nicht verkaufte Produkte. Um diese neuen Maßnahmen umzusetzen, wurde in Frankreich sogar ein neues Gesetzespaket auf den Weg gebracht.

Otto befürchtet keine ernsthaften Lieferprobleme in der Weihnachtszeit

Deutschlands zweitgrößter Online-Händler Otto sieht dem Weihnachtsgeschäft gelassen entgegen. Trotz weltweiter Logistikprobleme rechnet er kaum mit Engpässen unterm Christbaum. Bereichsvorstand Opelt sorgt sich eher um die Retouren.

Bayern: Bergsport-Ausstatter eröffnete ersten eigenen Store in München

Der Bergsport-Ausstatter Dynafit hat in der bayerischen Landeshauptstadt München seinen ersten eigenen Store in Deutschland eröffnet. Seit dem vergangenen Freitag nutzt die zur Oberalp-Gruppe gehörende Marke Räumlichkeiten mit einer Fläche von 80 qm in der zentral gelegenen Frauenstraße.

Abercrombie & Fitch will noch dieses Jahr in Berlin eröffnen

Der US-amerikanische Bekleidungskonzern Abercrombie & Fitch Co. will noch in diesem Jahr die erste Filiale seiner gleichnamigen Hauptmarke in Berlin eröffnen. Als Standort wählte das Unternehmen die zentral gelegene Einkaufspassage Mall of Berlin am Leipziger Platz. Dort ist das ebenfalls zum Konzern gehörende Label Hollister bereits seit 2014 mit einem eigenen Laden vertreten.

Ampel-Parteien: Keine flächendeckenden Geschäftsschließungen

Schulen oder Einzelhandel sollen im Zuge verschärfter Corona-Maßnahmen nicht wieder flächendeckend geschlossen werden. Das betonten Spitzenpolitiker der voraussichtlichen künftigen Ampel-Koalition am Montag nach einer Anhörung von Sachverständigen im Bundestag im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zum neuen Corona-Regelwerk. Man werde Ausgangssperren nicht weiter zulassen und die Schließung von Geschäften oder Schulen flächendeckend in dieser Form ausschließen, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Dittmar, am Montag in Berlin.

Mannheimer ÖVA-Passage bekommt Pop-Up-Flächen für Kunst, Kultur und Design

Bis zur Vollvermietung der Einzelhandelsflächen der ÖVA-Passage werden die noch ungenutzten Einheiten im Erdgeschoss ab Donnerstag, 18. November, als Pop-Up-Flächen für Kunst, Kultur, Design und Start-Ups zur Verfügung gestellt und so für die Mannheimerinnen und Mannheimer zugänglich. Dafür hat die Eigentümerin Aachener Grundvermögen gemeinsam mit blocher partners, den für die Revitalisierung des 50er-Jahre-Baus verantwortlichen Architekten, ein Zwischennutzungskonzept erarbeitet. Bis zur Übergabe der Flächen an die jeweiligen Mieter präsentieren lokale und regionale Start-Ups, Designerinnen und Designer sowie Kunst- und Kulturschaffende ihre Arbeiten.

Hessen: JD Sports eröffnete neue Filiale im Forum Hanau

Im Forum Hanau hat am Samstag im Erdgeschoss eine Filiale von JD Sports eröffnet. Auf 500 qm finden Kundinnen und Kundinnen Marken- und Eigenmarken-Sportbekleidung und lässige Mode im Street Style. Das britische Unternehmen JD Sports gilt in Großbritannien und Irland als führender Einzelhändler im Segment der Sportbekleidung. Die neue Filiale im Forum Hanau führt zahlreiche internationale Top-Marken wie Nike, Adidas und The North Face sowie Artikel der Marke JD.

Baden-Württemberg: Action eröffnet neue Filiale in Blaubeuren

Am 18. November eröffnet Non-Food-Discounter Action in Blaubeuren (Baden-Württemberg) eine neue Filiale. Auf einer Verkaufsfläche von rund 810 qm findet die Kundschaft über 6.000 Produkte in insgesamt 14 Produktkategorien wie Sport, Haushalt, Körperpflege, Do-it-Yourself, Deko oder Spielzeug & Unterhaltung. Action betreibt in den Niederlanden, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Polen, Italien und in der Tschechischen Republik mehr als 1.800 Filialen.

Krefeld: Heinemann-Café nach Umgestaltung durch Schwitzke & Partner wieder eröffnet

Nach rund einjährigen Bauarbeiten hat jetzt das Heinemann-Café-Restaurant im Einkaufszentrum Schwanenmarkt wieder eröffnet. Verantwortlich für die Umgestaltung des Cafés ist Schwitzke & Partner aus Düsseldorf. Die Konditorei Heinemann steht seit ihrer Gründung 1932 für feinste Schokoladen- und Konditoreierzeugnisse und ist neben dem Produktsortiment vor allem auch für seine Cafés und Restaurants bekannt. Für den Umbau des Cafés in Krefeld sollten vertraute Elemente aufgegriffen, aber zugleich modern interpretiert werden – so die Anforderung an das Interior-Konzept. Auf der insgesamt 256 qm großen Gastronomiefläche im ersten Obergeschoss finden zukünftig nun 130 Gäste Platz. Um dem Raum mehr Struktur zu geben und zugleich mehr Sitzecken mit Privatsphäre zu schaffen, wurde durch verglaste Wände ein separater Raum integriert, der an einen Wintergarten erinnert.

Drogeriemarktkette dm erweitert durch Loxxess seine Logistikkapazitäten

Die Loxxess AG, ein auf komplexe Logistik- und Mehrwertdienstleistungen spezialisiertes mittelständisches Logistikunternehmen, erweitert seine Lager- und Logistikflächen am Multi-User-Campus CTPark Bor nahe der deutsch-tschechischen Grenze. Das neue Lager verfügt über mehr als 68.000 qm Fläche. Die bereits bestehende Logistikfläche wird damit auf 145.000 qm erweitert. Die neuen Flächen sollen planmäßig im dritten Quartal 2022 in Betrieb genommen werden. Loxxess ist im CTPark Bor bereits an zwei Standorten vertreten und für mehrere Kunden wie dm-drogerie markt, HD+, Penny, PYUR, Rewe, Vodafone, ZooRoyal und Weinfreunde aktiv. Treiber des Ausbaus ist die E-Commerce-Logistik für das Drogerieunternehmen dm, die bereits seit 2017 in den Händen von Loxxess liegt. Loxxess bietet bereits seit 2006 spezialisierte Dienstleistungskonzepte für den Onlinehandel an.

Größtes osteuropäisches Shopping Center eröffnet

Mehr als 500 Shops, ein innovativer Virtual-Reality-Themenpark, eine einzigartige grüne Indoor-Parkanlage, eine 525 Meter lange Indoor-Achterbahn, Sky Diving, über 15 Kinosäle und ein über 9.000 qm großer Food Court – mit dem „Respublika Park“ eröffnete am 12. November das größte Shopping- und Entertainmentcenter Osteuropas in Kiew (Ukraine) seine Pforten. Hinter dem Großprojekt steht mit der Trafin Consulting- und Entwicklungs GmbH ein Unternehmen aus Wien. Trafin setzt damit nicht nur ein Zeichen für das Zukunftskonzept der Shopping-Mall als Entertainment Hub, sondern unterstreicht auch das Vertrauen des Unternehmens in die Ukraine als aufstrebende Wirtschaftsregion.

Bayern: Aus Möbelhaus bei Augsburg wird Fachmarktzentrum

Die Baugenehmigung für den Umbau des Möbel Krügel Möbelhauses in Königsbrunn bei Augsburg wurde erteilt und die Umbauarbeiten haben bereits begonnen. Im Erdgeschoß werden auf ca. 3.500 qm unmittelbar neben dem ehemaligen Real-Markt (jetzt Rewe und Fachmärkte) weitere Fachmärkte errichtet. In den Obergeschossen werden Büros u. Dienstleistungseinrichtungen integriert. Belichtet wird das gesamte Gebäude durch einen dreigeschossigen großzügigen Innenhof. Der Parkplatz mit über 450 Stellplätzen wurde bereits mit extra breiten Parkplätzen und Fahrspuren umgebaut. Das Investitionsvolumen für den Parkplatz und das Möbelhaus beläuft sich auf ca. zehn Millionen Euro.

Niederländischer Assetmanager verkauft Fachmarktzentrum in Duisburg an HIH

Der niederländische Assetmanager ARCHIPELT International hat ein Fachmarktzentrum in Duisburg an den Investmentmanager HIH Invest Real Estate verkauft, welche das Objekt in den offenen Spezialfonds „Perspektive Einzelhandel: Fokus Nahversorgung“ erworben hat. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der globale Immobiliendienstleister CBRE hat ARCHIPELT beim dem Verkauf beraten. Das in den 1970er Jahren erbaute Fachmarktzentrum in der Asterlager Straße im Bezirk Rheinhausen verfügt über eine Mietfläche von insgesamt 18.700 qm. Diese sind vollständig an EDEKA, toom Baumarkt sowie zwei weitere Unternehmen vermietet.

Nach drei Quartalen: Deutsche Pfandbriefbank weiter auf Erfolgskurs

Die Deutsche Pfandbriefbank AG bleibt im Jahr 2021 auf Erfolgskurs und knüpft mit zum Teil deutlich verbesserten Kennzahlen an die guten Ergebnisse vor der COVID-19-Pandemie an. So steigerte die Bank das Vorsteuerergebnis für die ersten 9 Monate deutlich auf 186 Millionen Euro bei einer im Quartalsvergleich stabilen Entwicklung (9M20: 104 Mio. €, 3Q20: 74 Mio.€; 3Q21: 72 Mio. €; IFRS, Konzern, ungeprüft). Getragen wurde das gute Ergebnis von einem gestiegenen Zins- und Provisionsergebnis und höheren Vorfälligkeitsentschädigungen. Die Belastungen im Risikovorsorge- und Fair-Value-Bewertungsergebnis fielen nicht zuletzt dank der Verbesserung der pandemischen und wirtschaftlichen Situation geringer aus. Auf Basis der guten Entwicklung der ersten 9 Monate erwartet die pbb für das Gesamtjahr 2021 nunmehr ein Vorsteuerergebnis am oberen Ende oder leicht über der Ende Juli auf 180 bis 220 Millionen Euro angehobenen Prognose.

Bonn: City-Ring soll neues Verkehrskonzept erhalten

Gemäß Ratsbeschluss soll der Bonner City-Ring gekappt bzw. abgebunden werden. Damit wird der motorisierte Individualverkehr künftig von der Rathausgasse/Am Hof aus oder vom Kaiserplatz/Kaiserstraße aus kommend nicht mehr am Hauptbahnhof vorbeifahren können. Um diesen Beschluss umzusetzen, hat die Stadtverwaltung ein Konzept erarbeitet, über das der Mobilitätsausschuss, die Bezirksvertretung Bonn und abschließend der Rat der Stadt am 9. Dezember beraten sollen.

Leipzig: Sieger des City-Wettbewerbs "Ab in die Mitte!" stehen fest

Die Sieger im diesjährigen Leipziger City-Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ stehen fest. Der mit 30 000 Euro dotierte erste Preis geht an die Stadt Brandis für das Projekt: „Räume des Wissens – Räume des Erlebens: Innenstadt neu aneignen“. Insgesamt vergab die Jury elf Preise im Bürgerhaus in Delitzsch. Der City-Wettbewerb ist die sächsische Plattform für kreative Stadtentwicklung und wird seit 2004 vergeben. Henning Homann, Sprecher für Wirtschaft und Arbeit der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag hob den Stellenwert hervor: „Der Wettbewerb hat in diesem Jahr entscheidend an Bedeutung gewonnen. Das Preisgeld wurde in diesem Jahr von bisher 100.000 auf 400.000 Euro erhöht. Hintergrund hierfür ist eine Landtagsinitiative der SPD zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren, um den Folgen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken.“

 

WebTalk: Weihnachtsgeschäft und Corona

Der WebTalk "GAMECHANGER Corona – Erodiert im Einzelhandel auch das Weihnachtsgeschäft?" am Dienstag, 23. November, um 14:00 Uhr widmet sich der aktuellen Lage im Einzelhandel vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Im WEB TALK diskutieren Dr. Kai Hudetz und Jochen Schnell, Principal bei der INTARGIA Managementberatung GmbH und ehemaliges Vorstandsmitglied der INTERSPORT Deutschland eG, welche gravierenden Veränderungen weiterhin zu erwarten sind und welche konkreten Chancen sich daraus für den Handel in unterschiedlichen Kategorien und an verschiedenen Standorten für das Weihnachtsgeschäft und darüber hinaus ableiten lassen. Dieser virtuelle Vortrag & Talk wird im Rahmen der ECC-Web-Talks von der IFH Köln GmbH veranstaltet.

Cottbus: Ausstellung und Millionen-Scheck zur Städtebauförderung

Cottbus blickt auf 30 Jahre erfolgreiche Städtebauförderung zurück. Das wird in einer Ausstellung deutlich, die in der Innenstadt zu sehen ist. Schautafeln erinnern an die vor 50 Jahren in Deutschland gestartete gezielte Städtebauförderung. Während der Ausstellungseröffnung haben Staatssekretärin Anne Katrin Bohle aus dem Bundesbauministerium sowie Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann einen  Förderscheck über 12,7 Millionen Euro übergeben. OB Holger Kelch und Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe erhalten das Geld für verschiedene Vorhaben des Stadtumbaus und der Stadterneuerung. Dazu zählen u.a. der Bau des Grundschulzentrum in der Hallenser Straße, die Planung für die Sanierung der Thiemstraße oder das Stadtteilmanagement in Sandow, Schmellwitz und Sachsendorf.

Fraunhofer IAO sucht Innovationspartner

Der Innovationsverbund "Future Public Space" beschäftigt sich mit der prekären Lage der Innenstädte durch die Corona-Pandemie. Zu den zentralen Herausforderungen gehören der Umgang mit leerstehenden und untergenutzten Flächen, Resilienz von Zentren und öffentlichen Räumen sowie der strukturelle Wandel bzw. die Digitalisierung. Nun sucht das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) Partner, die die Zukunft der Innenstadt mitgestalten wollen. Intressenten können sich unter folgender E-Mail-Adresse an das Fraunhofer IAO wenden: vanessa.borkmann@iao.fraunhofer.de.

Hamburg: Wirtschaftsjournalisten diskutierten über Umwandlung der City

Wie kann Hamburgs Innenstadt attraktiver werden? Sie müsse in der Politik endlich Chefsache werden, fordern die Vorsitzenden des Trägerverbunds Innenstadt und der Handelskammer. Die Umwandlung der City dauere zu lange, weil es zwischen den Behörden Kompetenzgerangel gebe, hieß es bei einer Diskussionsrunde des Clubs Hamburger Wirtschaftsjournalisten. Eigentlich müsse man die Innenstadt aus dem Bezirk Hamburg-Mitte herauslösen. Zumindest aber brauche sie im Senat eine eigene Stimme, und zwar in Form eines Staatsrats. Handelskammer Präses Norbert Aust forderte eine zentrale Betreibergesellschaft nach dem Vorbild der Hafencity. Das Problem aus seiner Sicht: Fast alle Behörden arbeiten mit Einzelmaßnahmen an der Innenstadt. Die Fleete und die Binnenalster werden laut Aust noch viel zu wenig genutzt, zum Beispiel für Gastronomie. Um die Situation von Händlerinnen und Händlern vor Ort jetzt zu verbessern, forderte de Chapeaurouge eine bessere Organisation der Baumaßnahmen. 800 Baustellen habe die Verkehrsbehörde gleichzeitig aufgemacht und damit die Erreichbarkeit des Handels massiv eingeschränkt.

Ludwigshafen will mit Fördermitteln Innenstadt neu positionieren

Die Stadt Ludwigshafen hat für ihre Bewerbung beim Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ des Ministeriums des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz einen positiven Bewilligungsbescheid erhalten und bekommt 500.000 Euro Fördermittel aus dem Programm städtebauliche Erneuerung, welche in den nächsten Jahren für Maßnahmen zur Attraktivierung und Belebung der Innenstadt verwendet werden. Damit sollen unschöne Dinge wie das seit Jahren grassierende Ladensterben und die Verschmutzung der City bekämpft werden. Auf Grund des Strukturwandels bedarf es einer konzeptionellen Neupositionierung der City von Ludwigshafen mit vertiefendem Blick auf Handel, Gastronomie und Gewerbe als Ergänzung und zur Vorbereitung zu den Maßnahmen, die später im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die gesamte Innenstadt ab Ende 2022 umgesetzt werden sollen.

Förderung von Projekten im Städtebau

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat fördert im Jahr 2022 bedeutende Projekte im Städtebau. Für diese Förderung stehen insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung. Kommunen sind aufgerufen, qualifizierte Vorschläge beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen. Einsendeschluss ist der 14. Dezember 2021. Die Förderung richtet sich an "national und international wahrnehmbare, größere städtebauliche Projekte mit deutlichen Impulsen für die jeweilige Gemeinde oder Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik in Deutschland insgesamt", wie es bei Netzwerk Innenstadt NRW heißt.

Amerikanisches Streetwear-Label Supreme eröffnet ersten deutschen Store in Berlin

Die US-amerikanische Streetwear-Marke Supreme hat vor wenigen Tagen einen Flagship-Store in Berlin eröffnet. Berliner Streetwear-Fans ist diese Adresse wahrscheinlich schon durch MCM bekannt. Die Münchner Luxusmarke eröffnete Anfang 2019 dort das Storekonzept ‘1976 Berlin’. Es ist der erste Supreme-Store in Deutschland. Neben dem neuen Berliner Flagship hat die Marke unter anderem Standorte in London, Paris und Mailand sowie in den USA Japan.

Deutsche Euroshop: Quartalsergebnis noch immer hinter dem Vor-Corona-Niveau

Auch im dritten Quartal hat die Frequenz in den Centern der Deutschen Euroshop nur 75 Prozent des Vor-Corona-Niveaus erreicht. Bei den Mieterumsätzen fällt die Bilanz besser aus und liegt bei 90 Prozent des Vorkrisenniveaus. Auch die Mieteingangsquote liege wieder bei 98 Prozent. Besonders erfreulich sei die Entwicklung in den Centern, in denen mit den Kontaktbeschränkungen auch die Maskenpflicht weggefallen sei. Wegen der Aufhebung von Mietzahlungsverpflichtungen im Ausland, Mietausfällen und -reduzierungen sowie höheren Leerständen verbucht das Unternehmen dennoch weniger Einnahmen als im ersten Pandemiejahr: Die Umsatzerlöse erreichten 157,8 Millionen Euro (-6,4 %), der bereinigte FFO 88,2 Millionen (- 3 %).

LEGO eröffnet ab Anfang Dezember neuen Store in der Mall of Berlin

Der dänische Spielzeughersteller LEGO eröffnet am 2. Dezember einen ca. 250 qm großen Store im Erdgeschoss der Mall of Berlin. Die LEGO Gruppe bekräftigt ihr Engagement auf dem deutschen Markt mit der Eröffnung von gleich drei neuen Stores in Dresden, Bonn und Berlin im Herbst/Winter 2021 und setzt auf einen intelligenten Mix aus E-Commerce und stationärem Einzelhandel. Nach dem zweistelligen Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2021, reinvestiert das Unternehmen in diesem Jahr weltweit u.a. in rund 130 neue Stores. Weltweit gibt es derzeit 737 LEGO Stores in 50 Ländern.

NRW: FCR erwirbt Geschäftshaus in Fußgängerzone von Siegen

Die FCR Immobilien AG hat in der Fußgängerzone von Siegen (NRW) ein Geschäftshaus mit über 7.000 qm Verkaufsfläche erworben. Das vollvermietete Objekt in 1A-Lage verfügt mit C&A über einen renommierten Ankermieter. Die Restlaufzeit der Mietverträge, WAULT, beläuft sich auf 6,4 Jahre, die Anfangsrendite beträgt 8,9 Prozent.

NRW: CENTRUM erwirbt Düsseldorfer Geschäfthaus mit Hauptmieter Manufactum

Die CENTRUM Gruppe hat im Oktober das Geschäftshaus in der Steinstraße erworben. Das Gebäude im exklusiven Bereich der Düsseldorfer Innenstadt steht auf einem 1.400 qm großen Grundstück und verfügt über insgesamt rund 5.000 qm Fläche. Sie werden im Erdgeschoss für Einzelhandel sowie für Büroflächen in den oberen Etagen genutzt. Mit dem Erwerb der Immobilie in der Steinstraße will die auf Luxus-Retail spezialisierte CENTRUM die internationale Strahlkraft der Königsallee auch auf das Umfeld erweitern und dort wirken lassen. Das Geschäftshaus aus den 1930er-Jahren war während seiner wechselvollen Geschichte unter anderem Sitz des renommierten privaten Bankhauses Merck, Finck & Co. Heute ist dort Manufactum Hauptmieter.

Jamestown trennt sich von Einzelhandels-Portfolio mit hohem Gewinn

Jamestown, führender Anbieter von geschlossenen US-Immobilienfonds in Deutschland, hat für den Fonds Jamestown Co-Invest 5 ein Portfolio von sechs Shoppingcentern im Großraum Miami mit 114.000 qmVermietungsflächen und der Supermarktkette Publix als Ankermieter veräußert. Nach einer intensiven Bieterschlacht erzielte der Fonds mit 425,8 Millionen US-Dollar einen über den eigenen Erwartungen liegenden Verkaufspreis. Jamestown Co-Invest 5 hatte das Shoppingcenter-Portfolio im Oktober 2009 – kurz nach der Finanzkrise – für 162 Millionen US-Dollar angekauft. An den sechs Shoppingcentern war Jamestown Co-Invest 5 mit 70 Prozent und zu weiteren 30 Prozent der ursprüngliche Verkäufer Weingarten Realty, heute Kimco, beteiligt.

Einrichtungsspezialist DEPOT eröffnet Filiale im Offenburger Rée-Carré

Im Offenburger Rée Carré öffnete die neue DEPOT-Filiale am gestrigen Donnerstag ihre Pforten. Auf rund 620 qm Verkaufsfläche bietet der Deko- und Einrichtungsspezialist dem Offenburger Publikum alles rund um das Thema Wohnaccessoires, Dekorationsartikel und Kleinmöbel an. Die Gries Deco Company aus dem bayerischen Niedernberg, die hinter den Marken DEPOT, Rooms und ipuro steht, gehört mit über 500 Filialen zu den großen Anbietern im deutschsprachigen Raum.

Sonae Sierra erhält "grüne" Auszeichnungen für südeuropäische Center

Sonae Sierra wurde von GRESB Real Estate Assessment 13 Jahre in Folge als Green Star ausgezeichnet und erhält 2021 mit fünf Sternen die beste Bewertung für die beiden Fonds Sierra Prime und Iberia Coop. In der Kernkategorie der Einkaufszentren in Südeuropa belegt Sierra Prime den zweiten Platz und Iberia Coop den dritten Platz. Die Assets des Sierra Prime lagen 27 Prozent über dem GRESB-Durchschnitt und übertrafen die Wettbewerber um zwölf Prozent. Die Assets von Iberia Coop lagen 26 Prozent über dem GRESB-Durchschnitt und elf Prozent über denen der Mitbewerber.

REWE-Vollsortimenter eröffnete im Business Campus München : Unterschleißheim

Mit der Eröffnung des neuen REWE Vollsortiment-Supermarkts erweiterte jetzt der Business Campus München : Unterschleißheim sein Infrastrukturangebot um einen weiteren wichtigen Servicebaustein und nimmt zugleich ein weiteres fertiggestelltes Multifunktionsgebäude in Betrieb. Auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern bietet der neue REWE Markt im Erdgeschoss des neuen Gebäudes eine große Auswahl an frischen Lebensmitteln und anderen Produkten. Besonderen Wert legt der Markt dabei auf regionale Produkte. Ergänzt wird das Angebot durch die Metzgerei Vinzenzmurr und die Bäckerei „Der Wiesender“. In den nächsten Tagen wird das Dienstleistungsangebot im Business Campus mit einem Friseur und einer DHL-Paketstation weiter ausgebaut. Infrastrukturbausteine wie eine Kindertagesstätte, ein voll vermietetes Ärztehaus oder das Betriebsrestaurant Freiraum bieten den Beschäftigten der ansässigen Unternehmen schon jetzt ein attraktives Arbeits- und Serviceumfeld.

Berlin: QUEST veräußert Mixed-Use-Immobilie in der Müllerstraße

In Berlin Mitte hat die Investment- und Projektentwicklungsgesellschaft QUEST Investment Partners die Mischnutzungs-Immobilie „Echt Wedding“ in der Müllerstraße im Rahmen eines Share Deals an einen privaten Investor veräußert. Im Frühjahr 2020 hatte QUEST das über 7.000 qm Mietfläche umfassende und um 1900 erbaute Objekt erworben. Die sechsgeschossige Liegenschaft ziert eine repräsentative Fassade aus Rotklinker und weiß abgesetzten Erkern und Balkonen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Modehandel wird noch bis in den Sommer Lieferprobleme haben

Der deutsche Einzelhandel erwartet Lieferprobleme bis weit in den Sommer hinein. Im Schnitt rechnet die Branche für die kommenden zehn Monate mit Engpässen, wie das Münchner Ifo-Institut unlängst mitteilte. Die Produktauswahl werde zu Weihnachten und lange danach eingeschränkt sein. Die Lieferprobleme werden sich laut Ifo auch in den Preisen im Weihnachtsgeschäft niederschlagen. Ein Großteil der Unternehmen hat demnach Preiserhöhungen angekündigt. Am pessimistischsten sind die Fahrradhändler, die noch bis in das übernächste Jahr mit Nachschubproblemen rechnen. Der Modehandel geht im Durchschnitt von noch gut einem halben Jahr an Lieferschwierigkeiten aus. Hier meldeten rund 40 Prozent der Befragten, dass sie mit Problemen in der Lieferkette kämpfen.

Kein Griff ins Klo - neue High-Tech-Toiletten aus Japan

Wasser ist das kostbarste Gut dieser Erde. In westlichen Ländern wird jedoch bislang deutlich mehr im Alltag verbraucht, als es nötig wäre. Allein bei einem Toilettenspülgang werden sechs bis vierzehn Liter trinkbares Wasser in die Kanalisation abgegeben. Um die unnötige Wasserverschwendung zu verhindern, kann jeder mit einem früheren Loslassen der Spültasten bereits um die drei bis fünf Liter Wasser einsparen. Doch es gibt bereits einige gute Nachhaltigkeitskonzepte, die noch weiter gehen und sich speziell auf ein verbessertes Spülverhalten in sanitären Anlagen konzentrieren. Eines der bisher nachhaltigsten Toiletten-Konzepte kommt dabei aus Japan. Seit 1980 wird dort an sogenannten "Washlets" getüftelt. Das waren zunächst Toiletten, die eine Warmwasserspülung integriert hatten – also Toilette und Bidet in einem sind. Diese Toiletten wurden in den letzten Jahren weiterentwickelt. Nun gibt es Modelle, bei denen im Toilettenspülkasten ein Waschbecken integriert ist. Damit wird das Wasser aus dem Waschbecken zunächst zum Händewaschen und dann als Spülwasser für die Toilette genutzt.

Automatische Bestellannahme: IBM übernimmt McDonalds Tech-Labore

McDonalds verkauft seine Innovations- und Spracherkennungs-Tech-Schmiede an den Entwicklungspartner IBM. Die weltweit hocherfolgreiche Restaurantkette hatte McD Tech Labs nach der Übernahme des Voice-Anbieters Aprete gegründet und erste Restaurants mit der inhouse-Lösung ausgestattet. Auch in absehbarer Zukunft wird der Großteil der Bestellungen noch über Digital Signage Touchscreens im Restaurant erfolgen oder im DriveThru von Mitarbeitern aufgenommen. Perspektiv glaubt McDonalds aber an die automatische Bestellannahme (AOT). Dazu hatte das Unternehmen das Startup Aprete übernommen und ein dediziertes TechLab gegründet. Erst Pilotversuche in zehn Restaurants in Chicago zeigen, dass die Technologie grundsätzlich funktioniert. Acht von zehn Bestellungen nimmt AOT fehlerfrei ohne Einwirkung von Mitarbeitern auf. Aber bis zu einem großen Rollout der Technologie wird es noch einige Jahre dauern. IBM wird mit der Übernahme von McD Tech Labs die Entwicklung und den Einsatz der automatischen Bestellannahme (AOT) weiter beschleunigen. 

Penny und REWE: Innovation im Pflanzenlager durch Kollege Roboter

Die REWE Group setzt auf Automatisierung im Pflanzenlager für REWE und PENNY: Zwei Roboter verpacken voll-automatisiert Pflanzen in Kartons. Hintergrund: Mehr als eine Million der braunen Pappverpackungen wandern jährlich mit Pflanzen befüllt von Bottrop aus in die PENNY- und REWE-Märkte. Bis Anfang des Jahres mussten die Kartons per Hand aufgestellt und befüllt werden. So konnte es nicht weitergehen. Schon vor mehr als drei Jahren haben sich die Unternehmen mit dem Thema „Automatisierung“ beschäftigt, um zu sehen, was es auf dem Markt so gibt. Doch warum klein denken, wenn es noch besser geht? Zur Entlastung der Belegschaft sowie zur schnelleren Befüllung, wurde nun eine speziell für das Pflanzenlager entwickelte Allround-Maschine eingekauft. Die Kartons werden automatisch aufgerichtet, verklebt und befördert. Dann greifen die beiden Roboter innerhalb von 60 Minuten 2.400 Pflanzentrays und befüllen damit 1.200 Kartons, die anschließend auf ihrer restlichen Reise in der Packlinie ebenso automatisch geschlossen, verbandelt und etikettiert werden.

US-Umfrage: Junge Leute nicht wirklich begeistert von Restaurant-Robotern

Es scheint, dass die viel zitierte Nachfrage nach Technologie unter den Gen Z-Konsumenten übertrieben sein könnte, da die Gen Z vielleicht nicht so technikbesessen ist, wie viele geglaubt haben. Bei einer US-Umfrage der Technomic Ignite Consumer Section von Technomic, ob der Einsatz von Robotern in Restaurants attraktiv sei, fanden mehr Gen Z-Konsumenten die Idee unattraktiv als attraktiv. Tatsächlich hat die Attraktivität von Robotern im Restaurantbetrieb im Laufe der Zeit abgenommen. Im Vergleich zu einer Technomic-Studie aus dem Jahr 2019 bezeichnen weniger Gen Z-Konsumenten den Einsatz von Robotern für die Annahme von Bestellungen und die Lieferung von Speisen als attraktiv oder sehr attraktiv. Die festgestellten Veränderungen sind signifikant, wobei die beiden höchsten Werte um 10 Prozentpunkte für die Attraktivität von "per Roboter nach Hause geliefertem Essen" zurückgingen, zum Beispiel. Die Generation Z sehnt sich offenbar nach einer echten menschlichen Beziehung. Und vielleicht können sie sich in die Notlage der Restaurantangestellten hineinversetzen, deren Arbeitsmöglichkeiten durch die Technologie verloren gehen könnten.

Neue Art des Autoverkaufs im Münchener Pop-Up-Store

In München hat Lynk & Co, ein Joint Venture des chinesischen Mobilitätsanbieters Geely mit Volvo, einen Pop-Up-Store für Fans von Carsharing eröffnet. In Kooperation mit dem schwedischen Architekturstudio „New Order Arkitektur“ hat das Unternehmen einen temporären Touchpoint in der Altstadt kreiert. Zwischen Viktualienmarkt und Marienplatz verleihen 3D-gedruckte Stühle und auffallende Neon-Elemente dem Club seinen unverkennbaren Lynk & Co-Charakter im industriellen Stil. Mit einladenden Loungebereichen, einem Café, Verkaufsflächen und Veranstaltungsräumen kreiert Lynk & Co ein Community-orientiertes Umfeld. Im Münchener Club werden Besucher einen Blick auf das Fahrzeugmodell 01 werfen und Probefahrten unternehmen können.

Otto jetzt mit eigener Live-Shopping-Show

Onlinehändler Otto geht neue Wege im Mobile Video Commerce: Mit einer eigenen Live-Shopping-Show erprobt das Hamburger Unternehmen ab jetzt, wie der vor allem in Asien beliebte Trend bei deutschen Verbrauchern ankommt. Live-Shopping ist längst auch ins Internetzeitalter und aufs Smartphone übertragen worden und hat sich zu einem großen Geschäft entwickelt. Das Marktforschungsinstitut Coresight Research prognostiziert dem digitalen Verkaufskanal in der Volksrepublik für das Jahr 2021 einen Gesamtumsatz von 300 Milliarden Dollar.

Innovation in Ostfriesland: Bünting ermöglicht autonomes Einkaufen im Supermarkt

Die Firma Bünting, ein bekanntes ostfriesisches Handelsunternehmen, hat innovative Ideen in die Tat umgesetzt: Im Kleinflächenkonzept Combi City in Emden kann die Kundschaft zu bestimmten Uhrzeiten autonom einzukaufen. Tagsüber herrscht regulärer Betrieb im neuen Store, außerhalb der Öffnungszeiten kann auf der 500 qm großen Verkaufsfläche zwischen 18 und 23 Uhr sowie von 6 bis 8 Uhr im Self-Service-Betrieb eingekauft werden. Zugang erhalten die Menschen in diesen Zeiträumen über ihre Bankkarte oder die Kundenkarte „Moin Card“ – entweder als physische Karte oder als App. Informationen zur Orientierung und Beratung sind in der App und dem Menü der Self-Checkout-Terminals hinterlegt oder über großflächige Digital-Signage-Monitore im Verkaufsraum abrufbar, die zudem über die Waren und aktuelle Angebote informieren. Gewünschte Produkte werden dem Regal entnommen, in den Einkaufwagen gelegt, am Ende an den Self-Checkout-Terminals gescannt und anschließend bezahlt.

Neue Visonen, Erkenntnisse und Empfehlungen: Klimaprobleme der Modebranche

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen hat neue Visionen, Erkenntnisse und Empfehlungen dazu vorgelegt, wie wichtig Kommunikationsänderungen für die Modebranche sind, um sich an den wissenschaftlich fundierten Zielen des Pariser Abkommens zu orientieren. Die Aussage spiegelt sich in der erneuerten Charta der Modebranche für den Klimaschutz wider, die eine Verpflichtung enthält, die Kommunikation von Branche und Verbrauchenden an den entsprechenden Zielen zu messen. Der Bericht wurde im Rahmen der UN-Klimakonferenz als Teil der Global Climate Action-Veranstaltung „Fashion Industry Race to Zero“ während der laufenden UN-Klimakonferenz (COP26) vorgestellt. Ein zentraler Punkt der Konferenz war, dass der Kommunikationswandel der entscheidende Faktor dafür sei, wie die Mode auf das Klima reagiere und zu den Zielen des Pariser Abkommens beitragen könne. Eine Beratung von UNEP führte zu den erneuerten Zielen der Fashion Charter, an der sich über 160 Organisationen aus der gesamten Wertschöpfungskette beteiligten. Mit diesen neuen Verpflichtungen wird das Potenzial der Modebranche anerkannt, Nachhaltigkeit durch Kommunikation in einer Weise zum Leben zu erwecken, die bisher nicht in Betracht gezogen wurde.

Berlin: Abermals Feuer in Kaufhaus am Alexanderplatz

Gut eine Woche nach einem Feuer in einem Kaufhaus am Berliner Alexanderplatz hat es dort erneut gebrannt. Wie die Feuerwehr aktuell mitteilte, wurde das Gebäude evakuiert. Im Keller des Kaufhof-Warenhauses habe ein halber Kubikmeter Textilien gebrannt, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Menschen seien nicht verletzt worden. Das Feuer sei durch die Sprinkleranlage gelöscht worden. Kriminalpolizisten untersuchten im Anschluss vor Ort, wie es zu dem Brand gekommen sein könnte, so ein Sprecher der Polizei. Anders als bei einem Feuer am 30. Oktober brach das Feuer diesmal nach den Angaben nicht in einem Verkaufsraum aus. Vor gut einer Woche waren drei Menschen verletzt worden, als es im vierten Stock des Warenhauses brannte. Die Polizei hatte damals einen 26-Jährigen festgenommen.

Möbelkonzern Ikea lädt wieder zum "Buyback Friday" ein

Der schwedische Einrichtungskonzern Ikea will seinen eigenen Beitrag zu weniger Konsum leisten und bietet erneut einen „Buyback Friday“ an, an dem die Kundschaft gebrauchte Ikea-Möbel an den Möbelriesen verkaufen kann, die dieser dann in den Fundgruben und Circular Hubs der Filialen anbietet. Die Schweden hatten im letzten Jahr zum ersten Mal im Rahmen des Black Friday zum „Buyback Friday“ und damit zum bedachteren Konsum eingeladen. Im Rahmen des „Zweite Chance“-Service, der 2019 flächendeckend und ganzjährig in allen 54 deutschen Ikea-Einrichtungshäusern eingeführt wurde, bietet der Möbelanbieter seiner Kundschaft in diesem Jahr einen zusätzlichen Anreiz zur Möbelrückgabe: Er erhöht während des Aktionszeitraums vom 20. November bis 5. Dezember den regulären Rückkaufpreis um jeweils 20 Prozent.

Online-Modehändler About You rutscht tiefer in rote Zahlen

Der Online-Modehändler About You ist wegen Umbaukosten und Aufwendungen für Aktienvergütungen von Mitarbeitern tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust sei im bis Ende August gelaufenen zweiten Quartal des Geschäftsjahres auf 35 Millionen Euro geklettert, teilte das Unternehmen unlängst mit.

Non-Food-Discounter Action eröffnet zwei weitere Filialen

Am 13. November eröffnet Action, einer der schnellstwachsenden Non-Food-Discounter Europas, in Andernach und Ingolstadt zwei weitere Filialen. Auf einer Verkaufsfläche von jeweils ca. 900 Quadratmetern findet man über 6.000 Produkte in insgesamt 14 Produktkategorien wie Sport, Haushalt, Körperpflege, Do-it-Yourself, Deko oder Spielzeug & Unterhaltung. Action betreibt in den Niederlanden, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Polen, Italien und in der Tschechischen Republik mehr als 1.800 Filialen.

Schwitzke & Partner realisierten neuen Manufactum-Store im Alstertal-Einkaufszentrum

Ein neuer Manufactum-Standort feierte jetzt im Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg Eröffnung. Zum wiederholten Mal setzt das Handelsunternehmen in Sachen Flächengestaltung dabei auf das Architekten-Team von Schwitzke & Partner, das die Manufactum-Philosophie als einzigartiges Designkonzept reinterpretiert hat. Insgesamt umfasst das neue Warenhaus 360 qm Verkaufsfläche und markiert den sechsten Store, den die Designer aus Düsseldorf für Manufactum umgesetzt haben. Schwitzke & Partner arbeiten bereits seit 2016 als Architekten mit Manufactum zusammen. Inzwischen haben sie gemeinsam zahlreiche Warenhäuser im neuen Design realisiert. Dabei machen individuelle Standortfaktoren jede Filiale zu einem Unikat.

Modernstes Edeka-Center Nordsachsens feierte Spatenstich in Eilenburg

Es wird ein Markt der Superlative, für den sich die Offiziellen in der Ziegelstraße in Eilenburg zum festlichen „Spatenstich“ trafen. Am Standort unweit der Mulde, zwischen Eilenburgs Zentrum und Eilenburg-Ost, entsteht das bisher modernste E center Nordsachsens mit einem Investitionsvolumen von rund zwölf Millionen Euro. Geplanter Eröffnungstermin ist das dritte Quartal 2022. Als Lebensmittel-Vollsortimenter bietet das neue E center ein umfangreiches Frischesortiment, das zudem mit vielen Bioartikeln auch die aktuellen Trends zu gesunder Ernährung aufgreift. Außerdem wird der Markt über einen großzügigen Drogerie-Bereich verfügen.

P&P Gruppe veräußert Wohn- und Geschäftshaus in Frankfurt-Niederrad

Die P&P Group hat das bisher im Eigenbestand befindliche Wohn- und Geschäftshaus Melibocusstraße 52-52a in Frankfurt Niederrad erfolgreich an einen institutionellen Investor aus Berlin veräußert. Die Bestandsimmobilie verfügt über eine Wohnfläche von ca. 1000 qm sowie rund 1000 qm Gewerbefläche, die langfristig an einen Lebensmitteleinzelhändler vermietet ist. Das Objekt wurde im vergangenen Jahr durch umfangreiche technische Maßnahmen und aktives Asset Management zu einem Core-Objekt hin entwickelt. Auf Verkäuferseite wurde die Transaktion durch CBRE aus Frankfurt und rechtlich von CMS Hasche Sigle aus München beraten.

Garbe hat mit Dirk Heidkämper weiteres Geschäftsführungsmitglied

Seit Monatsbeginn verstärkt Dirk Heidkämper (59) mit seiner Expertise aus der Banken- und Immobilienbranche als drittes Mitglied die Geschäftsführung der Garbe Immobilien-Projekte GmbH. Neben Fabian von Köppen (Akquisition und Projektentwicklung) und Tobias Hertwig (Baumanagement) wird er zukünftig den Themenbereich „Finanzen / Projektfinanzierung“ verantworten und von dem Standort in Hamburg aus agieren. Die Garbe Immobilien-Projekte GmbH mit Sitz in Hamburg entwickelt, baut und vermarktet hochwertige Wohn- und Büroflächen in Deutschland.

Niedersachsen: Back-Boutique eröffnet in Braunschweiger Innenstadt

La Maison du Pain eröffnet eine weitere Boutique in der Braunschweiger Innenstadt. Ab am 11. November werden ganztägig feinste Backwaren nach französischer Art angeboten. Der neue Standort wird als Franchise betrieben und setzt einen besonderen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Es ist das erste La Maison du Pain, dass die Konzeptvariante „Petite“ in einer frequentierten Lage im veränderten Look erstrahlt. Das neue Ladenlokal sowie alle künftigen „La Maisons“ zeigen sich mit neuem Konzept und betont urbanen Interieur, gepaart mit südfranzösischem, kosmopolitischem Ambiente. Mit dem modernen und klaren Konzept stellt die Living-Bakery-Gastrokette die Weichen für die deutschlandweite Expansion. Bereits für Anfang 2022 sind weitere Eröffnungen im Bundesgebiet geplant.

Redevco gelingt Vollvermietung für einstiges SinnLeffers-Haus in Bielefeld

Die Redevco Services Deutschland GmbH hat das ehemals als „Sinn-Leffers-Haus“ bekannte Objekt in Bielefeld in den vergangenen Jahren in ein Mixed-Use- und Multi-Tenant-Asset weiterentwickelt. Dazu wurde die Immobilie in der Bahnhofstraße innen und außen umfassend modernisiert; der angeschlossene Gebäudeteil in der Arndtstraße wurde abgerissen und neu errichtet. Die Flächen vom Basement bis in die zweite Etage sind an den Modefilialisten NEW YORKER, das Aktionskaufhaus WOOLWORTH, den Sportartikelanbieter DECATHLON, die Drogeriemarktkette MÜLLER, die Fitnesskette EASYFITNESS sowie den Systemgastronomen HANS IM GLÜCK vermietet. Die letzte verbliebene Fläche von rund 1.300 qm im 3. Obergeschoss der nunmehr voll vermieteten Immobilie hat sich die IU INTERNATIONALE HOCH¬SCHULE gesichert.

FCR Immobilien auch im dritten Quartal mit erfreulichen Zahlen

Die FCR Immobilien AG hat im 3. Quartal nahtlos an die sehr erfolgreiche Geschäftsentwicklung der vergangenen Quartale anschließen können. So stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBITDA, nach IFRS-Zahlen auf 14,8 Millionen Euro in den ersten 9 Monaten 2021, nach 12,5 Millionen im Vorjahreszeitraum. Damit konnte die FCR beim EBITDA das starke Gesamtjahresergebnis des Vorjahres 2020 bereits nach 9 Monaten erzielen. Das EBIT verbesserte sich auf 14,4 nach 12,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das nach den ersten 3 Quartalen erzielte EBT beträgt 9,1 nach zuvor 6,7 Millionen. Sehr erfreulich entwickelte sich auch weiter das operative Ergebnis aus der reinen Immobilienbewirtschaftung. So lag der FFO nach 9 Monaten bei 5,5 Milliionen (Vorjahr: 4,6 Mio.) und damit bereits 10 % über dem Gesamtwert des Vorjahres mit 5,0 Millionen Euro.

WebTalk: Ideen für einen "Neustart" am Beispiel Hanau

Als die kleineste Großstadt Hessen zeichnet Hanau das Porträt einer aufstrebenden und selbstbewussten Stadt neu. Damit Einkauf und Begegnung, persönliche Beratung und gemeinsames Erleben weiterhin in Hanaus Innenstadt erhalten bleiben, wird hier auf kreative Pioniere gesetzt, um am „Puls der Zeit“ zu bleiben. Bereits während des Lockdowns wurde hier getüftelt, geplant und umgesetzt. Genau wie die Stadt Hanau beschäftigen sich derzeit zahlreiche Städte und Gemeinden mit dem „Neustart“ der Innenstädte. In dem Best-Practice-WebTalk am Dienstag, 9. November, um 10 Uhr gibt deswegen Martin Bieberle, Geschäftsführer der Hanau Marketing GmbH und Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen & Umwelt der Stadt Hanau, in einem Impulsvortrag einen Einblick in die unter dem Namen „Hanau-aufLADEN“ bereits umgesetzten Maßnahmen zur Unterstützung von Handel, Gastronomie und Veranstaltungen und eine Aussicht darüber, was noch alles geplant ist.

Kostenlose Einführung in Socialtecture für Kommunen

Wie lassen sich gesund wachsende Stadträume und Gebäude entwickeln, die sich über einen langen Zeitraum für unterschiedlichste Benutzungen eignen? Wie können wir neu denken und uns bewusst Haltungen und Denkweisen aneignen, die zukunftsfähige Lösungen hervorbringen? Antworten auf diese Fragen finden wir gemeinsam mit Socialtecture – einer neuen Disziplin, die Leben (-social) und gebaute Hülle (-tecture) zusammenbringt. Mitglieder des JES-Teams und weitere Referenten geben bei der kostenlose "Einführung in Socialtecture für Kommunen" am Montag, 22. November, von 09 bis 12 Uhr Impulse und die Teilnehmer arbeiten intensiv in kleinen Gruppen an Themen aus der Praxis der Städte und Gemeinden.

Visualisierung der "Neuen Mitte Köln"

Mit dem Stadtentwicklungskonzept "Neue Mitte Köln" soll die Innenstadt Domstadt kulturell belebt und dadurch attraktiver werden. Der Ansatz folgt dem Beispiel von Städten wie Wien, Kopenhagen oder Barcelona.Die Vision von Architekt Paul Böhm und dem Verein „Neue Mitte Köln“hat nun die Tageszeitung Kölner Stadtanzeiger anschaulich für ihre Leser aufbereitet. Entstanden ist eine 3D-Visualisierung im Video und eine Augmented-Reality-Umsetzung.

Düsseldorf: Mehr Platz für Radfahrer im Stadtteil Bilk

Radfahrende und Fußgänger in Düssselorf werden in Zukunft am Bilker Bahnhof und am Ludwig-Hammers-Platz deutlich mehr Platz haben. Dort haben umfangreiche Bauarbeiten begonnen. Kosten: ca. 1,8 Millionen Euro. Das Projekt wird mit EU-Geldern gefördert. Der Umbau sorgt dafür, dass die schon bestehenden Radwege auf der Friedrich- und der Aachener Straße über den Ludwig-Hammers-Platz zusammengeführt werden. So entsteht ein fast drei Kilometer langer und durchgehender Radweg aus dem Süden der Stadt in die Innenstadt. Wenn alles fertig ist, soll die Brunnenstraße in Richtung Süden für den Radverkehr freigegeben werden. Auch das neue Radparkhaus vor den Arcaden soll durch den Umbau besser angebunden werden. Während der Bauarbeiten kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Die linke Fahrspur auf der Friedrichstraße Richtung Süden entfällt an der Baustelle.

"Recklinghausen leuchtet" - Innenstadt so voll wie schon lange nicht mehr

Die seit Jahren beliebte Reihe  "Recklinghausen leuchtet" ist am Wochenende zu Ende gegangen. Das Lichtspektakel war laut der Veranstalter ein großer Erfolg - trotz Corona. Die Innenstadt war an vielen Abenden so voll wie lange nicht mehr. 150 Gebäude und Objekte wurden in diesem Jahr angestrahlt. Eine Abschlussveranstaltung wie sonst üblich gab es coronabedingt nicht. Die Veranstalter hoffen, dass das Event im nächsten Jahr wieder ohne Einschränkungen stattfinden kann.

Frankfurt: Zentrale Stadtbücherei soll auf die "Zeil" ziehen

Ein ziemlich spannendes Projekt hat das Frankfurter Römer-Bündnis weit hinten im Koalitionsvertrag versteckt: „Die zentrale Stadtbücherei erhält ein neues Gebäude auf der Zeil“, heißt es dort. Getreu dem internationalen Trend, Stadtbüchereien zu vielfältig nutzbaren Treffpunkten und Kulturzentren auszubauen, soll auch in Frankfurt ein „dritter Ort“ entstehen, an dem man frei von Konsumzwängen gerne und kreativ seine Zeit verbringt. Es soll einen „Maker Space“ geben, also eine Art große, gut ausgestattete Werkstatt, in der gemeinsame Projekte entstehen können. Geplant ist auch eine „Bibliothek der Dinge“, in der man außer Büchern und Medien auch andere Gegenstände wie Werkzeuge oder Sportgeräte ausleihen kann. Wie genau das Gebäude gestaltet wird und welche Angebote es geben wird, soll mit der Stadtgesellschaft diskutiert und entwickelt werden. Auf jeden Fall könnte die Bibliotkel zur weiteren Belebung der Fußgängerzone beitragen.

Düsseldorf: Schadowstraße wird für Fahrradfahrer deutlich attraktiver

Die Düsseldorfer Schadowstraße soll nach dem Rückbau der Straßenbahngleise zu einer Fußgängerzone mit einem zentralen, gut vier Meter breiten Fahrstreifen ausgebaut werden „Dieser Fahrstreifen darf grundsätzlich in beiden Richtungen vom Radverkehr genutzt werden. Er bildet damit einen weiteren Lückenschluss im Radverkehrskonzept Altstadt/Innenstadt“, erläutert Jochen Kral, Beigeordneter für Mobilität. Er weist darauf hin, dass die Spur zu bestimmten Zeiten auch für den Verkehr freigeben ist und Fußgänger die Schadowstraße auf der gesamten Strecke queren können. Der Mobilitätsdezernent bittet deshalb alle Verkehrsteilnehmenden um gegenseitige Rücksichtnahme.

Neue Geschäfte in der Mettmanner City durch NRW-Förderung

Die Belebung der Mettmanner City bleibt ein Dauerthema. Gute Nachricht: Aus dem Fördertopf des Landes erhält die Kreisstadt für den Zeitraum 2021 bis 2023 insgesamt 123.000 Euro. Mit dem Geld kann Mettmann leerstehende Ladenlokale selbst anmieten, sie weiter vermieten und somit Perspektiven für eine Nachnutzung von Leerständen entwickeln. Die Landesförderung wird von der Stadt als Mietminderung an die Nutzer leerstehender Ladenlokale weitergegeben.

Chemnitz: Freiluft-Eisbahn soll Anfang 2022 zur Innenstadt-Belebung beitragen

Die Chemnitzer Innenstadt bekommt Anfang 2022 eine eigene Freiluft-Eisbahn zum Schlittschuhlaufen. Es soll erst der Anfang eines großen Projekts zur Belebung der City sein. Bei der Anlage, die vom 4. bis 27. Februar auf dem Neumarkt stehen wird, handelt es sich um eine 450 qmgroße Kunststoff-Eisbahn. "Das entspricht einem Viertel Eishockeyfeld", sagt Sven Köhler (54) vom Anbieter "Glice". Der Aufbau der Bahn wird von der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft CSg finanziert. Zu den genauen Kosten wollte sich Vorstand Ringo Lottig (55) nicht äußern. Neben der Eisbahn soll es Getränke- und Speisestände sowie ein Rahmenprogramm geben.

München: ZIMA will im Jugendstilpark von Haar neues Stadtquartier bauen

Im Jugendstilpark in Haar bei München will die Zima Holding ein neues Stadtquartier mit Wohn- und Gewerbeflächen realisieren. Das Projekt soll auf einem 12.000 qm großen Grundstück an der Annelies-Kupper-Allee entstehen. Angedacht ist ein aus drei Baukörpern bestehendes Ensemble mit 89 Wohnungen und ca. 3.600 qm Büro- und Geschäftsfläche.

Sachsen-Anhalt: easyApotheke eröffnete in Magdeburg neue Filiale

In der Lübecker Straße in Magdeburg hat eine weitere easyApotheke ihre Pforten eröffnet. Die  280 Quadratmeter große Filiale ist für Apotheker Winfried Rüter bereits die dritte eigene Apotheke. Der 47-Jährige hat sich vor fünf Jahren mit der Kaiser Otto Apotheke selbstständig gemacht. 2019 übernahm er die Orchideen-Apotheke und Ende 2020 erfolgte die Eröffnung der easyApotheke Lübecker Straße.

Trei und Patron gründen Joint Venture für weitere Fachmarkt-Parks in Polen

Patron Capital Partners (Patron), ein europaweit tätiger institutioneller Immobilieninvestor, und die Trei Real Estate, internationaler Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, schließen ein Joint Venture mit dem Ziel, Fachmarktzentren in Polen unter der Marke Vendo Park zu entwickeln und zu halten. Patron beteiligt sich mit 75 Prozent an der neuen Kooperation, die Trei mit 25 Prozent.

Bayern: Catella kauft Augsburger Fachmarktzentrum für eigenen Fonds

Die Catella Real Estate AG hat für ihren offenen Immobilien-Spezial-Fonds „IWS II – Wirtschaftsregion Süddeutschland“ ein Fachmarktzentrum in Augsburg-Oberhausen erworben. Durch den Ankauf der 13. Liegenschaft steigt das Immobilienvermögen des Anfang 2016 aufgelegten Spezial-AIF auf rund 314 Millionen Euro. Das Fachmarktzentrum besteht aus zwei Gebäuden, Außenparkplätzen sowie einer zentralen Tiefgarage mit einer Gesamtmietfläche von rund 7.200 qm sowie 314 PKW-Stellplätzen. Der ausgewogene Mietermix aus Lebensmittel- und Non-Food-Discountern, Drogerie, Tiernahrung, Apotheke, Arztpraxis und Büro erwirtschaftet einen risikodiversifizierten langfristigen Cash-Flow. Verkäuferin des Objekts ist ein offener Spezial-AIF, welcher durch die ILG Gruppe aus München beraten und mit der IntReal Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH Hamburg als externe Service-KVG aufgelegt wurde.

Hessen: Prius Capital GmbH erwirbt Wohn- und Geschäftshaus in Offenbach

Die Prius Capital GmbH aus Neu-Isenburg hat in innerstädtischer Lage von Offenbach am Main ein ca. 2.400 qm großes Grundstück mit Wohn- und Gewerbeflächen erworben. Verkäufer ist eine private Eigentümergemeinschaft. Die Immobilie in der Wilhelmstraße verfügt über Wohnungen und Gewerbeeinheiten mit insgesamt ca. 1.060 qm Wohn- /Nutzfläche sowie 41 Stellplätzen. Geplant ist die Mietvertragsoptimierung und Projektentwicklung eines Teilgrundstücks durch aktives Assetmanagement.

Thüringen: Treuenburg Group erwirbt Geschäftshaus in Erfurt

Die Treuenburg Group hat ein Geschäftshaus in Erfurt mit 2.572 qm Mietfläche angekauft. Mit dem Erwerb des Geschäftshauses in der Thälmannstraße wächst das Portfolio um eine prägnante Immobilie im Herzen der Thüringer Landeshauptstadt. Das Objekt liegt fußläufig nahe des Erfurter Hauptbahnhofs ebenso wie an einer der zentralen Verkehrsadern angrenzend an die Innenstadt. Versorgungs- und Verwaltungsinfrastruktur sind im nahen Umfeld gelegen. Mehrere starke und langfristige Ankermieter sind im Objekt ansässig. Dazu zählen ein Netto Markt, ein Fitnessstudio sowie Arztpraxen. Aufzug und Parkmöglichkeiten sind entsprechend vorhanden.

Asset-Manager Consent kauft Fachmarktportfolio für Versicherung

Der auf großflächige Fachmarktimmobilien spezialisierte Asset-Manager und Bestandshalter Consent Retail Investment, Grünwald, hat im Auftrag einer deutschen Versicherung ein in Bayern liegendes Fachmarktportfolio an den Standorten Fürstenfeldbruck, Augsburg-Haunstetten und Bischofswiesen (Landkreis Berchtesgaden) erworben. Das Portfolio verfügt über rund 21.000 qm Mietfläche. Ankermieter ist jeweils Edeka, mit einem Verbrauchermarkt. Weitere Mieter sind u.a. dm Drogerie, Rossmann, Intersport, Takko und Tedi. Alle Center befinden sich an verkehrsgünstig gelegenen Standorten und erfüllen die typischen Nahversorgungskriterien. Verkäufer sind unterschiedliche Gesellschaften der Edeka Südbayern, Gaimersheim. Das Portfolio wird in ein Spezialvehikel der HIH Invest Real Estate KVG eingebracht. Consent wird das Investment langfristig als Asset-Manager begleiten und in den kommenden Jahren durch weitere Ankäufe ergänzen.

Hessen: Cube erwirbt Ex-Felina-Areal in Mannheim für neues Mixed-Use-Quartier

Der Projektentwickler Cube Real Estate hat die rund 8.500 qm große Liegenschaft der ehemaligen Felina-Werke in Mannheim von einem Kreis privater Investoren angekauft. Das Areal entlang der Lange Rötterstraße, Pozzi-, Holzbauer- und Melchiorstraße war der ehemalige Produktions- und Verwaltungsstandort des Textilunternehmens Felina. Cube Real Estate plant innerhalb der nächsten vier bis fünf Jahre die Umnutzung in ein urbanes Stadtquartier mit Wohn- und Gewerbenutzung. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

DEFAMA mit guter Geschäftsbilanz nach drei Quartalen

In den ersten neun Monaten des Jahres erzielte die Deutsche Fachmarkt AG bei einem Umsatz von 12,7 (Vj. 10,3) Millionen Euro ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 10,7 (6,5) Millionen Euro. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 5,5 (2,5) Millionen erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 4,3 (1,8) Millionen. Dies entspricht einem Gewinn von 0,97 (0,42) Euro je Aktie. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 5,2 (4,2) Millionen, das sind 1,18 (0,96) Euro je Aktie – ein Plus von 24% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu berücksichtigen ist, dass im Juni wie angekündigt durch den Verkauf des REWE City Center Bleicherode ein außerordentlicher Gewinn von 2,6 Millionen vor Steuern realisiert wurde. Ohne den Verkauf lag das Ergebnis vor Steuern in den ersten neun Monaten bei 2,9 Millionen und das Nettoergebnis bei 2,1 Millionen bzw. 0,47 Euro je Aktie.

Alnatura eröffnete zwei neue Märkte in Eschborn und Singen

Seit gestern kann man auch in Eschborn und Singen im Alnatura Super Natur Markt einkaufen. Insgesamt entstehen dadurch 29 neue Arbeitsplätze. Die Ladengröße liegt bei jeweils rund 700 qm.  Die Kundinnen und Kunden können aus einem umfangreichen Bio-Vollsortiment mit über 6.000 Artikeln auswählen, darunter viele Produkte aus der Region. 

Abercrombie & Fitch wird Ende des Monats neuer Mieter der Mall of Berlin

Das US-amerikanische Modelabel Abercrombie & Fitch eröffnet Ende November 2021 einen ca. 450 qm großen Store im Erdgeschoss der Mall of Berlin in Berlin-Mitte. Das Label eröffnet erstmals eine Filiale in Berlin und ist somit sechsmal deutschlandweit vertreten. „Wir freuen uns sehr, die Weltmarke Abercrombie & Fitch als neuen Mieter für die Mall of Berlin gewonnen zu haben. Gerade in Zeiten während der Corona-Pandemie ist die Neuvermietung an Abercrombie & Fitch für uns und die Mall of Berlin ein starkes und bedeutungsvolles Zeichen“, sagt Harald Gerome Huth, Inhaber und Geschäftsführer der HGHI Holding GmbH. Mit über 300 Shops, einem der größten Food-Courts Deutschlands sowie einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm lockt die Mall of Berlin jedes Jahr rund 22 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland an.

Hessen: Frankfurter Highstreet-Projekt in der Goethestraße ist vollvermietet

Sechs Monate nach dem Erwerb der Frankfurter Liegenschaft Goethestraße 2 melden der Investor Medcap Real Estate und Operating Partner LUWIN Real Estate die Unterzeichnung langfristiger Mietverträge mit der Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne (Teil des Luxusgüterkonzerns Richemont) und der internationalen Schmuckmarke Pomellato (Teil des Luxusgüterkonzerns Kering). Im Vorfeld hatte sich bereits der langjähre Bestandsmieter Salvatore Ferragamo, ein Luxusfashionlabel aus Florenz, für einen langfristigen Verbleib im Objekt entschieden. Die Retailflächen des Gebäudes in der Goethestraße sind damit vollvermietet. Rund 900 qm Bürofläche auf fünf Etagen befinden sich in der Vermarktung. Das Richtfest wurde am 19. Oktober gefeiert. Die vollständige Fertigstellung ist bis Ende des Jahres geplant, dann wird die Goethestraße 2 über rund 1.600 qm vermietbare Einzelhandels- und Bürofläche verfügen.

WebTalk zum IHK-Handelstag NRW

Der IHK-Handelstag NRW ist zur jährlichen Tradition und zum etablierten Event für den Handel sowie Politik und Verwaltung geworden. Um den Austausch mit der Landespolitik und wichtigen Akteuren der Stadt- und Handelsentwicklung trotz er nach wie vor kritischen Pandemielage aufrecht zu halten, lädt IHK NRW zum zweiten digitalen IHK-Handelstalk ein. Im Fokus steht das Thema Nachhaltigkeit und die Frage, wie unsere pandemiegeplagten Innenstädte und Stadtteilzentren in der Post-Corona-Zeit zukunftsfähig und insbesondere auch nachhaltiger aufgestellt werden können; dass das notwendig ist, wird von der Gesellschaft und der Politik vorausgesetzt. Dabei stellt sich die Frage, ob sich verstärktes ökologisches Bewusstsein und wirtschaftliche Interessen entgegenstehen oder ob sich sinnvolle Symbiosen ergeben können. Am Dienstag, 9. November, von 16 bis 18 Uhr, können Interessierte das unter anderem mit Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, diskutieren. Zu den weiteren Talkgästen zählen unter anderem kommunale Spitzenvertreter, Architekten, Logistikunternehmer und Einzelhandelsexperten. Auch Stadtretter-Initiatorin Ariane Breuer zählt zu den Gästen.

Workshop zum Bestseller: „Digitale Revolution“

Der Erfolg des Bestsellers „Digitale Revolution“ hat auf vielen Ebenen Diskussionen losgetreten und neue Fragen aufgeworfen. In der dazugehörigen Veranstaltungsreihe beschäftigt sich coadvise, die Genossenschaft unabhängiger Digitalberater zusammen mit Autoren und weiteren Experten genau mit diesen aktuellen Themen. Am Montag, 8. November, liegt der Fokus auf der Innenstadt und dem Einzelhandel.

Digitalisierung und Innenstadt: HDE fordert neue ministerielle Lösungen

Mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen mahnt der Handelsverband Deutschland an, die ministeriellen Strukturen in den Bereichen Digitalisierung und Innenstadt zu überdenken. In beiden Themengebieten besteht in der neuen Legislaturperiode aus HDE-Sicht großer Handlungsbedarf, dem mit einer Bündelung und Stärkung der Kompetenzen auf Ebene der Ministerien zu begegnen ist. Der Verband fordert daher die Einrichtung eines Digitalministeriums sowie die Verankerung der Zuständigkeiten für alle Innenstadtthemen in nur einem Ministerium. Nur die Schaffung eines starken Ministeriums werde der Herausforderung der Digitalisierung gerecht. Es könne Taktgeber für die Digitalisierung in der Regierung, den Ministerien sowie der gesamten öffentlichen Hand sein und wichtige Impulse setzen.

Osnabrück hat 43 Maßnahmen zum Stop der Corona-Talfahrt präsentiert

Die Stadt Osnabrück bringt eine Innenstadt-Offensive an den Start: 43 kleine und große Maßnahmen sind geplant, um der City aus dem Corona-Tal zu helfen. Dazu gehören frische Blumen, ein Leitsystem und der City-Gutschein. Unter dem Titel "Ab in die Mitte" beschloss der Stadtrat im März 2021 auf Vorschlag der Grünen eine Anschubhilfe für die Innenstadt. "Der schon länger anhaltende Strukturwandel der Innenstädte hat jetzt an Geschwindigkeit zugenommen.

Kaiserslautern will mit erhaltenen Fördergeldern Aufenthaltsqualität erhöhen

Im Rahmen des Modellvorhabens „Innenstadt-Impulse“ hat Innenminister Roger Lewentz dem Oberbürgermeister von Kaiserslautern, Klaus Weichel, einen Förderbescheid über 500.000 Euro überreicht. Nach den herausfordernden Monaten der Corona-Pandemie möchte die Stadt die Fördermittel nutzen, um die City gezielt wiederzubeleben und die Aufenthaltsqualität weiter zu steigern. Daneben plant die Stadt auch die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie sowie verschiedene Marketing- und Werbemaßnahmen. Zudem ist vorgesehen, zunächst die vorhandenen Leerstände zu erfassen, um im Anschluss ein Konzept für deren vorübergehende Nutzung entwickeln zu können. Durch temporäres Grün, Lichtinstallationen und die Schaffung von Wohlfühloasen soll das Stadtbild noch attraktiver gestaltet werden. In diesem Zusammenhang sind auch verschiedene Aktionstage in Kooperation mit Handel, Gastronomie und Dienstleistern geplant.

 

Schwarzwald: Wie ein Aktionsbündnis eine Innenstadt beleben soll

Die Zukunft der Innenstadt ist keine Selbstverständlichkeit. Dieses gemeinsame Verständnis formulieren die Stadtverwaltung St. Georgen, der Handels- und Gewerbeverein sowie die Industrie- und Handelskammer. Ein entsprechendes Aktionsbündnis ist nun an den Start gegangen. Dazu gehören eine Passanten-Befragung, ein Digital-Check für Unternehmen und eine stationäre Kundenbefragung. Diese Ist-Analyse ist Basis für einen Auftakt-Workshop im November. Ziel ist die Belebung der Innenstadt. "Innenstadt geht nur gemeinsam", so Bürgermeister Michael Rieger zum Hintergrund des Projekts. "Wir wollen im Schulterschluss Kaufkraft binden, das Stadtzentrum beleben und Betriebe stärken." Die kommenden Aktionen seien eine wesentliche Ergänzung zu den bisherigen Projekten des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) und eine wichtige Basis für die gemeinsame Jahresplanung 2022 von Gewerbetreibenden und Stadt.

Mülheim: Bürger können 150.000 Euro zur City-Belebung abrufen

Die Innenstadt beleben: Unterstützung für solch ein Engagement verspricht die Stadt Mülheim an der Ruhr. Ab sofort können aktive Bürger, Gewerbetreibende und sonstige Akteure und Akteurinnen Ideen für die Entwicklung der Innenstadt einbringen und für die Umsetzung Zuschüsse erhalten. Für die Realisierung können sie über das Bürgermitwirkungsbudget bis zu 4000 Euro beantragen. Insgesamt stehen bis 2025 stolze 150.000 Euro für die Verwandlung der Innenstadt bereit.

Viele digitale Services bestimmen neues Galeria Weltstadthaus-Konzept

Nach langem Umbau wurde jetzt in Frankfurt die "Galeria An der Hauptwache" wiedereröffnet. Seit kurzem firmieren Galeria Kaufhof und Karstadt nur noch als Galeria. Die Frankfurter Filiale ist auch die Premiere des neuen Galeria Weltstadthaus-Konzepts mit überraschend viel Digital Signage. Nicht nur die Verkaufsfläche wurde um 8.000 auf 30.000 qm erweitert, sondern das ganze Warenhaus an moderne Kundenbedürfnisse angepasst. Einkaufen bei Galeria soll wieder zum Erlebnis werden und da dürfen Dutzende von Digital Signage Touchpoints nicht fehlen. Auffällig sind die neuen Highlightzonen in den Abteilungen und an frequenzstarken Orten im Warenhaus, die nun mit großflächigen LED und LCD-Videowalls bespielt werden. Auch in die Kassenzonen sind mehrheitlich Samsung-Displays eingezogen. Überraschend befinden sich in der neuen Lebensmittelabteilung auch von der Decke abgependelte doppelseitige Displays im Gang. Ein im deutschen Digital Signage Markt bisher ungewöhnliches Touchpoint-Konzept. 

Neue Lösung: Digitaler Lieferschein soll Warenverkehr forcieren

20 Unternehmen aus Konsumgüter-Industrie, Handel und Logistik testeten im August und September vier Wochen lang den digitalen Lieferschein. 68 Prozent der befragten Anwender:innen zeigten sich mit der standardisierten Branchenlösung zur digitalen Abwicklung von Lieferscheinen zufrieden und bevorzugen dessen Einsatz. Die Dauer einzelner Lieferprozesse verkürzte sich mitunter um bis zu zehn Tage. „Spediteure sparen sich die Dokumentation von Lieferscheinen – vom Einscannen übers Archivieren bis zur Auskunftspflicht“, sagt Oliver Püthe, Leiter des Projekts bei GS1 Germany. Der digitale Lieferschein ermöglicht eine kontaktlose Übergabe des Dokuments mithilfe des QR-Code Scans, eine digitale Unterschrift sowie die Einsparung des Lieferscheindrucks. Die durch manuelle Durchläufe leidende Qualität des Belegs bleibt digital unverändert. In Zukunft soll jeder Partner in der Lieferkette digital auf seine Lieferscheine zugreifen, sie kommentieren und mit einer Unterschrift quittieren können.

Görtz eröffnet innovatives Monomarken-Geschäft für neue Eigenmarke Cox

Der Hamburger Schuhfilialist Ludwig Görtz geht neue innovative Wege und hat in diesem Zusammenhang jetzt das erste Monomarken-Geschäft für seine 1984 gegründete Eigenmarke Cox in Hamburg eröffnet. Der neue, 60 Quadratmeter große Laden im Hamburger Stadtteil Winterhude wurde monochrom in Mintgrün mit korallenroten Akzenten gehalten. Einzelne Ladenbauelement werden durch Upcycling unterstrichen und von Vintage-Stücken ergänzt. Ab sofort werden dort über 220 Schuh- und Accessoiremodelle für Damen angeboten. Mit einer Verkaufsfläche von 60qm bietet der neue COX Store eine stylische und wohnlich-gemütliche Atmosphäre mit Boutique- Charakter.

Burberry: Digitale Verknüfungen laden zur Interaktion

Burberry kreiert mit seinem ersten sogenannten “Social Retail Store” in Shenzen (China) personalisierte Erlebnisse. Am Eingang können Besucher mit dem interaktiven Schaufenster Teil der Inszenierung werden und damit persönliche Momentaufnahmen zum Teilen mit der Community sammeln. Neben denen im Store verteilten QR-Codes, die digital Zusatzinformationen bereitstellen, versorgt ein digitaler Begleiter über ein WeChat-Miniprogramm die Besucher mit Ladenführungen, zusätzlichen Produktinformationen, Terminbuchungen im Geschäft sowie Veranstaltungen oder Tischreservierungen im store-internen Café. Je größer die Interaktion mit der App, desto umfangreicher wird die Erfahrung.

Nachhaltigkeit: Jeder dritte Verbraucher bereit, zukünftig mehr zu zahlen

Blckt man auf Innovation und Zukunft taucht der Begriff Nachhaltigkeit immer wieder auf. So erstaunt es auch nicht, dass knapp jeder dritte Verbraucher in Deutschland bereit ist, für nachhaltige Produkte oder Dienstleistungen einen Preisaufschlag zu zahlen. Das geht aus einer aktuell veröffentlichten Umfrage der Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners hervor. Vor allem Jüngere würden sich das gute Gewissen demnach etwas kosten lassen. Simon-Kucher hatte für seine “Global Sustainability Study 2021” weltweit mehr als 10.000 Personen in 17 Ländern befragt, davon mehr als 1000 in Deutschland.

München: Pop-Up-Store zu Motorsport-Highlights eröffnet

In München hat ein Pop-Up-Store für Motorsport-Fans eröffnet: “Curvistan” wird vom Herausgeber des Curves-Magazins, Stefan Bogner mit Unterstützung von Porsche Deutschland und der Uhrenmanufaktur TAG Heuer organisiert. In dem 160 qm großen Pop-up-Store finden bis Weihnachten drei Ausstellungen statt: Zuerst geht es um den Rennsport und dann um die internationale Porsche-Community. Das Highlight ist dabei der Porsche 908/48, mit dem der Schauspieler Steve McQueen gefahren ist und der für Filmaufnahmen genutzt wurde.

Sparkassen-Chef erschien bei Innovation Days als Hologramm

Das letzte Panel der Innovation Days gab einen Ausblick auf die Zukunft der Sparkassen. Die Redner waren optimistisch, sehen aber auch die Herausforderungen, die vor ihnen liegen. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Zukunft lieferte eine interessante technische Spielerei. Er war zu hören, aber nicht gleich zu sehen: Schließlich klappte es. Michael Stollarz, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Sparkassen Verlags (DSV), war als Hologramm in Hamburg dabei. Neben zukunftsweisender Technik ging es inhaltlich vor allem um die Zukunft der Sparkassen-Finanzgruppe.

Hessen: Alnatura eröffnet ersten Super Natur Markt in Eschborn

Ab dem 4. November kann man auch in Eschborn im Alnatura Super Natur Markt einkaufen. In dem neuen Globus-Gebäude in der Ginnheimer Straße geht dann auf rund 750 qm Verkaufsfläche der erste Markt des Unternehmens am Standort in Eschborn an den Start. Die Kundinnen und Kunden können aus einem umfangreichen Bio-Vollsortiment mit über 6.000 Artikeln auswählen, darunter viele Produkte aus der Region. 15 Arbeitsplätze entstehen in dem neuen Bio-Supermarkt, in dem es auch eine Café-Bar mit Bio-Snacks geben wird, vorerst allerdings nur zum Mitnehmen. Mit dem neuen Standort in Eschborn nordwestlich von Frankfurt, verdichtet das hessische Bio-Unternehmen sein Filialnetz im Rhein-Main-Gebiet: insgesamt gibt es dann 22 Alnatura Super Natur Märkte in der Metropolregion Rhein-Main.

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